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Internationaler James Dyson Award 2017

Posted in Allgemeines, Innovation on November 20th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Vier Studenten aus Kanada gewinnen mit dem kostengünstigen Hautkrebs-Diagnosesystem „sKan“ den internationalen James Dyson Award 2017. „sKan“ kann durch die Früherkennung von Hautkrebs Leben retten und dem Gesundheitswesen Geld sparen. Erfolg aus Deutschland: Die Düsseldorferin Christina Zimmer schafft es mit „TwistLight“, einem lichtgestützen Venenkatheter, unter die Top 3.

Die Häufigkeit von Hautkrebs nimmt weltweit weiter zu. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland jährlich auf 100.000 Frauen und Männer 28 Neuerkrankungen eines malignen Melanoms, auch schwarzer Hautkrebs genannt und die bösartigste Form von Hautkrebs, hinzukommen.1 Das Risiko, im Laufe des Lebens ein Melanom zu entwickeln, beträgt in Deutschland etwa 1:500, in Australien bereits 1:50.

Schwarzer Hautkrebs ist deswegen sehr gefährlich, weil er von Betroffenen häufig lange Zeit unbemerkt bleibt. Viele Menschen achten nicht auf kleinere Veränderungen ihrer Haut und bemerken die Tumore erst sehr spät. Zudem kann passieren, dass der Hautkrebs bei Personen, bei denen keine Biopsie durchgeführt wird, gar nicht erst erkannt wird.

Vier Ingenieure mit Bachelor-Abschluss der Universität McMaster in Kanada haben sich des Problems der Melanomdiagnose angenommen. Ihre Lösung, „sKan“, ist ein kostengünstiges, leicht anzuwendendes Diagnosesystem, das durch die Früherkennung von Hautkrebs Leben retten und den Gesundheitsdienstleistern Zeit und Geld sparen kann.

Wie „sKan“ funktioniert.

Krebszellen haben einen schnelleren Stoffwechsel als normale Zellen. Dadurch setzen sie mehr Wärme frei. Wenn Gewebe einem thermischen Schock (beispielsweise über einen Eisbeutel) ausgesetzt wird, erreicht das Krebsgewebe schneller wieder seine Ausgangstemperatur als gesundes Gewebe, sodass an dieser Stelle ein Melanom vermutet werden kann.

sKan“ enthält eine Reihe von hochgenauen und dennoch kostengünstigen Temperatursensoren. Diese werden auf dem zu untersuchenden Gewebe platziert und messen, wie schnell dieses nach dem Abkühlen wieder die Umgebungstemperatur annimmt. Die Messwerte werden digitalisiert, wobei das Signal eine zeitsynchrone Mittelwertbildung, eine Temperaturschwankungserkennung und eine räumliche Validierung durchläuft. Die Ergebnisse werden zusammen mit einer Erklärung als Heatmap und Temperaturdifferenzdiagramm dargestellt. Anhand dieser Darstellungen kann eine mögliche Diagnose eines Melanoms abgelesen werden.

Nicht-invasive Wärmebildmethoden zur Melanomdiagnose existieren zwar bereits, sind aber sehr teuer, da sie eine hochauflösende Wärmebildkamera verwenden, deren Preis bei ca. 23.000 Euro beginnt. Die voraussichtlichen Kosten von „sKan“ betragen weniger als 1.000 USD (ca. 850 Euro).

James Dyson erklärt: „Durch den Einsatz von weitverbreiteten und kostengünstigen Komponenten ermöglicht „sKan“ die Erkennung von Melanomen bei Menschen auf der ganzen Welt und ermöglicht, Leben zu retten. Deshalb habe ich es als diesjährigen internationalen Gewinner ausgewählt.“

Als internationaler Gewinner des James Dyson Awards erhält das Team 30.000 Pfund (knapp 42.000 Euro), um weiter an der Idee arbeiten zu können.

Düsseldorferin mit „TwistLight“ unter Top 3

Christina Zimmer aus Düsseldorf belegt mit dem innovativen Venenkatheter „TwistLight“ einen hervorragenden Platz unter den besten drei internationalen Projekten und erhält dafür 5.000 Pfund (knapp 6.000 Euro).


Obwohl periphere Venenpunktionen zu den am häufigsten durchgeführten medizinischen Behandlungen gehören, braucht es bei über 30% aller Patienten mehr als einen Versuch, um einen Zugang zu legen. Mit jedem Versuch steigt das Risiko für Infektionen und Komplikationen.

Die Besonderheit von „TwistLight“ besteht darin, dass der Venendetektor mit einer Aufnahme für das Punktionsbesteck gekoppelt ist, also keine zweite Hand beim Punktieren benötigt wird. Licht im diagnostisch relevanten Wellenlängenbereich wird in das Hautgewebe eingespeist, wo es von den verschiedenen Gewebebestandteilen unterschiedlich stark reflektiert wird. Dadurch treten die Venen als dunkle Linien im umliegenden, hell durchleuchteten Gewebe, hervor. Die so sichtbare und vom Lichtleiter fixierte Vene kann dann unmittelbar punktiert werden. „TwistLight“ ist batteriebetrieben und kann daher in Krankenhäusern, Büros und im Notfalleinsatz genutzt werden.

Christina Zimmer entwickelte „Twist Light“ während des Studiums an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln.

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ShoGo – ein Huckepackgurt für alle Kinder im Schultertragealter

Posted in Allgemeines on Juni 6th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Die Welt ist um eine Erfindung reicher.
ShoGo das spezielle Tragesystem für alle Kinder im Schultertragealter ist mit einer Startnext- Kampagne am Start.

Das „ShoGo“ ist ein Tragegurt für Kinder, die schon auf den Schultern getragen werden können. Der „ShoGo“ ist bestechend simpel. Er besteht aus einem längenverstellbaren Hauptgurt, der über den Rücken gelegt wird. Die Enden werden mit zwei Schnallen an den Füßen des Kindes befestigt. Das schlichte Design des Gurtes ermöglicht ein unkompliziertes Anlegen und gewährleistet ein möglichst geringes Packmaß. Das Gewicht des Gurtes liegt bei etwa 200g und er ist nicht größer, als ein zusammengerollter Gürtel. Der ShoGo kann auch bequem mit einem Rucksack getragen werden. Durch die Fixierung an den Schienenbeinen (oder Knöcheln) wird den Kindern ein stabiler Halt gegeben, auch wenn sie mal zappeln.
Die Entwicklungsphase des „ShoGo“ ist abgeschlossen. Wir haben sowohl Produktion als auch Design optimiert und einen deutschen Hersteller gefunden, der Qualität Made in Germany garantiert! Jetzt geht es darum, die erste Kleinserie auf den Weg zu bringen.

Der „ShoGo“ ist der perfekte Begleiter für jede Gelegenheit, ob in der Stadt oder bei Wanderungen.
Wir wollen Eltern eine komfortable, sichere, kostengünstige und einfach praktische Lösung für das Schultertragen bieten.

Der Erfinder von ShoGo ist Sven, ein Englisch- und Sportlehrer und lebt mit seiner Familie in Köln. Auf vielen Ausflügen und Wanderungen, aber auch bei täglichen Besorgungstouren hat er seine Kinder auf den Schultern getragen. Seine Erfahrungen im Klettern brachten ihn auf die Idee ein Tragesystem aus einfachen Seilen zuknüpfen, die es ihm ermöglichten seine Kinder sicher auf den Schultern zu tragen und gleichzeitig die Hände freizuhaben. Nach einer längeren Erprobungsphase und vielen Ausflügen sowie einer Bergtour über 1400 Höhenmeter entwickelte er den ersten Prototypen aus Gurten. Den Gurt stattete er mit jeweils zwei Schnallen für die Füße aus, um seinen Kindern doppelte Sicherheit auf den Schultern zu bieten.


Link Tipps:

ShoGo Kickstarter- Kampagne

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Erfindung der Woche: Angenehmer Holz-Flaschenhalter hat PET-Flaschen im Griff

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on April 4th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Und sie sammeln sich an…

Die Rede ist von Pfandflaschen, die sich zuhause schnell ansammeln. Irgendwann ist es dann soweit: man rafft sich auf und bringt sie endlich zur Sammelstelle. Tja, das ist oft leichter gesagt als getan, denn wie transportiert man die Flaschen am besten?

Müssen die Flaschen umständlich aus einem Transportbehälter gefischt werden, ist man nur genervt. Werden einige Flaschen beim Transport gar zerdrückt und dann in Folge nicht mehr als Pfandflasche erkannt, ärgert man sich nur umso mehr, da das Pfand einbehalten wird.

Klein, schick und handlich

Erfinder Herr Schöner hat sich dem Problem angenommen und nicht nur eine praktische, sondern auch schicke Lösung entwickelt. Sein innovativer Flaschenhalter ist aus Holz gefertigt und bietet mit integrierter Schlaufe eine einfache Tragemöglichkeit.
Flaschen werden einfach in die Führungsschlitze des Flaschenhalters eingeführt und werden so sicher gehalten. So finden bis zu neun Flaschen Platz, allerdings ist das System auf eine größere Stückzahl erweiterbar.
Soll es einmal schneller gehen, kann das Holzelement aufgeklappt werden und gibt somit alle Flaschen frei. Mit dem innovativen Flaschenhalter können PET-Flaschen endlich unkompliziert gelagert und einfach transportiert werden.

Für diese Produktidee werden aktuell noch Unternehmen gesucht, die Ihr Sortiment mit einer schlauen Lösung erweitern wollen.
Nähere Details finden Sie auf der zugehörigen Produktseite unter http://www.patent-net.de/go/2110 .

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