Allgemeines

Vision 2027- Erfinde Deine Zukunft!

Posted in Allgemeines on September 6th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Die Wanderausstellung Vision 2027 zeigt herausragende kreative Ideen und technische Erfindungen von Mädchen und jungen Frauen für die Zukunft Europas.
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Ausgangspunkt für die Konzeption der Ausstellung waren die Ideen, die im Technik-Kreativ-Wettbewerb »Vision 2027 – Erfinde deine Zukunft« von Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren eingereicht wurden. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Schülerinnen technische Erfindungen in den Themenfeldern Umwelt und Energie, Mobilität und Verkehr sowie Gesundheit und Ernährung einreichen. Aus den rund 200 eingesandten Beiträgen werden in der Ausstellung besonders interessante Beispiele vorgestellt und im Kontext von Studiengängen und Ausbildungsberufen aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften präsentiert.
Ausgezeichnet wurden z. B. Cora Friebl und Georgina Schneid aus Nürnberg mit dem “Sonderpreis für Chancengleichheit” deren Idee zum “DGSROB”, der als “Deutscher-Gebärdensprachen-Roboter” zur Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden eingesetzt werden soll sowie die Erfindung “Future-Car-Energie”, das als alternatives Antriebskonzept für Autos von Janina König aus Hamburg erdacht wurde und der von Nina Yasmin Sommer aus Bielefeld in Teamarbeit entwickelte Solarkocher für Afrika, betrieben mit Sonnenenergie.
Role Models, weibliche Vorbilder, die einen frauenuntypischen Beruf ergriffen haben und berühmte Erfinderinnen der Vergangenheit und Gegenwart werden ebenfalls in dieser Ausstellung vorgestellt und sollen als ermutigende Beispiele für Mädchen und junge Frauen dienen.
Vom 9.September bis 16. Oktober macht die Ausstellung Halt im Frauen Museum Wiesbaden

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Weglaufender Wecker

Posted in Allgemeines on September 4th, 2010 by Brit – 1 Comment

Als Gauri Nanda, die Erfinderin des wecklaufenden Weckers “Clocky” sich die Frage stellte: “Warum schafft mein Wecker es nicht, mich zum Aufstehen zu bewegen?”, war die Lösung relativ einfach: “Du musst raus aus dem Bett, um den Wecker auszuschalten!” Und das klappt nur, indem der Wecker bei Alarm das Weite sucht.
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Der weglaufende Wecker “Clocky” tut genau das. Sobald das Wecksignal ertönt, bewegt er sich vorwärts, lässt sich vom Nachttisch auf den Boden plumpsen und sucht nach einem geeigneten Versteck. Der raffinierte Wecker ist so robust, dass er einen Sturz aus ca. 90 cm Höhe unbeschadet übersteht. Ob Parkett oder Teppich, sobald er wieder Boden unter den Rädern hat, macht er sich auf die Reise. “Clocky” rollt für 30 Sekunden in unterschiedliche Richtungen, bis er einen Platz zum Ausruhen gefunden hat.
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Natürlich lassen sich Alarm- und Rollfunktion auch deaktivieren. Aber dann ist “Clocky” nur noch halb so spaßig. Für die geniale Idee des weglaufenden Weckers ist Gauri Nanda übrigens mit dem Ig-Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften belohnt worden. Das ist eine satirische Auszeichnung, die von der Harvard-Universität in Cambridge für ungewöhnliche wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird, die uns zum Lachen bringen und zum Nachdenken anregen.

Eine andere Variante das Aufstehen zu erleichtern bietet der Schlafphasenwecker aXbo, der am Morgen die leichtere Schlafphase mittels eines Sensors erkennt und dann weckt. Schlaflaboren zufolge startet man den Tag dadurch viel fiter und energiegeladener.

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Weiter gehts mit dem Erfinderladen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 22nd, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Nachdem ich letzte Woche schon über ein paar sehr gute Medienberichte für unseren Erfinderladen berichten durfte geht es jetzt weiter.
Die BZ hat einen schönen großen Artikel über den Laden gebracht in dem mein Studium kurzerhand von Jura auf Informatik (weiß nicht mal genau was man dort lernt) geändert wurde, aber dafür haben wir ein paar schöne Bilder unserer Erfindungen präsentieren dürfen. – in der Printversion
Und am nächsten Tag war mein Kollege Jordan im Frühstücksradio auf Radio Paradiso zu hören.
Danke an die freundliche Journalisten!
Nach einer krankheitsbedingten Knappheit haben wir jetzt wieder hilfsbereite Mitarbeiterinnen genug um alle Kunden, Interessierten und Neugierigen willkommen zu heißen.

Unser neuester Zugang: Wickelkommode mit hochziehbaren Seitenteilen

Unser neuester Zugang: Wickelkommode mit hochziehbaren Seitenteilen

Geöffnet von 11 – 20 Uhr, Samstags von 12 – 18 Uhr.
Wer selbst seine Erfindung im Laden verkaufen will sendet einfach eine Email an office @ erfinderladen-berlin.de (ohne Leerzeichen)

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Zitiq – die Tasche, die ihre Farbe ändert

Posted in Allgemeines on August 17th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Das Outfit wechselt man täglich, die Stimmung, im Minuten- oder Stundentakt. Und die Tasche: ein und dasselbe Modell tagein, tagaus.
Nicht so mit der ZITIQ-Tasche. Sie passt sich wie ein Chamäleon den Stimmungen und Anlässen an: mit einer einzigen Handbewegung kann die Farbe der Tasche geändert werden. Einfach drehen und das Accessoire erscheint im neuen Licht. Die praktische, geräumige Tasche lässt sich leicht auf vier Seiten durch einen Reissverschluss öffnen. So einfach war es noch nie seinen Look zu ändern.

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In aller Munde

Posted in Allgemeines on August 13th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Freitag der 13.
Für den Erfinderladen offenbar ein Glückstag. Nach einem kleinen Artikel im aktuellen Tip hat sich jetzt die Presse auf uns “eingeschossen” und berichtet über den Laden.

Berliner Zeitung – online und auch offline heute.

Auf MotorFM könnt ihr meinen Kollegen Herr Jordan im Interview hören. Heute 9:45 und Nachmittag 16:45 – und auch Online

Und der heutige Blogbeitrag von Richard Hebstreit erzählt ebenso über uns.

Wer sich selbst ein Bild über den Laden gemacht hat und auf Qype ein paar Zeilen dazu schreiben will, kann das hier machen.

Jordan im 2. Raum des Erfinderladens der dämnächst für Überraschung sorgen soll

Jordan im 2. Raum des Erfinderladens der dämnächst für Überraschung sorgen soll

Vielen Dank an alle Journalisten die bereits über uns geschrieben haben und herzlich willkommen in der Lychenerstraße 8 an alle die es noch gerne tun möchten.

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Jim Knopf wird 50!

Posted in Allgemeines on August 9th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Michael Ende (1929 – 1995), Erfinder von Jim Knopf und Lummerland, aber auch von Momo und der unendlichen Geschichte, schrieb fantasievolle Abenteuerromane Kinder. Gleichwohl sind die zeitlosen Geschichten von Michael Ende aufgrund ihrer unterschwelligen aber hoffnungsvollen gesellschaftskritischen Haltung auch für Erwachsene sehr gut zu lesen. Der schüchterne und oftmals unverstandene Michael Ende war ein scharfer Beobachter der deutschen Nachkriegsära.

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Jim Knopf avancierte zu einem der bedeutendsten literarischen Gestalten des 20. Jahrhunderts. Obwohl Michael Ende zunächst keinen Abnehmer für sein 500 Seiten umspannendes Manuskript fand. 1960 schliesslich nahm der Stuttgarter Thienemann Verlag Jim Knopf an sich und unterteilte das Gesamtwerk in zwei Bände. Zuerst erschien “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”. Im darauf folgenden Jahr erschien “Jim Knopf und die Wilde 13″.
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Die seit 1948 bestehende Augsburger Puppenkiste nahm die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer 1962 in sein Programm auf. Die Strippenzieher verhalfen den “Untertanen” und ihrem König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte zu weltweiten Ruhm. Seit den 1970er Jahren ist Jim Knopf auch in Farbe im Fernsehen zu sehen. Heute ist Jim Knopf in vielen Theatern und Musicals zu sehen.

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Michael Ende ging auch den Fragen der menschlichen Natur nach, ihrem Wesen und der entarteten Evolutionsbiologie der Nationalsozialisten. Doch blieb er stets ein unverbesserlicher Optimist. Julia Voss, Autorin des Buches “Darwins Jim Knopf”, schreibt über Michael Ende, dass in seinen Welten nichts unumstösslich sei, alles könne sich verwandeln. Selbst aus einem bösen Drachen könne ein goldener Drachen der Weisheit werden.

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Wanzen Ahoi!

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 6th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Zur Zeit geht es in den Medien nicht nur um heftige Regenfälle und Waldbrände, sondern auch um eine Meldung der etwas selteneren Art. Ungeziefer in diversen New Yorker Modeläden – die Bettwanzen sind da. Die Kammerjäger freuen sich- ihr Umsatz verdoppelte sich… Die Wanzen tauchen nicht nur in Handelsgeschäften auf, sondern inzwischen auch in Privathaushalten und öffentlichen Gebäuden wie Hotels, Kinos und anderen Geschäften. Da Letztere für längere Zeit geschlossen werden müssen, kann dies negative Umsatzauswirkungen haben. Die Bettwanzen sind meist nur mehrere Millimeter groß und haben sich wohl zahlreich über New York hergemacht. Wenigstens gibt es dazu eine ziemlich gute Nachricht: Antibettwanzenlaken!
repellentDas Berliner Unternehmen 7flies bietet mit dem Insekten-Schutzlaken hochwertigen Schutz vor Insekten und Zecken. Dieses gehört zu den neuen Techniken der Abwehrmittel, auch Repellents genannt und bietet Schutz vor Bettwanzen, Zecken, Flöhen, Moskitos, Herbstmilben und anderen Arthropoden. Der Vorteil am Laken ist sein Leichtgewicht und der Wirkstoff, der nur auf das Notwendige beschränkt ist. Dieser Wirkstoff, der Arthropoden (Gliederfüßler) abwehrt, wird bei dem Gewebe des Bettwanzen-frei™-Lakens gleich während der Produktion dank einer neuen Technik als Co-Polymer in der Faser verankert. Der Wirkstoff wird so gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Die Wirkung soll somit dauerhaft erhalten bleiben. Dank der Wirkstoffverankerung mit dem Material wird auch die Umwelt geschont. Das Verfahren ist patentgeschützt und eine Innovation auf dem internationalen Markt. Das geruchslose Abwehrmittel Permethrin ist chemisch mit dem Naturstoff Pyrethrum verwandt, einem der unzähligen Stoffe, mit denen Pflanzen ihre Blüten vor den gefräßigen Insekten schützen. Permethrin ist ein „Nachbau“ aus der Kräuterapotheke, also einer von zahlreichen Pyrethroiden, deren Wirkung derjenigen des Naturstoffs ähnelt. Alle sehr stark abschreckenden Pyrethroide wirken über die Nerven. Gerade für Bettwanzen, Zecken, Flöhe, Moskitos, Herbstmilben und andere Arthropoden ist Permethrin topisch, d.h. bei Aufnahme über die Körperoberfläche, mehr als 4000 Mal giftiger als für fast alle Säugetiere bei denen die Aufnahme durch den Mund erfolgt.

Seit Jahrzehnten hat sich das Abwehrmittel auf Oberbekleidung aufgebracht bewährt. WHO und NATO empfehlen Permethrin sogar als Abwehrmittel für den Gesundheitsschutz in Krisengebieten. Nun ist es endlich auch für den Privatgebrauch im Handel erhältlich. Das weiße Laken (160 x 220 cm) wiegt etwa 500g und besteht zu jeweils zu 50% aus Baumwolle und Polyester. Sonderanfertigungen sowie individuelle Produkte sind auf Anfrage möglich.
Mehr Informationen hier und ebenso zur Zeckenabwehr.
Auf der Webseite findet man auch nützliche Tipps, auf was man achten sollte, wenn man in ein Hotelzimmer oder von einer Reise nach Hause kommt.

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Ornilux – das Vogelschutzglas

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 5th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Ornilux

Jeder kennt sie, die Greifvogelsilhouetten an Bushaltestellen oder großflächigen Fensterfronten. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme sterben dennoch täglich europaweit 250.000 Vögel, weil sie gegen eine Glasscheibe prallen. Dieser Herausforderung hat sich der baden-württembergische Glasveredler Arnold Glas gestellt und das Vogelschutzglas ORNILUX entwickelt. Es handelt sich um Isolierglas, das in allen Fenstern und Fassaden eingesetzt werden kann wie konventionelles Wärmedämm-Isolierglas. Auf den ersten Blick scheint die Wirkungsweise einfach: Das transparente Glas ist mit einer speziellen, unauffälligen Beschichtung versehen, die ultraviolettes Licht für Vögel sichtbar macht. Im Gegensatz zum Menschen sind Vögel in der Lage, ultraviolettes Licht zu sehen. Im Auftrag von Arnold Glas hatte das Max-Planck-Institut für Ornithologie an der Vogelwarte Radolfzell eine umfangreiche Untersuchung zur Erkennung von Glasscheiben durch Vögel durchgeführt. Die Vogelwarte ist Anlaufstelle für kranke, verunfallte und verwaiste Vögel. Beim Bau eines neuen Bürogebäudes der Vogelwarte wurde attraktive Architektur mit ökologischem Anspruch kombiniert. Dabei wurde unter anderem das ohne störende Bedruckung auskommende Vogelschutzglas Ornilux verwendet. Das neue Glas wurde aufgrund seiner UV-optischen Wirkung in den Versuchen von den Vögeln als Hindernis erkannt und kann somit helfen, den Vogelschlag an Gebäuden, Schallwänden oder Glasflächen im privaten Hausbau zu vermeiden. 1388_klDie schließlich wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung des Glases im Bereich des Vogelschutzes haben den Landesbund für Vogelschutz (LBV) und den Naturschutzbund Deutschland (NABU) schließlich zu einer Partnerschaft mit Arnold Glas bewogen. Denn Dr. Christina Stiersdorfer vom Landesbund für Vogelschutz erklärt, dass „alleine in Deutschland täglich hunderte Vögel den Tod an einer Glasfläche finden. Ganze Arten werden gefährdet. Wir waren schon lange auf der Suche nach einer Lösung seitens der Glasindustrie“. Auch in den USA ist das Produkt bereits gefragt und schützt unter anderem das Verwaltungsgebäude des New Yorker Zoos.

Bereits 2007 wurde Ornilux mit dem “Innovationspreis Industrie” in der Kategorie Umwelttechnik ausgezeichnet – durch “einen besonders hohen Nutzen und eine hohe Funktionalität für mittelständische Unternehmen”. Und sogar von PeTA gab es den “Progress Award” für “hervorragende, tierfreundliche Leistungen in Kultur und Wirtschaft”. Im März 2010 hat Ornilux zusätzlich den renommierten internationalen Designpreis, den „red dot: best of the best“ erhalten. Ausgezeichnet wurde das Vogelschutzglas Ornilux Mikado für höchste Designqualität. Die überarbeitete Serie ist durch ihr gezacktes Muster noch unauffälliger als die erste Ornilux-Generation. Glasarchitektur und Vogelschutz vereint!

Ornilux

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Kleine Geschichte einer Erfindung – der Rasenmäherstarter

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 3rd, 2010 by Tina – Be the first to comment

Neulich las ich in einem Zeitungsartikel: „Jede Frau kriegt jetzt den Rasenmäher an.“ Interessant. Da ich gerne mal den Rasen mähe, aber nie Probleme mit dem Anlasser hatte, las ich weiter. Was soll denn da bitte schön so schwer dran sein? Man muss einfach nur auf das Geräusch des Motors achten, wenn man/frau den Startknopf drückt. Natürlich ist auch eine Prise Feingefühl in der Hand eine nicht zu vernachlässigende geheime Zutat. Es ist ja nicht so, dass Günter Brandt Startschwierigkeiten hatte, denn bei 7400 Quadratmeter Rasen und 8 Stunden Mähzeit wird er wohl geübter Rasenmäherfreund sein. Nein, die Anlassschnur war einfach gerissen. Da er der Meinung war, eine neue Schnur reiße nur wieder, überlegte er sich etwas anderes. Wie könnte man einen Rasenmäher anders starten? Herr Brandt verschwand im Werkzeugkeller, dort wo ja bekanntlich meist die besten Ideen und Patente entstehen. Er baute sich einen Rasenmäherstarter.
Jetzt-kriegt-jede-Frau-den-Rasenmaeher-an_ArtikelHoch_150x200 Als gelernter KFZ-Mechaniker war es für ihn kein Problem. Das Prozedere wurde so beschrieben: “Ran an den Knarrenkasten, eine 22-er Nuss raus, ein Achtkantstab dazu, das Schweißgerät raus und beides zusammengebrutzelt. Dann zum Werkzeugschrank, ein Akkuschrauber raus, Achtkant-Nuss-Stab rein in das Bohrfutter und ein kleiner Umbau am Rasenmäher, damit die Nuss auf die Anlassermutter passt.” Hört sich flott an.
Herr Brandt zählt eine Zahl an Vorzügen seiner Erfindung auf. Dank Akkuschrauber und Nuss gelänge es ältere und schlecht anspringende Modelle zu starten. Ebenfalls könnten so auch Modelle gestartet werden, die sonst nur mit Batterie anspringen. Natürlich könnten jetzt auch Frauen und Kinder einen Rasenmäher anbekommen. Ohne Kraftaufwand. Weniger praktisch ist jedoch die Tatsache, dass der Akkuschrauber zum Anlassen des Motors immer in der Nähe sein muss- irgendwie etwas umständlich das Gerät immer bei sich führen zu müssen. Auch dafür hat der Erfinder bereits eine Lösung: „Am besten da deponieren, wo der Grasfangkorb geleert wird, da kann man den Mäher gleich wieder anlassen.” Eine Tasche am Schiebegestänge hat Günter Brandt verworfen, denn die sei „zu umständlich und wenn man unter Büschen mähen muss, besteht die Gefahr, dass der Schrauber hängen bleibt.“
Günter Brandt hat sich bereits ein Gebrauchsmusterschutz beim Patentamt München auf seine Erfindung geholt. Im Moment hat er noch keinen Hersteller gefunden, der an seiner Erfindung interessiert ist, aber vielleicht ergibt sich in der kommenden Zeit ja doch noch etwas. Bei dem aktuellen Zustand der meisten Rasenflächen braucht man eh erst einmal keinen Rasen mähen. Wer weiß, vielleicht erholen sich die zahlreichen Grünflächen jedoch schneller als man denkt.

Zum Zeitungsartikel geht es hier lang.

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Aushilfe gesucht!

Posted in Allgemeines on August 2nd, 2010 by Tina – Be the first to comment

erfinderladen-blog_132x135Wir suchen für unseren erfinderladen-berlin.de eine Verkäuferin für den gesamten Samstag von 12-18 Uhr und werktags von 18-20 Uhr. Gute Englischkenntnisse, eigenverantwortliches und engagiertes Arbeiten sind unsere Voraussetzungen. Interesse? Dann einfach eine Bewerbung mit Foto an: office@erfinderladen-berlin.de


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