Posts Tagged ‘Schweißverfahren’

Erfindung der Woche: Mobiles Drahtvorschubgerät für WIG-Schweißverfahren

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Februar 28th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Übung und eine sichere Hand sind Grundvoraussetzungen für saubere Schweißnähte und zuverlässige Ergebnisse. Werden hohe qualitative Anforderungen an Schweißnähte gestellt, kommt bevorzugt die Methode des Wolfram-Inert-Gasschweißverfahrens (WIG-Schweißen) mit Zusatzdraht zum Einsatz.
Die Besonderheit des WIG-Schweißverfahrens besteht darin, dass die Wolfram-Elektrode beim Schweißen nicht abschmilzt. Der Schweißzusatz – der Draht – wird manuell zugegeben und die Zuführung eines Schutzgases schützt vor dem Einfluss von Sauerstoff. Auf diese Weise können hochwertige Schweißnähte hergestellt werden.
Beim manuellen WIG Schweißen ist es also notwendig zweihändig zu arbeiten, da mit der einen Hand der Schweißzusatz dem Schweißbrenner zugeführt wird. Da diese Arbeit für saubere Ergebnisse ein hohes Können erfordert, sind hier meist spezialisierte Schweißer am Werk.

Schweißhilfsmittel erleichtert Drahtzuführung
Das filigrane Zuführen des Schweißmittels wird durch eine neu entwickelte Methode eines bayerischen Erfinders vereinfacht. Seine Erfindung besteht in einem handlichen und einzigartigen Gerät, das als ideale Unterstützung für unterschiedliche Schweißverfahren entwickelt worden ist.
Der Prototyp ist am folgenden Bild zu sehen.

Das mobile Drahtvorschubgerät zeichnet sich vor allem durch seine kompakte und flexible Handhabung aus. Es können verschiedene Schweißdrähte wie zum Beispiel Edelstahl, Aluminium- oder Eisendraht verwendet werden. Auch verschiedene Drahtstärken stellen kein Problem dar und können zwischen 1,6 mm und 3 mm variieren.
Die ergonomische Gestaltung des Drahtvorschubgeräts stellt wiederum eine angenehme Handführung sicher. Ein weiterer, gut durchdachter Zusatz ist die Speisung des Akkus über angebrachte Solarzellen. So verlängert sich die Haltbarkeit des Akkus um das Doppelte.



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Mehr Arbeitsschutz dank neuartigem Schweißhandschuh

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juni 6th, 2013 by madlen – Be the first to comment

Bereits im Jahr 4000 v. Chr. verschweißten die Sumerer Metalle miteinander. Sie verschweißg Gold mit Gold. Einige Jahrhunderte verstrichen, bis 2700 v. Chr. die Ägypter, zum Bau von Kupferleitungen, Feuerschweißungen durchführten. Die verschweißten Rohre dienten damals als Wasserleitungen. Neben Rohren und Leitungen für die städtische Wasserversorgung wurde das Feuerschweißen zur Herstellung von Schmuck angewendet.
Der große Durchbruch in der Schweißtechnik gelang erst im Jahr 1880 bis 1887. In dieser Zeit entwickelt der Russe Nikolai Nikolaijewitsch Bernados das heute bekannte Lichtbogenschweißverfahren. Er schaffte es zum ersten Mal zwei Metallteile mittels elektrischem Lichtbogen miteinander zu verbinden. Im Jahr 1887 meldet er sein Verfahren als deutsches Patent an. In den Folgejahren findet sein Verfahren sehr häufige Anwendung im Stahlbau.

handschuhe Beim Schweißen von Kleinteilen ist es unerlässlich, dass der Schweißer nach wie vor genug Fingerspitzengefühl hat, um mit den Teilen entsprechend hantieren zu können. Leider ergeben sich daraus auch gewisse Schwierigkeiten, denn die entsprechenden Schweißerhandschuhe dürfen somit nicht zu dick gearbeitet sein. In Folge kommt es sehr leicht zu Verbrennungen am Handrücken und auch Zeige- und Mittelfinger. Ebenso kann unmittelbar nach dem Schweißen das Werkstück nicht sofort per Hand weggelegt werden, da die Hitze noch zu stark für den Handschuh ist. Das bedeutet, dass der Schweißer etliche Male am Tag die Handschuhe wechseln muss. Eine mit der Zeit lästige Notwendigkeit.


Mit dem fingerlosen Hitzehandschuh, dem neuartigen Heatwarrior, der einfach über den bestehenden Schweißerhandschuh angezogen wird, existiert endlich ein Produkt auf dem Markt, das beim Schweißen von Kleinteilen endlich effektiv vor Verbrennungen schützt. Zuvor nicht ausreichend geschützte Bereiche erhalten mit dem innovativen Heatwarrior zusätzlichen Schutz, was insbesondere die Handrücken- und Innenfläche betrifft, sich aber auch auf die Fingeransätze bezieht. Da die Fingerspitzen jedoch frei bleiben, wird dabei das Fingerfeingefühl nicht beeinträchtigt. Zusätzlich können kürzlich geschweißte Werkstücke per Hand bewegt werden, weil die Handinnenfläche der Hitze nicht mehr so stark ausgesetzt ist. Ein weiterer Vorteil besteht im geringeren Verschleiß des normalen Schweißerhandschuhs aufgrund des fingerlosen Hitzehandschuhs.

handschuhe

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