Vorstellungsrunde: die neuesten Erfindungen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 24th, 2014 by madlen – Be the first to comment

Heute ist es wieder soweit. Eine Woche ist erneut ins Land gegangen und wir stellen heute wieder Erfindungen externer Tüftler und Denker vor.

patent-net

Auf unserer hauseigenen Internetplattform patent-net.de haben Erfinder die Möglichkeit ihre Ideen einzustellen und so darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen den Neuzugängen etwas unter die Arme greifen und werden deshalb wöchentlich über die neuesten Erfindungen schreiben.


Hier ist auch schon eine Auswahl interessanter, spannender und neuer Erfindungen auf Patent-net.de:

1.Fixierklammer
Der Unterschied bei der Fixierklammer zur Wäscheklammer liegt darin, dass z. B. ein Handtuch nicht nur von dem ausgeübten Druck der Feder gehalten wird, sondern durch den Druck beim loslassen der Schenkel eine kleine Nadel durch das Handtuch dringt und dieses somit nicht mehr verrutschen kann.

2.revoloop – ein neuartiges kinematisches System
revoloop ist ein kinematisches System – es wandelt Drehbewegung in Linearbewegung und umgekehrt. revoloop ist kein Produkt sondern eine Komponente.

3.Handstillkissen
Das Handstillkissen schmiegt sich perfekt um den Arm und erleichtert Mutter und Kind das Stillen. Das Baby liegt durch den anschmiegsamen Füllstoff sanft und angenehm auf dem Kissen.

Fragen Sie sich gerade was patent-net.de eigentlich sein soll? Wir klären Sie kurz auf:

Als Marktplatz für Erfindungen und deren Schutzrechte ist patent-net.de eine ideale Plattform für Menschen mit Ideen sowie Querdenkern. Gleichzeitig bietet die Plattform, insbesondere Unternehmen, einen großen Pool an Lizenzen für Neuheiten und Innovationen. Mit mehr als 1000 neuartigen und geschützten Erfindungen, Marken und Designs, offeriert das Portal ungeahnte Möglichkeiten der Online-Vermarktung.

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Vorstellungsrunde: die neuesten Erfindungen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 17th, 2014 by madlen – Be the first to comment

Heute ist es wieder soweit. Eine Woche ist erneut ins Land gegangen und wir stellen heute wieder Erfindungen externer Tüftler und Denker vor.

patent-net

Auf unserer hauseigenen Internetplattform patent-net.de haben Erfinder die Möglichkeit ihre Ideen einzustellen und so darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen den Neuzugängen etwas unter die Arme greifen und werden deshalb wöchentlich über die neuesten Erfindungen schreiben.


Hier ist auch schon eine Auswahl interessanter, spannender und neuer Erfindungen auf Patent-net.de:

1.Urinalstandsäule
Im Sanitärbereich ist die Urinalstandsäule eine ganz neue Sanitäranlage. Die Urinalstandsäule ist eine Kombination aus zwei Sanitäranlagen – das Pissoir wird auf dem Oberteil der Standsäule angebracht.

2.EIS AM STIEL — 100% Full Metal Taste
Die mit einem Kultgetränk befüllte Kanüle, die auch als Eisstiel dient, macht aus diesem Eis den perfekten Mix aus Eis am Stiel, einem eiskalten Shot und purem Rock’n'Roll-Lebensgefühl.

3.Teleskopstange, die sich senkrecht aus- und einfahren lässt
Die Erfindung dient zur sicheren und effizienten Arbeit in der Höhe. Die Teleskopstangen können bequem vom Boden aus senkrecht per Fernbedienung in ihrer Höhe variabel verändert werden.

Fragen Sie sich gerade was patent-net.de eigentlich sein soll? Wir klären Sie kurz auf:

Als Marktplatz für Erfindungen und deren Schutzrechte ist patent-net.de eine ideale Plattform für Menschen mit Ideen sowie Querdenkern. Gleichzeitig bietet die Plattform, insbesondere Unternehmen, einen großen Pool an Lizenzen für Neuheiten und Innovationen. Mit mehr als 1000 neuartigen und geschützten Erfindungen, Marken und Designs, offeriert das Portal ungeahnte Möglichkeiten der Online-Vermarktung.

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Innentürmuster zuhause aussuchen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 16th, 2014 by madlen – Be the first to comment
Bildquelle: www.buender.de

Bildquelle: www.buender.de

Jeder der sich schon einmal mit dem eigenen Hausbau, Renovierung des geliebten Eigenheims oder Wohnung beschäftigt hat, weiß wie schwierig die Entscheidungsfindung bei Türen, Fliesen, Laminat etc. ist. Immerhin möchte man ja mit seinen neuen Wohnräumen so lange wie möglich zufrieden sein und sich rundum wohlfühlen. Das betrifft also auch die Wahl der Innentüren. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach. Natürlich bekommt man in den Schauräumen einzelner Fachverkäufer, als auch auf Fachmessen, allerhand Auswahlmöglichkeiten präsentiert, jedoch es ist schwierig sich vorzustellen wie diese Türen in den eigenen vier Wänden tatsächlich aussehen werden.

Der Erfinder Herr Pani, Inhaber eines Fachgeschäfts für Holzböden und Innentüren, beobachtete ich seit längerem an seinen Kunden, dass die Entscheidung im Schauraum, welche Tür infrage kommen könnte, sehr schwierig ist. Deshalb fragte er seine Kunden, wie es wäre, wenn die entsprechende Tür zu ihnen nach Hause kommen würde.
Dies ist mit Echtholztüren nicht möglich, da der Transport durch das Gewicht der Türen aber der unterschiedlichen Modelle zu aufwendig, zeit- und kostenintensiv wäre.
Die Entwicklung der Mobile Doors beruht auf einem Foto. Dieses wird vor Ort in einen Rahmen gespannt, wodurch die einzelnen Türmodelle in Originalgröße betrachtet werden können. Der Rahmen soll als Steckrahmen in den Räumlichkeiten des Kunden zusammengebaut werden.
Weiterhin ist diese Variante der Präsentation für Fachverkäufer mit geringem Platzangebot und kleinem Ausstellungsraum geeignet. Somit stellen die mobile Doors einen Mehrwert für unterschiedliche Personen- und Zielgruppen dar.

Mehrwert für den Kunden:

  • Keine längeren Anfahrtszeiten in Schauräume
  • Bessere Farb- und Materialanpassung mit anderen Wohraumkomponenten zb Fliese, Parkett, Wandfarbe…
  • Leicht zu transportieren
  • Viele verschiedene Modelle können an den jeweiligen Einbauort begutachtet werden (schnelle Montage)
  • Türmodell kann mit Wohnraumdesigner bzw. Architekt auf bestimmte Bauelemente abgestimmt werden

Mehrwert für den Erzeuger oder Fachhändler:

  • Modelle könnten per Post zum Kunden versendet werden
  • Günstige Mustertürausstellung für den Fachhändler
  • Leichte Präsentation beim Kunden vor Ort
  • Bessere Planung eines Gesamtkonzeptes Wohnraum

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Raufaserpflaster – Make-Up für die Wände

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 15th, 2014 by madlen – Be the first to comment

Bildquelle: baumwollputz-fair.de

Bildquelle: baumwollputz-fair.de

Aufgrund der günstigen Materialpreise und der relativ einfachen Verarbeitung von Raufasertapeten, gelten diese als am häufigsten verwendeten Wandbeläge in deutschen Haushalten. Darüber hinaus kann die Raufasertapete mehrfach überstrichen werden und so einen stets sauberen Eindruck aufweisen. Dennoch muss auch die Raufasertapete gelegentlich ausgebessert werden, da z. B. Dübellöcher, Risse, Fehlstellen, etc. geschlossen werden müssen, oder weil sich bei schlechter oder unsauberer Verarbeitung der Tapete die Tapetenstöße öffnen und so die einzelnen Bahnen trotz eventuellem Anstrich deutlich zu erkennen sind.

In der Praxis werden Risse oft mit Acryl-Dichtmasse geschlossen und anschließend überstrichen. Leider bleibt aufgrund der glatten Oberfläche der Dichtmasse der ehemalige Riss sichtbar und stellt einen optischen Mangel dar. Größere Fehlstellen müssen sauber ausgeschnitten oder gar ganze Tapetenbahnen entfernt und anschließend neu austapeziert werden. Hierbei bleibt die Ausbesserung aufgrund der scharfen Tapetenränder deutlich sichtbar und stellen ebenfalls einen optischen Nachteil dar. Ferner sind diese Ausbesserungsarbeiten mit einem vergleichsweise hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung von Herrn Lenz ist es, die beschriebenen Fehlstellen auszubessern, ohne die Tapete austauschen oder zuschneiden zu müssen sowie den Zeitfaktor und die damit verbundenen Kosten deutlich zu senken. Mit dem Tapetenpflaster sind punktuelle Ausbesserungen sowohl für professionelle Maler, als auch für ungeübte Laien und Heimwerker leicht möglich.

Raufasertapeten sind wie folgt aufgebaut:
1. Eine Papierschicht als Auflage zur Wandfläche und als Träger des Kleisters.
2. Eine Papierschicht die mit eingestreuten Holzspänen, vorwiegend Fichtenholz, in gewünschter Körnung ausgestattet ist.
3. Eine Papierschicht als Deckschicht über den Holzspänen und Träger kommender Anstriche.

Aufbau des Pflasters
Das Tapetenpflaster besteht aus mindestens 2 Schichten Papier bzw. weicherem und dünnerem Zellstoff, zwischen denen die Holzspäne eingebracht sind. Die Ränder des Pflasters sind stark ausgefasert, um den Kontrast einer scharfen Stoßkante nach der Verklebung zu verhindern. Rückseitig ist Instantkleister in Pulverform aufgebracht das sofort mit Wasser reagiert. Das Pflaster soll es in verschiedenen Breiten, als Rollenware oder in Form einzelner, unterschiedlich großer Bögen in rechteckiger, runder oder ovaler Form zu kaufen geben.

Funktionsweise & Anwendung
Die Fehlstelle in der Raufasertapete wird mit Wasser befeuchtet. Über die Fehlstelle wird das Pflaster gelegt und wie eine herkömmliche Tapete angedrückt. Der Instantkleister reagiert sekundenschnell mit dem aufgebrachten Wasser und verklebt das Pflaster sofort. Bei der Verarbeitung ist darauf zu achten, dass das Pflaster über dir Ränder der Fehlstelle reicht und diese somit überbrückt und vollständig abdeckt. Nach der Trocknung kann das Pflaster mit der gleichen Wandfarbe gestrichen werden, die auf der übrigen Fläche verarbeitet wurde. Durch die stark ausgefaserten, dünnschichtigen Ränder und die geringere Schichtdicke des Pflasters, verschmilzt das Pflaster optisch mit dem Untergrund. Ein Übergang zu der intakten tapezierten Fläche ist nicht mehr erkennbar.

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Erfindung der Woche – BroDoMax

Posted in Erfindung der Woche on Oktober 13th, 2014 by Imke – Be the first to comment

Leider ist es den Brotbäckern bis heute nicht gelungen, Brot zu backen, das keine zähen und harten Krusten hat. Kindern will die harte Brotschale nicht so richtig schmecken, aber auch Zahnprothesenträgern ist sie ein Graus. Zu groß ist die Gefahr, dass die oftmals wackelige Prothese mit dem harten Gebäck nicht fertig wird.
Erfinderladen_Brodomax
Lange hatte man keine Wahl, man musste die Kanten umständlich mit dem Messer entfernen. Der Verschnitt ist dabei nicht unwesentlich. Ein neues Gerät musste her.

Der Erfinder Günter Domzal hat nun den BroDoMax® auf den marktgebracht. Der kleine praktische Helfer ist eine Stanzform, die in einem Arbeitsgang die komplette Kruste entfernt. Der BroDoMax® kommt im Zweier-Set und ist für die gängigsten Brotformen geeignet. Das Produkt wird in Deutschland hergestellt und besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff.

Hr. Jordan und Hr. Domzal Erfinderladen

Hr. Jordan und Hr. Domzal Erfinderladen

Falls auch Du auf die Kruste am Brot verzichten möchtest und das praktische Helferlein dein Eigen nennen möchtest, kannst Du es in unseren Erfinderläden aber auch in unserem Onlineshop kaufen.

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Individuelle Lösung für die schönsten Erinnerungen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 10th, 2014 by madlen – Be the first to comment

Oftmals versauern wunderschöne Schnappschüsse in der Schublade oder in Fotoalben. Bilder müssen weder teuer noch perfekt sein. Erlaubt ist, was gefällt. Und am schönsten sind doch immer die eigenen Urlaubserinnerungen sowie Fotos von Freunden und Familie. Allerdings kommt es hier auf die richtige Präsentation an.

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Für die richtige Präsentation wollen wir heute das Bilderrahmen-Stecksystem von Herrn Treise vorstellen.

Das praktische Bilderrahmen-Stecksystem kommt durch seinen modularen Aufbau den Wünschen des Kunden entgegen. Je nachdem, welche Größe die Fotos besitzen oder wie sie miteinander kombiniert werden sollen, kann der Rahmen flexible zusammengesteckt werden.
Das Stecksystem besteht aus verschiedenen Elementen aus Holz oder einem ähnlichen Material, die als Bilderrahmen zusammengesteckt werden können. Damit ist es möglich die Größe als auch die Form des Bilderrahmens zu variieren. Auch die Rahmenfarbe kann derart verändert werden. Der Rahmen kann als Magnet oder als Puzzle-Stecksystem zusammengefügt werden.
Der zusammengesteckte Bilderrahmen wird auf einer Unterkonstruktion aufgesteckt und hält durch Magnetismus.

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Erfindung der Woche – Dirndl Quartett

Posted in Erfindung der Woche on Oktober 6th, 2014 by Imke – Be the first to comment

“Aus is!” hieß es gestern um 23:30 in München. Das Oktoberfest endete wie es sich gehört in einem Rausch. Nun müssen die Bierliebhaber und Trachtenträger wieder 12 Monate warten, bis das Amüsement auf den Wiesn fortgesetzt wird.

Dirndl ErfinderladenFür die Überbrückung der Wartezeit bis zum nächsten Fest haben wir nun ein Ablenkungsmanöver in Form eines Quartetts im Sortiment. Passend zum Oktoberfest steht beim Quartett das Dirndl ganz hoch oben auf dem Spielplan!

Das Dirndl-Quartett ist die quartett-gewordene Wiesngaudi und ein Spielspaß der ganz besonderen Art. Ziel ist es, wie bei jedem Quartett, den Stich zu bekommen. Hier sind die Kategorien: Körbchengröße, Verehrer und Wiesenerfahrung mit denen man versucht die feschen Madln der Wiesn für sich zu gewinnen.

Ein Spielspaß perfekt für die Rückreise vom Oktoberfest und selbstverständlich erhältlich in unserem Onlineshop.

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Bei Platzmangel 3B-Möbel

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 2nd, 2014 by madlen – Be the first to comment

Mobiles-Sofa 3fach-Funktion

Möbelstück, das als Sofa, Buffetisch oder Bar verwendbar ist. Das Umfunktionieren des Möbelstücks ist dabei völlig einfach von einer Person zu bewerkstelligen! Insgesamt eignet sich das mobile Sofa für all jene Bereiche, wo Platzmangel herrscht oder/und Multifunktionalität im Vordergrund steht.

Beispiele für Verwendungsbereiche:
• Frühstückspensionen
• Hotel Empfangshallen
• Seminarräume
• Singlewohnungen
• Etc.

Das multifunktionelle Mobile Sofa schafft eine einfache Lösung, die von Bar zu Tisch mit Regal oder Couch einfach von nur einer Person umzuwandeln ist. Dabei besticht das System darin, dass bei sämtlichen Einsatzvarianten stets großer Komfort gegeben ist. Auf Wunsch sind ebenso Spezialausführung mit Leder oder etwa Rattan wählbar. Mit dem Mobilen Sofa schaffen Sie es in jedem Fall Terrassen, Seminarräume, Empfangsbereiche oder auch den eigenen Wohnraum für jeden Anlass entsprechend zu rüsten!

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Neuartiges Wundreinigungsgerät

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Oktober 1st, 2014 by madlen – Be the first to comment

Es gibt unterschiedliche Geschwüre und alle sind höchst infektiös, voller Eiter und Sekretsabsonderungen. Heutiger Stand der Technik: Gummihandschuhe, Gaze, verschiedene Wundlösungen. Die Wunde wird einfach ausgewischt und so wird frisches, sich bildendes Wundgewebe teilweise wieder zerstört.

Gerät Beim Problem der Gewebezerstörung setzt das Wundreinigungsgerät von Herrn Pichler an. Mit dem Wundreinigungsgerät wird mit einem Sprüh und Sauggriff mittels Kochsalzlösung oder anderer Wundlösungen aus ca. 1 cm Entfernung die Wunde berührungslos und absolut sauber gereinigt. Der Sprühfilm löst eitrige Wundabsonderungen und permantenten Absaugen entfernt diese. Selbstverständlich bedient dieses Gerät nur geschultes Personal.

Die Wundheilung wird dadurch gefördert und neues Gewebe nicht zerstört.

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Gastbeitrag – Eine kurze Geschichte des Internets

Posted in Allgemeines on September 30th, 2014 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Manchmal braucht es verdammt lange, bis Ideen wirklich bei den Menschen ankommen. Ob Automobil, Glühlampe, Flugzeug oder Telefon – immer vergingen Jahrzehnte, bis die Technik perfektioniert und Berührungsängste abgebaut waren. Beim Internet war das anders: zugleich versteckter und präsenter, schneller und radikaler. Aber vor allem anders. Und das merkt man bis heute.

Das mag auch daran liegen, dass das Internet – streng genommen – gar keine eigenständige technische Innovation ist, sondern vielmehr eine geschickte, neuartige Verknüpfung von Technologie-Elementen.

Am Anfang war der Computer

Die Schlüsselerfindung hieß „Z3“ und wurde 1941 von dem deutschen Bauingenieur (!) Konrad Zuse zusammengesetzt. Der Z3 war der erste wirklich funktionsfähige Computer. Als 1948 zudem die ersten Transistoren erfunden wurden, stand der Miniaturisierung der Elektronik nichts mehr im Wege. Vielleicht lässt sich auch ein Internet ohne Computer denken – aber dies wäre wie eine Biologie ohne Aminosäuren.

Das binäre Grundprinzip moderner Computer – also das Rechnen mit Nullen und Einsen, mit den Zuständen „Strom aus“ und „Strom ein“ – ist schon wesentlich älter. Der deutsche Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz formulierte 1679 die Grundgedanken zur binären Rechenmaschine. So betrachtet, brauchte der Computer einen Anlauf von fast 300 Jahren.

1969: Das erste Netz wird geknüpft

Einer der meistzitierten Sätze über Technologie-Irrtümer lautet: „Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“ So sprach 1943 Thomas Watson, der Vorsitzende des Elektronikkonzerns IBM. Schon in den 1960er-Jahren wurde überdeutlich, wie sehr Watson mit seiner Voraussage daneben lag. Um die notarisch knappen Kapazitäten an Großrechnern besser zu nutzen, ließ sich 1969 die US-Militärbehörde ARPA etwas einfallen: Sie schuf ein Datennetz zwischen vier US-amerikanischen Universitäten. In diesem Arpanet wurden vor allem Daten und Fakten zu militärischen Forschungsprojekten von einem Rechner zum anderen geschickt. Das Arpanet gilt heute als direkter Vorläufer des Internets.

Da es zunächst an einheitlichen Standards fehlte, wie die Daten versendet, gespeichert und weiterverarbeitet werden sollten, war die Übertragung oft mühsam und fehlerhaft. In anderen Aspekten war die Technologie schon erstaunlich weit fortgeschritten. So gab es Modems, die Datenpakete auf die Reise durch Telefonleitungen schickten und Router, die die Pakete in die richtigen Kanäle dirigierten.

1971: die allererste E-Mail

Heutzutage werden wahrscheinlich über 100 Milliarden E-Mails versendet – jeden Tag. Die erste dieser elektronischen Botschaften verschickte der Computertechniker Ray Tomlinson im Jahr 1971. Nur sechs Stunden brauchte der US-Amerikaner, um ein entsprechendes Programm zu schreiben. Tomlinson hielt seine Entwicklung seinerzeit für eine „niedliche Idee“. Die erste E-Mail-Adresse der Welt hatte übrigens bereits das typische @-Zeichen und lautete tomlinson@bbntenexa. Die Länderendungen (Top Level Domains) waren noch nicht erfunden.

1983: das Internet Protocol

Seit den 1980er-Jahren begann sich (zunächst in Fachkreisen) der Begriff „Internet“ zu etablieren. Ein wichtiger Schritt zu dem Datennetz, wie wir es heute kennen, war 1983 die Einführung vieler neuer „Protokolle“. Dabei handelt es sich um vielschichtige Regeln, wie die verschickten Datenpakete erkannt und behandelt werden sollen. Erst dadurch ist ein schneller und weitgehend fehlerfreier Datenaustausch zwischen den beteiligten Rechnern möglich.

Besonders wichtige Protokolle sind das übergeordnete „Internet Protocol“, das dem Netz seinen Namen gab, und das TCP („Transmission Control Protocol“). Dadurch wurden auch die IP-Adressen möglich, die jedem Rechner im Internet eine konkrete Zahlenkombination zuordnen. Webseiten im heutigen Sinne gibt es erst seit dem Jahr 1990, als das World Wide Web eingeführt wurde. Die für moderne Internet-Browser lesbare Sprache HTML (Hypertext Markup Language), in der diese Seiten geschrieben sind, stammt von dem britischen Physiker Tim Berners-Lee. Heute sind rund 200 Millionen, mit HTML-Dokumenten bestückte, Domains online und werden von Suchgiganten wie Google durchwühlt.

Spätestens hier wird deutlich: Das Internet ist tatsächlich anders als andere Erfindungen. Es hat keinen einzelnen Erfinder, sondern ist eine Kombination aus technischen Geräten zur Datenübertragung und Systematiken der Datenerkennung und -verarbeitung. Es definiert einen festen, standardisierten Rahmen für ein Geflecht aus Kommunikationssträngen, technischen und sozialen Interaktionen.

„Nur ein Hype?“

Wie viele große Neuerungen wurde das Internet anfangs maßlos unterschätzt. Selbst dem Microsoft-Chef Bill Gates fehlte zunächst die notwendige Phantasie. Das Internet sei lediglich ein „Hype“ weissagte der heutige Multi-Milliardär und wies seine Techniker an, sich mit Wichtigerem zu befassen.

Tatsächlich war das Internet bis weit in die 1990er-Jahre vor allem eine Spielwiese für Wissenschaftler und technikbegeisterte Freaks. Schuld waren lahme Datenströme und schwerfällige Benutzeroberflächen, die für den „Normalverbraucher“ einfach zu unkomfortabel waren. Ein großer Schritt voran war die grafische Benutzeroberfläche Windows 95.

Internet heute: zwischen Kommerz und Social Media

Auch der elektronische Handel kam zunächst nur langsam in Schwung. Es fehlte unter anderem an geeigneter Software und Geschäftsprozessen. Verbraucher und Händler schenkten dem ungewohnten Medium nur zögerlich ihr Vertrauen. Diese kommerziellen Startschwierigkeiten sind längst überwunden: Im Jahr 2012 überschritt der weltweite Umsatz im E-Commerce erstmals die Grenze von einer Billion (1000 Milliarden) US-Dollar. Vor allem Bücher und Reisen machten den Anfang. Heute werden zahlreiche Konsumartikel mit höchster Selbstverständlichkeit „online“ gehandelt.

Obwohl eigentlich eine technische Struktur, ist das Internet längst ein soziales Phänomen mit ganz eigenen Kommunikationsmustern geworden. Historisch betrachtet, machten vergleichsweise simple Textchats den Anfang. Heutige Anbieter wie Facebook oder Google+ wollen ihre Nutzer in möglichst komplexe Erfahrungsräume einbinden. Manche Mitglieder dieser Social-Media-Plattformen verbringen dort einen erheblichen Teil ihrer Freizeit, pflegen freundschaftliche, erotische oder berufliche Kontakte.

Noch völlig offen ist, wie sich das weltweite Datennetz gerade in Abgrenzung – oder in Kombination – mit den Smartphones weiterentwickeln kann. Denn das Internet hat bestimmt das Potenzial, sich immer wieder neu und anders zu erfinden.

Jürgen ReschkeAutoreninfo:
“Jürgen Reschke ist PR-Fachmann und Webmaster. Der Hannoveraner betreibt
ein Dutzend Websites wie beispielsweise eine-frage-der-technik.de und
spenden-ratgeber.de. Er schreibt über ein breites Themenspektrum von
Technik bis Reisen.”

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