Archive for September, 2011

Roller? Jetski? Quad? – man weiß es nicht!

Posted in Allgemeines, Gastbeitrag on September 30th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Quelle: e-volution Elektromobilitätskonzepte GmbH

Quelle: e-volution Elektromobilitätskonzepte GmbH


Ein bis dato noch nicht definierter Zweisitzer der mit E-Antrieb funktioniert. Undefiniert deshalb, weil das Fahrzeugkategorie zuordnen konnte. Diese ist jedoch wichtig, da somit festgelegt wird wer den Jetflyer wie, wann, wo und insbesondere unter welchen Voraussetzungen fahren darf. Solange diese Fragen nicht eindeutig geklärt sind, kann das Gefährt in Deutschland nicht verkauft werden.

Angetrieben wird die Symbiose aus Quad, Jetski und Roller von zwei elektrischen Radnabenmotoren. Die Basisversion des Jetflyer kann dank zweier 2 kW Motoren bis zu 80 km/h schnell fahren. Weitere Varianten sind geplant, mit denen u. a. Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht werden sollen. Das Herzstück des Vehikels befindet sich unter der Sitzbank. Dort schlummern Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus die den Strom liefern. Nach 90-minütiger Ladezeit, kann eine Strecke von bis zu 130 Kilometern zurückgelegt werden.

Besonders bei trockenem Wetter und milden Temperaturen eignet sich das 1,80 m lange und 1,20 m breite Gefährt, um durch die Stadt, Fußgängerzonen und Parks zu cruisen. Aufgrund fehlender Transportkapazitäten und nicht vorhandenem Wetterschutz ist das Gefährt alltagsuntauglich.
Da in Dubai aber konstant schönes Wetter herrscht, wurden gleich 500 Modelle für die hiesige Polizei geordert.

Quelle: e-volution Elektromobilitätskonzepte GmbH

Quelle: e-volution Elektromobilitätskonzepte GmbH

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Namen erfinden und ein iPad2 gewinnen!

Posted in Allgemeines on September 27th, 2011 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Wir haben euch schon die letzten Tage auf unserer erfinderladen-Facebookseite auf die Folter gespannt und wollten wissen, was sich hinter dem diesem Puzzle-Rätsel verbirgt.

Genau, es geht um ein nagelneues iPad2 in weiß! Viele von euch fragten und fragen sich sicherlich, was man denn tun muss, um glücklicher Gewinner dieses technischen und innovativen Gerätes zu werden. Nun kommt unsere Gewinnfrage an euch:

    Welchen Namen würdet ihr unserem Logo geben?

Lasst euch witzige, spontane, kreative, flotte oder auch prägnante Namen für unseren „Glühbirnenkopf“ einfallen!

    Seid mutig!
    Seid kreativ!
    Seid erfinderisch!

Wer mitspielen und -machen will, kann seinen Vorschlag
Hier unter unserem Logo posten
oder alternativ Email an gewinnen@erfinderladen.com

Am Gewinnspiel nehmen alle teil, die uns einen Vorschlag via Facebookkommentar, Email (bitte nur an die angegebene Adresse) oder Kommentar unter diesem Beitrag zukommen lassen. Sollte ein besonders guter Name öfter vorkommen ermitteln wir den Ersten, wenn wir uns nicht entscheiden können werden eure besten Vorschläge zusätzlich bei Facebook zur Abstimmung gebracht.

Werdet jetzt Fan vom Erfinderladen auf Facebook und teilt dieses Gewinnspiel gerne mit euren Freunden.

Weitere Zusatzinformationen zum Gewinnspiel: Alle Emailadressen und Daten werden natürlich nach dem Gewinnspiel von uns gelöscht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Erfinderhaus Gmbh, der erfinder.at GmbH sowie der Erfinderläden sowie Angehörige sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen.

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Gas geben beim Energiesparen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on September 26th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Die Automobilindustrie hat vor allem in den letzten Jahren einen riesigen Sprung bezüglich energiesparender und umweltfreundlicher Verbesserungen von Motoren gemacht.

Quelle: malvorlagen.cc

Quelle: malvorlagen.cc

In der Mehrventiltechnik wurde beispielsweise eine Methode entwickelt, die den Zylinder mit bedeutend mehr Ansaugluft füllt und nach dem Verbrennungsvorgang die Abgase vollständig ableitet. Trotzdem haben alle bisher bekannten Verbrennungsmotoren einen hohen Kraftstoffverbrauch und einen vergleichsweise schlechten Wirkungsgrad. Um Treibstoff zu verbrennen ist Sauerstoff nötig, der zu 21% in der Luft vorhanden ist.
Diese Tatsache machte sich Herr A. Maurer zu Nutzen und tüftelte an einer Maschine, die zwar klein aber dennoch revolutionär ist.
Erfindungsgemäß ist ein kleines elektronisches Gerät vorgesehen, welches den Sauerstoffanteil der Luft misst und die Ansaugluft des Motors auf bis zu 30-35% Sauerstoffgehalt erhöht. Dadurch lässt sich mehr als 1/4 Kraftstoff einsparen – und das bei gleicher Leistung. Nebeneffekt ist eine gesteigerte Wärmeentwicklung, die sich jedoch durch den Einsatz von Ventilatoren beheben lässt. Zum Vorteil wird dieser Nebeneffekt, wenn man die Sauerstoffmethode auch bei Heizungssystemen zum Einsatz bringen würde.

Dieses innovative kleine Gerät schont sowohl Geldbeutel als auch Umwelt. Im Gegensatz zu anderen Technologien ist diese, in der Umrüstung, weniger kompliziert und flexibler. So könnten sich bald viele Automobilbesitzer die Sorgen um die steigenden Spritpreise sparen und mit Spaß und Freude Nutzen von den in Deutschland einzigartigen, unbegrenzten Autobahnen machen.

Quelle: destination360.com

Quelle: destination360.com

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Imitation statt Inspiration

Posted in Allgemeines, Veranstaltungen on September 16th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Seit 1977 hilft der Negativpreis „Plagiarius“ Erfindern und Entwicklern, deren Ideen geklaut und nachgeahmt wurden. Produktpiraten nennt man sie- die Personen bzw. Hersteller und Händler, die 1:1 das Design oder Konzept des Originalherstellers klauen und selbst auf den Markt bringen.
Der Plagiarius-Wettbewerb kürt regelmäßig den schlimmsten Plagiator und überreicht ihm zum Zeichen seiner Skrupellosigkeit den Plagiarius-Zwerg. Ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase – als Zeichen für den Profit, den der Betrüger auf Kosten der innovativen Unternehmen gemacht hat.

Der Plagiarius Zwerg- ein Negativpreis für Produktpiraten

Der Plagiarius Zwerg- ein Negativpreis für Produktpiraten

Der Wettbewerb will damit in erster Linie den Originalherstellern beim Kampf gegen Produktpiraterei helfen. Nicht selten hat sich eine Teilnahme an dem Wettbewerb für Erfinder und Unternehmen schon ausgezahlt. Die Angst vor einer öffentlichen Bloßstellung brachte so manchen Nachahmer dazu eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, sowie Hersteller oder Lieferanten preis zu geben.
Ein weiteres wichtiges Anliegen des Wettstreiks um den Negativpreis ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Kunden für derartig skrupellose Methoden. Die Aktion Plagiarius verbindet so das Angebot in Form von Abschreckung der Plagiatoren mit der Nachfrage- in diesem Fall die Aufklärung der Verbraucher.
Die Preisverleihung findet am 10.Februar 2012 auf der Frankfurter Messe „Ambiente“ statt, die gleichzeitig Austellungsort für die eingereichten Originale und Plagiate ist. Einsendeschluss für Betroffene, die den Kampf gegen Produktfälscher aufnehmen wollen ist der 2.Dezember 2011.

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Wenn Maschinen weinen könnten

Posted in Allgemeines on September 13th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Wir leben in einem Zeitalter in dem Maschinen fast alles können. Sie können den Menschen bei vielen Aufgaben ersetzen und uns das Leben erleichtern. Aber was wäre, wenn zwischen Drähten, Kabeln und Metall plötzlich Gefühle stecken würden?
Was wie der Klappentext eines Science-Fiction Romans klingt, ist für Hirnforscher eine durchaus realistische Zukunftsvision. Seit sich vor 20 Jahren die Psychologie mit der Hirnforschung zusammengeschlossen hat, um das Mysterium der Gefühle zu erkunden kam eine wahre Flut an Daten und Erkenntnissen zu Tage.

Auf dem Weg zur Lösung des wohl größten Rätsels der Menschheit sind wir zwar schon weit gekommen, ein Ende ist jedoch nicht in Sicht.
Was wir wissen ist, dass unsere genetische Grundausrüstung, die Eigenheiten unserer Hirnentwicklung sowie die frühkindlichen und vorgeburtlichen Erfahrungen auf unsere drei psychischen Systeme (das Stressverarbeitungssystem, das Selbstberuhigungs- und Belohnungssystem, sowie das Motivationssystem) einwirken und somit die Bildung unserer Persönlichkeit maßgeblich beeinflussen. Alle psychischen Krankheiten, sowie die Neigung zu Aggressionen und Gewalt beruhen auf Störungen dieser Wechselwirkungen. Fragen nach dem Prozess des Erinnerns, des Lernens und vor allem nach dem Entstehen von Gefühlen blieben bis jetzt unbeantwortet.

Man stelle sich nun vor wir würden eines Tages das Ende des Weges erreichen und alles an Wissen über unsere Gefühle und Psyche erlangen- dann wäre es uns bestimmt auch möglich dieses in Form von Technologien an Roboter weiter zu geben. Eine derartige Innovation würde unsere Gesellschaft erheblich verändern und ein komplett neues System erfordern. Roboter wären dann nicht nur noch Maschinen, sondern gleichwertige, aber zugleich vom Menschen erschaffene „Lebewesen“, deren oberste Handelsmaxime die gleiche wie beim Menschen wäre: Selbstschutz. Sie könnten eigenständig Entscheidungen treffen, Lernen und Denken. Doch wie auch die menschliche Psyche nicht immer ganz ohne Probleme abläuft, könnte ein kleiner Kurzschluss im Gefühlssystem der Roboter eine enorme Gefahr darstellen.

Doch, da die menschliche Rasse sich in ihrem Bestehen bis jetzt immer als sehr kritisch und prüfend gezeigt hat, ist es fraglich ob es überhaupt jemals zu einer Entwicklung und vor allem einer Umsetzung solcher Technologien kommen könnte, ohne damit eine gewaltige Revolution von Gegner auszulösen. Somit sollten wir doch lieber bis auf weiteres Science-Fiction Autoren derartige Zukunftsvisionen überlassen und hoffen, dass die Menschheit nur Gutes mit all den noch kommenden Innovationen und Erfindungen anstellen wird.

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Toiletten der Zukunft

Posted in Allgemeines on September 12th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Rund 2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen und Abwassernetzen. Damit auch diese Menschen in den nächsten Jahren von der weltweiten sanitären Evolution profitieren können rief eine Stiftung den Wettbewerb „Reinvent the toilet“ ins Leben.
Gesucht wird eine Lösung, die billig, energieeffizient und umweltfreundlich ist. Die Kosten der Toilette dürfen 5 US-Cent pro Tag und Nutzer nicht überschreiten und sie muss ohne jegliche Stromzufuhr von außen funktionieren, sowie eine möglichst effektive Verwertung bzw Entsorgung der entstehenden Rückstände ermöglichen. Unter diesen strikten Vorschriften der Gates Foundation arbeiten derzeit acht Forschergruppen an der Neuerfindung der Toilette.

Futuristisches Toilettenkonzept, Quelle: https://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71576.html

Futuristisches Toilettenkonzept, Quelle: https://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-71576.html

Eine der Ideen für eine potentielle Zukunftstoilette kommt von der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz. Das Team tüftelt an einem Prototypen, der mithilfe eines Membranfilters Urin und Feststoffe unverzüglich nach dem Geschäft trennt, um dann die flüssigen Bestandteile im weiteren Prozess soweit aufbereiten zu können, dass sie von dem Nutzer sogar zum Händewaschen genutzt werden können. Die festen Bestandteile hingegen sollen als Dünger genutzt werden. Das Problem der Stromversorgung wollen die Schweizer durch eine über das Gewicht des Benutzers gesteuerte Pumpe lösen, die das Wasser in einen über der Toilette befindlichen Speicher befördert. Alle weiteren Rückstände sollen dann zum Beispiel in auf Fahrrädern angebrachten Tanks zu zentralen Aufbereitungsanlagen befördert werden.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Der Zukunfts- Lokus des britische Teams Water Engineering and Development Centre der Universität Loughborough liefert nicht nur nutzbares Wasser, sondern auch noch wertvolles Brennmaterial. Innerhalb von Sekunden wollen die Forscher mit Hilfe hydrothermaler Karbonisierung jene Vorgänge nachbilden, die nach Millionen von Jahren auf der Erde zur Bildung von Braunkohle geführt haben. Die großen Mengen an Energie, die für das in einem Druckgefäß ablaufende Verfahren notwendig sind planen die Briten durch die Verbrennung der Exkremente zu erzeugen.

Doch diese Ideen werden zumindestens in ihrer Komplexität von dem Konzept der niederländischen Uni-Forschungsgruppe hochhaus übertroffen. Die wollen die Exkremente mit Hilfe von Mikrowellen zu Plasma erhitzen, um das dabei entstehende Synthese- Gas zur Betreibung einer Hochtemperatur Brennstoffzelle zu nutzen. Der Toilettengang würde somit Elektrizität erzeugen.

Für die Umsetzung all dieser visionären Gedanken will die Stiftung mehr als 40 Millionen Dollar in den Wettstreit investieren. Ob schlussendlich all diese Ideen funktionieren steht natürlich noch nicht fest und wird sich erst anhand von diversen Tests und Versuchen zeigen müssen. Doch unabhängig davon, ob die derzeitigen Konzepte der Wettbewerber aufgehen, müssen sie bereits im August nächsten Jahres ihren fertiggestellten Prototypen des Donnerbalkens 2.0 vorstellen. Dann will sich die Gates- Stiftung entscheiden, welches der Modelle serienreif gemacht und in den betroffenen Ländern installiert werden soll.

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High-Tech-Tattoo

Posted in Aktuelle Erfindungen on September 9th, 2011 by Birte – Be the first to comment

EES – diese drei Buchstaben werden die Welt verändern. Sie stehen für „Electronic Epidermal System“, einer winzigen, flexiblen, elektronischen Schicht, die durch Anfeuchten mit Wasser auf die Haut aufgetragen wird und wichtige Vitalzeichen von Patienten messen kann.

elektronische "Haut"  Quelle: John A. Rogers

Elektronische "Haut" Quelle: John A. Rogers

Die bahnbrechende Erfindung von John A. Rogers und seinem Forscherteam besteht aus einer hauchdünnen, extrem dehnbaren sowie luftdurchlässigen Kunststofffolie, die auf dem ersten Blick zwar einem abwaschbaren Tattoo ähnelt, sich jedoch bei näherer Betrachtung als ein echtes High-Tech-Wunder entpuppt. Zwischen zwei Lagen ist auf einer Fläche, die kaum dicker ist als ein menschliches Haar, hoch komplexe Technik angesiedelt: Neben einer Solarzelle und Leuchtdioden befinden sich dort auch Speicher, Software sowie ein Rechenprozessor.

"Electronic Epidermal System"  Quelle: John A. Rogers

"Electronic Epidermal System" Quelle: John A. Rogers

Sobald in der elektronischen „Haut“ medizinische Informationen wie Muskelsignale, Herzschlag und Hirnströme eingehen, werden diese direkt und drahtlos an die jeweiligen Messstationen beziehungsweise Ärzte übermittelt. Unförmige Geräte, störende Elektroden und aufwendige Kabel, mit denen Krankenhaus-Patienten bisher versehen wurden, um zum Beispiel deren Herzfunktion messen zu können, sind nun nicht mehr nötig und gehören daher ab sofort der Vergangenheit an.

Bis zu 24 Stunden kann das EES auf der Haut kleben und Messdaten übertragen. Anschließend lässt sich das hochleistungsstarke System wieder mühelos von Arm, Hals, Stirn, Wange oder Kinn entfernen, ohne dass dabei Rückstände bleiben, Schmerzen oder allergische Reaktionen auftreten.

Problemloses Abziehen des elektronischen Systems Quelle: John A. Rogers

Problemloses Abziehen des elektronischen Systems Quelle: John A. Rogers

Das temporäre Miniatur-Messgerät hat es also wirklich in sich und wird schon vor seiner Markteinführung die Welt der Technik sowie die der Erfindungen bereichern.

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Das leidige Problem mit dem Schreibutensil…

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on September 8th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Nehmen wir an Sie möchten ein Stück Stoff abmessen und abtrennen, einen Teppich passgenau zurechtschneiden oder vielleicht auch einfach nur mit Pappe und Papier ihre Kreativität ausleben. Nach intensiver Berechnung der Maße könnte nun gemessen und markiert werden- vorrausgesetzt man hätte etwas zum Markieren zur Hand. Meist ist dies nicht der Fall und das so enthusiastisch begonnene Projekt wird von der leidigen Suche nach einem zum Markieren geeigneten Stift unterbrochen. War die Suche schlussendlich erfolgreich dürfen dann sämtliche bereits vorgenommenen Arbeitsschritte erneut ausgeführt oder zumindestens ein weiteres Mal überprüft werden. All diese zusätzliche Arbeit könnte man sich ersparen, wenn man alle nötigen Utensilien in einem Gerät vereint parat hätte.

innovatives Universalmesser

innovatives Universalmesser

Die Erfindung von Herrn Ronny Neubert realisiert genau diese Vorstellung und könnte so den Werk- und Bastelalltag eines manchen chronischen Stiftesuchers auf innovative Weise erleichtern: ein Universalmesser, welches im Messerrücken einen Nut mit integriertem Stift aufweist. Wahlweise handelt es sich bei diesem Schreibutensil dann um einen Bleistift oder einen Kugelschreiber u.s.w., welcher durch Daumendruck nach vorn aus dem dafür vorgesehenen Schaft geschoben werden kann. Vorteilhafterweise schützt das Gehäuse des Messers den Stift vor Mienenbrüchen und enthält im Handteil einen Spitzer.

Das Universalmesser mit integrierter Schreibfunktion revolutioniert so den Markt der Outdoor-, Camping- oder Cuttermesser auf praktische und multifunktionelle Art und Weise und bringt Erleichterung in jede Schreinerei, Bastelstube oder heimische Werkstatt.

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Quantenrechner D-Wave One

Posted in Allgemeines on September 7th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Das Unternehmen D-Wave Systems Inc., mit Sitz in British Columbia, hat den ersten kommerziell verfügbaren Quantencomputer verkauft. Ein Jahr lang hat die US-Rüstungsfirma Lockheed Martin den Rechner reviewed und sich dann für den Kauf entschieden. Zehn Millionen Dollar lies sich das Unternehmen den zimmergroßen Rechner kosten.
Wahrscheinlich fragen Sie sich, was diesen Rechner so aussergewöhnlich macht das man dafür so viel Geld bezahlen muss?

Der D-Wave One verfügt über einen 128-Qubit Tiefkühlchip. Ähnlich wie ein normaler Computer besteht der Quantenrechner aus mikroskopisch kleinen Schaltern – wie der Name schon erahnen lässt unterliegen diese dem Gesetz der Quantenphysik. Folglich können die Qubits (Quantenschalter) gleichzeitig an und aus sein. In einem Quantenrechner können wahnsinnig viele Zahlen gleichzeitig existieren. Dafür verantwortlich ist die in Fachkreisen so genannte „Verschränkung“. Dabei werden Qubits miteinander verkettet und ermöglicht mit allen Zahlen gleichzeitig zu operieren. Aus diesem Grund stellt die Verschränkung auch das größte Potential des Computers dar. Ein Quantenchip wäre in der Lage Aufgaben sekundenschnell zu lösen, wohingegen ein herkömmlicher Supercomputer Jahre brauchen würde oder sie gar überhaupt nicht löst.
Programmierer dieser Welt erhoffen sich dadurch Fortschritte für die Erschaffung künstlicher Intelligenz, Verschlüsselungstechniken oder Simulationen.

D-Wave One Quelle: D-Wave Systems, Inc.

D-Wave One Quelle: D-Wave Systems, Inc.

Einige Wissenschaftler hegen ihre Zweifel an dem D-Wave One. Die Zweifel werden damit begründet, dass in Laborversuchen Quanteneffekte nur bei einzelnen Teilchen beobachtet werden konnten, denn die Steuerung von Atomen und die damit einhergehende Verschränkung gestaltet sich sehr schwierig. Meist reichen geringe Störungen, um die Teilchen aus dem Verband zu reißen. Aufgrund dieser Problematik ist bis dato noch kein Quantenrechner über das Experimentierstadium hinausgekommen.
Auch die Erbauer des D-Wave One kennen oben genannte Probleme und haben sie gekonnt umschifft. Sie arbeiten einfach mit ganzen Schaltkreisen und mühen sich nicht mit einzelnen Teilchen ab. Ähnlich wie herkömmliche Computerchips werden auch ihre Prozessoren hergestellt. Das Schlüsselwort ist Kälte. Während des Betriebs werden die Prozessoren auf eine Temperatur nur knapp oberhalb des absoluten Nullpunkts von 273 °C heruntergekühlt. Unter starker Kälte treten bei elektrischen Leitern Quanteneffekte auf.
Bereits unter Forschern setzt sich die Meinung durch, dass einem Quantenrechner nicht unbedingt eine Verschränkung vorausgesetzt ist.

Wir werden die Entwicklung der Quantenrechner mit großem Interesse weiterverfolgen.

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Ein Highlight des Ars electronica Festivals: die Linzer Klangwolke 2011

Posted in Allgemeines, Veranstaltungen on September 6th, 2011 by madlen – Be the first to comment

erfinder_ars_fw1 Bunte Kugeln am Himmel, ein feuerspeiendes Flugobjekt, kleine Ballonschirmchen, tausende Zuschauer und ein schwimmendes Flammenmeer – das sind nur einige Attribute, die das einstündige Feuerwerk-Spektakel am Samstagabend im Linzer Donaupark beschreiben. Ab 20:30 Uhr gaben über 20 Pyrotechniker ihr Können zum Besten und verwandelten den schwarzen Nachthimmel in eine Fantasiewelt, mit der eine Geschichte zu Frieden und Toleranz erzählt wurde. Angelehnt an die Geschichte Childhood’s End (Die letzte Generation) des Autors Arthur C. Clarke, handelte die Erzählung von Außerirdischen, die die Menschheit beschützen und bewachen und letztendlich dann doch verlassen, weil sie erwachsen geworden ist. Das Motto dazu lautete: 2011-Feuerwelt. Eine Science-Fiction.

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Mehr als 120.000 Besucher genoßen das Spektakel und ein paar Bilder dazu, will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Der verantwortliche Pyrotechniker Christian Czech und Regisseur Beda Percht haben es geschafft, gigantische Feuerbilder zu malen und mit der Musik zu einem fulminanten Konzert zu vereinen. Die Musik stammt aus der Feder eines gebürtigen Franzosen, Thierry Zaboitzeff. Die Klangwolke gibt’s übrigens schon so lange, wie es das Ars electronica Festival gibt, nämlich seit 1979. Das hat uns Herr Prof. Dr. Hannes Leopoldseder verraten, einer der Mitbegründer des Festivals.

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