Elektrischer Kantenhobel vereinfacht die Arbeit

Posted in Aktuelle Erfindungen on Februar 3rd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Rigips ist ein beliebtes Baumaterial. Seine praktischen Eigenschaften machen ihn seit Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Baumaterialien. Vor allem die einfache Verarbeitung, sein geringes Gewicht und seine Feuerfestigkeit machen den Gipskarton für den Trockenbau unerlässlich, wenn man Wände sanieren oder einziehen möchte. Ein Erfinder möchte die Verarbeitung nun noch um einiges erleichtern.

Seinen Ursprung hat der Rigips nicht in Europa, sondern in den USA. Der Unternehmer und Erfinder Augustine Sackett hat den Gipskarton schon 1894 zum Patent angemeldet und es wurde unter dem Titel „Inside Wall Covering“ veröffentlicht und erteilt. Üblich war damals bei Wandarbeiten auf Holzbretter Gips aufzutragen, um eine ebene Fläche zu erlangen. Die Erfindung von Sackett, machte die teuren Holzbretter überflüssig. In einem Schichtsystem von Gips und Papier hat er Platten hergestellt, die direkt im Trockenbau verarbeitet werden konnten. Über 50 Jahre später hat ein deutsches Unternehmen die Produktion der Platten eingeführt und das Material wird seitdem unter dem Unternehmensnamen „Rigips“ gehandelt.

Elektrischer Kantenhobel soll die Verarbeitung der Gipsplatten erleichtern

GipskartonÜber 100 Jahre, nachdem die Erfindung gemacht wurde, gibt es nun eine neue Schutzrechtsanmeldung rund um den Gipskarton, die die Verarbeitung der Gipsplatten noch einmal um Einiges erleichtern soll. Üblicherweise werden die Platten in standardisierten Größen zum Bau geliefert und können dann in maßgerechte Stücke mittels eines üblichen Cuttermessers zerlegt werden. Bevor man sie weiterverarbeiten kann und aus ihnen eine Wand hochzieht, müssen jedoch die Kanten noch für die Spachtelmasse abgeschrägt werden. Das Abschrägen ist wichtig, da erst durch das Verspachteln die Übergänge fließend werden. Dieser Arbeitsschritt ist nicht nur mit einem erheblichen zeitlichen Aufwand verbunden, da die Beplankung von Wänden und Decken aufgrund des Brandschutzes oftmals sogar doppelt erfolgen muss, es ist auch körperlich ansprengend. Zudem kommt es durch den trockenen Gipsstaub schnell zu Hautreizungen, die sehr unangenehm sein könne.

Ein elektrischer Kantenhobel muss her
Unbenannt
Bisher gibt es auf dem Markt keine Geräte, die einem die Arbeit abnehmen könnten. Der Erfinder Herr Schon hat daher selbst eines erdacht: sein elektrischer Kantenhobel vereinfacht das Zuschneiden und Abfassen nun endlich effektiv. Das akkubetriebene Gerät besitzt neben der runden Schneideklinge eine Schneidevorrichtung, die in einem 45° Winkel die Rigipsplatte in nur einem Schritt mithilfe einer Führungsschiene, ohne großen Kraftaufwand bearbeitet. Hierdurch wird nicht nur ein optimales Ergebnis hervorgebracht, sondern gleichzeitig viel Zeit gespart und die Hände geschützt. Das Papier, das die Rigipsplatten umgibt, reißt nicht mehr ein und die Platte steht zur weiteren Bearbeitung direkt zur Verfügung. Die Drehgeschwindigkeit der Schneideklinge ist gering, damit eine Staubentwicklung zu vermeiden.

Da kann man nur hoffen, dass das Schutzrecht bald in die Realität umgesetzt wird, damit es Trockenbauern, Schreinern und Heimwerkern die Arbeit zukünftig erleichtert.

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Erfindung der Woche – easyGRIP

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen, Erfindung der Woche on Februar 2nd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Kraftsportliebhaber und Bodybuilder können ein Liedchen davon singen: Schwielen an den Handinnenflächen bleiben bei keinem aus, der hart trainiert.
Durch die Gewichte lastet ein hoher Druck auf die Handflächen und die Hantelstangen oder Gerätegriffe hinterlassen ihre Spuren.

Schwielen sehen nicht nur unschön aus, sondern können im Alltag auch hinderlich sein, geht es zum Beispiel darum mit seiner Freundin ein paar sanfte Streicheleinheiten auszutauschen. Wer die kleinen lästigen Hornhautansammlungen zukünftig vermeiden will und trotzdem schwer zupacken möchte, kann nun auf den easyGRIP zurückgreifen.
easygrip erfinderladen
easyGRIP ist ein atmungsaktives Griffpolster und schützt die Hände verlässlich vor zu viel Hornhaut. easyGrip wird einfach durch Mittel- und Ringfinger geführt und legt sich angenehm in die Handinnenfläche. Im Vergleich zu Fitnesshandschuhen sind die Finger weiterhin an der freien Luft und ein unangenehmes Schweißgefühl wird vermeiden.

Ideal für Krafttraining an Geräten, Rad fahren, Motorrad fahren oder um schwere Einkäufe nach Hause zutragen.

Der Erfinder hat gleich drei Varianten auf den Markt gebracht. Denn je stärker die Hände belastet werden, desto stärker sollten sie auch geschützt werden.

EasygripDie Softline, ist einseitig mit Stoff beschichtet und rutschfest auf den meisten Oberflächen. Die
Fitnessline hat hingegen eine beidseitige Stoffbeschichtung und ist für starke Beanspruchung geeignet.
Die Powerline hat eine besonders verstärkte und gummierte Innenfläche für sehr starke Beanspruchung.

easyGRIP ist ab sofort in verschiedenen Varianten und Farben im Erfinderladen erhältlich.

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Der Patente-König Artur Fischer ist tot

Posted in Allgemeines on Januar 29th, 2016 by jordan – Be the first to comment

Der Patente-König und Erfinder Artur Fischer ist tot. Wie sein Sprecher bestätigte, starb er am Mittwoch dem 27.01.2016 im Alter von 96 Jahren in Waldachtal im Schwarzwald. Fischer wurde mit seinen Kunststoff-Dübeln und dem “Fischertechnik”-Baukasten weltweit bekannt. Mehr als 1100 Patente und Gebrauchsmuster hat er in Deutschland angemeldet, darunter das Blitzlicht für Fotoapparate.

Kunststoff-Dübel und Fischertechnik- Baukasten haben den Erfinder Artur Fischer weltweit bekanntgemacht. (Bild: dpa)

Kunststoff-Dübel und Fischertechnik- Baukasten haben den Erfinder Artur Fischer weltweit bekanntgemacht. (Bild: dpa)

Artur Fischer gilt als einer der erfolgreichsten Erfinder weltweit. Von ihm wurden bis Ende 2013 insgesamt 1136 Patente und Gebrauchsmuster angemeldet. In Deutschland wurden bisher 570 Patente erteilt. Er steht damit in einer Reihe mit Thomas Alva Edison. Allerdings ist die Zahl deutscher Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen mit Edisons US-Patenten wegen der unterschiedlichen Patentgesetze grundsätzlich nicht vergleichbar.

Zu den bekanntesten Erfindungen Fischers zählt der 1958 auf den Markt gebrachte S-Dübel aus Polyamid, das „fischertechnik“-Baukastensystem und ein Blitzlichtgerät für Fotoapparate mit synchroner Auslösung (1949). Eine weitere Erfindung war beispielsweise ein Dübel zum Fixieren von Knochenbrüchen. Eine seiner neuesten Ideen – ein kompostierbares und essbares Kinderspielzeug aus Kartoffelstärke – wurde als fischer TiP umgesetzt.

Die 1948 von ihm gegründeten Fischerwerke übergab er 1980 an seinen Sohn Klaus Fischer. 2012 erzielte die Unternehmensgruppe einen weltweiten Umsatz von ca. 618 Millionen Euro, den Hauptteil davon immer noch mit Befestigungstechnik (Dübel usw.). Allein im Werk Waldachtal-Tumlingen werden täglich mehr als zehn Millionen Dübel produziert.

Im Jahr 2001 rief Fischer die Stiftung „Artur Fischer Erfinderpreis“ zusammen mit der Baden-Württemberg Stiftung ins Leben. Sie ist mit 711.000 Euro Kapital ausgestattet und widmet sich nach eigenen Angaben der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung. Alle zwei Jahre vergibt die Stiftung den “Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg”.

Am 17. Juni 2014 wurde Artur Fischer mit dem Europäischen Erfinderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Artur Fischer musste erfinden, er konnte gar nicht anders. Er war ein ewig Neugieriger.

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Ein innovatives Werkzeug

Posted in Werkzeuge on Januar 28th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Vielen Mechatronikern, Maschinenbauern und Heimwerkern ist es schon einmal passiert. Nachdem man eine festsitzende Schraube oder Mutter gelöst hat, fällt diese aus dem Schraubenschlüssel bzw. dem Ringschlüssel und man darf sie erst einmal auf dem Boden suchen. Vorausgesetzt man hat noch kein vorgeschrittenes Alter erreicht und kann sich mühelos bücken, ist das nicht das größte Problem, strapaziert jedoch die Nerven. Kritischer wird es, wenn das kleine Metallteil in eine unzugängliche Stelle, in eine Maschine oder einen Motor fällt und man an sie nicht mehr herankommt.
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Auch beim Überkopfarbeiten, bzw. dem einhändigen Arbeiten lässt sich die Mutter oder Schraube nicht auffangen und rutsch durch den Schraubenschlüssel. Das kann das Nervengerüst eines Handwerkes schon strapazieren.

Gerade im Werkzeugbereich bringen oft kleiner Erfindungen eine große Erleichterung mit sich. Das hat auch Herr Krüger erkannt und einen neuartigen Ringschlüssel entworfen, der das Problem aus der Welt schafft.
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Sein innovativer Schraubenschlüssel hat einen integrierten Schrauben bzw. Mutteranschlag. Der sich beim Lösen der festsitzenden Schrauben und Muttern um diese legt. Die Muttern und Schrauben fallen nicht herunter, sondern werden in der kelchartigen Mulde des Schlüssels aufgefangen, aus der sich dann einfach herausgenommen werden können.

UnbenanntDie kelchartige Mulde ist nicht komplett geschlossen, ein kleines Loch ist geblieben, denn möchte man Kontermuttern lösen, muss man die mit der Mutter verbundene Schraube durch das kleine Loch führen. Für diese Anwendung ist das Loch unabdingbar.

Herr Krüger hat sich die Idee schützen lassen und sucht nun nach einem Unternehmen, dass dieses praktische Werkzeug in seine Produktpalette mit aufnehmen möchte.

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Alles in Butter – mit der Internationalen Butterdose

Posted in Gastbeitrag on Januar 27th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Die guten Ding des Lebens sind meist verboten: Schokolade, Fleisch und Butter gehören auf dem Speiseplan am besten gestrichen. Ernährungswissenschaftler wettern bereits seit Jahrzehnten gegen alles, was unsere Geschmacksknospen zum Tanzen anregt. Stattdessen soll Grünzeug und Obst und vor allem die Kohlenhydrate für unser tägliches Wohl sorgen.

Butterdose

Auf das Maß kommt es an

Dabei vergessen viele, dass nicht fetthaltigen Lebensmittel gestrichen werden müssen, sondern, dass es viel mehr auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung ankommt, um sein Normalgewicht zu halten.
Damit man maßhält und sich bewusst macht, wie viel man von dem hellen Gold zu sich nimmt, gibt es nun eine kleine Erfindung von Herrn Neumann.
Seine innovative Butterdose hat eine Skalierung auf dem Dosenboden sowie in Druck- als auch in Blindenschrift und zeigt einem damit die Menge des Konsums verlässlich an.
Durch den Blindenschriftaufdruck ist es auch Blinden und sehschwachen Menschen möglich, die Butter besser zu portionieren.
Der Deckel ist umlaufend ca. 15 mm breiter als das Butterstück, wodurch ein Kontakt zwischen Butter und Deckelinnenseiten oder dem unteren Deckelrand weitestgehend vermieden wird. Dies ist hygienischer und optisch schöner.
Aber auch sonst ist seine Butterdose mehr als praktisch. Die Butterdose besteht aus einem Boden und einem Deckel die miteinander durch ein Klicksystem fest verbunden sind. Möchte man sie öffnen, gibt man etwas Druck auf die Deckelseiten und verschiebt diesen seitlich. Das Klicksystem vereinfacht zudem den Transport gerade beim senkrechten Anheben in engen Kühltaschen oder Körben. Der Deckel weißt außerdem beidseitig eine Riffelung auf, damit er nicht aus den Fingern gleitet.Unbenannt
Eine Vertiefung im Deckel, welche der Form des Dosenbodens entspricht, macht es möglich mehrere Butterdosen verrutschsicher und platzsparend übereinanderzustapeln bzw. den Boden mit Butter auf seinem eigenen Deckel zu stellen. Dies findet Verwendung, wenn mehrere Buttersorten bzw. Dosen verwendet werden. Außerdem hat die Butter durch die höhere Positionierung auf ihrem eigenen Deckel, einen festen Platz auf dem Tisch und ist zudem besser zu greifen.
Auf dem Deckel findet man das Wort „Butter“ in 25 Sprachen, damit der Inhalt auch fest steht.
Butter ist beliebt und wird in allen Ländern der Welt konsumiert.
Viele Menschen reisen, ob geschäftlich oder privat, machen Urlaub, wandern aus oder ein, studieren oder lernen in anderen Ländern. Da Butter so gut wie auf jedem Tisch zu finden ist, kommt für Fremde beim Erkennen ihrer Heimatsprache Freude und etwas Heimatgefühl auf und es erübrigt sich die Frage „Wo ist die Butter?“.
Der Erfinder denkt daher an die Verwendung in Gastronomie, Ferienanlagen, Ferienhäusern, Hotels, bei Gastfamilien, Wohngemeinschaften, Familien mit mehreren Nationalitäten oder wenn aus geschmacklichen oder gesundheitlichen Gründen mehrere Buttersorten Verwendung finden.

Für die Markteinführung der innovativen Idee wird noch ein Unternehmen gesucht, das die Erfindung auf den Markt bringen möchte. Die Dose ist patentrechtlich geschützt. Das Patent steht jedoch zum Verkauf. Unter diesem Link finden Interessenten weitere Hinweise: http://www.patent-net.de/go/2062

Na dann, ist doch alles in Butter.

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Erfindung der Woche – Sriracha2Go

Posted in Allgemeines on Januar 26th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Du bist in einem Restaurant und Deine Geschmacksknospen verlangen nach etwas Hitze? Und alles was geboten wird, ist Pfeffer? Keine Sorge, ab sofort gibt es für alle, die es scharf lieben ein kleines extra hotes Accessoire für unterwegs. Die kleinen mini Sriarcha Flaschen lassen sich mit Deiner Lieblingssauce befüllen und begleiten Dich an Deinem Schlüsselbund in jedes Restaurant. Vorbei die Tage an denen heißblütige Saucenliebhaber nicht auf ihre Kosten kommen.
Sriracha 2 Go
Sriracha2Go wurde ursprünglich 2014 von Farbod Deylamian und Kyle Lewis aus New York erfunden. Schon im ersten Monat wurde es zu einem viralen Hit im Internet und erobert seit dem Nordamerika. Motiviert von diesem Erfolg hat Juri Sagert die kleinen Fläschchen Ende 2015 nach Europa gebracht und schon viele Sriracha-Liebhaber glücklich gemacht. Die kleinen Schlüsselanhänger sind nicht nur praktisch, sondern auch frei von schädlichen Weichmachern (BPA frei!).
Schlüsselanhänger Sauce Erfinderladen
Falls auch Du Sriacha-Fan bist und es zum ständigen Begleiter möchtest, findest Du es ab sofort im Erfinderladen in Berlin und natürlich auch in unserem Onlineshop.

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Erfindung der Woche – Rahmen für LED Panel

Posted in Allgemeines on Januar 19th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Die LED-Technologie wird immer häufiger in der Allgemeinbeleuchtung eingesetzt und erfreut sich großer Beliebtheit. Vor allem die LED–Panele eignen sich hierfür besonders, bergen sie doch viele Vorteile gegenüber den klassischen Leuchtmitteln. Sie sind kompakt und lassen sich an Decken oder Wände anbringen, ohne dass sie die Raumoptik hierbei stören.

Wie bringe ich ein LED-Panel an die Wand?

_DSC0208Blöd nur, dass das Anbringen der LED-Panele eine echte Herausforderung, wenn nicht sogar nervenaufreibend ist. Eine Montage bzw. Befestigungsmöglichkeit außerhalb von Drahtseilen ist leider bei den meisten LED-Panels nicht im Lieferumfang.

Diese Erfahrung hat auch der Erfinder Herr Pfeiffer gemacht:

„Vor zwei Jahren wollte ich mir mehrere LED Panel in meinem Arbeitszimmer, Flur und Bad montieren. Diese LED-Panele sind gegenüber herkömmlichen Beleuchtungsmittel wie z.B. Röhren, besonders flach, die Lichtausbeute ist besonders gute und sie sind sparsam im Stromverbrauch.

Nur gab es zum damaligen Zeitpunkt außer den teils mitgelieferten Drahtseilen, keine Befestigungsmöglichkeit.
Daraufhin habe ich eine Zeichnung erstellt. Bin mit der Skizze zu meinem Schreiner meines Vertrauens und habe mir davon 20 Stück anfertigen und montieren lassen.

Die zweiteilige Form habe ich gewählt, weil ich mir gedacht habe, dass auch die LED-Panele ähnlich wie Glühlampen früher oder später kaputt gehen. Dann kann man das Panel, ohne dass der Rahmen selbst demontiert werden muss, auswechseln.“

23Da viele vor der Frage stehen, wie bringe ich das LED-Panel an die Wand hat der Erfinder es nicht bei den 20 Rahmen für den Eigenbedarf belassen, sondern möchte auch anderen die Anbringung erleichtern. Vor allem in öffentlichen Gebäuden, Büros oder dunklen Arbeitsräumen in denen meist viele Panele verbaut werden, sind die Rahmen eine echte Erleichterung.

Die formschönen Rahmen gibt es in den gängigen Größen für LED-Panele (30×30cm, 60×30cm,120×30cm ) in den Farben schwarz, weiß und silber. Ab sofort im Onlineshop des Erfinderladens erhältlich.

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Hygenischer Auffangbehälter für das WC

Posted in Aktuelle Erfindungen, Geschichte einer Erfindung, patent-net.de on Januar 11th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Jährlich erkranken mehr als 64.000 Menschen an Darmkrebs in Deutschland. Damit gilt der Krebs als zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und Männern.
Problematisch ist der Darmkrebs vor allem, da er im frühen Stadium keine Beschwerden hervorruft und damit lange unentdeckt bleibt. Bei ca. einem Drittel der Betroffenen geht Darmkrebs daher bedauerlicherweise tödlich aus. Mit regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen, wie etwa einer Darmspiegelung oder auch Stuhltests, kann die Krankheit frühzeitig erkannt werden und in 80-90 % der Fälle verhindert werden.

Der Darm – Schlüssel zur Gesundheit

Aber nicht nur bei der Krebsvorsorge gibt der Darm Auskunft. Nach aktuellen Forschungen wird seine Bedeutung als Immunorgan immer wichtiger. So steht heute fest, dass das körperliche Abwehrsystem und der Darm in enger Verbindung stehen. Ist die Darmflora nicht in Balance, kommt es nicht nur zu Störungen im Magen-Darm-Trakt, auch die weitere körperliche Abwehrkraft kann geschwächt sein. Oft geschieht dies sogar, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Die Darmflora ist die Gesamtheit der Mikroorganismen, die sich im Darm tummeln. Sie besteht aus einer speziellen Zusammensetzung von Hunderten von Bakterien und anderen Lebewesen. Sie entscheiden mit, ob ein Mensch sich wohl fühlt oder geschwächt ist. Ob der Darm in Balance ist, kann man durch eine Stuhlflora-Analyse herausfinden. Auch hierfür ist oft eine Darmspiegelung, in den meisten Fällen jedoch eine Stuhlprobe von Nöten.

Ob bei einer Krebsvorsorgeuntersuchung oder anderen Darmproblemen – vielen Patienten ist die Vorstellung einer Darmspiegelung so unangenehm, dass sie sich einer solchen Untersuchung nicht aussetzen wollen.

Stuhlprobenauffangbehälter

Auch die Alternative, die Stuhlprobe ist für Patienten, vor allem dann, wenn sie zu Hause eine Tiefspültoilette besitzen, unangenehm. Diese Erfahrung hat auch die Erfinderin Frau Dill gemacht und sich über eine Lösung Gedanken gemacht, die erst einmal etwas absurd klingt.

„Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“ (Albert Einstein)

Unbenannt„Das Zitat passt perfekt zu meiner Erfindung, denn den Wenigen, den ich von meiner Idee erzählte, schauten mich als erste Reaktion reaktionslos und dann mit fragenden Augen an! Also berichtete ich ihnen euphorisch von dem Moment, als die Idee entstand.
Da ich seit drei Jahren sehr auf meine Gesundheit und Ernährung achte, wollte ich mit einer mikrobiologischen Darmuntersuchung einen Gesundheitscheck durchführen lassen. Genau dafür benötigt das Labor aber eine Stuhlprobe. Sofort kam mir meine Toilettensituation in den Kopf und wie ich das denn bei meinem Tiefspülbecken erledigen soll. Daher fragte ich bei der freundlichen Arzthelferin um ein entsprechendes Hilfsmittel nach. Diese wedelte aber gleich mit den Armen und meinte: “Das, was es gibt, brauchen Sie erst gar nicht verwenden, denn es würde sowieso reißen und eine Probeentnahme sei somit aussichtslos!” ABER sie hätte einen super Vorschlag, ich soll mir doch eine alte Tupperware nehmen, sie mit Papier auslegen und darin mein Geschäft verrichten.
Erst war ich sprachlos, dann meine Idee geboren!“

Frau Dill hat sich gleich ans Werk gemacht und einen Stuhlprobenauffangbehälter entworfen, der die Stuhlprobenentnahme zukünftig stark erleichtert. Der patentrechtliche Behälter kann durch eine Schlaufe sicher um die Toilettenbrille gelegt werden. Der Stuhlgang kann hygienisch aufgefangen werden und nach der Entnahme hinuntergespült werden, ohne dass die Toilette verstopft. Das Material ist reißfest und wasserlöslich und damit wird auch die Umwelt nicht belastet. An der Papierschlaufe ist eine Perforation integriert, an dieser Stelle lässt sich das Material leicht einreißen. Auch die Entnahme von flüssigen Proben ist durch das reißfeste Papier möglich.

Durch den innovativen Stuhlprobenauffangbehälter wird die Entnahme bei Tiefspültoiletten einfacher. Denn gerade bei Tiefspültoiletten ist nicht nur die Entnahmen schwierig, die Probe ist oftmals durch chemische Reinigungsmittel im Wasser, wie etwa Klosteine, verfälscht.

Für die Vermarktung der innovativen Idee wird noch ein Unternehmen gesucht, das die Erfindung auf den Markt bringen möchte und die Stuhlprobenentnahme damit zukünftig erleichtert.

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Erfindung der Woche – Bee King

Posted in Erfindung der Woche on Januar 11th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Der Winter dehnt sich ja bekanntlich wie ein Gummiband. Alles erstarrt, gefriert und wird leblos. Tage können einem da schnell wie Wochen vorkommen, ist das Wetter doch Tag ein Tag aus grau und trist. Da machen wir es wie die Bienen und ziehen uns in unsere gemütlichen vier Wände zurück, um in keine Winterstarre zu verfallen.

Farbe ins Spiel bringen
Bee King Erfinderladen
Diese Woche wollen wir daher etwas Farbe ins Spiel bringen und die Zeit im Eigenheim durch etwas Spielspaß verkürzen. Das kunterbunte Aktionsspiel Bee King ist da genau das Richtige, um den Farbverlust auszugleichen.

Ein Duellpuzzle für zwei Personen

Bee King ist ein Puzzle, dass man nicht allein im einsamen Kämmerlein vor sich hinlegt, sondern gegeneinander spielt. Mit den Startteilen, auf die jeweils ein Bienchen gedruckt ist, fängt das um die Wette puzzeln an. Nun liegt es an jedem der zwei Spieler, so schnell wie möglich sein Spielbereich in Form des Buchstabens F zu legen. Dass es da bei den 72 blumigen Teilen wild wie in einem Bienenstock zugegen kann, ist dabei nicht ausgeschlossen.

Bee KingErfunden hat den Aufheller für dunkle Tage das Erfinderduo Jordan/Muthenthaler. Falls auch Du Dich im Puzzeln duellieren möchtest, so findest Du das Bienenköniglegespiel für 14,95 Euro in unserem Erfinderladen und selbstverständlich auch in unserem Onlineshop.

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Wasserhähne spielend entkalken

Posted in Aktuelle Erfindungen, Schutzrechte on Januar 5th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Wie bekommt man verkalkte Wasserhähne eigentlich wieder sauber? Klar, ist der Schmutz oberflächlich, so kann man mit den üblichen Hausmittelchen, wie Essigessenz und Co. und einem Schwamm dem Kalk das Leben schwer machen. Ist der Perlator verkalkt, sieht man mit den üblichen Methoden allerdings alt aus.

EntkalkungskugelAn Wasserhähnen, Armaturen und Sanitäranlagen bilden sich regelmäßig Verkalkungen. Vor allem die Reinigung von Perlatoren, den Wasserhahnausgängen, kann schwerfallen. Hier sammelt sich mit den Monaten der Kalk des Wassers. Meist führt dies dazu, dass man den Perlator nicht einmal mehr abschrauben kann.

Dem Kalk an den Kragen

Ein neues Hilfsmittel musste her. Das dachte sich auch der Erfinder Herr Lackner und hat sich auf die Suche nach einer Lösung gemacht, die wenig Arbeit macht und zudem auch noch umweltschonend sein sollte, denn nicht alle auf dem Markt erhältlichen chemischen Reinigungsmittel bauen sich leicht wieder ab. Zudem sollte die Neuerung auf alle im Handel erhältlichen Wasserhahnausgänge passen.
Langsam entstand die Idee einer Kugel, die sich einfach um den Perlator stülpen lässt. In die Kugel lässt sich Reinigungsmittel füllen und über Nacht einwirken, sodass man am nächsten Morgen einen blitzeblanken Wasserhahn hat, ohne schrubben zu müssen.

Entkalkungskugel2Da nicht alle Wasserhähne einen vertikal ausgerichteten Ausgang haben, stellte sich noch das Problem, wie man die Kugel bei einem geraden Auslauf befüllt, ohne dass etwas danebengeht. Somit erhielt die Kugel eine kleine Öffnung, in die man das Reinigungsmittel geben kann. Um die Entkalkungskugel möglichst umweltschonend aber doch effektiv zu gestalten, wurden kleine Abstandshalter integriert, die nicht nur für eine gleichmäßige Verteilung des flüssigen Entkalkers sorgen, sondern die Menge auch noch reduzieren, was einem die Umwelt dankt.

5Mittlerweile ist die Entwicklung der Entkalkungskugel abgeschlossen und patentiert. Einen Prototyp gibt es auch. Der Erfinder Herr Lackner sucht nun nach einem Unternehmen, dass seine Entkalkungskugel auf den Markt bringen möchte.

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