Posts Tagged ‘ökologisch’

Menstruationstasse

Posted in Aus-land der Erfinder on Juni 29th, 2010 by Brit – Be the first to comment

….oder poetischer Mondtasse. Ich hatte bis vor ein paar Tagen noch nie davon gehört. Erfunden wurde sie 1930 von einer Amerikanerin, wirklich auf den amerikanischen Markt kam sie unter dem Namen KEEPER bzw. MOON CUP in den späten 80`ern. Mittlerweile ist sie in Nordamerika fest etabliert.
Menstrual-Cup
Wie es so ist mit sinnvollen Erfindungen von Frauen und dann auch noch für Frauen. Auf jeden Fall ist sie jetzt auf dem Vormarsch nach Europa. Siehe patent-net. Eine Mondtasse ist ein kelchähnliches Produkt aus Latex oder Silikon, das zum Auffangen des Menstruationssekrets in die Scheide eingeführt wird. Im Gegensatz zu Tampons oder Monatsbinden saugen Menstruationstassen die Menstruationssekrete nicht auf, sondern speichern bis zu 30 ml Flüssigkeit. Anstatt zu wechseln, wird die Tasse entnommen, entleert, ausgespült und wieder eingesetzt.
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Die Vorteile dieser Hygienemethode sind klar, ökolgische, die Tassen können mehrere Jahre verwendet werden, der Hygienemüll reduziert sich stark. Ökonomische, die Anschaffung amortisiert sich sehr schnell. Und medizinische, da gebleichten oder chemisch behandelten Tampons und Binden vermieden werden, die auch die Scheide austrocknen können. Es gibt verschiedene Anbieter und auch Größen, empfehlenswert ist diese Seite, um sich einen Überblick zu verschaffen.
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Frittiertes Holz

Posted in Aktuelle Erfindungen on Februar 23rd, 2010 by Brit – 1 Comment

Für diejenigen unter uns die sich mehr und mehr den ökologischen Aspekten öffnen, ist es nichts Neues, unbehandeltes Holz einzuölen oder zu wachsen, um es wasserresistent zu machen. Die Holzindustrie greift daher zu gerne auf Tropenhölzer für den Möbel-und Hausbau zurück, da deren natürlicher, hoher Ölanteil sie resistenter gegen Verrottung macht, als unsere heimischen Hölzer. Es gibt jedoch einen Nachteil, die Regenwälder gehen dabei vor die Hunde.
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Prof. Dr. Andreas Rapp, Holzwissenschaftler für Holztechnik und fachspezifische Didaktik an der Leibniz Universität Hannover, gart quasi über mehrere Stunden heimisches Holz in etwa 210 Grad Celsius heißem Rapsöl. Rapsöl dient ausschließlich als Wärmeträger, das Holz wird damit nicht imprägniert. Die Erhitzung führt zu einer Änderung der chemischen Zusammensetzung des Holzes. Die Holzfeuchte wird in etwa halbiert und das Holz verliert dauerhaft die Fähigkeit, Wasser zu speichern. Dadurch wird es weniger von holzzersetzenden Pilzen angegriffen. Eine weitere Folge der verringerten Holzfeuchte: Das Holz quillt und schwindet deutlich weniger, auch die Rissbildung ist stark reduziert und es nimmt eine schöne dunkle Färbung an. “Frittiertes Holz” wurde in die Dauerhaftigkeitsklasse 1 eingestuft, die auch derjenigen von Teak-Holz entspricht.
Unbenannt
Einziger Nachteil, das Holz riecht eine Weile nach geräuchertem Schinken, der Geruch verschwindet jedoch bei ausreichender Belüftung und Nachbehandlung mit Öl oder Wachs. Auch ist der momentane qm-Preis noch höher gegenüber dem Tropenholz, dies ändert sich jedoch, sobald es zu Massenfertigung kommt. Die Holzmanufaktur Menz arbeitet mit diesem Verfahren schon sehr erfolgreich

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