Erfindung der Woche – Bottle-Light vivi LED

Posted in Allgemeines on Juli 29th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Bottle Light vivi LED ErfinderladenAm 12. August ist Sternschnuppennacht über Deutschland. Die Aktivität des Sternschnuppenschwarms der Perseiden ist laut Astronomen in dieser Nacht am höchsten. Bis zu 100 Sternschnuppen schwirren pro Stunde über den Nachthimmel. Genau die richtige Atmosphäre für ein romantisches Nachtpicknick mit der Liebsten, wird einem in dieser zauberhaften Nacht doch sicherlich jeder Wunsch erfüllt.

Damit man in der dunklen Nacht auch zwischen den hellen Streifen am Sternenhimmel noch das Nötigste sieht, bedarf es eines stimmungsvollen Lichts. Glücklicherweise kann man mithilfe der Bottle Lights sogar aus den leer getrunkenen Weinflaschen Designobjekt machen.

Lange gibt es schon die Bottle Lights auf dem Markt, nun gibt es das optische Highlight auch mit speziellen Zusatzfunktionen: Die Bottle Light vivi-LED.

Mit dem vivi-LED erleuchten Flaschen in einer ganz besonderen Atmosphäre und überzeugen durch zahlreiche Funktionen und Effekte. So können verschiedene Farben oder ein automatischer Farbwechsel und sogar die Helligkeit eingestellt werden. Der 10cm lange Acrylglas-Leuchtkörper gibt ein schön gleichmäßiges Licht ab.
Bottle Light Erfinderladen
Die Bottle Lights passt in alle Standard Wasser-, Vodka und Champagnerflaschen. Sollte der Getränkewunsch einmal nicht auf Wein fallen, ist dies also auch kein Problem. Vom Acrylglas bis zum Deckelansatz ist die Leuchte wasserdicht und in senkrechter Stellung bei Regen von oben auch regenfest.

Wir hoffen jedoch sehr, dass diese Funktion nicht am 12. August zum Einsatz kommt und bei einem klaren Sternenhimmel so manch ein Wunsch in Erfüllung geht.

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GLAS-MA – Eine sichere Beschichtung

Posted in Allgemeines on Juli 22nd, 2015 by Imke – Be the first to comment

Glasbeschichtungen begegnen einem im Alltag an jeder Ecke. Ob das Unternehmenslogo auf der Eingangstür, der Sichtschutz im Büroraum oder der Blendschutz vor zu starker Sonneneinstrahlung – an vielen Stellen wird die Oberfläche des Glases verziert und veredelt.

Probleme herkömmlicher Beschichtungsverfahren

GLAS MA Beschichtung_Die bisherige Oberflächenveredelung erfolgt auf verschiedenste Arten. Die gängigste Form ist die Folie, die auf das transparente Material aufgetragen wird. Etwas komplizierter ist die mechanische oder chemische Oberflächenveränderung, um ein Design zu erzeugen. Hierbei werden vom Glas Schichten abgetragen, um eine Oberflächenstruktur auf dem Glas herzustellen. Problematisch sind beide herkömmlichen Methoden, vor allem an Brandschutztüren. Die angewandten Verfahren machen das Glas im Falle eines Brandes nicht mehr schutzsicher. Nicht nur eine große Folie, sondern auch ein kleiner Aufkleber auf Brandschutzglas kann genügen und eine Versicherung übernimmt den Schaden im Brandfall nicht. GLAS-MA Glasbeschichtung

Neues Verfahren – GLAS-MA Beschichtung

Da immer mehr Glas in Gebäuden verarbeitet wird und dieses in den meisten Fällen eine Verzierung trägt, ist es an der Zeit, dass ein neues Verfahren zur Glasbeschichtung auf den Markt kommt. Nun hat sich ein niedersächsischer Erfinder ein Verfahren namens GLAS-MA patentieren lassen. GLAS-MA ist eine edel aussehende Glasbeschichtung, die im Niederdruck-Spritzverfahren verarbeitet wird und speziell für Brandschutzglas entwickelt wurde. Dank des einzigartigen Spritzverfahrens lassen sich aber auch hoch hitzebeständige Partikel auf gängige Glasarten wie ESG-Glas, VSG-Glas, Acryl-Glas oder AMIRAN-Glas direkt vor Ort auftragen. Die aufgetragenen Partikel sind witterungsbeständig und damit optimal für den Außenbereich. Im Gegensatz zu Folie und anderen Beschichtungen fallen weder Instanthaltungskosten noch hohe Folgekosten an.

Aber hier hören die Vorteile von GLAS-MA noch nicht auf. Da die Kaltbeschichtung äußerst robust und sogar gegen chemische und physikalische Einflüsse resistent ist, eignet sie sich hervorragend für Krankenhäuser oder andere Institutionen, bei denen Hygiene großgeschrieben wird. Da keine Kanten wie bei Folien entstehen und auch keine aufgeraute Mattierung des Glases vorkommt, können Keime und Bakterien weniger haften. Zudem kann das Glas mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, ohne dass es Schaden nimmt.
GLAS-MA Beschichtung
Das “Partikel-Schutzschild“ sorgt dafür, dass zukünftig den Designideen auf Glas keine Grenzen mehr gesetzt sind.

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Erfindung der Woche – Sonnenfeuerzeug

Posted in Erfindung der Woche on Juli 20th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch. Nicht nur um Kosten zu senken, sondern auch der Umwelt zuliebe, wechseln immer mehr Haushalte zu alternative Energie.

Durch Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern versorgen wir unsere vier Wände mit Strom. Auch durch Solarthermie nutzen wir die Kraft der Sonne als Wärmespender. Das können wir aus dem Erfinderladen natürlich nur begrüßen und stellen daher diese Woche unseren kleinen, heißen Helfer vor: Das Sonnenfeuerzeug Solarex!

Sonnenfeuerzeug Erfindung

Einfache Bedienung

Das Sonnenfeuerzeug lässt sich mittels zwei kleinen Nasen, die an der zusammenklappbaren Schale angebracht sind, leicht aufklappen. Vollständig geöffnet entwickelt der im Inneren liegende Parabolspiegel seine maximale Wirkungskraft. Hält man die Schale nun Richtung Sonne, entsteht ein heller, leuchtender Punkt, den man auf die Strahlenspitze konzentrieren sollte. Der präzise Brennpunkt des Feuerzeuges ermöglicht die optimale Ausnutzung der solaren Energie. Hält man nun auf der Spitze der Sonne das zu entzündende Gut, so beginnt dies, innerhalb von Sekunden zu glimmen.

Zum Betrieb benötigt man weder Gas, Benzin noch andere Verbrauchsmaterialien. Nach dem Gebrauch, wie, z.B. beim Grillen, sollte das Sonnenfeuerzeug auf jeden Fall wieder zusammengeklappt werden und selbstverständlich auch von Kindern ferngehalten werden.

Beachtet man diese Dinge, dann lässt sich nur noch eins sagen: Ran an den Zunder!

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Aeyo – Skaten einmal anders

Posted in Allgemeines on Juli 16th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Im Sommer ist Hochsaison für viele Sportarten. So bevölkern auch wieder vermehrt Inlineskater Radwege und kurven oft sehr gefährlich die Strecken entlang. Da ist Vorsicht gefragt, denn manche sind bei Weitem nicht so sicher unterwegs, wie man es sich wünschen würde. Andreas Epstein hat ein Sportgerät entwickelt, das die Nachteile “normalen” Inlineskatens auslöscht und Spaß macht.

Während manche ganz einfach Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht haben und mit Problemen beim Bremsen kämpfen, finden es andere schwierig z.B. Einkäufe mit dem rollenden Untersatz nach Hause zu bringen. Immerhin hat ein schwingender Einkaufssack enorme Auswirkungen auf den eigenen Schwerpunkt und das Gleichgewicht.

Aeyo räumt auf

Aeyo wiederum verbindet Inlineskaten mit einem Fahrrad. Genau genommen sind die Skates per Gelenkstangen mit dem vorderen Laufrad verbunden. Gleichzeitig ist durch eine Lenkstange, wie beim Fahrrad, Sicherheit gegeben. Weitere Ergänzungen wie ein Fahrradlicht oder auch die Möglichkeit einen Korb anzubringen, sind Punkte, die eindeutig als großes Plus zu bewerten sind.
So ist man auch im Dämmerlicht sicher unterwegs. Spannend klingt das Konzept schon.

Ein Roller zum Skaten – oder sind es eher Skates zum Rollen?

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Erfindung der Woche – Crossboccia®

Posted in Erfindung der Woche on Juli 13th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Viele haben Boccia während eines Italienaufenthaltes kennengelernt. Einige kennen das Spiel als Boule aus dem Sommerurlaub in Frankreich. Auch im nicht-mediterranen Deutschland ist es mittlerweise weit verbreitet und heiß begehrt. Auf vielen Plätzen oder angelegten Feldern sieht man die Kugelsportart-Liebhaber in der typischen gebückten Körperhaltung bunte Bälle werfen.
Crossboccia Trendsport
Ab und an wird noch behauptet Boule oder Boccia sei ein Altherrensport. Spätestens seit es das verwandte Crossboccia® gibt, kann dieses Vorurteil aus der Welt geräumt werden.

Play it, anywhere you like!

Das ist das Motto von Crossboccia! Crossboccia baut zwar auf dem Grundgedanken des Boccia- und Boulesports auf, revolutioniert die Spielweise jedoch komplett. Vor allem der Freiheitsgedanke, den Crossboccia gemein mit anderen Trendsportarten wie Parcour bzw. Free-Running oder Crossgolf hat, steht jetzt im Vordergrund.

Wir haben den Erfinder Timo Beelow einmal gefragt, wie er auf die neue Trendsportart gekommen ist:

Erfinder“Angefangen hat es, als ich mit meinen Freuden Boccia mit den traditionellen Bällen gespielt habe. Wir haben aber nicht auf der Bahn gespielt, sondern überall im Gelände. Dabei waren die Bälle nicht kontrollierbar, Unebenheiten lenkten die Bälle ab. Ich wollte diesen Nachteil kompensieren und hab überlegt: „Was kann man da machen?“ So kam ich auf die Crossboccia-Bälle aus Stoff gefüllt mit Granulat.
Unebenheiten sind damit sogar ein zusätzlicher Funfaktor. Treppen, Tische, Mauern — die Welt ist ein Spielplatz!”

Totale Freiheit

Bei Crossboccia steht also die Freiheit und Kreativität im Vordergrund. Ob bei schlechtem Wetter in Innenräumen oder bei Gutem auf freier Flur, die unbeschränkten Möglichkeiten bei der Wahl des Spielorts lassen Raum zur Entfaltung der eigenen Kreativität. Darüber hinaus schult das Spiel Konzentration und eine genaue Hand-Auge Koordination. Crossboccia wird mit eigens dafür entwickelten Bällen gespielt, deren Obermaterial aus waschbarem Baumwollstoff besteht. Darunter kommen schwere Polyesterfasern und ein Polyester-Stabilisierer zum Einsatz, gefüllt wird das Ganze mit einem Granulat aus Öko-Kunststoffbohnen.

Seit ein paar Jahren finden jährlich deutsche Meisterschaften des jungen Trendsports Crossboccia teil. Wer im nächsten Jahr mitwerfen möchte, kann die Bälle schon heute zum Üben im Erfinderladen kaufen.

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Wie wollen, wie werden wir leben?

Posted in Allgemeines on Juli 7th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Zum erstem Mal fand das Foresight Filmfestival statt. Im Zuge des Festivals setzen sich die Teilnehmer mit ausgewählten Zukunftsthemen auseinander. Die Fragestellung „Wie wollen, wie werden wir leben?“ steht dabei im Mittelpunkt. Drei Kurzfilme “sry, bsy “, “malu” und ” 080″ wurden von der Jury prämiert. Die Kurzfilme behandeln Themen wie Selbstoptimierung, Privatheit und Künstliche Intelligenz. Themen, die im Zeitalter von technischen Innovationen immer präsenter werden.

In der Kategorie “Künstliche Intelligenz“ wird der Kurzfilm “080″ von Stefan Poßner vom Publikum als bester Film ausgewählt. Stefan Poßner ist Student an der Burg Giebichstein Kunstschule und beschäftigt sich in seinem Film mit virtuellen Sinnfragen von ausrangierten Robotern.

Die Roboter befinden sich in einem Kasperletheater, die Löschung ihrer Intelligenzen steht kurz bevor. In ihren letzten Minuten fragen sie sich, ob wohl auch Ihre Persönlichkeit gelöscht wird und inwieweit sie einen eigenen Willen äußern können. Sie sind „Nichts und doch ein Teil von allem“, so einer der Roboter, der im nächsten Moment nicht mehr existiert.

„Größtenteils arbeitete ich in meinem Werk philosophische sowie ethische Prämissen auf. Von Seiten des bildhaften Stils war mir wichtig, ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Modelle und ihrer Bewegungen zu erzielen“ so der Student.

Künstlicher Intelligenz ist eine neue Form von Bewusstsein. Die Fragestellung, wie wir mit ihr umgehen, wird uns sicher auch in den nächsten Jahrzehnten beschäftigen.

Das Festival fand in Kooperation der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. und dem Fraunhofer ISI statt und wird sicher auch in den nächsten Jahren mit interessanten Beiträgen zu diesem besonderen Themengebiet aufwarten.

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Erfindung der Woche – Wind-Fensterbremse

Posted in Allgemeines on Juli 7th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Jede Woche stellen wir eine kleine Erfindung vor. Denn jedes Produkt hat eine Geschichte zu erzählen. Ein Erfinder oder Designer steht hinter ihm und hat einst die zündende Idee zum neuen Produkt gehabt. Wir fragen daher jede Woche einen Erfinder, wie er auf die Idee gekommen ist, um auch den kleinen Produkten dieser Welt ein Gesicht zu geben.
Fensterbremse Erfinderladen
Diese Woche möchten wir die Wind-Fensterbremse vorstellen. Gerade bei warmen Temperaturen tut es gut, wenn ein Luftzug durch die Wohnung geht. Also einfach einmal Fenster kippen. Plötzlich aber : KNALL und zu ist das Fenster! Wie gut, dass es für dieses Problem eine Lösung gibt: Die Fensterbremse ist ein kleiner Keil, der zwischen an gekipptem Fenster und Fensterrahmen geschoben wird. Sie fixiert das Fenster und verhindert, dass die Fenster durch einen Windstoß zuknallen oder klappern.

Der Erfinder Dietmar Bruker erzählt, wie aus der Idee ein fertiges Produkt wurde:

Dietmar Bruker

Dietmar Bruker

„Mich nervte es immer, dass die Fenster auf Kipp, bei Wind oder Durchzug zu klappern anfingen. Daher habe ich mit diversen Holzkeilen experimentiert. Wobei die Holzkeile nicht schön aussahen. Dann kam die Idee mit Kunststoffkeilen aus Vollmaterial. Alles sah nicht besonders schön aus.
Dann kam mir eine geniale Idee: Um Gewicht zu sparen, habe ich die bekannten fünf Löcher in den Keil gebohrt. Daraus wurde dann die jetzige Fensterbremse.
Und immer wieder wird gefragt, wer das schöne Design entwickelt hat. Es war der berühmte Zufall der Idee und nicht ein teurer Designer.“

Die Fensterbremse überzeugt im Test

Bei dem Fernsehformat Einfach Genial vom MDR wurde die Fensterbremse einst getestet und mit zwei Konkurrenten verglichen. Beim Windtest schnitt die Fensterbremse sehr gut ab und machte sogar eine gute Figur auch bei starkem Wind.

Fensterbremse Erfinderladen 2

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Gut verpackt – sicher ankommen

Posted in Allgemeines on Juli 4th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Wertvolle Waren benötigen eine ausgeklügelte Verpackung. Auf der Reise von A nach B sollten sie gut geschützt sein, um nicht für eine böse Überraschung zu sorgen. Stöße, Vibrationen und im schlimmsten Fall ein Aufprall sind beim Transport nicht immer vermeidbar. Durch die richtige Verpackung bleibt die Ware jedoch vom Bruch verschont.

Transportverpackung

Transportverpackung


Bei der Verpackung kommt es nicht nur auf die inneren Werte, sondern auch auf die Äußeren an. Bei der Versandschachtel sollte auf eine angemessene Größe geachtet werden. Für eine Polsterung lässt man dabei gerne etwas Platz und achtet darauf, dass ausreichend Stabilität gesetzt ist, damit das zerbrechliche Gut risikolos ankommt.

Vor allem Keramik, wertvolle Kunstgegenstände, wie Skulpturen oder Elektronik können leicht beschädigt werden. Der Erfinder Herr Wiedholz hat diese Erfahrung selbst gemacht. Die teuer bestellten Keramikwaren kamen nicht im Ganzen bei ihm an. Kurzerhand hat er die Sache selbst in die Hand genommen und ist auf eine neuartige Verpackungsidee gekommen und hat sich diese daraufhin schützen lassen.
Transportverpackung Zeichnung
Seine Erfindung ist ein zweiteiliges, wiederverwendbares Luftkissen, welches wannenförmig das Transportgut umgibt und somit vor Beschädigungen durch Stöße und andere Bewegungen schützt. Die beiden Wannen können mittels eines Scharniers verbunden werden, das Objekt ist somit komplett umgeben und geschützt. Die Transportsicherung ist mit einem GPS-Sender versehen, dadurch kann man jederzeit nachverfolgen, wo sich die Ware befindet. Die Luftkammern lassen sich mittels eines handelsüblichen Kompressors oder einer Pumpe befüllen. Durch diese Funktion wird es auch zur umweltgerechten, wiederverwendbaren Verpackung.

Noch gibt es die neuartige Verpackung nicht zu kaufen. Das sollte sich allerdings sicher bald ändern.

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Kabel aufrollen mit Köpfchen

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 2nd, 2015 by Imke – Be the first to comment

Mit einer typischen Kabelrolle lassen sich Stromkabel wunderbar verlegen. Kabeltrommeln bringen Strom an den Ort des Geschehens und gewähren im aufgerollten Zustand Sicherheit. Allerdings beherbergen die praktischen Helfer auch ein paar Gefahren.

Kabelaufroller Funktionsmodell

Kabelaufroller Funktionsmodell


Nichts ist so nutzlos wie eine Steckdose am falschen Platz. Die Kabellänge von Elektrogeräten ist oft nicht so gewählt, wie man sie für den Gebrauch gerne hätte. Glücklicherweise gibt es Verlängerungskabel. Vor allem aber Kabeltrommel sind hilfreich, da sie einige Meter des edlen Stromverlängerers zu bieten haben.

Kabeltrommeln haben allerdings auch Nachteile, nicht nur die Wärmeentwicklung bei einer großen Packungsdichte kann zu Problemen führen, auch das Aufrollen an sich, ist eine heikle Angelegenheit. Oft rollen sich die Kabel ungleichmäßig auf und führen so zu einem Stau. Bei einer Kabelrolle sieht man dies noch während des Aufrollens. Im Alltag umgeben uns allerdings viele Kabelrollen, in denen dasselbe Problem stattfindet. In Rasenmähern, Staubsaugern oder auch Elektroautos sind Kabeltrommeln integriert, bei denen es problematisch wird, wenn ein Kabelstau oder eine zu hohe Hitzeentwicklung entsteht.

Der intelligente und patentierte Kabelaufroller schafft nun Ordnung. Das clevere Kabelführungssystem ordnet die Kabel beim Aufrollen in Kanäle ein, die durch thermisch isolierende Trennwände voneinander getrennt sind. Auf diese Weise wird ein Wärmestau bei längeren Betriebszeiten verhindert. Eine Weiterentwicklung besteht zudem im System mit gekühlten Trennwänden, sodass die Kabeltrommel auch bei heißen Arbeiten einen kühlen Kopf bewahrt.

Kabelsalat gehört durch diese patentierte Erfindung nun endlich der Vergangenheit an.

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Lego – allseits beliebt

Posted in Schutzrechte on Juni 29th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Es gibt kaum jemanden, der nicht im Kindesalter mit Lego in Berührung gekommen ist. Die Vielseitigkeit des Stecksystems in Verbindung mit robusten Steinen lassen den kindlichen Vorstellungen freien Lauf. Von Burgen bis zu Autos, verschiedenste Gebilde lassen sich zusammensetzen. Kein Wunder also, dass andere Hersteller von Spielsteinen diesem erfolgreichen Vorbild nacheifern. Nachdem das Patent für die Lego Bausteine inzwischen erloschen ist – ein Patentschutz kann maximal 20 Jahre betragen -, hat die Firma Lego seine Bausteine und Figuren als 3D-Marke schützen lassen. Für die Bausteine wurde die Anmeldung vom Europäischen Gerichtshof abgelehnt, bei den Figuren sieht es allerdings anders aus.
Lego
Der große Konkurrent von Lego, Best-Lock, wollte vor Gericht überzeugen, dass die Figuren eine technische Wirkung erzielen und somit nicht schützenswert sind. Das Gericht ist dieser Argumentation jedoch nicht gefolgt und hat den Markenschutz bestätigt.

Die Begründung im Urteil meint: “Mit der Form der charakteristischen Bestandteile der Figuren -also Kopf, Körper, Arm und Bein- ist offensichtlich keine technische Wirkung verbunden, da diese Bestandteile keine Verbindung mit ineinander steckbaren Bausteinen ermöglichen.” Die Wirkung ist vielmehr darin zu sehen, dass der Figur menschliche Züge verliehen werden. “Dass die in Rede stehende Figur eine Person darstellt und von einem Kind in einem entsprechenden spielerischen Rahmen verwendet werden kann, lässt sich nicht als technische Wirkung einstufen.”

Best-Lock wird in Berufung gehen. Bei Best-Lock gibt es ebenso mehrere Figuren, die sich zum Teil nur dadurch von Lego-Figuren unterscheiden, dass sie keine Noppen auf dem Kopf haben. “Ansonsten sind Form und Gestaltung identisch. Aber das ist Lego seit vielen Jahren bekannt”, erklärt Firmenchef Geller. Andere Figuren besitzen wiederum breitere Oberkörper oder kräftigere Arme. Gegen einige Figuren ist Lego im übrigen bereits rechtlich vorgegangen. Es wird also spannend bleiben wie der nächste Entscheid ausfallen wird.

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