Posts Tagged ‘Innovation’

Zahl der Woche Förderprojekte

Posted in Allgemeines, Innovation on November 28th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gibt seine Fördergelder nicht nur an institutionelle Forschungseinrichtungen, sondern ist auch in der direkten Projektförderung aktiv. Im Jahr 2016 hat das BMBF über 20.200 laufende Vorhaben mit einem Volumen von circa 6,53 Mrd. Euro (inkl. Exzellenzinitiative und Hochschulpakt) gefördert.

Um von diesen Investitionen zu profitieren, können Interessenten im Rahmen der Förderbekanntmachungen Projektanträge stellen. Bei der Durchführung von geförderten Vorhaben sind die allgemeinen Nebenbestimmungen zur Projektförderung verbindlich. Diese wurden jetzt inhaltlich überarbeitet, neu strukturiert und verständlicher gestaltet. Die neuen Nebenbestimmungen (NABF, NKBF 2017) gelten für alle Vorhaben mit einem Laufzeitbeginn ab dem 18. April 2018.

Die Bandbreite der Projektförderung ist groß. Sie reicht u.a. von der zivilen Sicherheitsforschung über Gesundheitsforschung bis hin zu Bildungsangeboten für benachteiligte Kinder. So wird z.B. das Projekt „Einsatzunterstützungssystem für Feuerwehren zur Gefahrenbekämpfung an Bord von Seeschiffen“ mit 2,3 Mio. Euro seit September 2016 gefördert. Es unterstützt Einsatzkräfte bei Havarien. Im Projekt „ELISE-ELE“ wird mittels digitaler Datenbrillen ein interaktives und emotionssensitives Schulungssystem entwickelt, mit dem Lerninhalte realitätsnah und erlebbar dargestellt werden können. Mehr als 2 Mio. Euro trägt dabei das BMBF.

Mehr Infos unter https://www.foerderinfo.bund.de/ und https://www.bmbf.de/.

Links:

Forschungs- und Innovationsförderung Publikation

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Vorrichtung zum Reinigen bzw. Entfernen von Schnee- oder Eisbelag auf Sonnenkollektoren und Fensterflächen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Oktober 24th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Solarpaneels sollen von äußeren Verschmutzungen wie auch Schneefall möglichst freigehalten werden, um eine effiziente Energieproduktion zu gewährleisten. Damit bildet die aktuelle Erfindung für private oder gewerbliche Solaranlagen eine sowohl sinnvolle als auch praktische Ergänzung.
Ebenso eignet sie sich jedoch für die Reinigung von Fensterflächen bei Hochhäusern oder anderen schwer zugänglichen Flächen, die sonst meist mit Spezialkonstruktionen erfolgen muss.
Die Erfindung bildet eine flache und kompakt gebaute Einheit bestehend aus Motor, Getriebe, Wischerarm und Elektronik. Ein servomotorgetriebener Wischarm reinigt Solarpaneels und Glasflächen in einer rotatorischen Bewegung.


Abbildung: Eine schematische, nicht maßstäbliche perspektivische Ansicht einer Vorrichtung für vier Sonnenkollektoren einer photovoltaischen Solaranlage.

Ein simpler, kostengünstiger und wartungsarmer Aufbau des Systems ermöglicht entsprechend günstige Herstellungsmöglichkeiten ohne störanfällige Steuerungen. Die Ergänzung um Sensoren, wie u.a. zur Feuchtigkeitsmessung, lässt einen vollautomatischen Betrieb der Anlage zu.
Die Vorrichtung ist skalierbar, insbesondere im Betrieb teleskopierbar und kann somit an verschiedene Paneelgrößen und –anordnungen sowie unterschiedliche Anlagendimensionen angepasst werden. Somit lässt sich auch die Länge des Wischerarms aufgrund seiner variablen Betriebsweise flexibel auf verschiedene zu reinigende Flächen einstellen. Dadurch ist die Erfindung auch auf Dächern einsetzbar, deren Solaranlagen durch Dachfenster oder Kamine unterbrochen sind. Zusätzlich ist diese Produktidee unempfindlich gegenüber uneben verlegten Paneelen.
Bei der Reinigung von Glasflächen, wie bei Hochhäusern, kann dank der erfindungsgemäßen Vorrichtung gänzlich auf eine Befahranlage oder sonstige Spezialkonstruktionen verzichtet werden. Die Erfindung verbleibt nämlich stets am befestigten Punkt, ist dadurch absturzsicher und kann vollautomatisch betrieben werde. Durch die leichte Installation ist ein Nachrüsten von Anlagen auch für private Anlagen möglich.

Für diese Produktidee werden aktuell Lizenznehmer und Käufer des Schutzrechtes gesucht.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Innovationsseite unter
http://www.patent-net.de/go/2171 .

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Einstiegsförderung für die Innovation beim Mittelstand

Posted in Allgemeines on September 7th, 2017 by jordan – Be the first to comment

BMBF unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Vorfeld von Forschung und Entwicklung / Wanka: „Mittelständler in ihrer Innovationsfähigkeit stärken“

Wie können mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für anspruchsvolle Forschung und Entwicklung gewonnen werden? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Mittelständler jetzt mit einer neuen Förderung dabei, Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung von risikoreichen Innovationsvorhaben zu finanzieren. Mit dem Einstiegsmodul der Förderinitiative „KMU-innovativ“ können in der jetzt anlaufenden Pilotphase etwa 100 KMU mit jeweils bis zu 50.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten gefördert werden.

„Wir wollen den Mittelstand in seiner Innovationsfähigkeit stärken und die Erfolgswahrscheinlichkeit von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erhöhen. Deshalb ermuntern wir Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Ideen und Lösungsansätze zu prüfen und zu fundieren“, sagt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Innovationen werden nicht einfach über Nacht geboren. Bevor man sich auf den langen Weg zur praktischen Umsetzung begibt, muss das Für und Wider abgewogen werden. Auch gilt es, die richtigen Partner zu finden. Genau diese Phase unterstützen wir mit dem KMU-innovativ: Einstiegsmodul.“

Der Mittelstand erhält mit dem Einstiegsmodul Hilfe dabei, sein Innovationsmanagement zu verbessern und Innovationsprozesse effizient zu gestalten. Erfolg versprechende Ideen sollen frühzeitig identifiziert, aber auch weniger aussichtsreiche Vorschläge rechtzeitig überdacht werden. Es gilt, den Forschungsstand und die Wettbewerbssituation zu analysieren sowie mögliche Partner anzusprechen und ein geeignetes Projektdesign zu entwickeln.

Die Förderung richtet sich speziell an KMU, die in den letzten fünf Jahren nicht durch das BMBF gefördert worden sind. Die Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien müssen inhaltlich einem der Technologiefelder in der Förderinitiative KMU-innovativ und den entsprechenden Themenschwerpunkten zugeordnet werden können. KMU-innovativ ist ein zentraler Bestandteil des Zehn-Punkte-Programms „Vorfahrt für den Mittelstand“ des BMBF. Mit diesem in die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung eingebetteten Programm unterstützt das BMBF neue Ideen, neue Anwendungsmöglichkeiten sowie neue Geschäftsmodelle und setzt sich für eine weite Verbreitung und Nutzung von Forschungsergebnissen und Modelllösungen unter den KMU ein.

Mehr Informationen:

https://www.kmu-innovativ.de/einstiegsmodul
https://www.kmu-innovativ.de

https://www.bmbf.de/de/mittelstand-3133.html
https://www.bmbf.de/pub/Vorfahrt_fuer_den_Mittelstand.pdf
https://www.bmbf.de/de/kmu-innovativ-einstiegsmodul-4680.html

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Deutschland und China gemeinsam für Innovation

Posted in Allgemeines on Juni 2nd, 2017 by jordan – Be the first to comment

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und ihr chinesischer Amtskollege Wan Gang haben sich heute zum gemeinsamen Innovationsforum in Berlin getroffen, um die zukünftige Zusammenarbeit in Forschung und Innovation weiter auszugestalten. Neue Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden künftig Forschung und Entwicklung zu Industrie 4.0 und Elektromobilität sein.

Das BMBF setzt jährlich etwa 20 Millionen Euro pro Jahr für die Umsetzung seiner China-Strategie 2015-2020 ein. Bundeskanzlerin Merkel schlug die Einrichtung eines gemeinsamen Forschungsfonds vor, um der strategischen Kooperation mit China einen verlässlichen Rahmen zu geben. Dieser Fonds soll 2018 starten und ab 2020 jährlich mit bis zu vier Millionen Euro von jeder Seite ausgestattet sein.

„In unserer Zusammenarbeit in Forschung und Innovation steckt noch viel Potenzial“, sagte Wanka. „Mit dem gemeinsamen Forschungsfonds wollen wir diese Zusammenarbeit strategisch ausbauen und Forschungsorganisationen und forschende Unternehmen aus Deutschland und China dabei unterstützen innovative Technologien zu entwickeln“.


Deutschland und China wollen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Innovation weiter vertiefen. Dies betonten Bundeskanzlerin Merkel, Bundesforschungsministerin Wanka, der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang und Wankas chinesischer Amtskollege Wan Gang beim Deutsch-Chinesischen Forum in Berlin. (Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel).

Eine stärkere Ausrichtung auf Innovation in der Zusammenarbeit mit China erlaubt es insbesondere forschenden Unternehmen, sich besser auf die Bedürfnisse des chinesischen bzw. asiatischen Marktes einzustellen. Zudem fördert die Kooperation die Entwicklung von gemeinsamen Normen und Standards. Deutschland setzt sich darüber hinaus für gute Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit ein: Dazu gehören gesicherte und faire Marktzugangsbedingungen und die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit der deutschen Forschungs- und Mittlerorganisationen in China. Nur so werden Unternehmen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen bereit sein, sich nachhaltig an dieser Kooperation zu beteiligen.

Ein bilateraler Lenkungsausschuss wird künftig die Instrumente für die gemeinsamen Fördermaßnahmen entwickeln, die Verfahren und Rahmenbedingungen anpassen sowie die Themen diskutieren. Die konstituierende Sitzung wird in der übernächsten Woche in China stattfinden.

Deutschland und China haben 2014 in ihrer „Strategische Partnerschaft“ beschlossen, Forschung und Innovation in der Zusammenarbeit systematisch zu stärken. Die bilaterale Innovationskooperation wird beispielsweise auch durch eine Plattform intensiviert, in der deutsche und chinesische Expertinnen und Experten beraten, in welchen Technologiefeldern gemeinsame Forschungsprojekte umgesetzt werden können. Die ersten Ergebnisse der Arbeit der Plattform werden auf der Deutsch-Chinesischen Innovationskonferenz im kommenden Jahr in China diskutiert.

Zu Beginn dieses Jahres haben China und Deutschland – als Pilotvorhaben einer vertieften Innovationskooperation – zeitgleich und abgestimmt Fördermaßnahmen für Partnerschaften zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen veröffentlicht. Im Fokus standen unter anderem Zukunftstechnologien wie Industrie 4.0, E-Mobilität und Energiesysteme, die nun auch in der weiteren Kooperation verfolgt werden. Die ersten Projekte sollen noch in diesem Jahr starten.

China gehört inzwischen zu den wichtigsten Forschungsnationen der Welt und baut seine Innovationskapazität systematisch aus. China hat wie Deutschland Innovation in das Zentrum seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen gestellt. Damit ist China nicht nur Konkurrent, sondern ein wichtiger Forschungs- und Entwicklungspartner bei der Suche nach Lösungen für globale Herausforderungen.

Mehr Informationen unter:
https://www.bmbf.de/de/china-intensive-zusammenarbeit-zur-bewaeltigung-globaler-herausforderungen-471.html
https://www.bmbf.de/de/vernetzung-weltweit-268.html

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Innovationspreis für Nährstoffbooster

Posted in Allgemeines, Innovation on August 11th, 2016 by Birgit S. – Be the first to comment

Der Innovationspreis für Klima und Umwelt holt sie vor den Vorhang – deutsche Unternehmen, die mit neuartigen Entwicklungen einen wichtigen ökologischen Beitrag leisten und zugleich Deutschland als Innovationsstandort bestärken. Wir möchten euch mit der Wilhelms GmbH den letztjährigen Sieger in der Kategorie Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen vorstellen.

Power für Pflanzen
Damit Pflanzen gut gedeihen können, brauchen sie Nährstoffe. Das ist ganz klar. Wusstet ihr aber, dass Pflanzen sozusagen eine Kooperation mit Bodenpilzen eingehen um an schwer zugängliche Nährstoffe zu gelangen? Das Problem ist jedoch, dass durch intensive Landwirtschaft die Mykorrhizapilze stark dezimiert worden sind. Im Labor der Wilhelms GmbH werden die Mykorrhizapilze gezogen und anschließend zu einem Pulver verarbeitet, das der Landwirt in Folge ganz einfach dem Saatgut beimischen kann.

Wilhelms Best für den Boden

Wilhelms Best für den Boden ©Wilhelms GmbH

Sprießen die Pflanzen, gehen sie somit eine Symbiose mit den Mykorrhizapilzen ein, durch deren weites Wurzelgeflecht zum einen ein Vielfaches des Bodenvolumens genutzt werden kann, zum andern eben mehr Nährstoffe herangeholt werden.  Das schlägt sich, wie belegt werden konnte, in einer gesteigerten Ernte mit besserer Qualität um.
Noch besser aber: mithilfe der Mykorrhizapilze-Beimengung können überbelastete Böden langsam renaturiert und auch die Nitritbelastung im Grundwasser reduziert werden.

Mykorrhiza gibt den Pflanzen „Saft“
Konkret passiert in der Symbiose von Pilz und Pflanze der Austausch von Kohlenhydraten und anorganischen Nährstoffen. Die Wilhelms GmbH hat sich auf die in-vitro-Herstellung arbuskulärer Mykorrhizapilze und Bakterien wie Rhizobien spezialisiert, wobei gerade Mykorrhizapilze durch ihre Unbedenklichkeit problemlos – oder gerade speziell – in der Landwirtschaft eingesetzt werden können.

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Coffee To Go mit individuellen Druck

Posted in Allgemeines on Mai 2nd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Nach einer kurzen Nacht ist er der Retter am Morgen: ein Kaffee auf dem Weg. So manch einen hat der Muntermacher schon den Morgen gerettet.

Bei dem Kaffeegenuss unterwegs hat man vor allem auf den Deckel einen optimalen Blick. Grundsätzlich könnte sich hier doch auch der eine oder andere Druck platzieren lassen, um das beliebte Getränk mit einem schönen Bild zu unterstreichen. Dies hat sich auch der Erfinder Herr Ganslmaier gedacht und hat eine neuartige Deckelform konzipiert, die es ermöglicht den Deckel auch digital zu bedrucken.
neuartiger Kaffeebecherdeckel
Bisher war dies aufgrund der Konstruktion nicht möglich. Die bestehenden Einwegbecherdeckel hatten keine ideale Formgebung und Beschaffenheit. Beim Bedrucken sind Schlieren durch die Unebenheiten entstanden.

Dank der innovativen Form entsteht ab sofort eine neue Möglichkeit, sein Firmenlogo geschickt zu platzieren.

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Erfindung der Woche – Echtzeitkalender

Posted in Erfindung der Woche on März 22nd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Mit einer Kamera bewaffnet ist der Erfinder Manfred Aleithe durch Berlin, München und Hamburg flaniert und hat sich auf die Suche nach der Zeit gemacht. Er hat sie nicht nur gefunden, sondern gleich auch noch in wunderschönen Bildern eingefangen.
Echtzeitkalender Berlin
Die schönsten Turmuhren als Wandkalender mit eingebautem Uhrwerk

Für seinen Echtzeitkalender hat er die bekanntesten Mittel zur Abbildung der Zeit, eine Uhr und einen Wandkalender zusammengetragen. Der Clou an dem Echtzeitkalender ist, dass sich die einzelnen Zifferblätter austauschen lassen und man damit jeden Monat von einer der schönsten Turmuhren als Hintergrundbild begrüßt wird.

Die innovative Uhr hat der Erfinder zum Patent angemeldet und uns berichtet, wie er auf die fesselnde Idee gekommen ist:

Echtzeitkalender Erfinderladen„Ein Wandkalender mit Turmuhren, auf denen immer die aktuelle Uhrzeit angezeigt wird? Diese Vision ließ mich nicht mehr los. Ich tüftelte an einer Vorrichtung aus Korpus, Uhrwerk und auswechselbaren Motiven auf Kartontafeln. Am Ende stand der patentierte Echtzeit-Kalender. Hier lassen sich nun Monat für Monat die Uhrenmotive wechseln, während echte Zeiger auf all den Uhren jeweils die aktuelle Zeit anzeigen. Bildkalender und Wanduhr in einem!“

Insgeheim fragen wir uns nur noch, ob Herr Aleithe für die Bilder auch auf die Kirchen, Rathäuser und Schlösser klettern musste 🙂

Den Echtzeitkalender gibt es ab sofort in den drei Stadtvariationen im Erfinderladen und natürlich auch in unserem Onlineshop.

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Erfindung der Woche – Big Zip 3D Wandtattoo

Posted in Erfindung der Woche on März 15th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Den eigenen vier Wänden ein neues Bild zu geben, kann nicht nur lebenserfrischend, sondern auch inspirierend sein. Irgendwann hat man die Wanddekoration zu häufig gesehen und etwas Neues muss her. Für einen innovativen Hingucker hat der Erfinder Herr Herzog gesorgt. Seine 3D Wandtattoos möchten wir heute vorstellen und haben den Erfinder einmal gefragt, wie er auf die erfinderische Wandgestaltung gekommen ist.
Unbenannt

„Ich hatte nach dem Einzug in unsere neue Wohnung im Flur eine kahle Wand. Erst hatte ich versucht die Wand mit Farbe ansehnlich zu gestalten, das hat aber an der Eintönigkeit nichts geändert. Später versuchte ich ein geeignetes Bild oder Ähnliches zu finden, aber auch diese Gestaltungsform hat mich nicht zufriedengestellt. Dann habe ich verschiedene Wandtattoos in Augenschein genommen und habe mich aufgrund von einer farblichen Trennung der Wandtapete für Reißverschlüssen entschieden.
Das Problem an den herkömmlichen Wandtattoos ist, dass diese durch ihre zweidimensionale Optik überhaupt keinen Effekt bieten.
Da hab ich versucht aus Karton und Heißkleber über Wochen selber einen 3D Reißverschluss zu gestalten, was mir nach einigen Brandblasen durch den Heißleim auch ganz gut gelungen ist. Heute lasse ich die Reißverschlüsse aus schadstofffreiem Schaumstoff herstellen.“

3D Wandtatoo
Der Big-Zip Reißverschluss erzeugt an Wänden einen tollen 3D-Effekt und eignet sich hervorragend zum stilvollen Gestalten von Farbübergängen, Farbverläufen oder Bilderwänden. Der 3D-Reißverschluss setzt auch Bilderrahmen, Fotos und Fototapeten ideal in Szene und ist ein ganz besonderer „Eyecatcher“, der ebenso für eine visuelle Raumtrennung genutzt werden kann.
Der Reißverschluss hat eine selbstklebende Rückseite, die die Anbringung sehr leicht gestaltet.

Erhältlich ist das 3D Wandtattoo in den Farben Weiß und Schwarz im Erfinderladen im Prenzlauerberg und natürlich auch in unserem Onlineshop.

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Elektrischer Kantenhobel vereinfacht die Arbeit

Posted in Aktuelle Erfindungen on Februar 3rd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Rigips ist ein beliebtes Baumaterial. Seine praktischen Eigenschaften machen ihn seit Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Baumaterialien. Vor allem die einfache Verarbeitung, sein geringes Gewicht und seine Feuerfestigkeit machen den Gipskarton für den Trockenbau unerlässlich, wenn man Wände sanieren oder einziehen möchte. Ein Erfinder möchte die Verarbeitung nun noch um einiges erleichtern.

Seinen Ursprung hat der Rigips nicht in Europa, sondern in den USA. Der Unternehmer und Erfinder Augustine Sackett hat den Gipskarton schon 1894 zum Patent angemeldet und es wurde unter dem Titel „Inside Wall Covering“ veröffentlicht und erteilt. Üblich war damals bei Wandarbeiten auf Holzbretter Gips aufzutragen, um eine ebene Fläche zu erlangen. Die Erfindung von Sackett, machte die teuren Holzbretter überflüssig. In einem Schichtsystem von Gips und Papier hat er Platten hergestellt, die direkt im Trockenbau verarbeitet werden konnten. Über 50 Jahre später hat ein deutsches Unternehmen die Produktion der Platten eingeführt und das Material wird seitdem unter dem Unternehmensnamen „Rigips“ gehandelt.

Elektrischer Kantenhobel soll die Verarbeitung der Gipsplatten erleichtern

GipskartonÜber 100 Jahre, nachdem die Erfindung gemacht wurde, gibt es nun eine neue Schutzrechtsanmeldung rund um den Gipskarton, die die Verarbeitung der Gipsplatten noch einmal um Einiges erleichtern soll. Üblicherweise werden die Platten in standardisierten Größen zum Bau geliefert und können dann in maßgerechte Stücke mittels eines üblichen Cuttermessers zerlegt werden. Bevor man sie weiterverarbeiten kann und aus ihnen eine Wand hochzieht, müssen jedoch die Kanten noch für die Spachtelmasse abgeschrägt werden. Das Abschrägen ist wichtig, da erst durch das Verspachteln die Übergänge fließend werden. Dieser Arbeitsschritt ist nicht nur mit einem erheblichen zeitlichen Aufwand verbunden, da die Beplankung von Wänden und Decken aufgrund des Brandschutzes oftmals sogar doppelt erfolgen muss, es ist auch körperlich ansprengend. Zudem kommt es durch den trockenen Gipsstaub schnell zu Hautreizungen, die sehr unangenehm sein könne.

Ein elektrischer Kantenhobel muss her
Unbenannt
Bisher gibt es auf dem Markt keine Geräte, die einem die Arbeit abnehmen könnten. Der Erfinder Herr Schon hat daher selbst eines erdacht: sein elektrischer Kantenhobel vereinfacht das Zuschneiden und Abfassen nun endlich effektiv. Das akkubetriebene Gerät besitzt neben der runden Schneideklinge eine Schneidevorrichtung, die in einem 45° Winkel die Rigipsplatte in nur einem Schritt mithilfe einer Führungsschiene, ohne großen Kraftaufwand bearbeitet. Hierdurch wird nicht nur ein optimales Ergebnis hervorgebracht, sondern gleichzeitig viel Zeit gespart und die Hände geschützt. Das Papier, das die Rigipsplatten umgibt, reißt nicht mehr ein und die Platte steht zur weiteren Bearbeitung direkt zur Verfügung. Die Drehgeschwindigkeit der Schneideklinge ist gering, damit eine Staubentwicklung zu vermeiden.

Da kann man nur hoffen, dass das Schutzrecht bald in die Realität umgesetzt wird, damit es Trockenbauern, Schreinern und Heimwerkern die Arbeit zukünftig erleichtert.

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Erfindung der Woche – easyGRIP

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen, Erfindung der Woche on Februar 2nd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Kraftsportliebhaber und Bodybuilder können ein Liedchen davon singen: Schwielen an den Handinnenflächen bleiben bei keinem aus, der hart trainiert.
Durch die Gewichte lastet ein hoher Druck auf die Handflächen und die Hantelstangen oder Gerätegriffe hinterlassen ihre Spuren.

Schwielen sehen nicht nur unschön aus, sondern können im Alltag auch hinderlich sein, geht es zum Beispiel darum mit seiner Freundin ein paar sanfte Streicheleinheiten auszutauschen. Wer die kleinen lästigen Hornhautansammlungen zukünftig vermeiden will und trotzdem schwer zupacken möchte, kann nun auf den easyGRIP zurückgreifen.
easygrip erfinderladen
easyGRIP ist ein atmungsaktives Griffpolster und schützt die Hände verlässlich vor zu viel Hornhaut. easyGrip wird einfach durch Mittel- und Ringfinger geführt und legt sich angenehm in die Handinnenfläche. Im Vergleich zu Fitnesshandschuhen sind die Finger weiterhin an der freien Luft und ein unangenehmes Schweißgefühl wird vermeiden.

Ideal für Krafttraining an Geräten, Rad fahren, Motorrad fahren oder um schwere Einkäufe nach Hause zutragen.

Der Erfinder hat gleich drei Varianten auf den Markt gebracht. Denn je stärker die Hände belastet werden, desto stärker sollten sie auch geschützt werden.

EasygripDie Softline, ist einseitig mit Stoff beschichtet und rutschfest auf den meisten Oberflächen. Die
Fitnessline hat hingegen eine beidseitige Stoffbeschichtung und ist für starke Beanspruchung geeignet.
Die Powerline hat eine besonders verstärkte und gummierte Innenfläche für sehr starke Beanspruchung.

easyGRIP ist ab sofort in verschiedenen Varianten und Farben im Erfinderladen erhältlich.

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