E-Zigaretten – die wissenschaftliche Studie

Posted in Allgemeines on März 6th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Die Rolle und die Auswirkungen von elektronischen Zigaretten haben in den letzten Jahren zu großen Debatten in der öffentlichen Gesundheit geführt.

Viele Menschen glauben, dass der Gebrauch von E-Zigaretten die gleichen Risiken in sich birgt, wie das Rauchen von Tabak. Dieser Bericht und die Studie bezieht Stellung zur Tatsachen hinter dieser Annahme. Der Unterschied der E-Zigarette zur herkömmlichen Zigarette ist ganz einfach: Eine E-Zigarette wird gedampft und nicht geraucht. Es findet keine Verbrennung von Tabak oder anderen Stoffen statt.

E-Zigaretten nutzen Strom von Akkus, um ein Element zu heizen, welches eine Lösung zerstäubt, die gewöhnlich Nikotin enthält. Die Zerstäubung der Flüssigkeit führt zu der Bildung eines Aerosols, das vom Nutzer eingeatmet werden kann. Die zu erhitzende Flüssigkeit enthält im Normalfall Propylenglykol oder Glycerin, Wasser, Nikotin und Aromastoffe. E-Zigaretten enthalten keinen Tabak, erzeugen keinen Rauch und sind nicht auf Verbrennung angewiesen.

Kurz zusammengefasst laut der Studie aus dem Jahr 2015 von Public Health England (PHE) ist die einschätzung, dass E-Zigaretten 95% weniger schädlich für Ihre Gesundheit sind als normale Zigaretten, und mit der Unterstützung eines Raucherentwöhnungsdienstes helfen E-Zigaretten den meisten Rauchern komplett mit Tabak aufzuhören.

Die Abteilung des Britischen Gesundheitsministeriums (Department of Health), genannt „Public Health England“ hat durch mehrere Experten aus dem Bereich Medizin und Forschung prüfen lassen, welche gesundheitlichen Auswirkungen die E-Zigaretten haben.

Die komplette Studie von 2015 ins Deutsche übersetzt finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.elekcig.de/docs/Public-Health-England-E-Cigarettes-an-evidence-update-Deutsche-Uebersetzung.PDF.

Der Kauf von E-Zigaretten sowie das Dampfen ist nur Personen ab 18 Jahren erlaubt

Elektrische Zigaretten und Verbrauchsmaterial, das Liquid, sind in Deutschland und den meisten Ländern des europäischen Binnenmarkts derzeit erhältlich.

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Erfindung der Woche: Mobiles Drahtvorschubgerät für WIG-Schweißverfahren

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Februar 28th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Übung und eine sichere Hand sind Grundvoraussetzungen für saubere Schweißnähte und zuverlässige Ergebnisse. Werden hohe qualitative Anforderungen an Schweißnähte gestellt, kommt bevorzugt die Methode des Wolfram-Inert-Gasschweißverfahrens (WIG-Schweißen) mit Zusatzdraht zum Einsatz.
Die Besonderheit des WIG-Schweißverfahrens besteht darin, dass die Wolfram-Elektrode beim Schweißen nicht abschmilzt. Der Schweißzusatz – der Draht – wird manuell zugegeben und die Zuführung eines Schutzgases schützt vor dem Einfluss von Sauerstoff. Auf diese Weise können hochwertige Schweißnähte hergestellt werden.
Beim manuellen WIG Schweißen ist es also notwendig zweihändig zu arbeiten, da mit der einen Hand der Schweißzusatz dem Schweißbrenner zugeführt wird. Da diese Arbeit für saubere Ergebnisse ein hohes Können erfordert, sind hier meist spezialisierte Schweißer am Werk.

Schweißhilfsmittel erleichtert Drahtzuführung
Das filigrane Zuführen des Schweißmittels wird durch eine neu entwickelte Methode eines bayerischen Erfinders vereinfacht. Seine Erfindung besteht in einem handlichen und einzigartigen Gerät, das als ideale Unterstützung für unterschiedliche Schweißverfahren entwickelt worden ist.
Der Prototyp ist am folgenden Bild zu sehen.

Das mobile Drahtvorschubgerät zeichnet sich vor allem durch seine kompakte und flexible Handhabung aus. Es können verschiedene Schweißdrähte wie zum Beispiel Edelstahl, Aluminium- oder Eisendraht verwendet werden. Auch verschiedene Drahtstärken stellen kein Problem dar und können zwischen 1,6 mm und 3 mm variieren.
Die ergonomische Gestaltung des Drahtvorschubgeräts stellt wiederum eine angenehme Handführung sicher. Ein weiterer, gut durchdachter Zusatz ist die Speisung des Akkus über angebrachte Solarzellen. So verlängert sich die Haltbarkeit des Akkus um das Doppelte.



Kooperationspartner gesucht

Für diese innovative neue Lösung sind wir auf der Suche nach Lizenznehmern. Besuchen Sie die patent-net Seite.

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Die Erfindung der Woche – der freistehende Besen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Februar 14th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Abakadabra?
Zugegeben, mit Magie hat der freistehende Besen nichts zu tun, aber Ihren Rücken wird er verzaubern! Sie kennen das bestimmt: Sie kehren den Boden, stellen den Besen kurz ab um zur Schaufel zu greifen und schon ist es passiert – >KNALL!< - landet der Besen auf dem Boden. Ob nun Besen oder Wischmopp - kurz abgestellt rattern diese allzu oft die Wand hinunter. Abgesehen vom Schreckmoment und vielleicht gar störenden Fahrern an der Wand, ist es schlichtweg mühsam sich abermals bücken zu müssen um den Stiel zu ergreifen. Besonders bei bereits bestehenden Rückenschmerzen kann man sich tatsächlich besseres vorstellen...
Der freistehende Besen: schont Rücken UND Nerven
Mit dem Aufsatz für Besen und Co wandelt sich Ihr Besen zum freistehenden Besen und bleibt dann endlich dort stehen, wo er abgestellt wurde – auch mitten im Raum!
Die Erfindung, bestehend aus einem Fixierring mit Schiebegriff und Stützen, wird am Stiel des Reinigungsgerätes fixiert. Dabei ist der Ring an den Stieldurchmesser des verwendeten Gerätes anpassbar. Während Sie den Boden reinigen, befinden sich die Stützen quasi in Parkposition.

Möchten Sie den Besen oder Wischmopp abstellen, ist lediglich der Schiebegriff hinter dem Ring nach unten zu schieben. Dadurch fahren zugleich die Stützen aus, die in Folge auf dem Boden aufsetzen und den Stiel sicher fixieren.

Fixer Halt auch im Garten, auf der Baustelle…
Tatsächlich eignet sich der Aufsatz zum einfachen Abstellen für jedes langstielige Arbeitsgerät. So können nun ebenso Schaufel oder Rechen mit einer simplen Handbewegung abgestellt werden. Gerade bei Arbeiten, bei denen oft unterschiedliche Werkzeuge benötigt werden, punktet die Erfindung und zeigt ihre Qualitäten auf.
Tun Sie etwas für Ihren Rücken und ersparen Sie sich das lästige Aufheben von Besen, Wischmopp, Schaufel und Co! Mit dem freistehenden Aufsatz werden alltägliche Arbeiten erleichtert – mühsames Bücken kann endlich abgehakt werden. Der freistehende Aufsatz macht sich stark für Ihren Rücken!

Lizenznehmer gesucht
Gesucht wird nach Lizenznehmern und Käufern des Schutzrechtes, die diese innovative Unterstützung in ihr Sortiment aufnehmen möchten. Weitere Details finden Sie auf der zugehörigen Produktseite unter www.patent-net.de.

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Videospiele im Wandel

Posted in Allgemeines on Februar 2nd, 2017 by jordan – Be the first to comment

In den letzten Jahren hat das Gaming einen großen Wandel durchgemacht. Seit den ersten Automaten in Spielhallen und Heimkonsolen ist eine Menge Zeit vergangen. Früher sahen die Grafiken pixelig aus, nun dagegen lebensecht. Auch die Menschen, die sich für Videospiele interessieren, haben sich mit der Zeit verändert. Es ist schon lange kein Nischenhobby mehr, sondern spricht vielmehr die breite Masse an. Das Medium verändert sich schnell und stetig mit der neuesten Technologie. Immer wieder kommen neue Titel auf den Markt, die die Welt der Videospiele neu definiert.

Smartphones waren ein großer Durchbruch für Videospiele. Die meisten Menschen besitzen heutzutage ein solches Gerät, daher können Spiele an eine viel breitere Zielgruppe gerichtet werden. Zunächst waren es eher unbekannte Firmen, die in den Smartphone-Gaming-Markt eintraten. Altbekannte Klassiker sind hier Clash of Clans und Angry Birds. Mit der Zeit gab es aber auch immer mehr Mobilversionen von klassischen Konsolentiteln wie zum Beispiel die Final Fantasy-Serie. Nintendo profitiert mittlerweile ebenfalls vom lukrativen Markt der Mobilspiele, denn Super Mario Run ist ein Verkaufsschlager für das Smartphone. Niemand konnte voraussehen, dass das Spiel Pokémon Go ein so großer Erfolg werden würde, das im letzten Jahr quasi über Nacht weltweit bekannt wurde. Mittlerweile kann man für geringe Kosten eine große Auswahl an Spielen auf dem Smartphone nutzen. Außerdem stehen einem auch Online-Glücksspiele zur Verfügung. Man kann über eine Website spielen oder die App eines Online-Kasinos herunterladen. Daher spielt es auch eine immer wichtigere Rolle, dass man über Mobilgeräte sichere Transaktionen vornehmen kann. Websites wie das Lucky Nugget Casino garantieren Schutz für Ihre Einzahlungen, wodurch man sorglos um richtiges Geld spielen kann.

Die Nintendo Switch ist eine neue Hybrid-Konsole, die 2017 auf den Markt kommen soll. Spieler können sie zu Hause an den Fernseher anschließen oder auch unterwegs nutzen. Nintendo war schon immer dafür bekannt, innovative und interessante Konsolen zu entwickeln, und die Nintendo Switch stellt keine Ausnahme dar. Für die Konsole sind diverse exklusive Spiele erhältlich, und die Qualität soll wie immer hoch sein.

2017 steht außerdem ganz im Zeichen der VR. Im letzten Jahr ist die virtuelle Realität noch nicht zum Trend geworden, da es noch keine geeigneten Titel für die breite Masse gab und die Anschaffung einer entsprechenden Ausrüstung für viele zu teuer war. Dank der PlayStation VR, die Ende 2016 auf den Markt kam, wird uns aber dieses Jahr ein völlig neues Gaming-Erlebnis geboten. Auch der Preis soll stetig weiter sinken, sodass immer mehr Menschen diese neue und spannende Technologie ausprobieren können.

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Unsere Erfindung der Woche – die innovative Fluchtwegbeleuchtung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Januar 30th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Die Erfindung der Woche ist die patentierte und im Boden eingelassene Fluchtwegbeleuchtung, die auch bei starker Rauchentwicklung stets gut erkennbar bleibt.

Der effektive Aufbau der Fluchtwegbeleuchtung
Möglich wird dies durch eine extrem dünne und flexible Solarfolie, die auch aus dem geringsten Lichteinfall effektiv Strom erzeugt und dadurch einen eingebauten Akku speist. Bei Lichtausfall garantiert dieser die Stromversorgung und ermöglicht die Beleuchtung. So müssen bei der Montage keine zusätzlichen Kabel verlegt werden.
Ein Dämmerungsschalter führt zur Aktivierung bei Verdunkelung, wie etwa bei Rauchbildung. Abgeschlossen wird die Fluchtwegbeleuchtung mit einer bruchsicheren Glasplatte.

innovative Fluchtwegbeleuchtung

Die klaren Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten am Markt sind die mögliche Anwendung in Bodennähe, die einfache Montage und der kompakte Aufbau der Fluchtwegbeleuchtung.

Kooperationen gesucht
Gesucht wird nach Lizenznehmern und Käufern des Schutzrechtes, die diese Beleuchtungslösung für Fluchtwege in Ihr Sortiment aufnehmen möchten.
Gerne lassen wir Ihnen bei Interesse nähere Informationen zukommen, mehr Details finden Sie auf der zugehörigen Produktseite.

Links:

Die innovative Fluchtwegbeleuchtung auf Patnet-net.

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Innovationen besser messen

Posted in Allgemeines on Januar 23rd, 2017 by jordan – Be the first to comment

Neue Forschungsförderung des BMBF soll Methoden zur Erfassung von Innovationen verbessern und dabei digitale Möglichkeiten stärker nutzen

Die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Abläufe sind für die Weiterentwicklung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft von großer Bedeutung. Die Innovationsleistungen zu erfassen und damit auch vergleichbar zu machen, ist allerdings hochkomplex und erfordert eine Vielzahl unterschiedlicher Indikatoren als Messwerkzeuge. Mit einer neuen Forschungsförderung will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die aktuellen Messmethoden jetzt verbessern. Unter anderem sollen auf diese Weise neuere Phänomene wie die „sharing economy“ oder soziale Innovationen besser erfasst werden können.

Der Bedarf nach neuen Forschungsansätzen für Innovations- sowie Forschungs- und Entwicklungs-Indikatoren, der auch von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gesehen wird, zeigt sich insbesondere in Zeiten der Digitalisierung. Die zeitnahe Verfügbarkeit großer Datenmengen und die überproportional anwachsenden Rechenleistungen der Computer sowie die immer selbstverständlichere Anwendung von Algorithmen eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich der Innovationsmessung.

Zu Beginn des neuen Jahres sind zwei Berichte erschienen, die die Innovationserfolge in Deutschland messen: Der „Science Technology and Innovation Outlook 2016“ (STI-Outlook) der OECD und der Innovationsbericht des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Sie enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher Innovationsindikatoren. Dazu zählen die Ausgaben der Wirtschaft für Innovationen oder der Anteil der Unternehmen, die an Innovationen forschen. Diese Indikatoren bieten eine gute Grundlage, um die Erfolge von Innovationspolitik zu messen. Gleichzeitig ist es noch schwer, die Ergebnisse der Innovationsanstrengungen direkt zu erfassen. Stattdessen beziehen sich die Indikatoren oft auf einen Input oder einen Zwischenschritt im Innovationsprozess.

Die neue Förderlinie des BMBF zielt darauf ab, möglichst vielfältige neuartige Ansätze der Innovationsmessung zu erforschen und Output-orientierte Innovationsindikatoren zu entwickeln. Angesprochen werden dabei unterschiedlichste Wissenschaftsdisziplinen, von der Wirtschaftswissenschaft über die Soziologie, die Psychologie bis hin zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften, genauso wie interdisziplinäre Projekte. Die Forschung kann sich dabei auf große Datenmengen stützen oder auch qualitativ vorgehen, also beispielsweise auf Interviews zurückgreifen. Um den Wissenschaftsstandort Deutschland in diesem Bereich auch für die Zukunft weiterzuentwickeln, gehören besonders Nachwuchswissenschaftler zur Zielgruppe der neuen Forschungsförderung. Die Förderrichtlinie zur Innovationsforschung ist thematisch und methodisch offen formuliert, um die kreativsten Ideen und Forschungsansätze anzusprechen. Neben Wissenschaftlern können sich auch Unternehmen um eine Förderung bewerben.

Weitere Informationen:
Einreichfrist für Projektskizzen ist der 31. März 2017. Mehr dazu:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1302.html

Innovationsstandort Deutschland: https://www.bmbf.de/de/deutschlands-innovationskraft-waechst-3782.html

Innovationsbericht des ZEW 2016: http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/mip/16/mip_2016.pdf

STI-Outlook der OECD 2016: http://www.oecd.org/science/oecd-science-technology-and-innovation-outlook-25186167.htm

OECD Blue Sky Konferenz 2016: https://www.oecd.org/innovation/blue-sky.htm

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Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Innovation on Januar 23rd, 2017 by jordan – Be the first to comment

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen Fäden. Die sogenannten Eierstiele sind nur etwa 15 Mikrometer dick und halten das Gewicht der Eier problemlos. Um diese beeindruckende Faser herzustellen, sondert die Florfliege auf dem Blatt ein Proteinsekret ab. Das Ei wird anschließend in den Tropfen gelegt und senkrecht zur Oberfläche herausgezogen. Der entstehende Seidenfaden härtet dann an der Luft aus.

Biofasern aus Florfliegenseide

»Im Unterschied zu den meisten anderen Seidenarten weist der Eistiel der Florfliege eine spezielle Struktur mit faszinierenden mechanischen Eigenschaften auf: Die Florfliegenseide ist äußerst biegesteif und stabil. Diese Besonderheit möchten wir auf Fasern aus Florfliegenseide übertragen. Bisher war es jedoch nicht möglich, derartige Seidenproteine in ausreichender Menge und Reinheit herzustellen«, erklärt Martin Schmidt, Biotechnologe am Fraunhofer IAP in Potsdam-Golm. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Firma AMSilk GmbH arbeitet der Forscher daran, Florfliegen-Seidenproteine mit Hilfe von Bakterien in großen Mengen mittels eines biotechnologischen Prozesses herzustellen. Die molekularbiologischen Vorarbeiten führte das Team von Professor Dr. Thomas Scheibel vom Lehrstuhl Biomaterialien der Universität Bayreuth durch. Sie konstruierten eine spezielle Gensequenz, welche Bakterien befähigt, das Seidenprotein herzustellen. Am Fraunhofer IAP optimiert Martin Schmidt nun das Herstellungsverfahren, so dass das Seidenprotein kostengünstig in industrierelevanten Mengen hergestellt werden kann. Erst dann wird die Materialentwicklung möglich.

Die Firma AMSilk unterstützt dieses Projekt mit molekularbiologischen Arbeiten, sowie mit ihrem umfangreichen Knowhow im Bereich der Seidenanalytik und -produktion. Das mittelständische Unternehmen aus Martinsried entwickelt seit Jahren erfolgreich seidenbasierte Biopolymere für verschiedenste Anwendungen. »Unsere Seidentechnologie ist mittlerweile etabliert und erste Produkte sind bereits am Markt verfügbar. Während die von uns verwendete Biosteel®-Faser nach dem Vorbild der Spinnenseide aber eher weich und flexibel ist, ist Florfliegenseide sehr biegesteif. Diese spezielle Eigenschaft macht sie für die Medizintechnik, aber auch als Verstärkungsfaser für den Leichtbau, also beispielsweise für Autos, Flugzeuge oder Schiffe, interessant. Wir freuen uns, mit dem Fraunhofer IAP einen Partner gefunden zu haben, der dieses Projekt in allen Bereichen – von der Entwicklung des Seidenmaterials bis zur fertigen Faser – mit seiner Expertise unterstützen kann«, erklärt Dr. Lin Römer, wissenschaftlicher Geschäftsführer von AMSilk. Gefördert wird das Projekt durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR, einem Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Sowohl die Entwicklung und Charakterisierung von Fasern und faserverstärkten Kompositen für den Leichtbau als auch die Entwicklung von biobasierten Polymeren sind bereits seit 25 Jahren ein Spezialgebiet des Fraunhofer IAP. Im institutseigenen Spinntechnikum können technische Fasern entweder aus einer Lösung oder aus einer Schmelze im industrienahen Maßstab hergestellt werden. »Die Kombination von Biotechnologie und Polymerforschung unter einem Dach bietet beste Voraussetzungen für die Herstellung von Fasern aus Florfliegenseide. Das ist ein enormer Vorteil, um innovative Anwendungsfelder zu erschließen«, so Schmidt.

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Die Erfindung der Woche – das Sprechinstrument ORATIO

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Aus-land der Erfinder, Erfindung der Woche on Januar 17th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Schon vor hunderten Jahren nutzten Redner, weniger bekannte als auch bedeutende, Korken oder auch Steine zum gezielten und effektiven Training der Sprechmuskulatur.
Diese wurden und werden zwischen die Schneidezähne geklemmt um damit die Artikulation und die ausgeprägte Bewegung der Lippen zu schulen.

Die Übungen dazu werden mit den unterschiedlichsten Texten und Wörtern kombiniert, immer mit dem Ziel vor Augen klar und deutlich zu sprechen und mit jeder Wiederholung deutlicher in der Aussprache zu werden. Gut möglich, dass man zu Beginn kaum etwas versteht, mit jedem Intervall wird die Aussprache jedoch merklich besser. Nach Absolvierung der Übungen merkt man nun auch ohne Korken eine deutlich präzisere Artikulation.

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ORATIO – die innovative Alternative
Um für das Proben nicht einen Korken verwenden zu müssen, hat sich der gewiefte Erfinder Hr. Rosendorff – selbst Schauspieler und Sprechtrainer – eine neuartige Variante dazu überlegt: sein Sprechinstrument ORATIO.

Durch dessen besondere Form, länglich und mit drei Zahnrillen versehen, sind unterschiedliche logopädische Übungen möglich. Die Zahnrillen stehen hier für verschiedene Schwierigkeitsgrade, wobei die schmalste Stelle gleichbedeutend mit dem leichtesten Schwierigkeitsgrad ist.

ORATIO ist ein Komplettset mit dem Sprechinstrument und ersten Übungstexten, sowohl Zungenbrechern als auch verschiedenen Worten.

Für ORATIO werden derzeit Lizenznehmer und Käufer des Schutzrechtes gesucht. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der zugehörigen Produktseite.

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Shade Solution – die Erfindung der Woche

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfindung der Woche on Januar 4th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Herrliche Sonne, feinster Sandstrand und glasklares Meer – wer träumt denn nicht davon?
Man liegt am warmen Strand in der prallen Sonne und keine Palme ist weit und breit, wenn man mal eine braucht. Herkömmliche Sonnenschirme sind oft zu unhandlich um sie in den Urlaub mitzunehmen und sind bei starkem Wind auch unbrauchbar. Eine neue Sonnenschutz Lösung muss her! Sonnenschutz bezeichnet den Schutz von Personen, Tieren, empfindlichen Gegenständen und Räumen vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und deren unerwünschten Nebenwirkungen wie Sonnenbrand auf der menschlichen Haut und die Entstehung von Hautkrebs.

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Der innovative Sonnenschutz – Shade Solution
Das Sonnensegel wird auf der Haltestange montiert und mit Hilfe dieser im Boden befestigt. Das Segel ist auf einer Seite fixiert und kann sich daher frei mit dem Wind bewegen.
Aufgrund der Konstruktion ist das Sonnensegel praktisch zur Mitnahme, schnell aufgebaut und auch wieder rasch zerlegt.
Bei in etwa gleichbleibenden Wind bietet sich dadurch ein Sonnenschutz für die darunterliegende Person. Während es bei schwachem oder leichtem Wind die Möglichkeit gibt mittels Zugband und Erdhacken das Segel im Boden zu verankern und zu stabilisieren.

Es werden Partner gesucht:
für Shade Solution werden aktuell Lizenznehmer und Käufer des Schutzrechtes gesucht, die diese neuartige Lösung in Ihr Sortiment aufnehmen möchten. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Produktseite.

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Forschungsausgaben: Drei-Prozent-Ziel ist erreicht

Posted in Allgemeines on Dezember 12th, 2016 by jordan – Be the first to comment

Erhebung zu Ausgaben für Forschung und Entwicklung zeigt Rekordwachstum in Deutschland / Wanka: „FuE-Ausgaben jetzt weiter kraftvoll steigern“
Es ist das stärkste Wachstum seit Beginn der Erhebung: 62,4 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen im Jahr 2015 in eigene Forschung und Entwicklung (FuE)
investiert. Das sind 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es in der aktuellen FuE-Erhebung des Stifterverbandes. Das Drei-Prozent-Ziel der Bundesregierung ist damit erreicht. Einen weiteren Rekord gab es beim Forschungspersonal: Auf Vollzeitstellen umgerechnet gab es 416.000 Beschäftigte in den Forschungsabteilungen der Wirtschaft, das ist eine Steigerung von 11,9 Prozent. Der Stifterverband erhebt die FuE-Zahlen jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch die Automobilindustrie und ihre Dienstleister. 21,7 Milliarden Euro hat die KfZ-Branche in eigene Forschung und Entwicklung investiert, das sind zehn Prozent mehr als 2014. Zusätzlich vergaben diese Unternehmen für 10,2 Milliarden Euro Forschungsaufträge an externe Dienstleister wie Forschungseinrichtungen oder andere Unternehmen, neun Prozent mehr als im Vorjahr.

Deutliche Steigerungen bei den Forschungsausgaben gab es bei den Chemieunternehmen (plus sechs Prozent), in der Pharmabranche steht einer Stagnation bei der eigenen Forschung (minus 0,9 Prozent) ein deutliches Plus bei der Auftragsforschung gegenüber (plus 25 Prozent).
Insgesamt ist das Ziel der Bundesregierung, jährlich drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung einzusetzen, 2015 erstmals erreicht worden.
2014 lag der Wert bei 2,88 Prozent. Zuvor war der FuE-Anteil 2013 rechnerisch auf 2,82 Prozent gesunken, weil im Zuge einer Umstellung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung in der EU das BIP gestiegen war. Dieser Knick ist jetzt dank der Rekordausgaben für Forschung und Entwicklung mehr als ausgeglichen.

„Noch nie wurde in Deutschland so viel in Forschung und Entwicklung investiert wie 2015.
Das ist ein großer gemeinsamer Erfolg von Staat und Wirtschaft. Besonders erfreulich: Nach Jahren der Stagnation investieren kleine und mittlere Unternehmen wieder stärker in eigene Forschung“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Forschung und Entwicklung sind ein wichtiger Faktor für den Arbeitsmarkt geworden: Seit 2005 wurden hier mehr als 110.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Wirtschaft geschaffen. Forschung ist die Basis für Deutschlands starke Position als Technologiestandort. Damit wir diesen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb halten und ausbauen können, müssen wir uns jetzt ein neues Ziel setzen und die FuE-Ausgaben weiter kraftvoll steigern. Der Bund leistet dafür seinen Anteil: Seit 2005 hat er seine FuE-Ausgaben um mehr als 60 Prozent gesteigert, im kommenden Jahr ist ein weiteres Plus um fünf Prozent vorgesehen.“

„Das Drei-Prozent-Ziel haben Wirtschaft und Staat gemeinsam erreicht, und darauf können wir stolz sein“, sagte Andreas Barner, der Präsident des Stifterverbandes. „Allerdings dürfen wir nun nicht nachlassen, uns auch weiter mit voller Kraft für Forschung und Entwicklung in Deutschland einzusetzen. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um kluge Rahmenbedingungen wie etwa eine steuerliche Förderung von Forschungsprojekten und die fortlaufende Analyse und Weiterentwicklung der Strukturen unseres Innovationssystems.
Dazu gibt es eine ganze Reihe vielversprechender Ansätze, die Wirtschaft und Politik gemeinsam weiter verfolgen werden.“

Eine bemerkenswerte Entwicklung gibt es im Mittelstand, der deutlich forschungsfreudiger wird: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten haben 16
Prozent mehr für eigene Forschungsprojekte ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Gerade in Branchen, die insgesamt stagnieren, könnte von diesen Unternehmen in den nächsten Jahren eine neue Wachstumsdynamik ausgehen. Dazu gehören insbesondere der Maschinenbau (insgesamt minus 0,2 Wachstum, aber plus rund zehn Prozent bei den KMU) und die Information und Kommunikation (insgesamt plus 0,4 Prozent Wachstum, aber plus 24 Prozent bei den KMU).

Link Tipps:
https://www.stifterverband.org/forschung-und-entwicklung
https://www.bmbf.de/de/der-haushalt-des-bundesministeriums-fuer-bildung-undforschung-202.html

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