Aktuelle Erfindungen

Alte Innovation neu erfunden: Systemständerbauweise

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on September 19th, 2016 by jordan – Be the first to comment

Einmal im Leben ein Haus zu bauen, das ist der Traum von vielen. Leider entpuppt sich dieser Traum oftmals als Albtraum. Eine lange Bauzeit, gerade beim Massivhausbau, durch lange Trocknungszeiten, mögliche Baufehler und ein hoher Materialaufwand, das schreckt viele ab. Will man dann noch möglichst energieeffizient bauen, um Standards zu erfüllen und nachhaltig zu bauen, rasen die Kosten schnell in die Höhe.

Systemständerbauweise 2016

Ein Erfinder aus Bayern, Herr Aman, hat jetzt eine Bauweise entwickelt, die wir in Europa längst vergessen haben-: die Ständerbauweise. Aman hat diese Bauweise neu interpretiert und die Systemständerbauweise entwickelt und zum Patent angemeldet.
Die Systemständerbauweise vereinfacht den Hausbau durch eine unkomplizierte, leichte Bauweise, die noch dazu dem Niedrigenergiehaus Standard (Passivhaus) entspricht. Eine überschaubare Bauzeit gekoppelt mit geringerem Materialbedarf schont deutlich Nerven und Geldbörse und kurbelt die Vorfreude auf ein Wohnen in angenehmen Raumklima und geringem Energiebedarf an.
Die Systemständerbauweise ist an die ältere Fachwerkbauweise angelehnt, mit einem gravierenden Unterschied: Alle aus dem heutigen Stand der Technik bekannten Systeme weisen den Nachteil auf, dass sie vielfach Wärmebrücken aufweisen und den geltenden Bestimmungen der Energiesparverordnung nicht gerecht werden, da die Dämmung und Dichtigkeit unzureichend ist. Hinzu kommt, dass bei den Bauwerken der Standes der Technik der Feuchtigkeitsaustausch nicht zufriedenstellend gelöst ist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht in der aus drei Bereichen bestehenden
Einheit: eine tragende Mittelschicht oder Konstruktionsebene, eine äußere Dämmebene und eine innere Installationsebene für den Wandaufbau, der in Trockenbauweise in verhältnismäßig kurzer Zeit erstellt werden kann.

Systemständerbauweise

Die tragende Mittelschicht besteht aus vertikalen Stahlträgern System, zwischen denen horizontale Träger verschraubt sind. Der dadurch entstehende Raum wird mit einem Wärmedämmstoff, vorzugsweise Mineralwolle, gefüllt. Nach außen ist diese Dämmung durch Holzfaserplatten oder Grobspanplatten abgedeckt. Zusätzlich zum Wärmedämmstoff besteht die äußere Dämmschicht aus dicken Polystyrol-Schaumstoffplatten.
Das Ergebnis ist ein Gebäude, das mit geringsten Aufwand bezüglich Kosten und Herstellung einen positiven Energiestandard inne hat. Dabei wird eine langfristige Luftdichtigkeit und für die Versorgung der Räume eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung oder mit gekühlter Frischluft erreicht. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das im Prinzip keine Heizung mehr benötigt.
Herr Aman hat den Schwachpunkt in gängigen Systemen, die oftmals im Bereich der Innenwand liegen, wo nach dem Anbringen der notwendigen Installationskanäle und Leitungen die Dampfsperre durchbrochen wird sodass Wärmebrücken entstehen, so gelöst, dass die innere Isolationsschicht aus CW-Profilen besteht, zwischen denen die Kabel und Leitungen verlegt werden. Auf diese CW-Profile werden Gipsplatten geschraubt, und die Kabel und Leitungen im Inneren verlegt. So wird die Folie, die als Dammsperre wirkt nicht verletzt.

Partner gesucht
Derzeit werden Hersteller, Lizenznehmer, Patentkäufer oder Vertriebspartner gesucht.

Link Tipps:
Systemständer-Bauweise Patent-Net Seite.

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Dolfi – Waschen mit Ultraschall

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on September 8th, 2016 by Birgit S. – Be the first to comment

Einen eindrucksvollen Erfolgslauf auf Indiegogo hat die deutsche Kampagne für das schonende Waschgerät Dolfi bereits hinter sich. 428% des angestrebten Zieles konnten im März vergangenen Jahres zusammengetragen werden. Derzeit stehen letzte Gerätetests an, geplant wird eine Auslieferung gegen Ende dieses Jahres.

Was ist Dolfi?

Erfolgreich auf Indiegogo: http://bit.ly/2a0fEEP

Erfolgreich auf Indiegogo: http://bit.ly/2a0fEEP

Dolfi ist ein etwa handflächengroßes Gerät, das verspricht Wäsche schonend und vor allem auch gründlich zu säubern! Möglich wird dies durch Ultraschall, der Schmutz aus der Faser lösen soll. Insgesamt ist der Energieverbrauch des kleinen Geräts um 80 Mal geringer als bei einer Waschmaschine. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass bei Dolfi Wasser z.B. in das Waschbecken gefüllt, Wäsche und Waschmittel eingegeben und das Gerät eingelegt wird. Der Waschgang fällt also etwas reduzierter aus.

Im Betrieb leuchtet am Gerät ein blaues Licht und nach nur 30-40 Minuten ist der “Waschgang” schon beendet. Delikate Stoffe können nun auch unterwegs ganz einfach und übrigens geräuscharm gereinigt werden. Da Dolfi handlich klein ist, ist das Gerät gerade ideal auf Reisen und spart ordentlich Geld ein, da ein Wäscheservice nicht mehr notwendig ist.

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I Lock It – Fahrradschloss 2.0

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 17th, 2016 by Birgit S. – Be the first to comment

Du liebst dein Fahrrad?
Dann sperrst du dein Rad sicher gewissenhaft ab, um es vor Langfingern zu schützen. Aber kennt ihr das auch? Das Suchen nach dem Schlüssel in der Tasche bzw. das Kramen nach diesem, wenn man eigentlich die Hände mit Einkäufen voll hat? Ja, das ist durchaus lästig, aber notwendig – sofern man nicht das innovative I LOCK IT besitzt.

I LOCK IT

Mehr als erfolgreich war das deutsche Start-Up mit seiner Kampagne auf Indiegogo, sodass inzwischen erste Vorbestellungen zum Produkt möglich sind. €99 kostet das neuartige Fahrradschloss, das viele Funktionen praktisch vereint. Sehr willkommen ist beispielsweise das automatische Auf- und Zusperren des Schlosses, wenn sich der Besitzer nähert bzw. entfernt. Möglich wird dies durch die Bluetooth-Verbindung zwischen Schloss und deinem Smartphone (iOS oder Android), alternativ wird auch ein Handsender angeboten. Möchte man das Rad mal einem Freund leihen, kann man diesen übrigens ganz einfach freischalten.

http://www.ilockit.bike/deutsch/

http://www.ilockit.bike/deutsch/

Das Schloss selbst sperrt dein Fahrrad über den selbstständig bewegten Bügel ab, der das Hinterrad blockiert. Will man das Rad an Radständern oder dergleichen sichern, stehen optional Kabel und Ketten zur Erweiterung des Schlosses zur Verfügung. Sollte sich jemand am Schloss zu schaffen machen, ertönt ein akustisches Signal. Außerdem erhält man eine Nachricht am Smartphone.

Ach ja, vergisst man mal sein Handy, ist es möglich  das Schloss über einen 8-stelligen Pin trotzdem zu öffnen.
Ganz schön clever dieses Schloss. Wie gesagt, derzeit sind noch Vorbestellungen zu €99 möglich.

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ProGlove – der smarte Handschuh

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 27th, 2016 by Birgit S. – Be the first to comment

Derzeit steht zwar noch nicht fest, ob das Unternehmen ProGlove den deutschen Gründerpreis in der Kategorie StartUp für sich entschieden hat. Fakt ist aber, dass das junge Unternehmen mit dem smarten Handschuh auf Erfolgskurs ist. Die Idee zum intelligenten Handschuh kam Paul Günther, einem der Unternehmensgründer, im Zuge eines Ideenwettbewerbs zu Wearables. Bei einem Rundgang durch die Produktionshalle seines damaligen Arbeitgebers, einem Autohersteller, machte es “Klick!” und die Idee zum Handschuh mit Sensoren war geboren.

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Quelle: http://www.proglove.de/

Der behirnte Handschuh
Die Vorzüge eines mit Sensoren ausgestatteten Handschuhs liegen gerade in Produktionshallen auf der Hand. “Das spart enorm viel Arbeitszeit, denn derzeit muss jedes einzelne Teil vor dem Einbau gescannt werden,” erklärt Paul Günther. Mit Platz drei bei einem Ideenwettbewerb zum Thema Wearables und einem stattlichen Preisgeld konnten nicht nur etliche Prototypen getestet, sondern auch ein marktfähiges Produkt entwickelt werden. Aufgrund der großen medialen Aufmerksamkeit wurde das junge Unternehmen dabei im Gleichzug von Anfragen schier überrannt.

ProGlove – spart Zeit
Die beeindruckende Zeitersparnis ist das unbestritten überzeugende Argument des ProGlove. Pro Scan können etwa 4-5 Sekunden Arbeitszeit gespart werden, was sich bei gut 1000 Scans pro Tag schnell summiert. Außerdem schlagen Sensoren Alarm, wenn der Mitarbeiter zu einem falschen Teil greift und durch einen integrierten Schrittzähler können Laufwege optimiert werden. Das Arbeiten selbst wird ebenso einfacher, weil die Hände dank Wegfallen von Scangeräten, frei sind.

Hier zum Video von ProGlove beim Gründerpreis.

Mittlerweile sind die intelligenten Handschuhe um etwa 1.500 Euro vor allem in der Automobilindustrie im Einsatz, finden sich jedoch auch in Lagern von Versandhäusern oder Supermärkten.

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Eatapple – der Strohhalm als Leckerei

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 21st, 2016 by Birgit S. – Be the first to comment

Seit 2010 werden beim Ideenwettbewerb Trophelia die besten studentischen Ideen zu innovativen Lebensmittelprodukten gesucht. Teilnahmeberechtigt sind Studenten aller Disziplinen der Lebensmittelwissenschaften sowie angrenzender Disziplinen.

Wir möchten euch heute das diesjährige Siegerteam mit leckerem Produkt vorstellen.

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© FEI; More taste, less waste: "eatapple", der essbare Trinkhalm auf Basis von Apfeltrester. Quelle: http://bit.ly/1VNTZjS

Trinken mit Biss

Lang und schlank präsentiert sich eatapple, eine Produktinnovation mit dem gewissen Etwas, die nicht nur den 1. Platz, sondern auch den Innovations-Sonderpreis gewonnen hat. Eatapple, das ist ein essbarer Trinkhalm, der eine sinnvolle Alternative zu gängigen Kunststoffstrohhalmen darstellt und im Anschluss an den Trinkgenuss einfach geknabbert werden kann. Hergestellt wird eatapple nämlich aus Apfeltrester, der bei der Saftherstellung eigentlich nur als Nebenprodukt anfällt, in Gestalt des Strohhalms aber viel bessere Figur macht. Apfeltrester strotzt übrigens nur so vor Vitaminen und Ballaststoffen, womit sich eatapple als gesunde Bombe erweist.

Damit die Geschmacksrichtung auch zum Getränk passt, wird eatapple in Zitrone, Erdbeere und Apfel angeboten. So lässt sich jeder Drink sti(e)lvoll genießen!

Nun zum Gewinner-Team: dieses besteht aus Yvonne Schwegler, Mara Silber, Felix Preiss, Mareike Schmalz, Sabine Schneider und Nico Leister und studiert am Karlsruher Institut für Technologie KIT am Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik. Wertvolle Unterstützung im Rahmen der Entwicklung lieferte Prof. Dr. Heike P. Schuchmann mit den Mitarbeitern Lea Koch und Andreas Leiter.

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© FEI: Das KIT-Team: Kurz nach der Preisverleihung ;-) . So sehen doppelte Gewinner aus! Quelle: http://bit.ly/1VNTZjS

Voilà!

Die vielleicht nächste Trophäe könnte eatapple übrigens beim Finale des europäischen ECOTROPHELIA-Wettbewerbs in Paris ergattern, zu dem man sich qualifiziert hat.

Wir wünschen viel Erfolg!

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Elektrischer Kantenhobel vereinfacht die Arbeit

Posted in Aktuelle Erfindungen on Februar 3rd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Rigips ist ein beliebtes Baumaterial. Seine praktischen Eigenschaften machen ihn seit Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Baumaterialien. Vor allem die einfache Verarbeitung, sein geringes Gewicht und seine Feuerfestigkeit machen den Gipskarton für den Trockenbau unerlässlich, wenn man Wände sanieren oder einziehen möchte. Ein Erfinder möchte die Verarbeitung nun noch um einiges erleichtern.

Seinen Ursprung hat der Rigips nicht in Europa, sondern in den USA. Der Unternehmer und Erfinder Augustine Sackett hat den Gipskarton schon 1894 zum Patent angemeldet und es wurde unter dem Titel „Inside Wall Covering“ veröffentlicht und erteilt. Üblich war damals bei Wandarbeiten auf Holzbretter Gips aufzutragen, um eine ebene Fläche zu erlangen. Die Erfindung von Sackett, machte die teuren Holzbretter überflüssig. In einem Schichtsystem von Gips und Papier hat er Platten hergestellt, die direkt im Trockenbau verarbeitet werden konnten. Über 50 Jahre später hat ein deutsches Unternehmen die Produktion der Platten eingeführt und das Material wird seitdem unter dem Unternehmensnamen „Rigips“ gehandelt.

Elektrischer Kantenhobel soll die Verarbeitung der Gipsplatten erleichtern

GipskartonÜber 100 Jahre, nachdem die Erfindung gemacht wurde, gibt es nun eine neue Schutzrechtsanmeldung rund um den Gipskarton, die die Verarbeitung der Gipsplatten noch einmal um Einiges erleichtern soll. Üblicherweise werden die Platten in standardisierten Größen zum Bau geliefert und können dann in maßgerechte Stücke mittels eines üblichen Cuttermessers zerlegt werden. Bevor man sie weiterverarbeiten kann und aus ihnen eine Wand hochzieht, müssen jedoch die Kanten noch für die Spachtelmasse abgeschrägt werden. Das Abschrägen ist wichtig, da erst durch das Verspachteln die Übergänge fließend werden. Dieser Arbeitsschritt ist nicht nur mit einem erheblichen zeitlichen Aufwand verbunden, da die Beplankung von Wänden und Decken aufgrund des Brandschutzes oftmals sogar doppelt erfolgen muss, es ist auch körperlich ansprengend. Zudem kommt es durch den trockenen Gipsstaub schnell zu Hautreizungen, die sehr unangenehm sein könne.

Ein elektrischer Kantenhobel muss her
Unbenannt
Bisher gibt es auf dem Markt keine Geräte, die einem die Arbeit abnehmen könnten. Der Erfinder Herr Schon hat daher selbst eines erdacht: sein elektrischer Kantenhobel vereinfacht das Zuschneiden und Abfassen nun endlich effektiv. Das akkubetriebene Gerät besitzt neben der runden Schneideklinge eine Schneidevorrichtung, die in einem 45° Winkel die Rigipsplatte in nur einem Schritt mithilfe einer Führungsschiene, ohne großen Kraftaufwand bearbeitet. Hierdurch wird nicht nur ein optimales Ergebnis hervorgebracht, sondern gleichzeitig viel Zeit gespart und die Hände geschützt. Das Papier, das die Rigipsplatten umgibt, reißt nicht mehr ein und die Platte steht zur weiteren Bearbeitung direkt zur Verfügung. Die Drehgeschwindigkeit der Schneideklinge ist gering, damit eine Staubentwicklung zu vermeiden.

Da kann man nur hoffen, dass das Schutzrecht bald in die Realität umgesetzt wird, damit es Trockenbauern, Schreinern und Heimwerkern die Arbeit zukünftig erleichtert.

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Erfindung der Woche – easyGRIP

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen, Erfindung der Woche on Februar 2nd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Kraftsportliebhaber und Bodybuilder können ein Liedchen davon singen: Schwielen an den Handinnenflächen bleiben bei keinem aus, der hart trainiert.
Durch die Gewichte lastet ein hoher Druck auf die Handflächen und die Hantelstangen oder Gerätegriffe hinterlassen ihre Spuren.

Schwielen sehen nicht nur unschön aus, sondern können im Alltag auch hinderlich sein, geht es zum Beispiel darum mit seiner Freundin ein paar sanfte Streicheleinheiten auszutauschen. Wer die kleinen lästigen Hornhautansammlungen zukünftig vermeiden will und trotzdem schwer zupacken möchte, kann nun auf den easyGRIP zurückgreifen.
easygrip erfinderladen
easyGRIP ist ein atmungsaktives Griffpolster und schützt die Hände verlässlich vor zu viel Hornhaut. easyGrip wird einfach durch Mittel- und Ringfinger geführt und legt sich angenehm in die Handinnenfläche. Im Vergleich zu Fitnesshandschuhen sind die Finger weiterhin an der freien Luft und ein unangenehmes Schweißgefühl wird vermeiden.

Ideal für Krafttraining an Geräten, Rad fahren, Motorrad fahren oder um schwere Einkäufe nach Hause zutragen.

Der Erfinder hat gleich drei Varianten auf den Markt gebracht. Denn je stärker die Hände belastet werden, desto stärker sollten sie auch geschützt werden.

EasygripDie Softline, ist einseitig mit Stoff beschichtet und rutschfest auf den meisten Oberflächen. Die
Fitnessline hat hingegen eine beidseitige Stoffbeschichtung und ist für starke Beanspruchung geeignet.
Die Powerline hat eine besonders verstärkte und gummierte Innenfläche für sehr starke Beanspruchung.

easyGRIP ist ab sofort in verschiedenen Varianten und Farben im Erfinderladen erhältlich.

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Hygenischer Auffangbehälter für das WC

Posted in Aktuelle Erfindungen, Geschichte einer Erfindung, patent-net.de on Januar 11th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Jährlich erkranken mehr als 64.000 Menschen an Darmkrebs in Deutschland. Damit gilt der Krebs als zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und Männern.
Problematisch ist der Darmkrebs vor allem, da er im frühen Stadium keine Beschwerden hervorruft und damit lange unentdeckt bleibt. Bei ca. einem Drittel der Betroffenen geht Darmkrebs daher bedauerlicherweise tödlich aus. Mit regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen, wie etwa einer Darmspiegelung oder auch Stuhltests, kann die Krankheit frühzeitig erkannt werden und in 80-90 % der Fälle verhindert werden.

Der Darm – Schlüssel zur Gesundheit

Aber nicht nur bei der Krebsvorsorge gibt der Darm Auskunft. Nach aktuellen Forschungen wird seine Bedeutung als Immunorgan immer wichtiger. So steht heute fest, dass das körperliche Abwehrsystem und der Darm in enger Verbindung stehen. Ist die Darmflora nicht in Balance, kommt es nicht nur zu Störungen im Magen-Darm-Trakt, auch die weitere körperliche Abwehrkraft kann geschwächt sein. Oft geschieht dies sogar, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Die Darmflora ist die Gesamtheit der Mikroorganismen, die sich im Darm tummeln. Sie besteht aus einer speziellen Zusammensetzung von Hunderten von Bakterien und anderen Lebewesen. Sie entscheiden mit, ob ein Mensch sich wohl fühlt oder geschwächt ist. Ob der Darm in Balance ist, kann man durch eine Stuhlflora-Analyse herausfinden. Auch hierfür ist oft eine Darmspiegelung, in den meisten Fällen jedoch eine Stuhlprobe von Nöten.

Ob bei einer Krebsvorsorgeuntersuchung oder anderen Darmproblemen – vielen Patienten ist die Vorstellung einer Darmspiegelung so unangenehm, dass sie sich einer solchen Untersuchung nicht aussetzen wollen.

Stuhlprobenauffangbehälter

Auch die Alternative, die Stuhlprobe ist für Patienten, vor allem dann, wenn sie zu Hause eine Tiefspültoilette besitzen, unangenehm. Diese Erfahrung hat auch die Erfinderin Frau Dill gemacht und sich über eine Lösung Gedanken gemacht, die erst einmal etwas absurd klingt.

„Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“ (Albert Einstein)

Unbenannt„Das Zitat passt perfekt zu meiner Erfindung, denn den Wenigen, den ich von meiner Idee erzählte, schauten mich als erste Reaktion reaktionslos und dann mit fragenden Augen an! Also berichtete ich ihnen euphorisch von dem Moment, als die Idee entstand.
Da ich seit drei Jahren sehr auf meine Gesundheit und Ernährung achte, wollte ich mit einer mikrobiologischen Darmuntersuchung einen Gesundheitscheck durchführen lassen. Genau dafür benötigt das Labor aber eine Stuhlprobe. Sofort kam mir meine Toilettensituation in den Kopf und wie ich das denn bei meinem Tiefspülbecken erledigen soll. Daher fragte ich bei der freundlichen Arzthelferin um ein entsprechendes Hilfsmittel nach. Diese wedelte aber gleich mit den Armen und meinte: “Das, was es gibt, brauchen Sie erst gar nicht verwenden, denn es würde sowieso reißen und eine Probeentnahme sei somit aussichtslos!” ABER sie hätte einen super Vorschlag, ich soll mir doch eine alte Tupperware nehmen, sie mit Papier auslegen und darin mein Geschäft verrichten.
Erst war ich sprachlos, dann meine Idee geboren!“

Frau Dill hat sich gleich ans Werk gemacht und einen Stuhlprobenauffangbehälter entworfen, der die Stuhlprobenentnahme zukünftig stark erleichtert. Der patentrechtliche Behälter kann durch eine Schlaufe sicher um die Toilettenbrille gelegt werden. Der Stuhlgang kann hygienisch aufgefangen werden und nach der Entnahme hinuntergespült werden, ohne dass die Toilette verstopft. Das Material ist reißfest und wasserlöslich und damit wird auch die Umwelt nicht belastet. An der Papierschlaufe ist eine Perforation integriert, an dieser Stelle lässt sich das Material leicht einreißen. Auch die Entnahme von flüssigen Proben ist durch das reißfeste Papier möglich.

Durch den innovativen Stuhlprobenauffangbehälter wird die Entnahme bei Tiefspültoiletten einfacher. Denn gerade bei Tiefspültoiletten ist nicht nur die Entnahmen schwierig, die Probe ist oftmals durch chemische Reinigungsmittel im Wasser, wie etwa Klosteine, verfälscht.

Für die Vermarktung der innovativen Idee wird noch ein Unternehmen gesucht, das die Erfindung auf den Markt bringen möchte und die Stuhlprobenentnahme damit zukünftig erleichtert.

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Wasserhähne spielend entkalken

Posted in Aktuelle Erfindungen, Schutzrechte on Januar 5th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Wie bekommt man verkalkte Wasserhähne eigentlich wieder sauber? Klar, ist der Schmutz oberflächlich, so kann man mit den üblichen Hausmittelchen, wie Essigessenz und Co. und einem Schwamm dem Kalk das Leben schwer machen. Ist der Perlator verkalkt, sieht man mit den üblichen Methoden allerdings alt aus.

EntkalkungskugelAn Wasserhähnen, Armaturen und Sanitäranlagen bilden sich regelmäßig Verkalkungen. Vor allem die Reinigung von Perlatoren, den Wasserhahnausgängen, kann schwerfallen. Hier sammelt sich mit den Monaten der Kalk des Wassers. Meist führt dies dazu, dass man den Perlator nicht einmal mehr abschrauben kann.

Dem Kalk an den Kragen

Ein neues Hilfsmittel musste her. Das dachte sich auch der Erfinder Herr Lackner und hat sich auf die Suche nach einer Lösung gemacht, die wenig Arbeit macht und zudem auch noch umweltschonend sein sollte, denn nicht alle auf dem Markt erhältlichen chemischen Reinigungsmittel bauen sich leicht wieder ab. Zudem sollte die Neuerung auf alle im Handel erhältlichen Wasserhahnausgänge passen.
Langsam entstand die Idee einer Kugel, die sich einfach um den Perlator stülpen lässt. In die Kugel lässt sich Reinigungsmittel füllen und über Nacht einwirken, sodass man am nächsten Morgen einen blitzeblanken Wasserhahn hat, ohne schrubben zu müssen.

Entkalkungskugel2Da nicht alle Wasserhähne einen vertikal ausgerichteten Ausgang haben, stellte sich noch das Problem, wie man die Kugel bei einem geraden Auslauf befüllt, ohne dass etwas danebengeht. Somit erhielt die Kugel eine kleine Öffnung, in die man das Reinigungsmittel geben kann. Um die Entkalkungskugel möglichst umweltschonend aber doch effektiv zu gestalten, wurden kleine Abstandshalter integriert, die nicht nur für eine gleichmäßige Verteilung des flüssigen Entkalkers sorgen, sondern die Menge auch noch reduzieren, was einem die Umwelt dankt.

5Mittlerweile ist die Entwicklung der Entkalkungskugel abgeschlossen und patentiert. Einen Prototyp gibt es auch. Der Erfinder Herr Lackner sucht nun nach einem Unternehmen, dass seine Entkalkungskugel auf den Markt bringen möchte.

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Innovative Outdoorkleidung für die Beine

Posted in Aktuelle Erfindungen on Dezember 9th, 2015 by Imke – Be the first to comment

Vor zwanzig Jahren bestand Outdoorkleidung noch aus einer Regenjacke und einer Regenhose. Heutzutage hat sich auf dem Markt für funktionelle Kleidung eine Menge getan.

Kleidung ist nicht mehr nur Kleidung

Die Bekleidungsindustrie wartet jährlich mit Innovationen auf. Vor allem neuartige Fasern sind hierbei hoch im Kurs. Sie sind nicht nur Wind abweisend und trotzdem atmungsaktiv, sondern halten Schmutz und Wasser von unseren Körpern fern und reflektieren Wärme gleichzeitig, sodass uns warm bleibt. Ab sofort muss niemand mehr in einer Regenjacke schwitzen, denn auch hierfür wurde in den Innovationsschmieden der Bekleidungshersteller gesorgt.

Die Forschung nach innovativen, technischen Textilien ist auf dem Vormarsch und sicher haben sich auch Schnitt und Farben in positive Richtung verändert. Vor allem Jacken haben heute funktionalere Kapuzen, integrierte Handschuhe und sehen immer noch modisch aus. Ist uns im Winter kalt, so sind wir, was den Oberkörper angeht gut versorgt, praktikable Hosen findet man hingegen selten und so bleibt der Beinbereich im Winter meist ungeschützt.

Eine Lösung für kalte Beine im Winter

Das Problem hat auch der Erfinder Herr Mormann erkannt. Mit einer herkömmlichen Regenhose wollte er sich nicht abspeisen lassen, da diese zu viele Nachteile hat. Zieht man sie beispielsweise umständlich an, so passiert es oft, dass die Feuchtigkeit oder der Schmutz der Schuhe an Regenhose und darunter getragener Hose, z.B. einer Jeans übertragen wird. Eine Unterhose dagegen erfüllt zwar den gewünschten Effekt, dass einem warm bleibt aber angekommen im beheizten Büro, möchte man sich ihr lieber wieder entledigen, wird einem doch schnell zu heiß.

Herr Mormann hat das Problem gelöst, indem er eine Überhose erfunden hat, in die man nicht schlüpfen muss. Seine innovative Überhose lässt sich einfach um die Hüfte legen und mittels eines Knopfes schließen. Die Beine werden hiernach durch Reißverschlüsse umkleidet.

Das Video zeigt, wie genau die Überhose funktioniert:

Praktisch, innovativ und vor allem warm! So kann der nächste Winter kommen.

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