Posts Tagged ‘Computer’

Software schaltet Computer ein

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 28th, 2010 by Tina – Be the first to comment

standby_200x100 Es gibt tatsächlich Menschen, die haben berechnet wie viel Strom wir einsparen könnten, wenn in den Büros all die Rechner, Kopierer, Kaffeemaschinen und andere im stand-by-Modus betriebenen Geräte abgeschaltet wären. So haben zum Beispiel Untersuchungen der Experton Group ergeben, dass 60 bis 80 Prozent der gesamten Energiekosten in den Unternehmensverwaltungen durch IT-Systeme verursacht werden. Laut einer Studie der Freien Universität Berlin sind bis zu 30 Prozent aller Arbeitsplatzrechner und eine Vielzahl von Peripheriegeräten, wie Monitore und Drucker, in den Unternehmen dauerhaft eingeschaltet – leider auch dann, wenn sie nicht genutzt werden. Da kommt eine Menge Einsparpotenzial zusammen!
Gerade in Zeiten, in denen Umweltschutz und auch eine nachhaltigere Lebensweise zwar in der Gesellschaft diskutiert aber leider viel zu selten praktiziert werden, ist folgende Innovation doch wirklich mal ein Schritt nach vorn: Die Berliner Firma mikado soft GmbH hat macmon energy entwickelt und damit sogar den Innovationspreis 2010 im Bereich Green-IT gewonnen. Unternehmen können mit macmon energy zeit-, ereignis- oder benutzergesteuert ihre ungenutzten Rechner im Netzwerk aus- und auch wieder einschalten. Durch die integrierte „Start-up“-Funktion ist bei Arbeitsbeginn der Arbeitsplatz sofort betriebsbereit, was die Akzeptanz von kosten- und umweltbewusstem Energiemanagement erhöht. Zusätzlich kann der Anwender sich macm_e-button_150x150 kontinuierlich über den Stromverbrauch informieren, sobald macmon energy installiert ist. So kann er auf mögliche Energieeinsparpotentiale hingewiesen werden. Laut Wolfgang Dürr, dem Geschäftsführer, lassen sich mit der Software bis zu 15% der gesamten Stromkosten einsparen. Der Vision einer intelligenten Büroumgebung, die ausschließlich während der Arbeitszeit Energie verbraucht, kommen wir somit der Realität ein ganzes Stück näher!

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Die 360°-Panorama Kamera

Posted in Aktuelle Erfindungen, Aus-land der Erfinder on Juli 26th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Dents du Midi

Wer kennt das nicht? Nach langer Wanderung auf den Berggipfel kann man endlich verdientermaßen den schönen Rundblick so hoch über den Wolken genießen. Vor lauter Emotionen möchte man dann auch meist noch ein Panoramabild für zu Hause, Freunde und Bekannte mitnehmen. Während man konzentriert mehrfach den Bildausschnitt justiert, um den Auslöser der digitalen oder sogar analogen Kamera zu drücken, dreht man sich im Kreis und denkt wahrscheinlich: “Das könnte doch auch viel einfacher gehen!”
Für all diese Menschen, die es sich leichter machen möchten, gibt es nun eine Lösung von der französischen Firma giroptic. Sie bietet eine 360°-Panorama-Kamera (camera 360° HDR) an, die Panoramafotos mit einer Auflösung von 8 Megapixel schießen kann. Obwohl sie mit der neusten optischen Technologie bespickt ist, wiegt sie nur 440g und ist einfach zu handhaben:
Einfach in die Luft halten oder auf ein Stativ schrauben, auf dem digitalen Display (1,5 Zoll) das Motiv ansehen und schließlich mit einem einfachen Druck auf den Auslöser eine 360°-Aufnahme realisieren. Kein Justieren und keine überflüssigen Funktionen. Man kann zwischen 180° und 360° wählen und später sogar jpeg-Bilder aus dem Panorama „extrahieren“.

High-Definition-Range

Dank der Blendautomatik der giroptic Kamera sind auch High-Definition-Range Aufnahmen möglich. Diese unter dem Begriff “HDR-Aufnahme” bekannte Eigenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu speichern kann. Herkömmliche Digitalkameras sind dazu nicht in der Lage. Diese Bilder werden daher als Low Dynamic Range- oder auch LDR-Bilder bezeichnet.
Des Weiteren besitzt die Kamera eine Selbstauslöserfunktion mit variablen Zeiten von 10, 20 oder 30 Sekunden. So kann man sich aus dem Bildbereich entfernen oder selbst an geeigneter Stelle positionieren.
Das Gerät kann dann nach Reiseende zu Hause an den PC oder Laptop via USB angeschlossen werden und ist Windows- sowohl als auch Mac-kompatibel. Es muss außerdem keine Software installiert werden, laut Hersteller geht alles ganz einfach: Fotos machen, auf den Rechner laden und anschließend einfach an Freunde per Email schicken oder als virtuelle Tour ansehen.
Dieses Gerät ist nicht nur interessant für alle Bergsteiger oder Naturliebhaber, sondern zum Beispiel auch für Unternehmer aus der Hotel- oder Tourismusbranche. Ganz einfach können so das Hotelzimmer, die Lobby oder das Restaurant für die Kunden ins Netz gestellt werden. Mittels eines Flashplayers kann dann das Panorama ins Internet gestellt und dort angeschaut werden.

Weitere Informationen zu den technischen Details und Fähigkeiten der 360°-Panorama-Kamera gibt es auf der Homepage von giroptic.

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Claude Shannons bahnbrechende und skurrile Erfindungen

Posted in Allgemeines on Juni 3rd, 2010 by Brit – Be the first to comment

Die Welt, in der wir leben, begann in seinem Kopf. Ohne ihn gäbe es heute keine einzige CD, keine Mobiltelefone oder Geldautomaten. Die Top Ten der Charts sähen anders aus, und natürlich gäbe es auf der ganzen Welt keinen einzigen modernen Computer. Denn Claude Elwood Shannon hat das Bit entdeckt und damit die digitale Revolution, das Internet, das Informationszeitalter und den ganzen Rest. 1948 war das, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, vor mehr als einem halben Jahrhundert. Damals änderte Shannon mit einem einzigen wissenschaftlichen Beitrag die Zukunft, im Alter von 32 Jahren.
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Heute ist unsere Welt ohne Bits und Bytes kaum mehr denkbar. Doch was hat Shannon damals eigentlich erfunden? Die 1 und die 0? Nein, die gab es bereits. Trotzdem hat seine Entdeckung sehr viel mit Einsen und Nullen zu tun: Claude Shannon nämlich nahm damals an, dass alle Arten von Informationen, Texte also, Musik, Telefongespräche, Bilder oder Filme, “binär” durch “Bits” dargestellt werden können – durch ein Informationselement, das nur zwei Zustände kennt. Alles ist Information, wir könnten sogar durch einen Wald gehen und ihn binär darstellen: Da ist ein Baum (1), da ist keiner (0), da steht eine Eiche (1) und da ein Ahorn (1). Bei einem Film oder Telefonanruf wäre das zwar viel komplizierter, aber klappen müsste das trotzdem, dachte Shannon. Das Ergebnis erleben wir jeden Tag. Shannon war nicht nur genialer Vordenker und Wissenschaftler, sondern auch spaßiger Tüftler. Zu Hause baute er gern bizarre Maschinen. So entwickelte er den “Throbac”, ein Gerät, das mit römischen Ziffern rechnete.
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Und “Theseus”, eine große mechanische Maus, die sich in einem Irrgarten zurechtfand. Seine bekannteste und skurrilste Erfindung jedoch ist die “Ultimative Maschine”.
Quelle: FFFFOUND.com
Wenn dieser Schalter betätigt wurde, öffnete sich der Deckel des Kastens, und es erschien eine mechanische Hand, die den Schalter wieder umlegte und verschwand. Der Deckel schloss sich, und der Kasten präsentierte sich dem Betrachter wie zuvor.
Vielleicht sollten wir das nächste Mal an ihn denken, wenn wir uns wieder über eine lahme Internetverbindung ärgern. Ohne Claude Shannon würden wir noch auf den Bäumen des Informationszeitalters leben. Danke für das Bit!

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