Archive for März, 2010

Berliner Erfindung putzt Solarzellen

Posted in Aktuelle Erfindungen on März 31st, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Solarenergie ist eine gute Sache, vor allen Dingen dort wo viel die Sonne scheint-in der Wüste. Nun gibt es in der Wüste aber auch viel Wüstensand und der macht um Solaranlagen keinen Bogen. Der lagert sich schön auf den Solarzellen ab. Das beeinträchtigt enorm die Leistung und ist die reine Verschwendung. Die bisherigen Säuberungstechniken basierten auf Wasser und manueller Reinigung. Jedoch werden dadurch die empfindlichen Oberflächen der Zellen angegriffen. Der Berliner Maschinenbaustudent Ridha Azaiz, tüftelt schon seitdem er 14 ist an Robotern und erfand einen Roboter mit Bürsten der diese Solaranlagen säubert.

316658_m1w590q80s1v13398
Solarbrush sieht aus wie ein Schuhkarton und soll später völlig eigenständig auf den Sonnenkollektoren „leben“ und seine „Putzrunden“ fahren. Ein mannheimer Solarpark macht jetzt den Dauertest, kein Wüstensand, aber viel mitteleuropäisches Laub.

Post to Twitter Tweet This Post

Elektronischer Lippenstift gegen Herpes

Posted in Allgemeines on März 29th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

[Trigami-Review]

LogoHerpotherm ist ein elektronischer Lippenstift, der die ungeliebten Fieberblasen bekämpft. Und wie alle wirklich genialen Erfindungen ist das ganze eigentlich wirklich simpel wenn man erst einmal drauf gekommen ist. Das Mittel gegen Herpes funktioniert so, dass Proteine und Enzymen in der Fieberblase (beim ersten Anzeichen) punktgenau und eben genau für die richtige Zeit auf 51 – 52°C erhitzt und somit den Herpesausbruch verhindern. Dadurch, dass das Gerät ganz ohne Chemie auskommt, ist es auch für Schwangere und Allergiker völlig unbedenklich einsetzbar.

Auch in den Medien stößt das Produkt auf Interesse.
Oder in den Worten des Doktors:

herpothermJörg Zippenfennig hat das Teil in Greifswald erfunden. Es basiert auf einem Heilstift gegen schwerzende Insektenstiche die er mit dem selben Trick bekämpft. Laut Herstellerangaben hält die mitgelieferte Batterie für mehrere hundert Anwendungen. Herpotherm wurde nicht nur hier erfunden und dermatologisch getestet, sondern wird nach wie vor zu 100% in Deutschland hergestellt.

Um beim Wort Lippenstift nicht zu denken es wäre nur gegen die klassichen Fieberblasen, muss ich erwähnen, dass es auch gegen Genitalherpes hilft. Angewendet werden muss es immer dann wenn die ersten Symptome auftreten, dann läßt sich schlimmeres vermeiden und der Ausbruch wird verhindert.
Da der Stift selbst mit den Lippen in Berührung kommt, sollte man natürlich für jede Person einen haben. Auch muss darauf geachtet werden, dass er immer mit dem mitgelieferten, oder einem anderen dafür geeigneten Desinfektionsmittel desinfiziert wird, weil sonst Herpes auch auf dem eigenen Körper an andere Stellen übertragen werden kann.
Wie jede Bekämpfung von Herpes, ist es keine „Heilung“, da man logischweise nach wie vor mit dem Herpes-Simplex-Virus infiziert ist.
Da ich zu den Glückspilzen gehöre, die noch nie in ihrem Leben geküsst haben eine Fieberblase hatten, muss ich mich bei der Beschreibung des Gerätes auf die Erfahrungen anderer verlassen. Auch der Hersteller selbst sammelt auf seiner Seite Erfahrungsberichte.
Wie gesagt kann ich selbst ohne Herpes natürlich nicht testen. Bei 11 Tests 10 mal die Höchstnote spricht aber dafür, dass Gerät wirklich funktioniert. Das ist wohl das einzige was zählt.
Dass eine Erwärmung der Lippe auf über 50 Grad etwas schmerzt kann ich mir vorstellen, wer Herpes hat, kann dann selbst entscheiden, was ihm lieber ist.

So simpel geht die Anwendung:
Anwendung

Es gibt übrigens jetzt ein Osterangebot über den Webshop:
Bis 10. 4. gibt es das Gerät für 10 EUR günstiger (statt 34,95 EUR dann 24,95 EUR)

Ich würde mich freuen, wenn mir die Geplagten hier einen Kommentar geben, nachdem sie das Produkt getestet haben. da ich immer auf der Suche nach genialen Erfindungen für unseren Erfinderladen bin.

Hier auf Land der Erfinder geht es um Neues, also habe ich heute mal etwas Neues ausprobiert und mich für die Vorstellung eines Produktes bezahlen lassen. (Keine Angst, es reicht nicht um mich nach Brasilien abzusetzen, ich werde also auch morgen wieder hier schreiben) Ich bin schon länger bei Trigami angemeldet, aber erst heute habe ich ein Produkt erhalten, dass innovativ genug ist um zur Idee des Blogs zu passen.

Post to Twitter Tweet This Post

Bester Erfinder gesucht

Posted in Allgemeines on März 29th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Der Batteriehersteller Berga sucht ab April bis September 2010 die besten Erfindungen aus allen Bereichen des täglichen Lebens.
ampnet_photo_20100315_006983
Jeden Monat kürt eine Jury die besten Einsendungen und zum Abschluß den absoluten Hauptgewinner. Berga-Batterien stehen in der Tradition großer deutscher Erfindungen. 1927 nahm Berga die Batterieproduktion auf und entwickelt die Automobilbatterietechnologie stetig weiter. Heutzutage sind sie einer der besten und innovativsten Batteriehersteller. Anmeldung und Einreichung der Ideen für den Berga-Erfinderpreis hier.
ampnet_photo_20100315_006982

Post to Twitter Tweet This Post

Jedem seinen Schnuller

Posted in Aktuelle Erfindungen on März 26th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Die Dänin Pia Callesen kreiert Baby-Schnuller, auf denen sie Vor- und Nachname des Trägers eingraviert. Keine weltbewegende Idee, werden Sie jetzt denken. Der richtige Durchbruch gelang erst als die Erfinderin beim amerikanischen Emmy-Award ihre Schnuller als Teils eines exklusiven VIP-Geschenkpakets an die geladene Hollywood-Prominenz verschenkte. Natürlich mit passendem Namen für den „very important“ Nachwuchs. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.
thumb38720
Aber wofür braucht eine Durchnittsfamilie spezielle Schnuller mit dem Namen der Sprösslinge drauf? Pia Callesen appelliert an die Hygiene deutscher Eltern. Mit den Schnullern käme keine Verwirrung mehr in Kindergärten oder bei Tagesmüttern auf, da jeder wüsste, welcher Nuckel zu wem gehört.
Namensschnuller-06-01-10
Callensen erfand eine Methode, mit der man den kompletten Babynamen auf Schnullern eingravieren kann, so dass der Name selbst beim Auskochen und Sterilieren fest haften bleibt. Entsprechen europäischen Standards und sind sie PVC- und Phthalatfrei. Es werden Schnuller in Latex und Silikon, vielen Farben und Modellen angeboten. Also kein Vertauschen mehr der „Nukis“ und dessen möglicher Übertragung mit familienfremden Bakterien.
hires38722

Post to Twitter Tweet This Post

Blitzlicht für Makrofotografie

Posted in Allgemeines on März 26th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Die Makrofotografie ist eine sehr aufwendige Sache. Die Millisekunde, die festgehalten, wird bedarf einiger Aufbauten und etliches Equipment.

Schwierig wenn man spontan sein möchte. Die Ergebnisse sind letztlich vom Licht bzw. Blitzlicht abhängig. Ein sehr findiger und leidenschaftlicher Fotograf erfand daher eine einfache und mobile Lösung die die optimale Ausleuchtung bereitstellt.
Ein Gerät, welches an den Blitz einer Kamera angeschlossen wird um ein Objekt bei Makroaufnahmen ohne störende Schatten fotografieren zu können. Die Lichtaustrittsflächen sind beliebig justierbar/positionierbar durch zwei schwenkbare Arme.

Dieses Vorsatzgerät zum Blitzlicht des Fotoapparates bietet eine Blitzlichtanordnung mit variabler Ausleuchtung, die mit geringerem Aufwand gegenüber bekannten Lösungen herzustellen ist. Der Prototyp ist bei uns, im erfinderladen, ausgestellt.

Post to Twitter Tweet This Post

Plastiki

Posted in Allgemeines on März 25th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Vor einer knappen Woche stach die „Plastiki“ in der Bucht von San Francisco in See.
plastiki3
Benannt in Anlehnung an Thor Heyerdahls „Kon-Tiki“, womit 1947 bewiesen wurde daß die Besiedelung Polynesiens sehr wohl von Südamerika aus stattgefunden haben kann. Heute geht es nicht um archäologische Themen, sondern wiederum ökologische. Ich möchte Euch nicht ermüden. Es ist das Brennthema weltweit, denn was soll der ganze Quatsch, wenn uns die Erde unter dem Hintern wegfault! Rothschild. Schwerer Name, mit schwerer Familientradition und noch schwererem Bankkonto. David Mayer de Rothschild, Nachfahre der britischen Linie und Ökologe baute einen Katamaran aus Plastikflaschen, die mit einem einem aus Cashewnüssen und Zucker entwickeltem Kleber zusammen gehalten werden.
0409-iwc-plastiki-1

Die Reise soll etwa vier Monate bis nach Australien dauern. Dabei ist auch eine Expedition zum sogenannten Müllstrudel geplant. Dieser Müllstrudel im Pazifik hat die Ausmaße von Texas erreicht. Mit seiner Reise will er gegen die Belastung der Ozeane mit Plastikmüll demonstrieren. Der Müll stammt von den Abfällen der Schiffsbesatzungen. Auch Flüsse spülen große Mengen von Plastik in die Ozeane. Da sich diese Abfälle nicht zersetzen, sondern nur in kleinere Teile zerfallen, bilden sie eine große Gefahr für die Fauna der Meere. Über die Nahrungskette der Fische gelangen die Schadstoffe der Plastikteile auch wieder zum Menschen.
plastiki_map_by_emily_cooper_for_national_geographic_adventure_480
Fast alles an der „Plastiki“, vom Bootsrumpf bis zum Segel, ist am Ende der Reise wieder verwertbar. Eine Welt ohne Plastik wird es nicht mehr geben, aber statt das Zeug zu verteufeln, sollten wir lernen, es zu benutzen und zu recyceln.

Post to Twitter Tweet This Post

I:CO – i collect – ich sammle

Posted in Aktuelle Erfindungen on März 24th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Heute morgen, im schönsten Prenzlauer Berg Sonnenschein, beobachtete ich zum wiederholten Mal, innerhalb weniger Wochen, wie ein großer LKW am ROTEN KREUZ Textilcontainer parkte und alle ausrangierten Texilien in den LKW hineinwarf. Die sehr eiligen Akteure sahen so garnicht nach ROTE KREUZ Mitarbeiter aus. Entweder findet man die Klamotten auf den heimatlichen Trödelmärkten wieder oder sie werden gleich Richtung SÜD-OST Europa weiter verschickt.
intro_flohmarkt_berlin_g
Das ROTE KREUZ macht es nicht anders, außer das die Klamotten vielleicht noch Bedürftigeren zukommen. Wie auch immer. Die Idee, getragene Textilien in einen nochmaligen Kreislauf zu bringen, ist nicht neu. Jedoch sie massiv aus ökologischer Sicht so zu recyclen, das absehbar kaum neue Rohstoffe verwendet werden müssen, schon. 300.000 Tonnen Textilien jährlich landen allein in Deutschland im Hausmüll. Diesen Ressourcen widmet sich I:CO. Nicht mehr benötigte Textilien und Schuhe werden an Sammelstellen oder den I:CO Partnern abgegeben, dafür erhält man einen Coupon im Wert von 1-5 euro.
1254382467
Je nach Material, Textil- und Kleidungsart gibt es unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten: Der noch tragbare Teil der gesammelten Altkleider geht als Second-Hand-Kleidung zurück in den Handel. Was als Kleidung nicht mehr nutzbar ist, wird zu Industrieprodukten wie Putzlappen, Papier, Dämmstoffen oder Textilfasern weiterverarbeitet.
logo
Ziel ist eine optimale Verwertung mit 0% Restmüll und einem möglichst hohen Anteil von Recyclingprodukten zu erreichen, daher stiften die I:Collect AG und die EPEA Internationale Umweltforschung den internationalen Forschungspreis “I:CO AWARD – rethink. recycle. reward.” in Höhe von 5.000 Euro für herausragende Ideen im Bereich Schuh- und Textilrecycling. Bis zum 31. Juli werden Bewerbungen entgegengenommen.

Post to Twitter Tweet This Post

ORGANIC DISCO-WE WANT YOUR ENERGIE

Posted in Aus-land der Erfinder on März 23rd, 2010 by Brit – Be the first to comment

Im September 2008 öffnete die erste Öko-Disko der Welt ihre Türen. Keine Sorge: Im Rotterdamer „Club Watt“ gibt es weder einen Birkenstock-Dresscode noch Müsli-Snacks. Es geht ums Feiern und – sogar mehr als in jedem anderen Club – ums Tanzen. Eine elektromechanische Tanzfläche gibt unter den Füßen der Tanzenden dank starker Federn ein paar Millimeter nach. Wie bei einem Fahrraddynamo wird diese Bewegungsenergie in Strom umgewandelt.0,,5332019_1,00
Je intensiver getanzt wird, umso stärker strahlen die Platten. Die erzeugte Energie reicht für die Beleuchtung und das Dj Pult. Der Club benötigt dank seines Nachhaltigkeitskonzepts bis zu 30 Prozent weniger externe Energie als eine herkömmliche Disko. Die Scheinwerfer bestehen aus LEDs. In den Urinalen ersetzt ein biologisch abbaubarer Ölfilm die Spülung und neutralisiert Gerüche. Regenwasser aus Zisternen auf dem Dach speist die übrigen Klos. An den drei Bars werden Getränke in recyclebaren Bechern gereicht, die nach Gebrauch nicht unter stetig fließendem Wasser, sondern in einem zentralen Becken gespült werden. In den Hallen sorgen Sensoren dafür, dass Lüftung und Kühlung erst ab einem bestimmten Belastungsgrad anspringen. Die Abwärme der Tänzer wird für die ansonsten unbeheizte Eingangshalle genutzt.
Russia Default Anniversary

In Berlin hat der Technoclub „Tresor“ das Konzept vom klimaneutralen Feiern aufgegriffen: Im vergangenen Januar fand dort die dritte „High Voltage“-Party statt, bei der sauber gefeiert wird. Die Veranstalter berechneten den gesamten CO2-Ausstoß des Abends und spendeten den entsprechenden Wert einem Klimaschutzprojekt, das soviel CO2 einspart, wie bei der Party freigesetzt wurde.

Post to Twitter Tweet This Post

Pimp my ride!

Posted in Allgemeines on März 22nd, 2010 by Brit – Be the first to comment

Die unwesentlich jüngere Generation kennt diese Show wahrscheinlich noch vom Musiksender MTV. Darin wurden die unmöglichsten alten Schrottkarren“aufgepimpt“, d.h. völlig umgestaltet, aufgetunt, mit Wahnsinnsmusikanlagen versehen, neulackiert, Turbomotor rein usw.. Manchmal nicht schlecht, manchmal hochpeinlich. Irgendwann wurde das Format auf Fahrräder übertragen. Das man jedwedes mobile Gefährt „pimpen“ kann beweist Frau Dr. Micansky. Sie übertrug die Idee, inspiriert von Ihrer Tätigkeit als Ärztin und Künstlerin zugleich, auf Rollatoren.

Rollatoren sind Gehhilfen für gehbehinderte Menschen, zumeist werden sie von älteren Menschen benutzt und genau da liegt der Anknüpfungspunkt dieser Kunstinstallation. Die Verfremdung kann provozierend wirken, soll sie auch. Die Themen Alter, Alterseinsamkeit und Individualität im Alter sind bei uns eher Tabuthemen.
 "SUCHTMOBIL"
Erst recht die Themen Sucht und Sexualität. Rollatorenmodel „Suchtmobil“ und „Tigerlily“ sind temporär im erfinderladen-berlin ausgestellt.

Aber was hat eigentlich Kunst mit dem Thema Erfindungen zu tun? ALLES IST BEIDES UND BEIDES IST ALLES.

Post to Twitter Tweet This Post

„Schmackofatzen“ im Freien

Posted in Aktuelle Erfindungen on März 19th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Die Zeit ist reif unser Leben wieder DRAUSSEN aufzunehmen. Endlich. Und all die freudebringenden Tätigkeiten zu zelebrieren. Im warmen Wind und möglichen Sonnenschein.

dsc_0011
Sinnesfreuden sind natürlich immer mit Essen und Trinken verbunden. Wir Berliner, aber natürlich alle „bemitleidenswerten“ Städter, rennen bei den ersten Sonnenstrahlen raus, auf die Strasse, in Parks, Spielplätze, jede sonnige Bank ist sofort besetzt. Die Atmosphäre im Frühling ist grandios! Die Berliner sind Biertrinker und ne‘ ordentliche Currywurst von Konnopke gehört dazu. Bier in der einen, Wurst in der anderen Hand, es fehlt die dritte. Was tun? Wir brauchen einen Teller mit integriertem Absteller für Getränke!

home_2a

Ein EssenTRInkenHAlter-kurz Etriha. Für Links und Rechtshänder, aufgrund der beidseitigen Daumenlöcher. Auch für Sekt oder Weingläser. Grandios. Ob beim Grillen, Stehparties, Fußballstadien, Open Air Konzerte, überall wo gestanden und gegessen wird. Er ist aus Plastik, da Porzellan zu schwer wäre, jedoch mit einem Pfandsystem ist das Mehrwegsystem gemacht.

Etriha-mit-Sektglashalter_300

Post to Twitter Tweet This Post