Archive for Juli, 2010

3-D Poster

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 30th, 2010 by Tina – Be the first to comment

merstein_300x204 Sicherlich kennen Sie das – nein nicht den Wahlkampf rund um die letzte Bundestagswahl, sondern die guten alten Wackelbilder! Jetzt gibt es auch bald etwas ganz neues: 3-D Poster. Diese neuartige Erfindung kommt aus dem Hause des Frauenhofer Instituts für Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg in Zusammenarbeit mit Kollegen der Firma RealEyes und der Universität Kiel. Und so könnte es bald auf den Straßen aussehen: Eine leuchtende dreidimensionale Werbeanzeige. Man geht darauf zu und mit jedem Schritt ändert sich das Bild. Abgebildete Säulen sollen beim Vorbeigehen echt wirken. Man kennt das zum Beispiel von trompe-l’œil-Malereien aus der Kunst.
Zukünftig sollen Hersteller mit diesen sogenannten 3-D Plakaten werben können, die sich durch eine bislang unerreichte Raumwirkung auszeichnen. Die 3-D Poster können bis zu fünf Meter groß sein und werden durch moderne Belichtungsverfahren erzeugt. Für das Ansehen der Bilder wird man auch keine spezielle Brille brauchen, wie zum Beispiel bei 3-D Filmen.

Zur Funktionsweise sagt Dr. Dominik Giel, Gruppenleiter am IPM: »Die Displays funktionieren ähnlich wie die Wackelbilder, die man von Postkarten kennt. Statt der Rillenfolie, die auf dem Bild klebt, verwenden wir ein Linsen­array. Es besteht aus 250.000 Einzel­linsen mit einem Durchmesser von jeweils zwei Millimetern.« Im Gegenteil zu Wackelbildern, die sich nur aus einem Abstand von einer Armlänge gut betrachten lassen, sind die neuartigen Displays auch von der anderen Straßenseite deutlich zu sehen – dank der größeren Genauigkeit. Da bei den Wackelbildern die Rillenfolie auf das fertige Bild geklebt wird, lässt sich die Folie nicht immer genau positionieren. Dazu noch einmal Dr. Dominik Giel: »Das ist ähnlich wie bei einem Formular: Füllt man es mit einer Schreibmaschine aus, kann die Schrift schon mal ein bißchen nach unten oder oben verrutschen. Trägt man die Informationen hingegen im Computer ein und druckt das Formular anschließend aus, sitzt die Schrift genau. Ebenso machen wir es bei der Herstellung der Displays: Wir kleben die Linsenfolie auf das Fotopapier und bringen erst im nächsten Schritt das Bild auf.«

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Damit die Linsen das entstehende Bild nicht verzerren, wird eine spezielle Software genutzt, die die digitalen Bilderdaten modifiziert. Auf Basis des dreidimensionalen Modells des Gesamtmotivs berechnet das Programm für jede der 250.000 Einzellinsen ein Abbild des kompletten Motivs. So gibt später jede Linse eine Perspektive des Gesamtmotivs wieder, die gegenüber ihrem Nachbarn geringfügig verschoben ist. Das Display liefert für insgesamt 30.000 unter­schiedliche Betrachtungswinkel (!) jeweils eine eigenständige Ansicht der Szene – daher sieht der Betrachter ein Bild, das sich kontinuierlich mit dem Blickwinkel ändert. Als Beispiel: In einem Quadratmeter Display wird eine Datenmenge belichtet, die mehr als einem abendfüllenden Spielfilm entspricht.

Es gibt bereits einen Prototypen in DIN-A0-Größe und im Laufe des nächsten Jahres könnten die ersten Werbeplakate entstehen. Diese sollen dann größer sein und etwa eine Fläche von drei bis fünf Metern einnehmen – übersehen wird man sie wohl eher nicht.

Und für alle die glauben, es würde noch Jahre dauern Darth Vader die Hand schütteln zu können: Die dreidimensionale Holographie gibt es u. a. bereits hier, folgend:

Neurosonics Live from Chris Cairns on Vimeo.

und hier.

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Malern ohne Kleckern

Posted in Allgemeines, Aus-land der Erfinder on Juli 29th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Nach diversen ipod-Produkten und i-Täschlis gibt es jetzt den PaintPod. Nein, hierbei handelt es sich nicht um eine neue Erfindung aus dem Hause des geschmackvollen Obstes, sondern um eine Entwicklung aus Großbritannien. Die Tochterfirma Dulux von Imperial Chemical Industries Ltd. hat ein Gerät auf den Markt gebracht, mit dem es möglich ist sauber und schnell zu malern. In nur wenigen Stunden kann so bereits das Wohnzimmer in neuem Glanz erstrahlen. Nie wieder streichen und dann mit Farbe bekleckert die Hände am Arbeitshemd abwischen! Kein Bücken und Abrollen der Farbrolle am Farbeimer mehr. Und auch keine großen Fußbodenkleckereien mehr.
pp01_200x170 Beim PaintPod-Rollsystem handelt es sich um ein sich selbst reinigendes Rollsystem, das mit Strom aus der Dose betrieben wird. Das ganze Gerät ist dabei nur in etwa so groß wie ein herkömmlicher Staubsauger. Um mit dem Malern zu beginnen, reicht es das passende Farbpaket in das Gerät zu setzen- ganz ohne Farbe anzurühren.
paintpod Im Moment gibt es 44 verschiedene Farbtöne. Die Kombination der speziell entwickelten und feinen Emulsion und die besondere Auftragetechnik sorgen dafür, dass die richtige Menge an Farbe per Druck auf den Rollergriff aufgetragen wird. So wird auch ein gleichmäßiges Auftragen der Farbe ermöglicht. Zudem kann man sich auf der Homepage dank eines praktischen Rechners genau bestimmen lassen, wie viel Farbe man zum Streichen benötigen wird. Dabei wird bei der Berechnung der benötigten Menge auch Rücksicht auf vorhandene Fenster und Türen genommen. Sogar Deckenstreichen soll keine lästige Arbeit mehr sein: Ein regelmäßiges Auf- und Absteigen der Leiter, um die Farbrolle neu zu bedecken, entfällt. Ein bis zu vier Meter langes Kabel sorgt für konstante Versorgung – bis die auswechselbare Farbpatrone leer ist. Zudem ist eine Erweiterung der Werkzeuge ist möglich.
Nach dem Malervergnügen kann man dann beim Selbstreinigungsprozess des Gerätes auch mal eine kleine Stärkung zu sich nehmen.

Weitere Informationen zu den technischen Details, Fähigkeiten und den erhältlichen Farben für den PaintPod gibt es auf der englischsprachigen Homepage.

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Software schaltet Computer ein

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 28th, 2010 by Tina – Be the first to comment

standby_200x100 Es gibt tatsächlich Menschen, die haben berechnet wie viel Strom wir einsparen könnten, wenn in den Büros all die Rechner, Kopierer, Kaffeemaschinen und andere im stand-by-Modus betriebenen Geräte abgeschaltet wären. So haben zum Beispiel Untersuchungen der Experton Group ergeben, dass 60 bis 80 Prozent der gesamten Energiekosten in den Unternehmensverwaltungen durch IT-Systeme verursacht werden. Laut einer Studie der Freien Universität Berlin sind bis zu 30 Prozent aller Arbeitsplatzrechner und eine Vielzahl von Peripheriegeräten, wie Monitore und Drucker, in den Unternehmen dauerhaft eingeschaltet – leider auch dann, wenn sie nicht genutzt werden. Da kommt eine Menge Einsparpotenzial zusammen!
Gerade in Zeiten, in denen Umweltschutz und auch eine nachhaltigere Lebensweise zwar in der Gesellschaft diskutiert aber leider viel zu selten praktiziert werden, ist folgende Innovation doch wirklich mal ein Schritt nach vorn: Die Berliner Firma mikado soft GmbH hat macmon energy entwickelt und damit sogar den Innovationspreis 2010 im Bereich Green-IT gewonnen. Unternehmen können mit macmon energy zeit-, ereignis- oder benutzergesteuert ihre ungenutzten Rechner im Netzwerk aus- und auch wieder einschalten. Durch die integrierte „Start-up“-Funktion ist bei Arbeitsbeginn der Arbeitsplatz sofort betriebsbereit, was die Akzeptanz von kosten- und umweltbewusstem Energiemanagement erhöht. Zusätzlich kann der Anwender sich macm_e-button_150x150 kontinuierlich über den Stromverbrauch informieren, sobald macmon energy installiert ist. So kann er auf mögliche Energieeinsparpotentiale hingewiesen werden. Laut Wolfgang Dürr, dem Geschäftsführer, lassen sich mit der Software bis zu 15% der gesamten Stromkosten einsparen. Der Vision einer intelligenten Büroumgebung, die ausschließlich während der Arbeitszeit Energie verbraucht, kommen wir somit der Realität ein ganzes Stück näher!

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Caretray – Essen leichter gemacht

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 27th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Im Zuge der sich verändernden Alterstruktur der deutschen Bevölkerung hört man häufig in den Medien vom „Demographischen Wandel“. In Zukunft wird wohl auch der Bedarf an Pflegepersonal für ältere und pflegebedürftige Menschen steigen. Um dieses Problem zu lösen, muss keine Erfindung her, theoretisch reichte es einfach mehr Pflegepersonal auszubilden und auch einzustellen. Da viele Menschen meist mit zunehmendem Alter aus gesundheitlichen Gründen kaum oder gar nicht mehr selbstständig essen können, braucht man dennoch eine praktische Lösung für dieses Problem. Ebendiese hat sich Dr. Foldenauer aus München einfallen lassen. Es handelt sich um das patentierte caretray („Pflege-Tablett“). Dank dieser Erfindung, können ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen wieder selbstständig essen:

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Das caretray ist ein nicht kippendes und nicht verrutschendes Essgeschirr, das es durch seine besondere Form ermöglicht, Essen einfacher zu sich zu nehmen. Das Ziel der Entwickler war es, Menschen mit unterschiedlichen Bewegungseinschränkungen so ein selbstständiges Essen wieder zu ermöglichen.
Die patentierte Funktionsrandschale, eine Kombination aus Schale und Teller, besitzt einen nach hinten erhöhten Rand und ermöglicht es dem Nutzer auf eine ästhetische Art und Weise zu essen. Anstelle des Spezialtellers kann auch eigenes Geschirr verwendet werden. Da jeder handelsübliche Suppenteller in den inneren Stützring des Trays passt, kann diese Erfindung so auch unauffällig in jede Tischdekoration integriert werden. Der erhöhte Rand ermöglicht es bei ungelenken Bewegungen mit dem Löffel, das Essen einfach auf das Besteck zu schieben, ohne dass dieses dabei über den Tellerrand hinaus gerät. Bei erheblichen feinmotorischen Störungen können laut Erfinder Bewegungsabläufe reproduziert und trainiert werden, um wieder an Sicherheit zu gewinnen. Teller mit Randerhöhung gibt es auch in mehreren Varianten in verschiedenen Onlineshops zu kaufen. Hier ein Beispiel.

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Da der Teller ohne das untere Tray verrutschen oder sich verdrehen würde, kann er nun mittels des Trays drehfrei in Position gehalten werden. Die zusätzlichen Führunsgschienen an der Unterseite des caretrays halten es an der Tischkante fest. Dadurch ist auch ein Verrutschen, besonders nach hinten, nicht mehr möglich.
Das pflegeleichte Essgeschirr ist nicht nur praktisch für den Privathaushalt, sondern auch für Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen. Es kann als Esshilfe uneingeschränkt eingesetzt werden und ist platzsparend da stapelfähig. Caretray wurde sogar auf zwei Erfindermessen, dem Salon International Des Inventions und auf der Erfindermesse in Nürnberg, als eine der besten Erfindungen jeweils mit der Silbermedaille bedacht. Wenn das kein Zeichen ist!

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Die 360°-Panorama Kamera

Posted in Aktuelle Erfindungen, Aus-land der Erfinder on Juli 26th, 2010 by Tina – Be the first to comment

Dents du Midi

Wer kennt das nicht? Nach langer Wanderung auf den Berggipfel kann man endlich verdientermaßen den schönen Rundblick so hoch über den Wolken genießen. Vor lauter Emotionen möchte man dann auch meist noch ein Panoramabild für zu Hause, Freunde und Bekannte mitnehmen. Während man konzentriert mehrfach den Bildausschnitt justiert, um den Auslöser der digitalen oder sogar analogen Kamera zu drücken, dreht man sich im Kreis und denkt wahrscheinlich: „Das könnte doch auch viel einfacher gehen!“
Für all diese Menschen, die es sich leichter machen möchten, gibt es nun eine Lösung von der französischen Firma giroptic. Sie bietet eine 360°-Panorama-Kamera (camera 360° HDR) an, die Panoramafotos mit einer Auflösung von 8 Megapixel schießen kann. Obwohl sie mit der neusten optischen Technologie bespickt ist, wiegt sie nur 440g und ist einfach zu handhaben:
Einfach in die Luft halten oder auf ein Stativ schrauben, auf dem digitalen Display (1,5 Zoll) das Motiv ansehen und schließlich mit einem einfachen Druck auf den Auslöser eine 360°-Aufnahme realisieren. Kein Justieren und keine überflüssigen Funktionen. Man kann zwischen 180° und 360° wählen und später sogar jpeg-Bilder aus dem Panorama „extrahieren“.

High-Definition-Range

Dank der Blendautomatik der giroptic Kamera sind auch High-Definition-Range Aufnahmen möglich. Diese unter dem Begriff „HDR-Aufnahme“ bekannte Eigenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu speichern kann. Herkömmliche Digitalkameras sind dazu nicht in der Lage. Diese Bilder werden daher als Low Dynamic Range– oder auch LDR-Bilder bezeichnet.
Des Weiteren besitzt die Kamera eine Selbstauslöserfunktion mit variablen Zeiten von 10, 20 oder 30 Sekunden. So kann man sich aus dem Bildbereich entfernen oder selbst an geeigneter Stelle positionieren.
Das Gerät kann dann nach Reiseende zu Hause an den PC oder Laptop via USB angeschlossen werden und ist Windows- sowohl als auch Mac-kompatibel. Es muss außerdem keine Software installiert werden, laut Hersteller geht alles ganz einfach: Fotos machen, auf den Rechner laden und anschließend einfach an Freunde per Email schicken oder als virtuelle Tour ansehen.
Dieses Gerät ist nicht nur interessant für alle Bergsteiger oder Naturliebhaber, sondern zum Beispiel auch für Unternehmer aus der Hotel- oder Tourismusbranche. Ganz einfach können so das Hotelzimmer, die Lobby oder das Restaurant für die Kunden ins Netz gestellt werden. Mittels eines Flashplayers kann dann das Panorama ins Internet gestellt und dort angeschaut werden.

Weitere Informationen zu den technischen Details und Fähigkeiten der 360°-Panorama-Kamera gibt es auf der Homepage von giroptic.

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Stichheiler bite away hilft bei Insektenstichen

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 23rd, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

[Trigami-Review]
biteawayIch gehe gerne mal im Sommer zu einer Seebühne, von denen es in Österreich viele gibt. Duch das Wasser die Scheinwerfer und die Menschenansammlung ist das natürlich ein Paradies für Gelsen. Gegen diese und ähnlich beliebte Blutsauger gibt es zahlreiche Mittel. Mit dem großen Nachteil, dass diejenigen die ich bisher probierte einfach nicht wirkten. Mit manchen Mittelchen sollte man sich einfach flächendeckend einölen, was nur darin resultiert, dass der Sitznachbar einen schräg anguckt.

Also da vorbeugen kaum möglich ist, war ich glücklich von Stichheiler „bite away“ zu hören. Bite Away wird vom selben Unternehmen hergestellt wie ein auf gleicher Basis funktionierendes Mittel gegen Herpes über welches ich schon hier berichtet habe.

Das Gerät in der Version Maus (es gibt auch noch Cobra) kam einen Tag bevor ich mich aufmachte um unsere Elf in Südafrika zu unterstützen. Da dort gerade Winter ist, wurde ich großteils von Stichen verschont. Mit einer großen Ausnahme – Die Safari. Hier machten sich am nächsten Tag übel juckende Stiche bemerkbar und wir hofften, dass uns das Gerät wirklich Abhilfe schaffen kann. Die Anwendung ist denkbar simpel. Man platziert den Metallpunkt vorne an der der Maus direkt auf den Stich und drückt einen der beiden Knöpfe, 3 oder 6 Sekunden. anwen_02Wie für Erwachsene empfohlen drückte ich auf die längere Zeit und wartete bis das Licht an und wieder ausging. Man spürt deutlich dass der Metallpunkt heiß, und zwar ca 50 Grad wird (es wirklich Schmerz zu nennen wäre übertrieben) und dann… nichts.
Ja wirklich nichts. Das Jucken ist weg und bleibt weg. Nicht für einen Tag oder so, nein für immer. Ich habe es übrigens erst morgens angewendet, vermutlich Stunden nach den Stichen und es hat dennoch 100% gewirkt. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich es noch nicht bei Wespen- oder gar Hornissenstichen ausprobieren musste, aber ich bin davon überzeugt, dass es auch dort funktionieren würde wie der Hersteller verspricht. Sogar „Stiche“ von Nesselquallen oder ähnliches lassen sich bekämpfen.

Da frag ich mich natürlich, wie kann etwas ganz ohne Chemie so wirkungsvoll helfen. Die Antwort ist so einfach wie die Zubereitung eines Spiegeleis. Eiweiß verändert sich bei Hitzeeinwirkung. In den Worten des Herstellers: Bei der lokalen thermischen Behandlung der Einstichstelle durch den integrierten Einchip- Thermostat-IC des Stichheilers erfolgt ab einer Temperatur von ca. 50°C teilweise eine Zersetzung von Giftbestandteilen des Insektes sowie eine Unterbindung der Ausschüttung von Histamin. Die kontrollierte Erwärmung des Heizmoduls wird durch die interne Verknüpfung von Temperatur- und Zeitsteuerung sichergestellt. So lässt sich nach Empfindlichkeit der Nutzergruppe, eine gut verträgliche Anwendung sicher stellen.

Ich werde mit dem Unternehmen Verbindung aufnehmen um euch den Stichheiler demnächst im Erfinderladen anbieten zu können. (ich lass mein Exemplar mal kurz zum Testen im Laden) Für alle die sofort kaufen wollen geht es hier zum Online-Shop

Noch ein paar interessante Videos zum Produkt.

Für jeden, den Stiche in Zukunft nicht mehr jucken sollen gehts hier zum Produkt.

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Dachziegelklammer schützt vor Sturmschäden

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 23rd, 2010 by Brit – Be the first to comment

Natur und Mensch stehen stürmische Zeiten bevor, warnen Meteorologen. In den kommenden Jahren soll die Zahl der Stürme weiter zunehmen. Dabei ist zu erwarten, dass orkanartige Winde erhebliche Schäden in der Natur und an Gebäuden anrichten. Mit am häufigsten werden dabei Hausdächer in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden können immens sein – zum einen durch das abgedeckte Dach, zum anderen können Niederschläge in das Gebäude eindringen und Folgeschäden verursachen. Zudem können Fahrzeuge oder Nachbargebäude von herunterfallenden Ziegeln beschädigt und Fußgänger verletzt werden.
Sturmschaden-Ziegel
„Sturmfix” heißt die revolutionäre, in den Dachziegel einfügbare Edelstahlklammer von Koramic.
Bei „Sturmfix” handelt es sich um eine in den Ziegel integrierbare Lösung. Sie lässt Klammer und Ziegel zu einem aufeinander abgestimmten System verschmelzen. Da die Edelstahlklammer in eine exakt geformte Nut im Dachziegel greift, hält sie diesen selbst bei starken Stürmen fest.
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Flächendeckende Stürme mit deutlich über 100 km/h und in exponierten Berglagen sogar über 200 km/h nehmen in Deutschland weiter zu. Gerade im Hinblick auf Unwetter solcher Stärke und insbesondere in gefährdeten Regionen lohnt es, in ein sturmsicheres Dach zu investieren.
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Brillenkino

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 22nd, 2010 by Brit – Be the first to comment

Das private Kino im Nasenfahrrad – die Idee ist so plausibel wie das persönliche Lauschen mit einem Kopfhörer: Statt im Flugzeug oder in der Bahn das winzige Anzeigefensterchen eines Multimedia-Players zu fixieren, um dort mühsam das Treiben von Hollywood-Akteuren in Ameisengröße zu verfolgen, lässt man den Blick in die imaginäre Weite schweifen und wähnt sich vor einer Leinwand – oder doch wenigstens vor einem virtuellen Großbildschirm.
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Jetzt greift Carl Zeiss die Idee noch einmal auf, unter dem Namen Cinemizer und unter etwas anderen Vorzeichen: Die Zeiss-Sehhilfe ist speziell auf videotaugliche iPod-Modelle als Bildquelle zugeschnitten. Drei Versionen dieser Taschenspieler-Familie, die iPods Nano, Classic und Touch, sowie das kongeniale iPhone können bewegte Bilder im Raster 640 × 480 Pixel speichern. Das entspricht der Auflösung des amerikanischen Analog-Fernsehens NTSC, steht also für eine etwas geringere Detailtreue als das hiesige PAL-Fernsehen. Die beiden winzigen LCD-Schirme in der Zeiss-Brille geben exakt dieses Raster wieder und versprechen somit eine durchaus beachtliche Feinzeichnung – nur eben nicht in Scheckkartengröße, sondern in Darstellungen, die zwei Meter vor der Nase zu schweben scheinen und ein virtuelles Diagonalmaß von mehr als einem Meter haben.
Carl Zeiss Cinemizer plus
Auch für das heimatliche Entertainment, wie Spielekonsole Playstation 3, zu gebrauchen. Über ein Kabel ist die 3D-Brille mit anderen mobilen Geräten kompatibel; Voraussetzung ist ein Videoausgang am Gerät. Der Einsatz am heimischen DVD-Player ist ebenfalls möglich.
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Aber dann ebenfalls im silbernen Catsuit, wenn schon-denn schon!

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Hoffnung für gelähmte Menschen

Posted in Allgemeines on Juli 21st, 2010 by Brit – Be the first to comment

Die Erfindung der zwei Neuseeländer Richard Little und Robert Irving tönt vielversprechend. Querschnittgelähmte sollen mit Hilfe ihres mechanischen Korsetts «Rex» wieder Gehen können. Sogar Treppen und schiefe Ebene sollen damit bewältigt werden können. Dabei soll die wieder aufladbare Batterie Strom für zwei Stunden liefern. Irving selbst wurde vor sieben Jahren die Diagnose gestellt, dass er an Multipler Sklerose erkrankt ist. In Neuseeland soll der Rex noch im laufenden Jahr in den Handel kommen. Auf 2011 ist die weltweite Markteinführung geplant. Endgültige Preise wurden noch nicht kommuniziert, sollen sich aber so um die 150’000 US-Dollar bewegen.
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Bei der Benutzung müssen die Besitzer dennoch wenig beachten. Zuerst müssen sie ihre Beine in die “Rex-Roboter-Beine“ heben und diese dann miteinander verschnallen. Kontrolliert werden die Bewegungen dann durch einen Joystick und durch ein Control-Pad.
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Die Eignung für den Rex muss jeder Käufer in einem strengen medizinischen Check nachweisen, denn die Benutzer brauchen starke und bewegliche Arme, um “Rex“ zu bedienen. Der Zeitaufwand der benötigt wird, um zu lernen wie das Gerät funktioniert soll 2 Wochen betragen.
Geeignet ist das Gerät allerdings nicht für alle Arten von Lähmungen. Bei Patienten mit fortgeschrittenem MS kommt es zu Störungen des Gleichgewichts, was es schwierig machen könnte das Gerät zu kontrollieren. Den Rex wird es wohl vorerst nur in Neuseeland geben – nächstes Jahr dann auch in Australien, Europa und in den USA.

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Satellitenstuhl für den Balkon

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 20th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Technisat hat sich etwas Gutes für unser aller Auge einfallen lassen. Damit könnten diese Verunstaltungen zukünftig reduziert werden:
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Die immer besser werdende Empfangstechnik erlaubt immer kleinere Antennen, die auch hinter (nicht abschirmenden) Materialien verborgen werden können. Technisat integrierte jetzt ihre kleineren Sat-Empfangsantennen in einen Balkonstuhl.
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Sofern vom Standort des Sitzmöbels eine freie Sicht in der Richtung des Satelliten besteht, können alle von ihm ausgestrahlten Programme empfangen werden. Natürlich vollbringt der Stuhl keine Wunder – wenn ein Metallgitter den Absturz verhindern soll, aber im Empfangsweg steht, wird der Fernseher nichts anzeigen. Und die genaue Ausrichtung sollten Besitzer auch durch eine Fixierung der Einrichtung auf dem Boden sichern, sonst ist vor jedem Fernsehabend erst mal Stühlerücken angesagt.
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