Archive for März, 2011

Ein echter Bunsen?

Posted in Allgemeines on März 31st, 2011 by Tina – Be the first to comment

Robert_Bunsen_Doodle
Heute ehrt Google wieder einmal mit einem interessanten und witzigen Doodle einen Erfinder, der zahlreiches entwickelt hat: Robert Bunsen. Der damals hoch angesehene Chemiker Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899) wurde 1852 als Professor an die Universität Heidelberg berufen. Nach der Errichtung eines für damalige Zeiten hochmodernen Labors, verbesserte er 1854 mit dem Instrumentenbauer Peter Desaga der selben Universität ein Brennermodell des englischen Experimentalphysikers Michael Faraday: Der neue „Bunsenbrenner“ bot eine fein justierbare, sehr heiße und praktisch unsichtbare Flamme. Da Robert Bunsen lediglich die Bauweise optimierte, wird die Erfindung des Brenners meist gar nicht ihm zugeschrieben, sondern Michael Faraday. „Google-Doodle für den Nicht-Erfinder des Bunsenbrenners“ schrieb daher heute sogar eine Deutsche Zeitung.

Mit Hilfe des Brenners konnten Robert Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff 1859 die Spektralanalyse zum Nachweis von chemischen Elementen weiterentwickeln. Man kennt das noch aus dem Chemieunterricht bei dem verschiedene Stoffe, wie zum Beispiel Magnesiumstäbchen, in die Flamme gehalten wurden und die entstandenen Farben notiert werden sollten. Auch heute dient die Entwicklung der Spektralanalyse den Astronomen denn sie ermöglicht es ihnen die chemische Zusammensetzung von Himmelskörpern zu bestimmen ohne dabei ins Weltall fliegen zu müssen.

Robert_Bunsen_01Gestern hat der Naturwissenschaftler Robert Bunsen seinen 200. Geburtstag. Und selbst wenn er nicht der tatsächliche Erfinder des Bunsenbrenners sein sollte, zahlreiche andere Erfindungen gehen auf ihn zurück: Seine erste große Entdeckung war zum Beispiel ein Mittel gegen Arsenvergiftungen.
Später er entwickelte zudem eine Zink-Kohle-Batterie.

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Jobangebot: Arbeiten in der Erfinderfamile

Posted in Allgemeines on März 29th, 2011 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Zur Verstärkung unseres Teams werden ab sofort folgende Mitarbeiter gesucht.

VerkäuferIn im Erfinderladen Salzburg
Wir suchen jemanden der Teilzeit also ca. 20h/Woche (auch Samstag) unseren Erfinderladen betreut. Von Vorteil wären Erfahrungen im Einzelhandel und wünschenswert ein freundliches und kompetentes Auftreten sowie Einsatzbereitschaft.

Juniorbetreuer
Dazu ist es notwendig gute Umgangsformen und Erfahrungen im Verkauf mitzubringen. (Die Bewerber werden von uns im Patentrecht (Überblick über die Schutzarten und möglichen Strategien) eingeschult.
Ziel ist es die Erstberatung eines Erfinders selbständig durchzuführen.
Der Juniorbetreuer begleitet den Kunden, schreibt Angebote und stellt für die Dauer eines Projektes das Bindeglied zum Kunden dar.
Dabei wird er ständig von einem Seniorbetreuer oder dem Geschäftsführer beraten und geschult.
Es gibt bei uns übrigens keine Kaltakquise, es werden nur Kunden betreut und beraten die sich aktiv an uns wenden.

Bewerbungsunterlagen für Österreich senden Sie bitte an: salzburg@erfinder.at

Zur Verstärkung des Teams in Berlin werden ab sofort 3 Arbeitsplätze vergeben.

MitarbeiterIn in Vollzeit für die Betreuung der Erfinderladen Filialen und des Onlineshop, mit Erfahrungen im Einzelhandel, Beschaffung und Organisation; Warenwirtschaftssystem und Franchise-Erfahrungen wünschenswert

– MitarbeiterIn in Vollzeit für die Rechercheabteilung, vielseitiges Interesse, Erfahrungen mit Office und Internet, gute Englisch Kenntnisse
Auch als Praktikumsstelle (ab 3 Monate) möglich.

Juniorbetreuer als freier Mitarbeiter, für den Vertrieb unserer Dienstleistung gesucht, im gesamten Bundesgebiet möglich, eintägige Schulung in Berlin oder Salzburg.
Ziel ist es die Erstberatung eines Erfinders selbständig durchzuführen.
Der Juniorbetreuer begleitet den Kunden, schreibt Angebote und stellt für die Dauer eines Projektes das Bindeglied zum Kunden dar.
Dabei wird er ständig von einem Seniorbetreuer oder dem Geschäftsführer beraten und geschult.
Es gibt bei uns übrigens keine Kaltakquise, es werden nur Kunden betreut und beraten die sich aktiv an uns wenden.

Bewerbungsunterlagen für Deutschland senden Sie bitte an: office@erfinderhaus.de

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Erfinderladen jetzt auch in Salzburg

Posted in Allgemeines on März 29th, 2011 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Eröffnung am 1. April 2011

Kein Aprilscherz! Die Geschäftswelt in Salzburg ist um eine Attraktion reicher. Der allererste Erfinderladen Österreichs öffnet am 01.04.2011 ab 11:00 Uhr seine Pforten. In der Innsbrucker Bundesstraße 54 findet ihr Dinge, die es sonst nirgendwo gibt.

Direkt im Erfinderladen
Meine Leser kennen das ganze ja schon vom Erfinderladen in Berlin, nun hat die erfinder.at auch einen eigenen Laden. Von kleinen Geschenkartikeln bis hin zu ganz großen Ideen ist für Jeden was dabei. Hier haben Erfinder die Möglichkeit ihre Erfindungen vorzustellen und die Reaktionen der Kunden zu testen. erfinder.at bietet damit eine reale Verkaufsplattform für Kleinserien, die noch nicht in Masse produziert werden. Für Kurz-Entschlossene gibt es die Produkte dann auch im eigenen Online-Shop zu erwerben.

Es wird aber nicht nur fleißig verkauft – sondern auch ausgestellt dafür haben wir wieder einen Raum schwarz ausgekleidet und unser schon von Berlin her bekanntes „Museum der zukünftigen Erfindungen“ gebaut. Wechselnde Ausstellungen erzählen Geschichten, die das Erfinder-Leben schreibt. Den Anfang macht dabei die Fachhochschule Salzburg: einzigartige Prototypen und Ausstellungsstücke von kreativen Studenten und Absolventen zeigen, welches innovative Potenzial in den Köpfen junger Erfinder steckt.

Ein Gesamtkonzept von der Idee bis zur Markteinführung
„Erfinder haben häufig gute Ideen, aber sie wissen oft nicht, was sie damit machen sollen oder wie sie die Erfindungen sinnvoll auf dem Markt präsentieren und vor allem platzieren können. Jetzt gibt es auch in Salzburg alles unter einem Dach: von der individuellen Beratung über die umfangreiche Recherche bis zum möglichen Verkauf des Produkts. Direkt neben dem Erfinderladen liegen die modernen Büroräume von erfinder.at. Wer also eine Idee hat, kann einfach hereinspazieren – sich von anderen Erfindungen inspirieren lassen und gleich eine kompetente Beratung genießen. Der One-Stop-Shop für Erfinder. Die Erfinder in Deutschladn und Österreich profitierne nun von einer noch breiteren Öffentlichkeit. Die deutsche Medienlandschaft hat ja über den Erfinderladen in Berlin schon ausgiebig berichtet und auch in Salzburg werden wir unsere guten Kontakte zur Presse pflegen um die Erfindungen undserer Kunden bekannt zu machen.

Wer neugierig geworden ist, kann sich vorab schon mal dem Blog Erfinderladen-Salzburg informieren. Hier kann man sich Fotos, von unseren Fortschritten auf der Baustelle, ansehen und demnächst mehr über unsere interessanten Produkte erfahren.

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Ein Klappstuhl zu DDR-Zeiten erfunden, vergessen und nach 30 Jahren wiederbelebt.

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on März 28th, 2011 by Tina – Be the first to comment


Peter Claussnitzer bei der Arbeit

Peter Claussnitzer bei der Arbeit

Wie wir bereits in einem Artikel über unsere Sonderausstellung „Erfindungen, Produkte und Design aus der DDR“ berichtet haben, gab es in der DDR zahlreiche Bastler und Tüftler, die zumeist auch in Ihrer Freizeit sehr produktiv waren. Viele Erfindungen erblickten jedoch nicht das Licht der Öffentlickeit. Sie lagerten dann entweder vergessen auf alten Dachböden, in der Schublade oder blieben geistiges Eigentum- sprich im Kopf der Erfinder. Erfindungen, die dann tatsächlich auch zum Patent angemeldet und patentiert wurden, landeten auch schon mal in staatlichem Besitz. Ganz anders der praktische und platzsparende Klappstuhl von Peter Claussnitzer. Er gehört zu den Erfindungen, die das Licht der Öffentlichkeit erblickten, dann jedoch leider in Vergessenheit gerieten. Inzwischen sind 30 Jahre vergangen. Wir steigen in eine Zeitmaschine und reisen zurück in das Jahr 1982.

Modell des Faltmechanismus

In diesem Jahr wurde der Prototyp des Klappstuhls von Peter Claussnitzer gebaut. Die Idee zum faltbaren Stuhl kam ihm, als er einen Mechanismus entwickelte bei dem man drei Scheiben in einer Ebene zusammen- schieben konnte. Doch es fehlte eine Anwendungs- möglichkeit: Wo dieses geniale Prinzip einsetzen? Dann kam der Einfall und der Klappstuhl war geboren. Das Besondere an ihm ist nicht nur, dass er sich in einer Ebene zusammenschieben lässt und damit sehr platzsparend ist, sondern auch, dass man ihn in beide Richtungen aufklappen kann. Das Prinzip ist einfach und doch so praktisch und der Stuhl trägt bis zu 100 Kilogramm! Peter Claussnitzer stellte seine Erfindung sogar auf einer Betriebsmesse der Dewag, so eine Art „Jugend forscht“, vor:
Peter Claussnitzer während der Präsentation seines PrototypsPeter Claussnitzer heute

Peter Claussnitzer: Präsentation seines Prototyps in den 80er Jahren (links, mittig) und heute mit Kleinserie (rechts)

Doch leider gerieten der Klappstuhl und der praktische Faltmechanismus in Vergessenheit und der Prototyp landete auf dem Dachboden. Vor zwei Jahren dann ermutigte Peter Claussnitzers Freundin ihn den Klappstuhl vom Dachboden zu holen und etwas daraus zu machen. Nach fast 30 Jahren meldete er seine Schutzrechte an. Durch Zufall wurde Peter Claussnitzer auch auf einen Zeitungsbericht über das Erfinderhaus aufmerksam und entschied sich, uns zu kontaktieren. Nach ersten Gesprächen wurde eine Produktion seiner Erfindung in limitierter Auflage von 30 Stück in einer Manufaktur in Thüringen in Auftrag gegeben. Diese Raritäten stehen nun bei uns im Museum für zukünftige Erfindungen zur Ansicht bereit. Für 290 € gibt es diesen praktischen und formschönen Designerstuhl auch exklusiv bei uns im erfinderladen in Berlin zu kaufen – natürlich solange der Vorrat reicht! Zusätzlich kann der formschöne Klappstuhl auch über unseren onlineshop bestellt werden.

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“Erfindungen, Produkte und Design aus der DDR” in Zusammenarbeit mit dem DDR Museum Berlin

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on März 21st, 2011 by Tina – Be the first to comment

„Mangel macht erfinderisch“ – wer kennt ihn nicht, diesen Spruch – fehlt es am Nötigsten, erwacht der Erfindergeist. Zum eigenen Nutzen und dem der anderen entstehen neue Erfindungen aus einer Problematik heraus und werden so zum Produkt und sogar zum Designobjekt. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden, es kann auch aus alten oder verbrauchten Gegenständen ein neues Produkt entstehen, wie zum Beispiel praktische Schlüsselromane, das Schweizer i-Täschli oder die farbenfrohen Poc-Bälle.

In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) (1949-1990) waren viele Dinge oft Mangelware. Dementsprechend wurde auch viel improvisiert und erfunden. Viele Erfindungen erblickten nicht das Licht der Öffentlickeit, heißt, sie lagerten längst vergessen auf alten Dachböden oder in der ein oder anderen Schublade. Wenn sie dann einmal patentiert waren, dann landeten sie auch schon mal in staatlichem Besitz.

www.ddr-museum.de

In der DDR gab es zahlreiche Erfinder und Bastler. Vieles entstand zudem in der Freizeit: „Konstruktion von Antennenanlagen, um einen ungetrübten Westempfang zu haben bis hin zu Textilien, Fahrrädern, Autoersatzteilen und Küchengeräten… Um den Frauen die Arbeit in der Küche zu verkürzen erfand der Ernährungswissenschaftler Peter Kretschmer Mitte der 1960er Jahre „Tempo Bohnen“ und „Kuko Reis“ – nur noch kurz aufzukochende Fertigprodukte.“ (zum Weiterlesen) Widerum andere Erfindungen finden auch heute noch Verwendung wie verschiedene Artikel über das letzte DDR-Patent zeigen.

www.ddr-museum.de

www.ddr-museum.de

www.ddr-museum.de

In Zusammenarbeit mit dem DDR-Museum in Berlin präsentiert der erfinderladen seit dem 1. März bis zum 31. Mai 2011 Erfindungen, Produkte und Design aus der DDR in einer Sonderaustellung in seinem Museum. Es werden praktische Dinge aus dem DDR-Alltag zu sehen sein- Gegenstände, die Sie vielleicht auch von zu Hause kennen oder neu kennenlernen. Einige Produkte kann man dann auch bei uns käuflich erwerben. Zum Beispiel den Klassiker unter den Eierbechern, einen schicken Bildband über DDR-Design Serienerzeugnisse und das neue -nach alter Rezeptur- aufgelegte Brausepulver „Brause-Plus“.

Peter Claussnitzer mit seiner Erfindung

Als besonderes Exponat haben wir einen alten DDR-Prototypen eines genialen Klappstuhls ausfindig gemacht, der mehrere Jahrzehnte auf einem Dachboden lagerte und in Vergessenheit geraten war. Dieser Klappstuhl ging leider nie in Produktion. Das fanden wir schade und aus diesem Grund haben wir mit dem Erfinder Peter Claussnitzer eine Kleinserie aufgelegt, die nun exklusiv im erfinderladen erhältlich ist. Dieser Klappstuhl, der sich zu einer Ebene zusammenklappen lässt und somit bei Nichtgebrauch einen sehr geringen Platzbedarf hat, könnte so in großen Mengen auf engstem Raum gelagert werden. Also, los geht’s! Lassen Sie sich von unserer Sonderausstellung in unserem „Museum für zukünftige Erfindungen“ überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Die „Sendung mit der Maus“ feiert Geburtstag!

Posted in Allgemeines on März 8th, 2011 by Tina – Be the first to comment

maus_02Jawoll, diese Melodie sollte jeder kennen- die Titelmelodie der „Sendung mit der Maus“, die von Hans Posegga komponiert wurde. Und genau diese Maus feiert dieses Jahr ihren 40. Geburtstag! Am 7. März 1971 lief sie zum ersten mal über die deutschen Fernsehbildschirme und man kann sagen, dass sie sich doch sehr gut gehalten hat. Kein Fältchen zu viel! Ebenso das Konzept der Wissenssendung, die nicht nur in Deutsch anmoderiert wird, sondern auch bereits schon in über hundert verschiedenen Sprachen. Entwickelt wurde die „Sendung mit der Maus“ von Dieter Saldecki, Gert Kaspar Müntefering und Armin Maiwald. Letzterer moderiert auch die Sachgeschichten mit seinen Kollegen Christoph Biemann und Ralph Carstens. Während in den Sachgeschichten auf einfachste Art und Weise alltägliche Dinge und Vorgänge leicht verständlich erklärt werden, untermalen die Lachgeschichten mit dem kleinen Maulwurf, Käp’n Blaubär oder Shaun das Schaf die Sendung. elefantZu meiner Zeit liefen auch noch Piggeldy und Frederick sowie andere Kinderhelden. Heute liegt das Durchschnittsalter der Zuschauer sogar bei 40 Jahren. Denn das Konzept bedient nicht nur die Fragen der kleinen Zuschauer, sondern auch das der Erwachsenen, die zumeist mit der Maus, dem Elefanten und der Ente aufgewachsen sind.

Die orangene Maus, der blaue Elefant und die gelbe Ente wurden von der Künstlerin Isolde Schmitt-Menzel entworfen. mausInzwischen ist „Die Sendung mit der Maus“ in fast 100 Ländern zu sehen. Wer nach langer Zeit mal wieder die Lach-und Sachgeschichten der Maus genießen möchte, der kann dies am Sonntagmorgen um 11:30 Uhr in der Ard machen. Oder einfach KI.KA., WDR, NDR oder BR-alpha mit der Fernbedienung ansteurern. Wer einige bereits ausgestrahlte Sachgeschichten nachschauen möchte, kann dies auf der offiziellen Seite der Maus tun: www.wdrmaus.de Wer sein Wissen testen möchte, kann das beim Maus-Quiz tun.

Alles Gute zu diesem fabelhaften Jubiläum!

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Rundflug über die Geschichte des Schlafsacks

Posted in Allgemeines, Aus-land der Erfinder on März 7th, 2011 by Tina – Be the first to comment

yuri_gagarin_elWer kennt ihn nicht- Juri Gagarin: er war der erste Mensch im Weltall. Vor 50 Jahren umrundete er mit dem Raumschiff „Wostok 1“ am 12. April 1961 als erster Mensch die Erde. Er legte damit wohl den Grundstein für eine neue Ära der Raumfahrt. Zehn Jahre später, 1971, gab es bereits die erste sowjetische Raumstation im All -die „Saljut 1“. Später, damit die Astronauten in den weiteren Raumstationen beim Schlafen keine kalten Füße da draußen im All und auch aufgrund der Schwerelosigkeit keine Schlafprobleme bekamen, nutzen sie einen Schlafsack der ganz besonderen Art. Schlafsack_ISS_PatentamtDem sogenannten Schlafbeutel wurde am 10. Februar 1986 das Patent erteilt. Die beiden Niederländer Heinz Stoewer und Wubbo Ockels sind die Erfinder. Der Schlafbeutel mit der Patentnummer US 4 641 386 A wird in der Station festgebunden und kann mit Hilfe von Schläuchen aufgeblasen werden. Dadurch spüren die Raumfahrer einen Druck auf ihrem Körper, der dem Gefühl des freien Falls im Schlaf entgegenwirken soll. Da es keine Betten oder Matratzen gibt, stellt sich auch nicht die Frage, ob Astronaut nun lieber auf dem Bauch oder auf dem Rücken schläft. Die eigentliche Erfindung des Schlafsacks, ob auf Erden oder im All, ist tätsächlich schon etwas älter. Bereits am 5. Mai 1899 wurde ein Patent an den Erfinder Ferdinand Jacob für den „allseitig geschlossenen Schlafsack“ vergeben. Und wahrscheinlich gab es auch schon viel früher eine viel ältere Urform des Schlafsacks, denn in der Patentschrift werden bereits zwei amerikanische Patente zitiert, die jedoch dorthin verbessert wurden, dass der Schlafsack „das Einatmen kalter und feuchter Nachtluft, sowie das Eindringen von Insekten dadurch gänzlich behebt“. Die Abbildung zeigt die abenteuerlich erscheinende Ausarbeitung des patentierten Schlafsacks von 1899:

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Ebenso spannend ist auch der selkbag-Schlafsack: ein Ganzkörper-Schlafsack in dem man sogar extra seine Beine und Arme komfortabel einpacken kann.
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Vor ein paar Jahren kam der Erfinder der Kultschlafsäcke Markus Wiesböck auf eine neue Idee: komfortable Schlafsäcke mit modernem Design kreieren. Weg von den Einfarbigen, hin zu bunten Mustern und schickem Design.

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Die verschieden gestalteten und komfortablen Schlafsäcke gibt es für Kinder und Erwachsene auch in unserem onlineshop auf erfinderladen.com!
In solche bequemen Schlafsäcken kann man dann auf Reise gehen und von weit entfernten Sternen träumen…

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