Aktuelle Erfindungen

Hexe und Teufel für die Pizza

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 5th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Pizzen haben den Vorteil lecker zu sein und den Nachteil des Zerteilens. Kennen wir alle, den Teig bekommt man kaum mit dem Messer durch und der Belag ist am Ende völlig zermanscht. Ich hatte schon aufgegeben und es als Teil des Pizzarituals hingenommen. Aber es gibt Menschen, deren Sportsgeist an solchen Mißständen wächst. Loretta und Jürgen Krupka erfanden die Pizzaschere. Und nannten sie Pizzahexe und Pizzateufel.
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Die Bedienung ist kinderleicht, einfach Schere entsichern und die Pizza in Stücke schneiden. Zu kaufen im Erfinderladen für 19,90.

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Der sprechende Rücken

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 2nd, 2010 by Brit – 1 Comment

Seit einigen Wochen weiß ich es genau, die menschliche Spezies ist unvollkommen. Die Evolution hat versagt. Sie hat nicht den sitzenden Menschen im Programm. Meine ausgetretene Bandscheibe weihte mich in dieses Geheimnis ein. Der Mensch ist einzig wegen seiner Flexibilität bisher soweit gekommen. Ergo versuche ich mich seitdem in bisher unbekannten Bewegungsabläufen, die von außen gesehen eher in der Evolutionsskala weiter unten angesiedelt sind (Kriechtiere).
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Einmal in dieses Wissen eingeweiht, wird schnell deutlich wie viele andere ebenfals sich mit diesem Thema herumschlagen. Zahlen zufolge sind Rückenprobleme DAS Hauptübel unserer “modernen” Gesellschaft und die Meinungen darüber wie sie zu behandeln oder vorzubeugen sind, sind ähnlich zahlreich. Fakt ist, nur ein starker Rücken ist ein guter Rücken und hält das stundenlange, von der Evolution nicht vorgesehene Sitzen, aus.

Nicht der Rücken macht uns zum homo sapiens, nein, es ist unser Gehirn, im Laufe der Zeit explodiert durch tierische Proteine. Dieses hilft uns nun, sozusagen von oben, den unteren Bewegungsapparat wieder auf Vordermann zu bringen. Mittles des wunderbaren Wissens der Physiotherapeuten und anderen sehr schönen Erfindungen, die alle nur ein Ziel haben, der Evolution des Sitzens auf die Sprünge zu helfen.

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Auf dem “swopper” bleibt der Rücken immer aktiv und in Bewegung. Durch die leichten, aber stetigen Ausgleichsbewegungen, die erforderlich sind, um die Balance auf dem “swopper” zu halten, werden ganz verschiedene Muskelgruppen immer wieder be- und entlastet. Der gesamte Rücken bleibt dadurch fit und geschmeidig.

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Der Myo-Trigger dient zur Selbstlokalisation und Selbstbehandlung von Muskelverspannungen über Druckpunkte. Erfunden von Physiotherapeuten!

Mittlerweile sehr beliebt ist das aus Japan kommende Kinesiotape
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Was zu wem paßt findet jeder Betroffene selber heraus, Schmerzen sind eine leicht verständliche Anleitung.
Geduld,die Sprache des Körpers verstehen lernen, bei Bedarf Schmerzmittel und sich auf garkeinen Fall zu schnell unters Messer legen ist mein persönlicher Rat. Auf, auf, Du lieber Rücken!

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Herbstgeflüster

Posted in Aktuelle Erfindungen on August 30th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Der Sommer ist noch nicht vorbei! Die ersten herbstlichen Einflüsse jedoch nicht zu übersehen, glücklich wer sich schon gedanklich in nicht allzuweiter Ferne gemütlich am eigenen Kamin oder Ofen sieht. Diese altbewährten Heizquellen werden wieder populärer, angesichts der steigenden Energiekosten bezüglich Öl, Gas oder Strom.
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Um diese richtig zu reinigen reicht nicht immer der Schornsteinfeger aus. Die Verbrennung von Holz und (Stein)kohle setzen Ruß und Teer frei, die sich auf die Kaminrohre absetzen. Dadurch entsteht eine resistente Kruste, Kesselstein genannt, durch die mehrere Probleme entstehen können. Erstens, eine zunehmende Verstopfung der Rohre und ein abnehmender Wirkungsgrad ihres Schornsteins, Einbaukamins oder Ofens.
Zweitens, wenn die Wartung ausbleibt, Feuergefahr wegen der Brennbarkeit von Teer und des Ruß, welche zu Kaminbränden führen kann. Dagegen hilft das Kaminreinigungsscheit, dieses lößt den Glanzruß in den Feuerstätten, lößt die Teerablagerungen und verbessert die Wärmeaufnahme. Gut zu wissen, da kann der Winter kommen, ohne unliebsame Überraschungen.
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Weiter gehts mit dem Erfinderladen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 22nd, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Nachdem ich letzte Woche schon über ein paar sehr gute Medienberichte für unseren Erfinderladen berichten durfte geht es jetzt weiter.
Die BZ hat einen schönen großen Artikel über den Laden gebracht in dem mein Studium kurzerhand von Jura auf Informatik (weiß nicht mal genau was man dort lernt) geändert wurde, aber dafür haben wir ein paar schöne Bilder unserer Erfindungen präsentieren dürfen. – in der Printversion
Und am nächsten Tag war mein Kollege Jordan im Frühstücksradio auf Radio Paradiso zu hören.
Danke an die freundliche Journalisten!
Nach einer krankheitsbedingten Knappheit haben wir jetzt wieder hilfsbereite Mitarbeiterinnen genug um alle Kunden, Interessierten und Neugierigen willkommen zu heißen.

Unser neuester Zugang: Wickelkommode mit hochziehbaren Seitenteilen

Unser neuester Zugang: Wickelkommode mit hochziehbaren Seitenteilen

Geöffnet von 11 – 20 Uhr, Samstags von 12 – 18 Uhr.
Wer selbst seine Erfindung im Laden verkaufen will sendet einfach eine Email an office @ erfinderladen-berlin.de (ohne Leerzeichen)

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Wanzen Ahoi!

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 6th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Zur Zeit geht es in den Medien nicht nur um heftige Regenfälle und Waldbrände, sondern auch um eine Meldung der etwas selteneren Art. Ungeziefer in diversen New Yorker Modeläden – die Bettwanzen sind da. Die Kammerjäger freuen sich- ihr Umsatz verdoppelte sich… Die Wanzen tauchen nicht nur in Handelsgeschäften auf, sondern inzwischen auch in Privathaushalten und öffentlichen Gebäuden wie Hotels, Kinos und anderen Geschäften. Da Letztere für längere Zeit geschlossen werden müssen, kann dies negative Umsatzauswirkungen haben. Die Bettwanzen sind meist nur mehrere Millimeter groß und haben sich wohl zahlreich über New York hergemacht. Wenigstens gibt es dazu eine ziemlich gute Nachricht: Antibettwanzenlaken!
repellentDas Berliner Unternehmen 7flies bietet mit dem Insekten-Schutzlaken hochwertigen Schutz vor Insekten und Zecken. Dieses gehört zu den neuen Techniken der Abwehrmittel, auch Repellents genannt und bietet Schutz vor Bettwanzen, Zecken, Flöhen, Moskitos, Herbstmilben und anderen Arthropoden. Der Vorteil am Laken ist sein Leichtgewicht und der Wirkstoff, der nur auf das Notwendige beschränkt ist. Dieser Wirkstoff, der Arthropoden (Gliederfüßler) abwehrt, wird bei dem Gewebe des Bettwanzen-frei™-Lakens gleich während der Produktion dank einer neuen Technik als Co-Polymer in der Faser verankert. Der Wirkstoff wird so gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Die Wirkung soll somit dauerhaft erhalten bleiben. Dank der Wirkstoffverankerung mit dem Material wird auch die Umwelt geschont. Das Verfahren ist patentgeschützt und eine Innovation auf dem internationalen Markt. Das geruchslose Abwehrmittel Permethrin ist chemisch mit dem Naturstoff Pyrethrum verwandt, einem der unzähligen Stoffe, mit denen Pflanzen ihre Blüten vor den gefräßigen Insekten schützen. Permethrin ist ein „Nachbau“ aus der Kräuterapotheke, also einer von zahlreichen Pyrethroiden, deren Wirkung derjenigen des Naturstoffs ähnelt. Alle sehr stark abschreckenden Pyrethroide wirken über die Nerven. Gerade für Bettwanzen, Zecken, Flöhe, Moskitos, Herbstmilben und andere Arthropoden ist Permethrin topisch, d.h. bei Aufnahme über die Körperoberfläche, mehr als 4000 Mal giftiger als für fast alle Säugetiere bei denen die Aufnahme durch den Mund erfolgt.

Seit Jahrzehnten hat sich das Abwehrmittel auf Oberbekleidung aufgebracht bewährt. WHO und NATO empfehlen Permethrin sogar als Abwehrmittel für den Gesundheitsschutz in Krisengebieten. Nun ist es endlich auch für den Privatgebrauch im Handel erhältlich. Das weiße Laken (160 x 220 cm) wiegt etwa 500g und besteht zu jeweils zu 50% aus Baumwolle und Polyester. Sonderanfertigungen sowie individuelle Produkte sind auf Anfrage möglich.
Mehr Informationen hier und ebenso zur Zeckenabwehr.
Auf der Webseite findet man auch nützliche Tipps, auf was man achten sollte, wenn man in ein Hotelzimmer oder von einer Reise nach Hause kommt.

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Ornilux – das Vogelschutzglas

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 5th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Ornilux

Jeder kennt sie, die Greifvogelsilhouetten an Bushaltestellen oder großflächigen Fensterfronten. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme sterben dennoch täglich europaweit 250.000 Vögel, weil sie gegen eine Glasscheibe prallen. Dieser Herausforderung hat sich der baden-württembergische Glasveredler Arnold Glas gestellt und das Vogelschutzglas ORNILUX entwickelt. Es handelt sich um Isolierglas, das in allen Fenstern und Fassaden eingesetzt werden kann wie konventionelles Wärmedämm-Isolierglas. Auf den ersten Blick scheint die Wirkungsweise einfach: Das transparente Glas ist mit einer speziellen, unauffälligen Beschichtung versehen, die ultraviolettes Licht für Vögel sichtbar macht. Im Gegensatz zum Menschen sind Vögel in der Lage, ultraviolettes Licht zu sehen. Im Auftrag von Arnold Glas hatte das Max-Planck-Institut für Ornithologie an der Vogelwarte Radolfzell eine umfangreiche Untersuchung zur Erkennung von Glasscheiben durch Vögel durchgeführt. Die Vogelwarte ist Anlaufstelle für kranke, verunfallte und verwaiste Vögel. Beim Bau eines neuen Bürogebäudes der Vogelwarte wurde attraktive Architektur mit ökologischem Anspruch kombiniert. Dabei wurde unter anderem das ohne störende Bedruckung auskommende Vogelschutzglas Ornilux verwendet. Das neue Glas wurde aufgrund seiner UV-optischen Wirkung in den Versuchen von den Vögeln als Hindernis erkannt und kann somit helfen, den Vogelschlag an Gebäuden, Schallwänden oder Glasflächen im privaten Hausbau zu vermeiden. 1388_klDie schließlich wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung des Glases im Bereich des Vogelschutzes haben den Landesbund für Vogelschutz (LBV) und den Naturschutzbund Deutschland (NABU) schließlich zu einer Partnerschaft mit Arnold Glas bewogen. Denn Dr. Christina Stiersdorfer vom Landesbund für Vogelschutz erklärt, dass „alleine in Deutschland täglich hunderte Vögel den Tod an einer Glasfläche finden. Ganze Arten werden gefährdet. Wir waren schon lange auf der Suche nach einer Lösung seitens der Glasindustrie“. Auch in den USA ist das Produkt bereits gefragt und schützt unter anderem das Verwaltungsgebäude des New Yorker Zoos.

Bereits 2007 wurde Ornilux mit dem “Innovationspreis Industrie” in der Kategorie Umwelttechnik ausgezeichnet – durch “einen besonders hohen Nutzen und eine hohe Funktionalität für mittelständische Unternehmen”. Und sogar von PeTA gab es den “Progress Award” für “hervorragende, tierfreundliche Leistungen in Kultur und Wirtschaft”. Im März 2010 hat Ornilux zusätzlich den renommierten internationalen Designpreis, den „red dot: best of the best“ erhalten. Ausgezeichnet wurde das Vogelschutzglas Ornilux Mikado für höchste Designqualität. Die überarbeitete Serie ist durch ihr gezacktes Muster noch unauffälliger als die erste Ornilux-Generation. Glasarchitektur und Vogelschutz vereint!

Ornilux

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Rubik’s 360 und Perplexus

Posted in Aktuelle Erfindungen, Aus-land der Erfinder on August 4th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Mitte der Woche – Laaaaangeweile? Sommerloch? Na dann am besten den Nachfolger des Rubik’s-Würfel ausprobieren: Den bunten Würfel aus den 80er Jahren kennen Sie sicherlich noch. 350 Millionen wurden davon verkauft. Inzwischen gibt es auch diverse neue Variationen:

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Die neue Erfindung des ungarischen Professors Ernö Rubik Rubik’s 360 wurde letztes Jahr auf der Nürnberger Spielemesse vorgestellt. Sie ist eigentlich gar keine Konkurenz zum eigentlichen bunten Würfel, sondern nur eine Ergänzung, erklärt David Hedley Jones, Vize-Chef der Firma Seven Towns, die für Produktion und Vertrieb außerhalb Ungarns zuständig ist.
Wie funktioniert das Ganze? Mittels Drehen von drei ineinander gesteckten Plexiglaskugeln, sollen sechs farbige kleine Kugeln in die für sie vorgesehenen äußeren Halbkugeln manövriert werden. Doch die Schwerkraft macht es einem dabei nicht leicht. Das neue Spiel soll eine echte Herausforderung sein, die dem Original Zauberwürfel in nichts nachsteht. Es soll eine mindestens ebenso große Herausforderung wie der Würfel selbst sein. Für den zweifachen britischen Rubik’s Würfel-Meister Dan Harris ist die Knobel-Kugel eine Herausforderung: Beim ersten Versuch soll er erst nach zwei Tagen auf die Lösung gekommen sein.
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Für alle die eine weitere Herausforderung suchen, gibt es noch eine andere Erfindung: den Perplexus – erfunden und entwickelt von Michael McGinnis. In den Neunzigern waren Kugellabyrinthe beliebte Holzspielzeuge, bei denen es galt, eine Kugel durch ein mit Löchern gespicktes Labyrinth zu navigieren. Inzwischen gibt es sie auch als Application für’s Handy. Wenn man das Ganze jetzt in die dritte Dimension verlagert, wird aus dem recht simplen ein überaus kompliziertes Geschicklichkeitsspiel. Das Perplexus-Spiel selbst ist ein in einer durchsichtiges Plastikkugel untergebrachtes 3D-Labyrinth, in dem man eine Stahlkugel durch ein verschachteltes, aus 100 Einzelabschnitten bestehendes Labyrinth manövrieren muss. Bei einigen Schritten muss die Kugel beispielsweise in einen kleinen, an einem Hebel befestigten Behälter navigiert werden, der dann wiederum durch geschicktes Drehen des Puzzles in einer anderen Position die Kugel an den nächsten Abschnitt weitergibt. Der Erfinder tüftelte bereits in den späten 70er Jahren an den ersten Konzepten für ein in alle Richtungen drehbares Puzzle, für dessen Lösung man nicht nur ruhige Hände, sondern auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen braucht. Die ersten Designstudien wurden dann im Jahr 2000 angefertigt. Durch die Zusammenarbeit mit KID und Hasbro ging 2002 das erste Puzzle in den Verkauf.
Ein paar Jahre später, 2008, wurde McGinnan angesprochen, ob er nicht Lust hätte, ein noch größeres 3D-Puzzle für eine Ausstellung zu konzipieren – den Superplexus.
Nach über 400 Arbeitsstunden Herstellung entstand so eine 90 cm großen Sphäre aus Acrylglas, die auf Edelstahlstangen montiert ist. In ihr befindet sich ein sehr komplexes Labyrinth, gespickt mit Fallen und voller Tücken: mehrere Spiralen, Treppen, Ebenenwechsel. Unter der Vorrausstezung keine Fehler zu machen, braucht man mindestens 425 Drehungen der Sphäre, um die 1,5 cm große Holzkugel durch das Labyrinth zu navigieren. Doch die Größe hat auch seinen Preis: jeder Superplexus wird auf Anfrage über Hammacher Schlemmer handgefertigt und kostet etwa 22.000 €.

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Die nachgeahmte Version gibt es im Handel unter dem Namen “addict-a-ball“. Und wem jetzt Mitte der Woche wirklich wirklich langweilig sein sollte, weitere spannende Knobelspiele gibt es hier.

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Kleine Geschichte einer Erfindung – der Rasenmäherstarter

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 3rd, 2010 by Tina – Be the first to comment

Neulich las ich in einem Zeitungsartikel: „Jede Frau kriegt jetzt den Rasenmäher an.“ Interessant. Da ich gerne mal den Rasen mähe, aber nie Probleme mit dem Anlasser hatte, las ich weiter. Was soll denn da bitte schön so schwer dran sein? Man muss einfach nur auf das Geräusch des Motors achten, wenn man/frau den Startknopf drückt. Natürlich ist auch eine Prise Feingefühl in der Hand eine nicht zu vernachlässigende geheime Zutat. Es ist ja nicht so, dass Günter Brandt Startschwierigkeiten hatte, denn bei 7400 Quadratmeter Rasen und 8 Stunden Mähzeit wird er wohl geübter Rasenmäherfreund sein. Nein, die Anlassschnur war einfach gerissen. Da er der Meinung war, eine neue Schnur reiße nur wieder, überlegte er sich etwas anderes. Wie könnte man einen Rasenmäher anders starten? Herr Brandt verschwand im Werkzeugkeller, dort wo ja bekanntlich meist die besten Ideen und Patente entstehen. Er baute sich einen Rasenmäherstarter.
Jetzt-kriegt-jede-Frau-den-Rasenmaeher-an_ArtikelHoch_150x200 Als gelernter KFZ-Mechaniker war es für ihn kein Problem. Das Prozedere wurde so beschrieben: “Ran an den Knarrenkasten, eine 22-er Nuss raus, ein Achtkantstab dazu, das Schweißgerät raus und beides zusammengebrutzelt. Dann zum Werkzeugschrank, ein Akkuschrauber raus, Achtkant-Nuss-Stab rein in das Bohrfutter und ein kleiner Umbau am Rasenmäher, damit die Nuss auf die Anlassermutter passt.” Hört sich flott an.
Herr Brandt zählt eine Zahl an Vorzügen seiner Erfindung auf. Dank Akkuschrauber und Nuss gelänge es ältere und schlecht anspringende Modelle zu starten. Ebenfalls könnten so auch Modelle gestartet werden, die sonst nur mit Batterie anspringen. Natürlich könnten jetzt auch Frauen und Kinder einen Rasenmäher anbekommen. Ohne Kraftaufwand. Weniger praktisch ist jedoch die Tatsache, dass der Akkuschrauber zum Anlassen des Motors immer in der Nähe sein muss- irgendwie etwas umständlich das Gerät immer bei sich führen zu müssen. Auch dafür hat der Erfinder bereits eine Lösung: „Am besten da deponieren, wo der Grasfangkorb geleert wird, da kann man den Mäher gleich wieder anlassen.” Eine Tasche am Schiebegestänge hat Günter Brandt verworfen, denn die sei „zu umständlich und wenn man unter Büschen mähen muss, besteht die Gefahr, dass der Schrauber hängen bleibt.“
Günter Brandt hat sich bereits ein Gebrauchsmusterschutz beim Patentamt München auf seine Erfindung geholt. Im Moment hat er noch keinen Hersteller gefunden, der an seiner Erfindung interessiert ist, aber vielleicht ergibt sich in der kommenden Zeit ja doch noch etwas. Bei dem aktuellen Zustand der meisten Rasenflächen braucht man eh erst einmal keinen Rasen mähen. Wer weiß, vielleicht erholen sich die zahlreichen Grünflächen jedoch schneller als man denkt.

Zum Zeitungsartikel geht es hier lang.

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3-D Poster

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 30th, 2010 by Tina – Be the first to comment

merstein_300x204 Sicherlich kennen Sie das – nein nicht den Wahlkampf rund um die letzte Bundestagswahl, sondern die guten alten Wackelbilder! Jetzt gibt es auch bald etwas ganz neues: 3-D Poster. Diese neuartige Erfindung kommt aus dem Hause des Frauenhofer Instituts für Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg in Zusammenarbeit mit Kollegen der Firma RealEyes und der Universität Kiel. Und so könnte es bald auf den Straßen aussehen: Eine leuchtende dreidimensionale Werbeanzeige. Man geht darauf zu und mit jedem Schritt ändert sich das Bild. Abgebildete Säulen sollen beim Vorbeigehen echt wirken. Man kennt das zum Beispiel von trompe-l’œil-Malereien aus der Kunst.
Zukünftig sollen Hersteller mit diesen sogenannten 3-D Plakaten werben können, die sich durch eine bislang unerreichte Raumwirkung auszeichnen. Die 3-D Poster können bis zu fünf Meter groß sein und werden durch moderne Belichtungsverfahren erzeugt. Für das Ansehen der Bilder wird man auch keine spezielle Brille brauchen, wie zum Beispiel bei 3-D Filmen.

Zur Funktionsweise sagt Dr. Dominik Giel, Gruppenleiter am IPM: »Die Displays funktionieren ähnlich wie die Wackelbilder, die man von Postkarten kennt. Statt der Rillenfolie, die auf dem Bild klebt, verwenden wir ein Linsen­array. Es besteht aus 250.000 Einzel­linsen mit einem Durchmesser von jeweils zwei Millimetern.« Im Gegenteil zu Wackelbildern, die sich nur aus einem Abstand von einer Armlänge gut betrachten lassen, sind die neuartigen Displays auch von der anderen Straßenseite deutlich zu sehen – dank der größeren Genauigkeit. Da bei den Wackelbildern die Rillenfolie auf das fertige Bild geklebt wird, lässt sich die Folie nicht immer genau positionieren. Dazu noch einmal Dr. Dominik Giel: »Das ist ähnlich wie bei einem Formular: Füllt man es mit einer Schreibmaschine aus, kann die Schrift schon mal ein bißchen nach unten oder oben verrutschen. Trägt man die Informationen hingegen im Computer ein und druckt das Formular anschließend aus, sitzt die Schrift genau. Ebenso machen wir es bei der Herstellung der Displays: Wir kleben die Linsenfolie auf das Fotopapier und bringen erst im nächsten Schritt das Bild auf.«

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Damit die Linsen das entstehende Bild nicht verzerren, wird eine spezielle Software genutzt, die die digitalen Bilderdaten modifiziert. Auf Basis des dreidimensionalen Modells des Gesamtmotivs berechnet das Programm für jede der 250.000 Einzellinsen ein Abbild des kompletten Motivs. So gibt später jede Linse eine Perspektive des Gesamtmotivs wieder, die gegenüber ihrem Nachbarn geringfügig verschoben ist. Das Display liefert für insgesamt 30.000 unter­schiedliche Betrachtungswinkel (!) jeweils eine eigenständige Ansicht der Szene – daher sieht der Betrachter ein Bild, das sich kontinuierlich mit dem Blickwinkel ändert. Als Beispiel: In einem Quadratmeter Display wird eine Datenmenge belichtet, die mehr als einem abendfüllenden Spielfilm entspricht.

Es gibt bereits einen Prototypen in DIN-A0-Größe und im Laufe des nächsten Jahres könnten die ersten Werbeplakate entstehen. Diese sollen dann größer sein und etwa eine Fläche von drei bis fünf Metern einnehmen – übersehen wird man sie wohl eher nicht.

Und für alle die glauben, es würde noch Jahre dauern Darth Vader die Hand schütteln zu können: Die dreidimensionale Holographie gibt es u. a. bereits hier, folgend:

Neurosonics Live from Chris Cairns on Vimeo.

und hier.

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Software schaltet Computer ein

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 28th, 2010 by Tina – Be the first to comment

standby_200x100 Es gibt tatsächlich Menschen, die haben berechnet wie viel Strom wir einsparen könnten, wenn in den Büros all die Rechner, Kopierer, Kaffeemaschinen und andere im stand-by-Modus betriebenen Geräte abgeschaltet wären. So haben zum Beispiel Untersuchungen der Experton Group ergeben, dass 60 bis 80 Prozent der gesamten Energiekosten in den Unternehmensverwaltungen durch IT-Systeme verursacht werden. Laut einer Studie der Freien Universität Berlin sind bis zu 30 Prozent aller Arbeitsplatzrechner und eine Vielzahl von Peripheriegeräten, wie Monitore und Drucker, in den Unternehmen dauerhaft eingeschaltet – leider auch dann, wenn sie nicht genutzt werden. Da kommt eine Menge Einsparpotenzial zusammen!
Gerade in Zeiten, in denen Umweltschutz und auch eine nachhaltigere Lebensweise zwar in der Gesellschaft diskutiert aber leider viel zu selten praktiziert werden, ist folgende Innovation doch wirklich mal ein Schritt nach vorn: Die Berliner Firma mikado soft GmbH hat macmon energy entwickelt und damit sogar den Innovationspreis 2010 im Bereich Green-IT gewonnen. Unternehmen können mit macmon energy zeit-, ereignis- oder benutzergesteuert ihre ungenutzten Rechner im Netzwerk aus- und auch wieder einschalten. Durch die integrierte „Start-up“-Funktion ist bei Arbeitsbeginn der Arbeitsplatz sofort betriebsbereit, was die Akzeptanz von kosten- und umweltbewusstem Energiemanagement erhöht. Zusätzlich kann der Anwender sich macm_e-button_150x150 kontinuierlich über den Stromverbrauch informieren, sobald macmon energy installiert ist. So kann er auf mögliche Energieeinsparpotentiale hingewiesen werden. Laut Wolfgang Dürr, dem Geschäftsführer, lassen sich mit der Software bis zu 15% der gesamten Stromkosten einsparen. Der Vision einer intelligenten Büroumgebung, die ausschließlich während der Arbeitszeit Energie verbraucht, kommen wir somit der Realität ein ganzes Stück näher!

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