Archive for April, 2011

Dem Erfinder von Pettersson und Findus zum 65. Geburtstag…

Posted in Allgemeines, Aus-land der Erfinder on April 30th, 2011 by Tina – Be the first to comment

www.universum-bremen.de

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…wünschen wir alles Gute! Und dieser Erfinder heißt Sven Nordqvist!
Am 30. April 1946 im südschwedischen Helsingborg geboren, wuchs zusammen mit seinem Bruder bei der Mutter in Halmstad auf. Eigentlich wollte Nordqvist Zeichner werden, doch die Kunsthoch- schulen lehnten ihn ab. Er studierte daher in Lund Architektur, wo er später auch als Dozent lehrte. Neben dem Architekturstudium besuchte er Zeichenfernkurse und versuchte sich an Karikaturen. Neben seiner Arbeit als Architekt begann er in den 1970er-Jahren, in einer Werbefirma zu arbeiten, später zeichnete er Plakate und Grußkarten sowie Schul- und Bilderbücher. Seit Nordqvist 1983 einen Literaturwettbewerb gewann, widmet er sich nur noch seinem Lieblingsgenre: dem Kinderbuch. Die Pettersson-und-Findus-Geschichten spielen in einer typisch schwedischen Blockhaus-Idylle. Neben einigen wenigen Tieren, gibt es Kaffee trinkende Hühner, die sich gackernd und wichtigtuerisch in alles einmischen. Sie repräsentieren zweifellos den weiblichen Part in der kumpelhaften Männerwirtschaft, die durch eine Frau an Petterssons Seite gestört gewesen wäre, wie Nordqvist selbst sagt. Außerdem gibt es Kühe, die das Geschehen vom Bilderrahmen aus beobachten und stumm kommentieren. Und dazwischen Pettersson und sein Ziehkater Findus. Hunde tauchen nur sporadisch auf – und wenn, dann in unrühmlicher Rolle. Sie handelten zu wenig nach ihrem eigenen Willen, gibt der Autor an.
In Nordqvists Welt darf man anders sein ganz egal, was die Nachbarn denken. Hauptsache ist, es gibt Kaffee und Pfannkuchentorte. Die Pettersson-und-Findus-Welt ist ein Gegenentwurf zur Neubausiedlung, in der der Autor aufwuchs. Und vielleicht wäre Nordqvist, der nach eigenen Angaben „sammelt und bewahrt“, gerne so ordentlich wie sein Alter Ego Pettersson, der wie er eine Vorliebe zum Angeln und zum Wandern hat, tüftelt und erfindet.
www.universum-bremen.de

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Die Geschichten vom alten Pettersson und seinem Kater Findus sind weltweit Bestseller. Allein in Deutschland verkauften sich die Bücher bislang über 3,5 Millionen Mal und wurden in 29 Sprachen übersetzt. Es gibt die verschiedensten Bücher: Geschichten über Geburtstag, Weihnachten, Liederbücher und ein Kochbuch. Ausserdem gibt es auch bereits zwei Filme, ein Musical, eine Zeichentrickserie, Pettersson-und-Findus-Kalender, -Spiele, -Lernsoftware und –Hörbücher. Quelle ARD

Es ist zwar nur ein Ausschnitt aus einem Pettersson und Findus-Computerspiel für Kinder, aber witzig anzusehen, was Pettersson so alles erfunden hat:

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Ein Freund, ein guter Freund…

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on April 29th, 2011 by Tina – Be the first to comment

Landungsbrücke Zinnowitz um 1900

Bald ist es wieder soweit: zahlreiche Männer werden mit Kutschfahrten und Wanderungen in die Natur wieder auf sich aufmerksam machen. Sogenannte Herrenpartien sind typisch für den alljährlichen Herrentag, der zumeist mit dem Konsum von Alkohol verbunden ist. Denn ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren… Liebe Herren, der Genuss von Alkohol sollte dennoch in Maßen erfolgen, denn nichts ist schöner als ein schöner Tag in der Natur- ohne bedingungslose Kopfschmerzen am nächsten Tag!
Was das Trinkvergnügen während der Schaukelfahrt betrifft oder mann hat bereits ein klein bisschen zu viel getrunken: wir empfehlen den Trinkfreund als Retter in der Not.
Für den Trinkfreund gibt es immer wieder Gelegenheit zu helfen: Das Handy klingelt, zum Gestikulieren sollen die Hände frei sein? Einfach den Trinkfreund um den Hals hängen, das Bierchen, ob in der Flasche oder im Glas, einklemmen und die handvollen Probleme sind gelöst. Die Idee und Entwicklung des Trinkfreundes stammt von Tobias Fink. Am Anfang war der gehäkelte Gläschenhalter, der bei Weinfesten zum Einsatz kam. Doch etwas Praktischeres sollte her, etwas für verschieden große Getränkebehältnisse. Es folgten diverse Prototypen bis hin zum fertigen Produkt, das alle Ansprüche erfüllen sollte. Schließlich wurde getestet und verbessert. Daraufhin entstand unter anderem der längenverstellbare Tragegurt. Zudem sollte auch das Glas separat abgenommen werden können- wichtig beim Ein- und Nachschenken. Daher der praktische Klippverschluss. Die Auswahl des Materials, welche das Getränk halten sollte, wurde jedoch zu einer Herausforderung: es sollte elastisch sein und so die verschiedensten Getränkebehältnisse halten können. Außerdem sollte es färbbar sein, um die verschiedensten Geschmäcker zu treffen. Die Wahl fiel auf thermoplastisches Elastomer. Dieses Material kennt man auch von Zahnbürstengriffen. Der Trinkfreund ward geboren! Und das hat sich gelohnt, denn der Trinkfreund erhielt 2009 den red dot design award- einer der weltweit renomiertesten Preise für Produktdesign!
Der Trinkfreund ist nicht nicht nur zum Herrentag oder am 1. Mai ein praktischer Begleiter: er kann auch auf Stehparties, auf Firmenfeiern oder einfach im Sommer als treuer Begleiter herhalten. Denn was, wenn man bei Stadtbesichtigungen oder Spaziergängen keine extra Tasche für die Flasche mitführen möchte? Der Trinkfreund hilft, denn er kann auch einfach über die Schulter als Getränketräger fungieren. Er hält alles, ob Wein- oder Sektglas, Bier- oder Wasserflasche und immer sind die Hände frei. Auch beim Public Viewing ist er ein idealer Begleiter! Die Lieblingsmannschaft schießt ein Tor? Hände hoch und klatschen! Die Lieblingsband gibt ein grandioses Konzert? Hände hoch und klatschen! Der Trinkfreund hat das Bier immer fest im Griff. Nicht nur auf Musik-Festivals, sondern auch auf dem Spielplatz mit Sohnemann unterwegs sein: die Flasche Wasser immer dabei. Mit dem Trinkfreund lassen sich noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten finden – ein echter Freund eben!
Passend zur Trinklaune gibt es den Trinkfreund in den Farben magenta, petrol, cyan, silber und schwarz. Wer den Trinkfeund jetzt ausprobieren möchte, kann ihn für 7,80 € in den erfinderläden in Berlin und in Salzburg sowie online im www.erfinderladen.com kaufen.

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Waschtag bei den Erfindern

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on April 10th, 2011 by Imke – Be the first to comment

Das Waschen gehört nicht zu den liebsten Aufgaben der Menschen. Daher ist es schön, dass es im Laufe der Zeit einige Erfinder gab, die sich der Sache angenommen haben, um diese Aktivität so wenig Zeit aufwendig wie möglich zu machen.

Bevor die Waschmaschine erfunden wurde, trafen sich Frauen zum gemeinsamen Waschen. Oft wurde zwischen den weiblichen Mitgliedern einer Hausgemeinschaft oder einer Familie ein Tag vereinbart, an dem sonst keine Arbeiten erledigt werden mussten oder dies, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht möglich war. Dieser vereinbarte Termin ist gemein als Waschtag bekannt, der Begriff hat sich bis heute gehalten, auch wenn die Funktion die dahinter stand nicht mehr existiert. Beim Waschtag war es am Vorabend üblich die Wäsche zu trennen und in heißem Seifenwasser einzuweihen. Am nächsten Tag wurde sie in einem Topf gekocht und gestampft, um sie dann im Waschzuber mit Kernseife durch Reiben auf dem Waschbrett zu reinigen. Danach wurde sie gespült und ausgewrungen, was eine der anstrengendsten Arbeiten war.

Quelle:wikipedia

Quelle:wikipedia

Diese Tätigkeit war bis ins späte 19. Jahrhundert üblich und die Armmuskulatur der Wäscherinnen wurde immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt. Aber auch die Wäschefasern wurden beim Wringen oder mit der Wäschepresse stark beansprucht, die Wäsche bekam Löcher und verschließt sehr schnell. Um diese Anstrengungen zu vermeiden, wurden und die Wäsche zu schonen haben sich die Erfinder etwas einfallen lassen: die Wäscheschleuder.

Quelle:explow.com

Quelle:explow.com

Um 1900 kamen die ersten Wäscheschleudern auf den Markt, die jedoch immer noch mit Hand betrieben werden musste. Erst in der 30er Jahren kamen elektrische Schleudern hinzu, die anfangs jedoch nur ein geringes Wäschevolumen aufnahmen. Da beim Schleudern schnell Unwucht entstehen konnte, bestand das Unterteil aus massivem Metall, damit die Maschine nicht zu wandern anfing. Bei größerem Fassungsvermögen hätte der Fuß die Maschinen nicht halten können.


Ist die Wäsche einmal geschleudert gestaltet sich das Aufhängen verhältnismäßig einfach. Problematisch wird es heute jedoch in kleinen Stadtwohnungen. Um die Wäschetrockner so funktional wie möglich zu halten hat sich der Erfinder Herr Selimaj einen neuartigen Trockner erfunden, den sogenannten Wäsche-Fix. Er ist eine Kombination aus Wäschekorb und Wäschetrockner und damit sehr platzsparend. Die angebrachten Rollen würden sicherlich so einige Hausfrauen aus dem 19. Jahrhundert erfreuen!

Wäsche-Fix

Wäsche-Fix

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