Aus-land der Erfinder

Die Erfindung des Sodawasser

Posted in Aus-land der Erfinder on September 8th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Ungarn ist nicht nur ein bemerkenswertes und wunderschönes Land, sondern hat auch eine unglaubliche Erfindervergangenheit.
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Während des Familienurlaubes dort erzählte mir der Patenonkel meines Mannes eine schöne Erfindergeschichte: Die ungarischen Heilwasser sind berühmt, seit Jahrhunderten. Das wußten auch die Mönche und tranken vornehmlich diese heilende Wasser. Nun hatte aber nicht jedes Kloster seine eigene Quelle, also mußte dieses mineralhaltige und kohlensäurehaltige Wasser in Holzfässern auf Pferdekarren zum Bestimmungsort transportiert werden. Über Stock und Stein, wie die damaligen Strassen und Wege so waren. Über dieses ganze Gerumpel und Gepumpel entfleuchte jedesmal die Kohlensäure aus dem Wasser. so daß das Wasser schal schmeckte und an Frische verlor.
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Die Benediktinerbrüder ärgerte das und sie baten ihren Mitbruder Štefan Anián Jedlík, der bekannt für seine genialen Einfälle und Erfindungen war, sich diesem Problem anzunehmen. 1826 hat er, um seine Mitbrüder zu erfreuen, Sodawasser hergestellt. Er verwendete das künstlich hergestellte Sodawasser auch zur Behandlung Cholerakranker. Nach seinen Plänen wurde das erste Sprudelwerk erbaut. Auch die dazu notwendige Sodawasserflasche entwickelte er.
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” Frrrösch” wird noch heute getrunken, 3 Teile Wein und 2 Teile Sodawasser aus dem Syphon gespritzt.
Noch vor einigen Jahrzehnten gab es fast in jedem Dorf einen Getränkeerzeuger der Wirte und Privatkunden mit Sodawasser versorgte.
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Jedoch gegen den Konkurrenzdruck der Getränkehandelsriesen zu bestehen ist mittlerweile unmöglich.

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Ein Replikator für den Hausgebrauch

Posted in Aus-land der Erfinder on August 31st, 2010 by Brit – 1 Comment

Aus flüssigem Plastik druckt er Brillen, Knöpfe und alles, was das Bastlerherz begehrt. Mit dem “Makerbot” haben drei New Yorker den ersten 3D Drucker für den Hausgebrauch entwickelt – und wollen den Alltag revolutionieren.
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Bre Pattis, Zak Hoeken und Adam Mayer wollen das Shoppen überflüssig machen. In ihrer Vision wird sich die Menschheit in naher Zukunft ihre Luxus- oder Gebrauchtgegenstände einfach selbst ausdrucken. 3D-Drucker sollen es möglich machen. Bisher waren solche Maschinen tonnenschwer und kosteten ein Vermögen. Ihr bisheriger Platz waren Architekturbüros und Universitäten; ihre Einsatzgebiet: Modellbau und Forschung. Das soll sich mit dem Makerbot ändern.
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Gemeinsam haben die drei New Yorker Hacker die Firma “Makerbot Industries” gegründet und den ersten bezahlbaren 3D-Drucker für den Hausgebrauch entwickelt. Ihre Makerbot genannte Maschine kostet 750 Dollar und wird als Bastelset geliefert. Ist der Drucker zusammengelötet und geschraubt, muss er nur noch an einen Computer angeschlossen werden. Makerbot-Besitzer können sich über das Internet digitale Konstuktionsvorlagen für Badewannenstöpsel, Schlüsselanhänger oder die Freiheitsstatue herunterladen. Eine halbe Stunde später hat der 3D-Drucker beispielsweise ein Schnappsglas aus aus flüssigem Kunststoff geformt.
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Auch in der Online-Community hat der Makerbot einen Platz und könnte zun neuen Lieblingsspielzeug werden. Da die Entwicklung des Makerbots ein reines “Open Source” Projekt ist, kann jeder die Maschine weiterentwickeln. Wer eine neue Druckvorlage entworfen hat, läd sie ins Internet. Von dort können sie dann auch andere User auf ihre Festplatte laden.
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Vor zwanzig Jahren war es noch Gegenstand von Science-Fiction Filmen: eine universelle Produktionsmaschine, mit der jeder beliebige Dinge herstellen kann. Replikator hieß das Modell aus den Star-Trek Filmen. Es stand in der Bordlounge und materialisierte auf Kommando eine Tasse Tee oder die gewünschte Handfeuerwaffe. Bis der Makerbot das auch kann, werden wohl noch weitere Jahre vergehen. Doch schon heute druckt der Makerbot-Besitzer einen Dübel – damit ist zwar noch nicht Shoppingtour überflüssig – zumindest aber den Gang zum Baumarkt.

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Die Cola, die aus der Kälte kam

Posted in Aus-land der Erfinder on August 27th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Kofola – einst von den Kommunisten als Konkurrenz zu den West-Colas geschaffen – tritt den Siegeszug an. Der ehemalige Ostblock ist bereits erobert.
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Kofola entstand beim tschechoslowakischen Pharmaunternehmen Galena in den frühen 1960ern. Die Firma forschte damals nach einem Verwendungszweck für den Überschuss an Koffein, der bei der Kaffeeröstung entstand. Das Forschungsergebnis war Kofo, ein dunkler, süß-säuerlich schmeckender Sirup, der zum Hauptbestandteil des 1962 erstmals verkauften neuen Softdrinks Kofola werden sollte.
Die beste Zeit hatte die tschechoslowakische Cola-Kopie Kofola in den 70er-Jahren unter der kommunistischen Regierung.

Damals war der Konsum praktisch staatlich verordnet. In den 90er-Jahren ist es dann zu einem regelrechten Einbruch des Geschäfts ge­kommen, Coke und Pepsi eroberten erstmal den Osten.
Inzwischen – rund 50 Jahre nach seiner ­Erfindung – ist Kofola aber wieder so beliebt wie zu den besten Zeiten.
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In Tschechien und in der Slowakei verfügt die süsse Brause gar über einen höheren Marktanteil als die internationale Konkurrenz. Polen und Russland hat das einstige Kommunisten-Getränk bereits erobert. Deutschland steht nun an. Im Vergleich mit Pepsi oder Coca-Cola enthält Kofola 30% weniger Zucker, 50% weniger Koffein und keine Phosphorsäure.

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Rubik’s 360 und Perplexus

Posted in Aktuelle Erfindungen, Aus-land der Erfinder on August 4th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Mitte der Woche – Laaaaangeweile? Sommerloch? Na dann am besten den Nachfolger des Rubik’s-Würfel ausprobieren: Den bunten Würfel aus den 80er Jahren kennen Sie sicherlich noch. 350 Millionen wurden davon verkauft. Inzwischen gibt es auch diverse neue Variationen:

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Die neue Erfindung des ungarischen Professors Ernö Rubik Rubik’s 360 wurde letztes Jahr auf der Nürnberger Spielemesse vorgestellt. Sie ist eigentlich gar keine Konkurenz zum eigentlichen bunten Würfel, sondern nur eine Ergänzung, erklärt David Hedley Jones, Vize-Chef der Firma Seven Towns, die für Produktion und Vertrieb außerhalb Ungarns zuständig ist.
Wie funktioniert das Ganze? Mittels Drehen von drei ineinander gesteckten Plexiglaskugeln, sollen sechs farbige kleine Kugeln in die für sie vorgesehenen äußeren Halbkugeln manövriert werden. Doch die Schwerkraft macht es einem dabei nicht leicht. Das neue Spiel soll eine echte Herausforderung sein, die dem Original Zauberwürfel in nichts nachsteht. Es soll eine mindestens ebenso große Herausforderung wie der Würfel selbst sein. Für den zweifachen britischen Rubik’s Würfel-Meister Dan Harris ist die Knobel-Kugel eine Herausforderung: Beim ersten Versuch soll er erst nach zwei Tagen auf die Lösung gekommen sein.
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Für alle die eine weitere Herausforderung suchen, gibt es noch eine andere Erfindung: den Perplexus – erfunden und entwickelt von Michael McGinnis. In den Neunzigern waren Kugellabyrinthe beliebte Holzspielzeuge, bei denen es galt, eine Kugel durch ein mit Löchern gespicktes Labyrinth zu navigieren. Inzwischen gibt es sie auch als Application für’s Handy. Wenn man das Ganze jetzt in die dritte Dimension verlagert, wird aus dem recht simplen ein überaus kompliziertes Geschicklichkeitsspiel. Das Perplexus-Spiel selbst ist ein in einer durchsichtiges Plastikkugel untergebrachtes 3D-Labyrinth, in dem man eine Stahlkugel durch ein verschachteltes, aus 100 Einzelabschnitten bestehendes Labyrinth manövrieren muss. Bei einigen Schritten muss die Kugel beispielsweise in einen kleinen, an einem Hebel befestigten Behälter navigiert werden, der dann wiederum durch geschicktes Drehen des Puzzles in einer anderen Position die Kugel an den nächsten Abschnitt weitergibt. Der Erfinder tüftelte bereits in den späten 70er Jahren an den ersten Konzepten für ein in alle Richtungen drehbares Puzzle, für dessen Lösung man nicht nur ruhige Hände, sondern auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen braucht. Die ersten Designstudien wurden dann im Jahr 2000 angefertigt. Durch die Zusammenarbeit mit KID und Hasbro ging 2002 das erste Puzzle in den Verkauf.
Ein paar Jahre später, 2008, wurde McGinnan angesprochen, ob er nicht Lust hätte, ein noch größeres 3D-Puzzle für eine Ausstellung zu konzipieren – den Superplexus.
Nach über 400 Arbeitsstunden Herstellung entstand so eine 90 cm großen Sphäre aus Acrylglas, die auf Edelstahlstangen montiert ist. In ihr befindet sich ein sehr komplexes Labyrinth, gespickt mit Fallen und voller Tücken: mehrere Spiralen, Treppen, Ebenenwechsel. Unter der Vorrausstezung keine Fehler zu machen, braucht man mindestens 425 Drehungen der Sphäre, um die 1,5 cm große Holzkugel durch das Labyrinth zu navigieren. Doch die Größe hat auch seinen Preis: jeder Superplexus wird auf Anfrage über Hammacher Schlemmer handgefertigt und kostet etwa 22.000 €.

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Die nachgeahmte Version gibt es im Handel unter dem Namen “addict-a-ball“. Und wem jetzt Mitte der Woche wirklich wirklich langweilig sein sollte, weitere spannende Knobelspiele gibt es hier.

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Schnelleres Schwimmen mit dem Stroke Star

Posted in Allgemeines, Aus-land der Erfinder on August 2nd, 2010 by Tina – Be the first to comment

Die letzten Wochen war es ja überdurchschnittlich warm – oder heiß. Das kommt ja auf die Perspektive an. Manch einer war wohl im Freiluftbad Abkühlung suchen, ein Anderer in einem der zahlreichen Seen Deutschlands unterwegs. In Berlin und Brandenburg zum Beispiel, gibt es ja viele wunderbare Seen zur Auswahl. Während man also so vor sich hin paddelt oder schwimmt, gilt es als erstes natürlich sich Abkühlung zu verschaffen. Meist zählt auch die sportliche Aktivität als Hobbyschwimmer. Es gibt aber auch Menschen, die sind dem Schwimmen als Leistungssportler verfallen. Und für all die, die noch schneller schwimmen wollen, als bisher, für die könnte der StrokeStar aus Ungarn etwas sein.

strokes star Dieses Gerät wurde nicht nur dort erfunden, sondern wird dort auch in drei Farben hergestellt. Es handelt sich um ein hydro- und aerodynamisch entwickelten, gewölbten Armzug-Koordinator, der den Widerstand der Handfläche im Wasser verringert. Die Erfinder des StrokeStar beschreiben ihre Entwicklung als Hilfsgerät mit dem man beim Schwimmen die Koordiantion des Armzuges sowie Belastungsfähigkeit der schwimmspezifischen Muskelgruppe trainieren und somit verbessern kann. Im Gegenteil zu herkömmlichen paddles soll man so schneller schwimmen können.
Der StrokeStar kann unabhängig von Alter und Leistungsniveau benutzt werden- und hat natürlich keine negativen Nebenwirkungen. Im Gegenteil, er ist leicht zu benutzen: beim Training und beim Aufwärmen vor dem Wettkampf. Nach dem Abnehmen des praktischen Hilfsmittels, soll sich das Schwimmen ohne StrokeStar, wie Schwimmen mit großen herkömmlichen Paddles anfühlen.

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Das Schwimmen mit den traditionellen Paddles kann sogar eine unrichtige Bewegungskoordination mit unerwünschten Nebeneffekten verursachen: zum Beispiel eine falsche Armbewegung durch die Handflächenhaltung. Das kann widerum zu einer falschen Geschwindigkeitserhöhung führen. Da das Gerät den Widerstand im Wasser um bis zu 17% reduzieren soll, ergibt sich daraus eine bessere Technik, mehr Kraft und schnelleres Schwimmen.
In Budapest sollen schon 30-70% der 8- 10-jährigen schwimmbegeisterten Kinder den StrokeStar in Ihren Trainingseinheiten benutzen. Der junge ungarische Schwimmstar Daniel Gyurta, der Silbermedalliengewinner in 200m Brust in Athen, ist wohl nur einer der begeisterten Nutzer dieses Trainingspads.

Na dann, beim nächsten mal auf dem Weg zum See oder ins Freibad sich einfach mal wie ein Fisch im Wasser fühlen:


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Malern ohne Kleckern

Posted in Allgemeines, Aus-land der Erfinder on Juli 29th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Nach diversen ipod-Produkten und i-Täschlis gibt es jetzt den PaintPod. Nein, hierbei handelt es sich nicht um eine neue Erfindung aus dem Hause des geschmackvollen Obstes, sondern um eine Entwicklung aus Großbritannien. Die Tochterfirma Dulux von Imperial Chemical Industries Ltd. hat ein Gerät auf den Markt gebracht, mit dem es möglich ist sauber und schnell zu malern. In nur wenigen Stunden kann so bereits das Wohnzimmer in neuem Glanz erstrahlen. Nie wieder streichen und dann mit Farbe bekleckert die Hände am Arbeitshemd abwischen! Kein Bücken und Abrollen der Farbrolle am Farbeimer mehr. Und auch keine großen Fußbodenkleckereien mehr.
pp01_200x170 Beim PaintPod-Rollsystem handelt es sich um ein sich selbst reinigendes Rollsystem, das mit Strom aus der Dose betrieben wird. Das ganze Gerät ist dabei nur in etwa so groß wie ein herkömmlicher Staubsauger. Um mit dem Malern zu beginnen, reicht es das passende Farbpaket in das Gerät zu setzen- ganz ohne Farbe anzurühren.
paintpod Im Moment gibt es 44 verschiedene Farbtöne. Die Kombination der speziell entwickelten und feinen Emulsion und die besondere Auftragetechnik sorgen dafür, dass die richtige Menge an Farbe per Druck auf den Rollergriff aufgetragen wird. So wird auch ein gleichmäßiges Auftragen der Farbe ermöglicht. Zudem kann man sich auf der Homepage dank eines praktischen Rechners genau bestimmen lassen, wie viel Farbe man zum Streichen benötigen wird. Dabei wird bei der Berechnung der benötigten Menge auch Rücksicht auf vorhandene Fenster und Türen genommen. Sogar Deckenstreichen soll keine lästige Arbeit mehr sein: Ein regelmäßiges Auf- und Absteigen der Leiter, um die Farbrolle neu zu bedecken, entfällt. Ein bis zu vier Meter langes Kabel sorgt für konstante Versorgung – bis die auswechselbare Farbpatrone leer ist. Zudem ist eine Erweiterung der Werkzeuge ist möglich.
Nach dem Malervergnügen kann man dann beim Selbstreinigungsprozess des Gerätes auch mal eine kleine Stärkung zu sich nehmen.

Weitere Informationen zu den technischen Details, Fähigkeiten und den erhältlichen Farben für den PaintPod gibt es auf der englischsprachigen Homepage.

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Die 360°-Panorama Kamera

Posted in Aktuelle Erfindungen, Aus-land der Erfinder on Juli 26th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Dents du Midi

Wer kennt das nicht? Nach langer Wanderung auf den Berggipfel kann man endlich verdientermaßen den schönen Rundblick so hoch über den Wolken genießen. Vor lauter Emotionen möchte man dann auch meist noch ein Panoramabild für zu Hause, Freunde und Bekannte mitnehmen. Während man konzentriert mehrfach den Bildausschnitt justiert, um den Auslöser der digitalen oder sogar analogen Kamera zu drücken, dreht man sich im Kreis und denkt wahrscheinlich: “Das könnte doch auch viel einfacher gehen!”
Für all diese Menschen, die es sich leichter machen möchten, gibt es nun eine Lösung von der französischen Firma giroptic. Sie bietet eine 360°-Panorama-Kamera (camera 360° HDR) an, die Panoramafotos mit einer Auflösung von 8 Megapixel schießen kann. Obwohl sie mit der neusten optischen Technologie bespickt ist, wiegt sie nur 440g und ist einfach zu handhaben:
Einfach in die Luft halten oder auf ein Stativ schrauben, auf dem digitalen Display (1,5 Zoll) das Motiv ansehen und schließlich mit einem einfachen Druck auf den Auslöser eine 360°-Aufnahme realisieren. Kein Justieren und keine überflüssigen Funktionen. Man kann zwischen 180° und 360° wählen und später sogar jpeg-Bilder aus dem Panorama „extrahieren“.

High-Definition-Range

Dank der Blendautomatik der giroptic Kamera sind auch High-Definition-Range Aufnahmen möglich. Diese unter dem Begriff “HDR-Aufnahme” bekannte Eigenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu speichern kann. Herkömmliche Digitalkameras sind dazu nicht in der Lage. Diese Bilder werden daher als Low Dynamic Range- oder auch LDR-Bilder bezeichnet.
Des Weiteren besitzt die Kamera eine Selbstauslöserfunktion mit variablen Zeiten von 10, 20 oder 30 Sekunden. So kann man sich aus dem Bildbereich entfernen oder selbst an geeigneter Stelle positionieren.
Das Gerät kann dann nach Reiseende zu Hause an den PC oder Laptop via USB angeschlossen werden und ist Windows- sowohl als auch Mac-kompatibel. Es muss außerdem keine Software installiert werden, laut Hersteller geht alles ganz einfach: Fotos machen, auf den Rechner laden und anschließend einfach an Freunde per Email schicken oder als virtuelle Tour ansehen.
Dieses Gerät ist nicht nur interessant für alle Bergsteiger oder Naturliebhaber, sondern zum Beispiel auch für Unternehmer aus der Hotel- oder Tourismusbranche. Ganz einfach können so das Hotelzimmer, die Lobby oder das Restaurant für die Kunden ins Netz gestellt werden. Mittels eines Flashplayers kann dann das Panorama ins Internet gestellt und dort angeschaut werden.

Weitere Informationen zu den technischen Details und Fähigkeiten der 360°-Panorama-Kamera gibt es auf der Homepage von giroptic.

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Sturmregenschirm

Posted in Aus-land der Erfinder on Juli 14th, 2010 by Brit – Be the first to comment

In unseren Breiten wird das Wetter von Jahr zu Jahr, ich nenne es mal, intensiver. Kälte, Hitze, Gewitter und Stürme. Regen und starker Wind, das halten die wenigsten Regenschirme unbeschadet aus. Der niederländische Schirmhersteller Senz, die Holländer kennen sich ganz gewiss mit schlechtem Wetter aus, erkannte diesen Bedarf und entwickelte einen Sturmregenschirm.
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Es gibt ihn in den Größen mini, Standard und XL und vier Farben. Das Modell XL gewann den Deutschen Designpreis 2010 in silber.

Bis zur Windstärke 10 – ungefähr 100 km/h – behält der Schirm seine Form und schützt so optimal vor Regen. Dabei dreht er sich sogar von alleine in die Richtung aus der der Wind kommt. Im Maximalfall sind sogar Windböen bis 130km/h ohne Schirm-Schaden möglich. Sein geringes Gewicht (435g) ist angesichts einer solchen Leistung umso erstaunlicher. Wer das nicht glaubt, sollte sich mal dieses Video im Windkanal anschauen:

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Genital – Disco

Posted in Aus-land der Erfinder on Juli 6th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Diese Innovation und der folgende Artikel darüber ist nicht ohne, aber so charmant und humorvoll von Gabriele Kuhn, Freizeitkolumnistin von be24.at geschrieben, daß ich ihn Euch im Original nicht vorenthalten möchte:
Gut, dass es Vibratoren gibt denn retten sie nicht ein bisschen den Weltfrieden? Dank nimmermüder Erfinder werden nun auch Musikfans befriedigt: Der Vibrator OhmiBod schnurrt im Takt des iPods.
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Es gibt Dinge, die die Welt nicht braucht. Echt nicht. Bügeleisen für Linkshänder gehören da genauso dazu wie Knoblauch aus der Spraydose. Vor Kurzem veröffentlichte das TIME Magazine eine Liste der “50 überflüssigsten Erfindungen” – da sind die infantilen, bunten Klumpfußschlapferln namens Crocs genauso dabei wie der “Vibrating-Ab-Belt”: So eine Art Gürtel, der ganz Depperten vorgaukelt, das Bauchfett wegzuvibrieren.

Womit wir – Stichwort Vibrieren – auch schon beim Thema wären. Vibratoren, das ist sicher, gehören zu jenen Dingen, auf die die Welt geradezu gewartet hat. Das Leben mit ihnen ist ein Besseres. So ein Pürierstab für den verspannten Damen-Unterleib sichert nicht nur die persönliche Unabhängigkeit von gerade nicht greifbarer Mann-Deckung, sondern dient auch dem Friedensprozess. Nicht auszudenken, wozu Frauen imstande wären, gäbe es die schnurrenden Hausfreunde nicht. Eine Art autogenes Training für Muschis – am Ende bist du gaaanz müde und gaaanz entspannt, vor allem aber seeeeehr glücklich. Das Gute daran: Ein Vibrator wird danach nicht einschlafen, schnarchen oder fragen: “Schnucki, wie war’s für dich?”

Wohl deshalb boomt die Glücksbringer-Branche und mit ihr der Erfindergeist. Gut, dass die Zeiten der fleischfarbenen Krampfadergeschwader in Gestalt mächtiger Penisse für immer vorüber sind – doch vieles was jetzt an ultimativem Design daherkommt, muss ich auch nicht haben. Wenn die mehrschwänzigen Unterleibs-UFOS so wirken, als müsste man vor ihrem Einsatz zur Rettung des Vaginalfriedens erst einmal stundenlang die Gebrauchsanweisung studieren, dann: danke, nein. Mir reicht schon die Fernbedienung des Flachbildschirms. Ich mag es schnörkellos, brauche keine Bling-Bling-Modelle mit Prinzessinnen-Touch. Ich will das Zeugs nicht heiraten, sondern einfach nur anwerfen.

Dieser Tage wurde mir “OhmiBod” ans Herz und in den Schoß gelegt. Ausschauen tut der, wie ich es mag: schlank, schlicht, elegant. Ein bissel wie der George Clooney unter den Vibratoren. Aber! Und jetzt kommt’s: Der hat Mehr-Wert, der kann etwas, das sogar mich, den “Simplify your Geschlechtslife”-Fan überzeugt. Der lässt sich mit dem iPod verbinden, vibriert auf Wunsch im Takt der Beats. Ohr-Muschi-Synchronisation könnte man das nennen – Masturbation nach Noten, kabellos, unkompliziert. Das funkt, das ist fein. Zumal manche Wissenschaftler behaupten, Musik erhöhe die Denkleistung. Was sich am Balken, der die Hirnhälften verbindet, zeige – der ist bei Musikern dicker. Ich will da oben bitte – und nicht nur dort – auch geschwollen sein, also: alles Walzer!
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Nun, wie muss ein Soundtrack klingen, dass es vaginal konveniert? Es gibt die Musik, wo jeder denkt: Pfau, schnell ficken. Das sind Dosenöffner-Töne, die sich subtil ins Lustzentrum schummeln. Doch in Kombi mit “OhmiBod” braucht’s Wumbawumba, den basslastigen Ballermann-Track. Einen habe ich schon: “Relax” von Frankie goes to Hollywood. Da stimmt sogar der Text mit dem Tun überein: Relax, don’t do it/When you want to come. Übrigens: Mein neuer Freund hat sogar schon einen Namen. Er hört auf “Shakin’ Stevens”.

Und noch zwei ziemlich lustige Promovideos, die man nicht zu ernst nehmen darf:

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Menstruationstasse

Posted in Aus-land der Erfinder on Juni 29th, 2010 by Brit – Be the first to comment

….oder poetischer Mondtasse. Ich hatte bis vor ein paar Tagen noch nie davon gehört. Erfunden wurde sie 1930 von einer Amerikanerin, wirklich auf den amerikanischen Markt kam sie unter dem Namen KEEPER bzw. MOON CUP in den späten 80`ern. Mittlerweile ist sie in Nordamerika fest etabliert.
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Wie es so ist mit sinnvollen Erfindungen von Frauen und dann auch noch für Frauen. Auf jeden Fall ist sie jetzt auf dem Vormarsch nach Europa. Siehe patent-net. Eine Mondtasse ist ein kelchähnliches Produkt aus Latex oder Silikon, das zum Auffangen des Menstruationssekrets in die Scheide eingeführt wird. Im Gegensatz zu Tampons oder Monatsbinden saugen Menstruationstassen die Menstruationssekrete nicht auf, sondern speichern bis zu 30 ml Flüssigkeit. Anstatt zu wechseln, wird die Tasse entnommen, entleert, ausgespült und wieder eingesetzt.
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Die Vorteile dieser Hygienemethode sind klar, ökolgische, die Tassen können mehrere Jahre verwendet werden, der Hygienemüll reduziert sich stark. Ökonomische, die Anschaffung amortisiert sich sehr schnell. Und medizinische, da gebleichten oder chemisch behandelten Tampons und Binden vermieden werden, die auch die Scheide austrocknen können. Es gibt verschiedene Anbieter und auch Größen, empfehlenswert ist diese Seite, um sich einen Überblick zu verschaffen.
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