Archive for September, 2010

Erfinderbaukasten für Kinder

Posted in Allgemeines on September 30th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Berufswunsch Erfinder davon träumen viele Kinder. Mit dem fischertechnik Baukasten PROFI Technical Revolutions begeben sich Kinder und Jugendliche ab neun Jahren auf die Spuren von James Watt, Michael Faraday, Leonardo da Vinci und weiteren berühmten Erfindern. Die Jury des Spielzeugpreises Das Goldene Schaukelpferd 2010 hat den Baukasten in der Kategorie Spiel und Technik nominiert. Beim Bau der Modelle entdecken die Kinder und Jugendlichen beispielsweise, was ein Perpetuum Mobile ist, wozu eine Kardanwelle benötigt wird und wie mit dem Morse-Apparat Nachrichten übermittelt werden können.

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Aus 270 Bauteilen, dem XS Motor und dem Batteriehalter können die jungen Erfinder zwölf Modelle bauen und die Lust am Entdecken erleben. Das umfangreiche didaktische Begleitheft enthält wertvolle Informationen zu jedem Modell und hilft, die Grundprinzipien der Erfindungen zu verstehen. Das Rad des Perpetuum Mobiles dreht sich. Am Rand angebrachte Arme schwingen bei der Abwärtsbewegung herab und klappen bei der Aufwärtsbewegung wieder zurück. Obwohl das Rad nicht angetrieben wird, scheint es nicht langsamer zu werden. Oder doch?

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LomLoms – oder eine Ode an den Winter

Posted in Allgemeines on September 29th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Sie sind da! Exklusiv im Erfinderladen. Die russisch- schweizerischen Filzstiefel. Letzten Winter machten sie Furore. Gemacht und getestet in Laax, erobern sie nun urbane Gebiete.
Sie werden in Handarbeit aus Schafswolle gefertigt, in Russland, um dieses traditionelle Handwerk nicht verloren gehen zu lassen. In der Schweiz bekommen die Stiefel den ästhetischen Pfiff, der den Großstädtern das Herz höher schlagen läßt. Sie sind 100% warm, atmungsaktiv und wasserabweisend und nach ein wenig Einlaufen, sehr bequem.

Ist der Schnee zu matschig, zieht man einfach die Kautschuküberzieher an. LomLoms gibt es in zwei Farben, braun und beige. Es ist ein Naturprodukt, insofern können die Farbnuancen manchmal abweichen. Von Größe 36-40/41, in beiden Farbvarianten, 179,- euro. Für größere Modelle, gerade auch für Männer, nehmen wir Ihre Bestellung entgegen. KinderLomLoms finden Sie bei Madame Jordan. Wenn Sie nicht nach Berlin kommen, können Sie die Lomloms in unserem Olineshop www.erfinderladen.com kaufen.

Generell können alle erfinderladen-Produkte auch verschickt werden, Anfrage per Email an office@erfinderladen-berlin.de .

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Crossboccia Berlin Open

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 28th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Berlin ist immer eine Reise wert, am kommenden Wochenende noch mehr. Vom 1.10.-3.10. finden die „Crossboccia® Berlin Open“ statt. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Der nun Eventlokalität und Park geworden ist. Ein unglaubliches Bauwerk!

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Crossboccia ist ein Sport, der auf Grundgedanken des Boccia- und Boulesports baut, die Spielweise jedoch komplett revolutioniert.
Durch die weichen Crossboccia-Kugeln ist es nicht nur möglich Unebenheiten, draußen wie auch drinnen, ins Spiel zu integrieren, sondern erstmalig wird auch der dreidimensionale Raum selbst zum Spielfeld. Treppen, Fensterbänke oder Tische lassen sich problemlos integrieren. Auch können Banden bei dieser 3D-Variante genutzt werden.

Mitmachen an den Crossboccia® Berlin Open kann wie immer jeder! Voraussetzung ist einzig und allein eine Anmeldung übers Internet oder vor Ort. Im erfinderladen-berlin gibt es das komplette Sortiment, pro Set 19,90 euro, und probieren kann man auch schon mal.

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Anmeldung: Anmelden könnt ihr euch hier
Eventort: Messe YOU, Berlin Tempelhof, Hangar 6, Standnummer 117
Turnierbeginn: 03.10.2010; 12:oo Uhr

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Blademaster – Naßrasierklingen länger scharf

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 24th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Wer mein Bild rechts oben sieht weiß, kann erahnen, dass ich einen sehr großen Verschleiß an Rasierklingen habe hatte.
Eine Rasierklingenspitze ist ca. 400 mal dünner als ein Barthaar. Damit lässt sich nur leicht erahnen, wie ultrafein die Schneidkante heutiger Klingen ist. Rasiert man sich mit einem Nassrasierer, so biegt sich diese feine Kante von Rasur zu Rasur immer mehr um und beginnt auszureißen. Die Rasierklinge rupft und das Risiko sich zu schneiden steigt. Früher hatte man die Klinge weggeworfen und eine neue verwendet.
Rasierklingen sind teuer, man kann sogar von unverschämt teuer reden.
Der Blademaster ist ein Spezialmagnet, der den dünnen Rasieklingenstahl härtet und somit ein schnelles umbiegen und ausbrechen der Schneidkante verhindert. Ein zweiter Effekt zieht die nach mehreren Rasuren eventuell umgefallene Rasierklinge wieder gerade und bewahrt damit die gute Schneidehaltigkeit.

Bei Dingen die zu gut sind es immer Skeptiker geben deshalb hier ein paar Aufnahmen der Universität Erlangen

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neue Klinge

Nach 7 Rasuren ohne Blademaster

Nach 7 Rasuren ohne Blademaster

Nach 7 Rasuren mit Blademaster

Nach 7 Rasuren mit Blademaster

Nach 22 Rasuren mit Blademaster

Nach 22 Rasuren mit Blademaster

Somit hält die Schärfe der Rasierklinge bis zu 4x länger.
Der Blade Master ist für alle gängigen Rasierertypen verwendbar. Sowohl Ladyshaver, Einzel- oder Mehrklingenrasierer als auch Einwegrasierer erzielen den gewünschten Spareffekt.
Vor der Rasur muss der Rasierer in das Magnetfeld des Rasierklingenschärfers gehalten werden. Eine Sekunde reicht dabei völlig aus. Ein vollständiger Kontakt der Klingen zu dem Magneten ist nicht nötig. Jedoch kann er generell als Rasiererablage verwendet werden.

In Drogeriemärkten ist der Blademaster nicht erhältlich und wird es wohl nie sein, da sich mit Rasierklingen die kaputt werden mehr Geld verdienen läßt.

Den Blademaster gibt es im Erfinderladen für 19,90 Euro. Wer nicht nach Berlin kommt, kann sich das kleine Teil auch einfach schicken lassen.

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Die absturzsichere Wickelkommode

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 21st, 2010 by Brit – Be the first to comment

Am Montag war Weltkindertag und weil es unsere Liebsten sind, startet mit dem heutigen Artikel eine kleine Serie über Erfindungen rund ums Kind. Den Start macht die absturzsichere Wickelkommode, die es im erfinderladen-berlin zu probieren und erwerben gibt.

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Vor zwei Jahren liefen sich Julia und Katrin wieder über den Weg. Lange Zeit war es her. Die Frauen hatten sich viel zu erzählen und eines der großen Themen war natürlich der Alltag als Mutter. Der Job Mutter. Sie hatten viele Einfälle, wie die Abläufe mit Kindern vereinfacht werden können. Damit die Ideen nicht nur in den Köpfen bleiben, sondern auch in die Tat umgesetzt werden, gründeten sie ihre gemeinsame Firma Juka-9. Viele Abende widmeten sie sich der Firma und dem ersten Produkt – der patentierten absturzsicheren Wickelkommode. Zuerst tüftelten sie selbst im Keller, um den ersten Prototyp zu haben. Dann wurde die erste Kommode von einem Tischler gebaut und gehen bald in Produktion.

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Bei dieser Kommode können die Seitenteile hochgezogen werden und das Kind liegt geschützt und sicher im Sicherheitskasten (23,5 cm). Einfach hochziehen, einrasten und mit dem Sicherheitsknopf rechts befestigen.
Angenehmes Extra sind der große Stauraum für Strampler, Bodies und Socken und das Aufbewahrungselement für Windeln an der rechten Seite.
Und wenn das Kind größer ist, einfach den Wickelaufsatz abschrauben, Ablagefach umdrehen und als Kommode weiterverwenden.
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Der „Hackenporsche“ wird schick

Posted in Allgemeines on September 20th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Plastiktüten, Jutebeutel, Kofferräume: Alle diese Erfindungen bieten sich an, um einen Großeinkauf zu transportieren. Doch alle drei haben ihre Macken: Plastiktüten und Autos ärgern das Klima. Außerdem braucht ein Auto einen Parkplatz: unpraktisch in der Stadt. Der Jutebeutel ist zwar ehrenwert, weil ökologisch unbedenklich. Doch spätestens, wenn die Finger beim Schleppen auf dem Heimweg taub werden, schweift der Blick neidvoll zu der älteren Dame, die auf der anderen Straßenseite Milchtüten und Wasserflaschen mühelos hinter sich herzieht – im Einkaufstrolley.
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Bislang musste man sich entscheiden: Zieht man mit einem praktischen Roller in den Supermarkt, ungeachtet der schrecklichen Schottenmuster und ohne Rücksicht auf das eigene ästhetische Empfinden? Oder plagt man sich mit Tüten und sieht dafür halbwegs jung und dynamisch aus? Diese Entscheidung fällt zunehmend leichter. Denn die Einkaufshilfen, im Volksmund auch Hackenporsche, Zwiebelmercedes oder Rentnerferrari genannt, mausern sich zu hübschen Accessoires. Die Trolleys, die vor 50 Jahren als „Marktroller“ aus Dänemark nach Deutschland importiert wurden, stehen mittlerweile sogar in Boutiquen. Menschen weit unterhalb des Rentenalters begeistern sich für die Einkaufshilfen.

Ein Modell – das „Hackenporsche Soundsystem“ – kommt sogar mit eingebauten Boxen daher. Ein mp3-Player reicht, fertig ist die mobile Anlage.
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Apropos Musik: Tatsächlich haben auch DJs zur wachsenden Beliebtheit der Roller beigetragen. Jahrelang hatten sie ihre Plattenstapel in Umhängetaschen in die Clubs transportiert. Inzwischen sind viele auf Rollen umgestiegen, um ohne Rückenschmerzen an ihrem Arbeitsplatz anzukommen.
All dies zeigt: Der Roller wird jugendlich. In Spanien sind sie schon längst eine Allzweckwaffe für alle Altersklassen. Die spanische Firma „Rolser“ stellt die modischen Modelle für ihre Landsleute her, beliefert aber auch die ganze Welt.
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Trendtaugliche Modelle entwirft auch die Manufaktur Andersen, die in Sartrup nahe Flensburg sitzt und die Roller schon seit 1959 produziert. Robust und cool sehen ihre „Shopper“ aus. Einige ihre Modelle taugen als Fahrradanhänger oder haben eine Aufhängung für Bier- oder Wasserkästen. Das Modell „Eiszeit“ hat eine Thermofunktion, damit der Kaffee neben der Skipiste warm bleibt.
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Zwar denkt die Firma auch an ältere Semester: Der „Stockroller“ enthält eine integrierte Gehhilfe. Verkaufsrenner bei Andersen aber sind die Roller aus gebrauchten LKW-Planen. Der reiß- und wetterfeste Stoff ist bei Umhängetaschen schon lange beliebt.
Freude beim Einkaufen, das lob ich mir.

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„Sich einen Wolf schrauben“

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 18th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Wolfgang Roth hatte es satt, erst Nebenteile abschrauben zu müssen um dann endlich die vorher unerreichbaren oder schlecht erreichbaren Schrauben zu erreichen. Der Chirurgiemechaniker-Meister aus Langd, ein ausgemachten Metall-Tüftler und begeisterter Motorradfahrer, mußte bei der Einstellung der Vergaseranlage seines Motorrads erst den Tank abschrauben, um dann anschließend die Justierschrauben drehen zu können. ein Akkuschrauber konnte ebenfalls nicht eingesetzt werden, da die Schrauben außerhalb der Reichweite waren.
Die Ideengeburt des Antriebüberträgers Schraubwolf.
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Zunächst stellte Roth ein flaches langes Metallgehäuse her. Dann galt es die beidseitig drehenden Steckvorrichtungen für Bit miteinander zu verbinden. Roth ließ eine Rollenkette, ähnlich einer Fahrradkette, über zwei Zahnräder laufen, so dass sich die Drehung sicher von der Antriebsseite auf die Arbeitsseite übertragen kann. Nicht einfach: Es brauchte einige Fingerfertigkeit, um die Teile – in Handarbeit – selbst herzustellen und die richtigen Zahnräder zu finden, in welchen die Aufnahme für Bits oder etwa Steckschlüsseleinsätze einerseits und Antriebswerkzeuge wie Akkuschrauber oder Ratsche andererseits eingepasst werden konnten.
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Beim M&T-Wettbewerb werden Verfahren, Technologien oder Werkzeuge, die die Praxis der Metallbearbeitung erleichtern oder die Sicherheit erhöhen, wurde der Schraubwolf ausgezeichnet.
Als ein Beispiel für die einzigartige Anwendung des Schraubwerkzeugs nennt Roth gern die innere Verschraubung eines Vierkantrohres. Mit keinem anderen Werkzeug sei dies möglich. Es folgten zahlreiche begeisterte Zuschriften und Anfragen. Dabei immer wieder: Wann und wo ist dieses Werkzeug zu kaufen?
Aktuell ruhen die Hoffungen von Wolfgang Roth unter anderem auf der Metall-Messe vom 16. bis 19. März 2011 in München. Da können Metallhandwerker die Sieger-Erfindungen erstmals anfassen und begutachten und persönlich Kontakt zu ihm aufnehmen.

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Die Geschichte vom Handyladegerät fürs Fahrrad

Posted in Aus-land der Erfinder on September 18th, 2010 by Brit – Be the first to comment

Die Idee ist so genial wie naheliegend: Der Mobiltelefonhersteller Nokia hat ein System entwickelt, mit dem sich Handys bequem und umweltschonend beim Fahrradfahren aufladen lassen. Das Ladegerät wird am Lenker montiert und mit einem Dynamo verbunden. Ende des Jahres soll es für 15 Euro auf den Markt kommen. Ein System, wie gemacht für Großstädter, die weder auf Technikschnickschnack noch auf ökologisches Gewissen verzichten möchten.
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ABER: Zur eigentlichen Zielgruppe gehören aber andere: China und Indien etwa und afrikanische Länder, in denen die Verbreitung von Handys rasant zunimmt. So besitzt in Kenia über die Hälfte der 38 Millionen Einwohner ein Mobiltelefon, aber nur wenige haben Stromanschluss. Auf dem Land nehmen Handybesitzer weite Wege in Kauf, um ihre Geräte an Autobatterien oder Solarstationen aufzuladen – für bis zu zwei US-Dollar pro Ladung.
Nokias Fahrradladestation könnte Abhilfe schaffen. Einziger Haken: Die Idee ist vermutlich geklaut. Von zwei kenianischen Studenten. Jeremiah Murimi und Pascal Katana aus Nairobi haben 2009 ein System gebastelt, das dem von Nokia verblüffend ähnelt. Ganz simpel, aus Material vom Schrottplatz. Die BBC, später auch Technikblogs berichteten über die Erfindung.
Der finnische Mobilfunkhersteller könnte so von der Fahrradladestation erfahren haben, wehrt sich aber gegen den Vorwurf des Ideenklaus. „Unsere Entwicklungen entstehen in engem Austausch mit den Kunden vor Ort. Aber ein Dynamo an sich ist ja noch keine besonders neue Erfindung“, sagt Nokia-Sprecher Robert Jeschonnek. Das sehen die beiden Erfinder anders. „Wir fühlen uns bestohlen und entmutigt, besonders weil wir unsere Erfindung sogar patentiert haben“, sagt der 25-jährige Elektrotechnikstudent Murimi. Das Urheberrecht sei Sache der Politik. In vielen afrikanischen Staaten ist es aber hoffnungslos veraltet. Für Diebstahl geistigen Eigentums werden in Kenia höchstens 800.000 kenianische Schilling, umgerechnet etwa 10.000 US-Dollar, Strafe fällig. Peanuts für Multimilliardenkonzerne.
Aus Afrika, für Afrika. Verdienen werden andere. Kolonialismus läßt grüßen.

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Ein Garten im Haus

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 16th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Im Hinterhof zwischen trostlosen Mauern sind Balkone voll mit Pflanzen, grün und üppig. So die Vision. Sie bescherte Julian Hillenkamp und Christoph Roselius bei ihrer Teilnahme an dem Ikea-Wettbewerb „Gärten für alle“ den ersten Platz. „Es war unser erstes Projekt, nachdem wir 2007 mit unseren Architektenbüro eins:eins hier in Eimsbüttel eingezogen sind“, sagt Roselius. „Wir haben auf den Hinterhof gesehen. Er sah grau und trostlos aus, und wir hatten die Idee, es müsste etwas Schöneres geben als diese Balkone, die wie Käfige an den Hauswänden kleben.“

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Die Architekten, 40 und 41 Jahre alt, sind beide verheiratet, haben Kinder. „Wir wohnten mit unseren Familien in der Stadt. Wenn wir ins Grüne wollten, mussten wir auf den Spielplatz“, sagt Roselius. Das Duo entwickelte einen Balkon zum nachträglichen Anbau mit einem Boden, der aus Wannen besteht. Diese lassen sich nach Lust und Laune nutzen: Zum Bepflanzen, Buddeln – um einen Teich darin anzulegen – oder um sie mit Holz zu belegen als Terrasse. Tatsächlich gebaut wurden die Balkone jedoch nicht: „Das Problem war die Investition“, sagt Hillenkamp, „für unsere Erfindung war ein neues Material erforderlich, das zugleich dünn, leicht und stabil sein musste.“ Unternehmen hätten zwar Interesse gezeigt, seien aber am Ende vor der Investition zurückgeschreckt.
Doch das Thema Mensch und Natur sowie Gärten im Geschossbau beschäftigte Hillenkamp und Roselius weiter. „Die Natur spielt in der Architektur eine zentrale Rolle“, sagt Roselius, „sie definiert die Schnittstelle zwischen unserem Bedürfnis, die Natur auszugrenzen oder sie ins Haus zu holen.“

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Das Green House ist ein nach Süden hin gebauter Massivholzbau. Photovoltaik und Solarthermie auf dem Dach sorgen für elektrischen Strom und Wärme. Das Besondere sind die Gärten: Auf allen Etagen sind vor den Wohnungen Gärten angebracht, auf jedem Stockwerk versetzt, so dass Sonne und Regen auf die Pflanzen fallen können. Vor den Gärten ist eine Glasschicht angebracht, die vor der Witterung schützt und nach Gefallen hoch- und heruntergefahren werden kann: An warmen Tagen wird so der Gartenbereich ganz zum Wohnraum hin geöffnet. „Die Pflanzen verbessern das Raumklima“, ist Hillenkamp überzeugt.
„Durch den Schutz der fahrbaren Fenster können auch empfindliche Gewächse wie Zitronenbäume hier wachsen.“ Damit die Gartenzone kühl bleibt, sind die Gläser dort, wo es die Sicht nicht stört, mit einer selbst regulierenden Beschichtung versehen. Wird es warm, wird das Klarglas leicht milchig und streut das Licht. „Wir haben das Green House so konzipiert, dass es sich selbst weitgehend mit Energie versorgt und die modernsten nachhaltigen Materialien dafür ausgewählt“, sagt Roselius. „Dabei ist das Gebäude universell einsetzbar. Ein Investor kann selbst entscheiden, wie viele Etagen entstehen sollen und wie die Wohnungen aussehen werden.“

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Klimaanzug für Motorradfahrer

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 14th, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Der Sommer ist vorbei und so mancher Motorradfahrer ist froh, dass er in seiner Lederkluft nicht mehr so schwitzen muss. Doch bei diesen extremen Wetterschwankungen kann es schon mal vorkommen, dass es im Herbst auch schon Minus Grade hat. Dann wiederum wären die Motorradfahrer froh, wenn ein paar Sonnenstrahlen auf deren Lederanzug scheinen würden.

Der Erfinder mit dem Klimaanzug

Der Erfinder mit dem Klimaanzug


Abhilfe gegen die Temperaturschwankungen soll der neue Klimaanzug von Herrn Maier Werner schaffen. Die Idee war es einen Klimaanzug zu fertigen, der im Winter warm hält und im Sommer abkühlt.
Bei dieser Erfindung handelt es sich um einen Anzug mit eingenähten Schläuchen, durch die Flüssigkeit gepumpt wird. Das dazugehörige Peltierelement befindet sich auf einem Flüssigkeitswärmetauscher, der beim Motorrad hinten, unter dem Nummernschild angebracht ist. Das Element sorgt dafür, dass der komplette Anzug entweder erhitzt oder gekühlt wird.
Der Schlauch der im Inneren des Anzuges liegt, ist mittels einer Steckkupplung mit einem außenliegenden Spiralschlauch verbunden. Durch diesen wird dem Fahrer eine gewisse Bewegungsfreiheit ermöglicht. Ein weiterführender Schlauch ist wiederum mit dem Flüssigkeitswärmetauscher hinten am Motorrad verbunden.
Vorne am Lenker sitzt ein Schalter zum ein- und ausschalten und eine Temperatureinstellung. Diese ist selbstregelnd und mit einer Klimaautomatik zu vergleichen. Steht die Temperatursteuerung nun auf 22°C, so wird die auf 22°C erhitzte Flüssigkeit durch die beweglichen Schläuche im Inneren des Anzuges gepumpt. Ändert man die Pole des Peltierelements, so wird die Flüssigkeit nicht mehr erwärmt sondern gekühlt und man kann auch an heißen Sommertagen problemlos Motorrad fahren.
Durch den Klimaanzug bleibt dem Motorradfahrer das lästige An- und Ausziehen von Kleidungsstücken erspart. Allerdings soll der Anzug nicht nur für den Motorradfahrers sein, sondern auch für Menschen die öfters widrigen Temperaturen ausgesetzt sind. Zum Beispiel bei der Feuerwehr oder bei der Bundeswehr (ABC Einheit) ist der Anzug sicherlich nicht von Nachteil.

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