Archive for November, 2011

Schuhabrieb und Stauchungen im Fersenbereich adé

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on November 30th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Autofahren Wer kennt das nicht: irgendwann wundert man sich warum man so helle, abgeriebene Stellen an der rechten Schuhferse hat. Manchmal kommt noch hinzu, dass das Material im Fersenbereich gestaucht ist.
Auch ich hatte mich gewundert, bis es mir irgendwann dämmerte – das Autofahren!
Durch die ständigen Bewegungen des rechten Fußes beim Bremsen und Gas geben scheuert man mit der Ferse über die Fußmatte bis dieser unschöne Abrieb zu sehen ist.
Obwohl die Schuhsohle oftmals intakt ist werden die Schuhe entsorgt, weil die Stauchungen unangenehm beim Laufen sind und der Fersenabrieb komisch Aussehen. Eine unnötige Geldverschwendung dachte sich auch Herr Siemer. Er musste bereits einige Paar Schuhe entsorgen, weil sie durch die oben genannten Probleme gezeichnet waren.
Er erfand eine Fußmatte zum Schutz der rechten Schuhferse. Diese neuartige Autofußmatte besitzt eine integrierter Fersenstütze zum Schutz der rechten Schuhferse, damit das Schuhmaterial optimal vor Abrieb und Stauchungen geschützt ist.
Technisch gelöst wird das Problem durch eine höhere Stärke der Fußmatte, welche eine Erhöhung oder ein „Ruheloch“ aufweist, mit dessen Hilfe der Fuß aktiv die Ferse stützt.
Die Fußmatte kann in jedem Fahrzeug einfach nachgerüstet werden und schont die Ferse ihrer Schuhe auf einfach aber geniale Weise.

Fersenschutz

Fersenschutz

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Nette Menschen einfach erkannt

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on November 29th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Wir Deutschen sind sehr reisefreudig. Zu unserem liebsten Reiseziel gehört das EU-Ausland – genauer Italien, Spanien und Österreich. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir aber am allerliebsten im eigenen Land verreisen.

Reisen
Wenn wir dann auf große Reise gehen, möchten wir das alles perfekt ist. Dazu gehören auch nette Menschen, die an unserem Urlaubsziel leben. Hand aufs Herz: Wer hat sich bei einer Städtereise nicht schon einmal im Großstadtdschungel verlaufen? Wenn man dann zu allem Überfluss auch noch mit seinem Stadtplan nicht zurechtkommt, ist man schnell auf die Hilfe von Passanten angewiesen. Blöd ist nur, wenn man auf ein Exemplar trifft das sehr unfreundlich ist und einen einfach stehen lässt – da kann die Laune rasant in den Keller rutschen.

Herr Schäfer hat sich für solche Fälle eine nette Erkennungstaktik einfallen lassen. Seine Taktik ist eine Anstecknadel mit einem netten Gesicht drauf. Das Ganze heißt dann z. B. „freundlicher Europäer„. Selbstverständlich kann das für jedes Land individuell gestaltet werden.

Und so funktioniert es:

Die Anstecknadel signalisiert, dass der Träger ein freundlicher Mensch ist und gerne Auskunft gibt bzw. behilflich ist. Dafür muss die Nadel gut sichtbar z. B. an der Jacke oder der Tasche getragen werden. Entsprechende Personen wissen mit nur einem Blick, dass der oder die Träger/in ein netter Mensch ist, den man ohne Problem um Rat fragen kann.
Die Nadel kann im Urlaub oder auf Reisen auch selbst angesteckt werden, um so schneller freundliche Gleichgesinnte zu treffen.

freundlicher Europäer

freundlicher Europäer

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Nüsse schneller knacken

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on November 28th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit


Passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit möchte ich heute eine neue Erfindung vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen neuartigen Nussknacker.
Gerade in der Adventszeit sitzt man abends im warmen Wohnzimmer und knackt ein paar Nüsschen, die man im Herbst selbst gesammelt hat.

Herr Bogdanski hat einen Nussknacker erfunden, der mit einem Hebel und zwei Lochpfannen ausgestattet ist. Es ist bekannt, dass Nüsse knacken beschwerlich und mühsam sein kann. Der Nussknacker von Herrn Bogdanski hingegen verspricht kinderleichtes und schnelles knacken von Nüssen.

Nüsse

Nüsse

Durch die Hebelwirkung ist es sehr leicht unterschiedliche Nüsse mit sehr wenig Anstrengung zu knacken. Um die Schalen der Nüsse aufzufangen bzw. zu verhindern, dass diese beim Knackvorgang ungewollt im Raum verteilt werden, ist ein Auffangbehälter vorgesehen. Das verhindert, dass Schalensplitter beim Frühjahrsputz unter der Couch gefunden werden.

Nussknacker

Nussknacker

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Ergreife deine Chance und werde Praktikant beim Erfinderhaus!

Posted in Allgemeines on November 19th, 2011 by madlen – Kommentare deaktiviert für Ergreife deine Chance und werde Praktikant beim Erfinderhaus!

Wolltest du schon immer die Zukunft mitgestalten, an der Verwirklichung von innovativen Produkten mitarbeiten, täglich mit interessanten Menschen in Berührung kommen und dich in einem harmonischen Arbeitsumfeld entfalten? Jetzt hast du die Chance – du musst sie nur ergreifen!

Wir, die Firma Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH mit Sitz in Berlin, Salzburg und Miami, casten ab sofort wieder für ein vergütetes Praktikum nach neuen PraktikantInnen im Bereich PR/ Marketing und Research für Berlin!

erfinder

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung neuer Innovationen und Schutzrechte. Bei einer erfolgreichen Umsetzung werden diese Produkte in unseren Erfinderläden in Berlin und Salzburg angeboten.

Ab sofort suchen wir für ein vergütetes Praktikum zwei engagierte, dynamische PraktikantInnen in Teil- oder Vollzeit für eine Dauer von mindestens 6 Monaten.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:
* Erfindungen auf dem Weg zum Markt begleiten
* Neuheitsrecherche im Internet (nach Produkten und Patenten)
* Pressearbeit (großteils online)
* Erfindungen in Onlinemarktplätze einstellen
* Befragungen zu neuen Erfindungen in Foren
* Recherche nach potentiellen Lizenznehmern
* Potentielle Lizenznehmer ansprechen und Erfindungen vorstellen (kein Verkauf!)
* Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie

Das bringst du mit:

* Affinität für die Bereiche Internet und Online Marketing

* Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten

* Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer Berater in laufende Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut. Wir bieten dir die Möglichkeit, begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Marketingumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”, dann schicke deine vollständigen Bewerbungsunterlagen an:

Firma: Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH
Dienstort: Gleimstr. 31, 10437 Berlin
Dienstbeginn: ab sofort
Job-Bezeichnung: PR/ Marketing & Research

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Zeigt her eure Beine…

Posted in Allgemeines on November 18th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Bis 1930 war Japan der Hauptlieferant von Seide für die USA. Als der Inselstaat versuchte zu expandieren, sahen die Vereinigten Staaten die Handelsbeziehungen gefährdet. Um die knapp gewordene Seide zu ersetzen musste ein vergleichbares Substitut her. Deshalb versuchte Wallace Hume Carothers mit seinem Forschungsteam von der Firma DuPont de Memours & Co., eine künstliche Faser herzustellen, die der Seide ähnelt.

Im Februar 1935 erhielt Carothers, im Rahmen eines Experiments, eine durchsichtige seidig schimmernde Faser, das Polyamid 6.6. Das neue Material galt als besonders reiß- und scheuerfest, leicht waschbar und schnell trocknend. Als eine vollsynthetische Faser „aus Kohle, Wasser und Luft“ stellte die Firma DuPont das Nylon 1938 in einer Anzeigenkampagne erstmals der Öffentlichkeit vor.
Fast gleichzeitig entwickelte der deutsche Chemiker Paul Schlack eine fast identische Kunstseide: Perlon.

Schlack und Carothers

Schlack und Carothers

Im Oktober 1939 fand ein erster Testverkauf von 4000 aus Nylon hergestellten Damenstrümpfen statt: Innerhalb von drei Stunden waren sie komplett ausverkauft.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges waren die Nylons aus der Produktpalette verschwunden. Fortan sollte der neue Stoff keine Frauenbeine mehr schmücken. Als kriegswichtiges Material wurde er stattdessen zu militärischer Ausrüstung verarbeitet. Nur Filmstars konnten sich die luxuriösen Beinkleider noch leisten. Die amerikanische Durchschnittsfrau aber spendete ihre alten Strümpfe – die wurden dann zu Fallschirmen verarbeitet.

Ende der 50er-Jahre mit der Weiterentwicklung der Textilmaschinen, begann der Siegeszug des nahtlosen Strumpfs. Die Maschinen machten es möglich, die bislang produzierten Nylonstrümpfe mit einem Höschenteil zu versehen: Der Massenproduktion der Strumpfhose stand nichts mehr im Wege. Der Durchbruch gelang dieser Innovation in den Sechzigern. Unter dem Minirock waren die Nylonstrumpfhosen praktischer und bequemer als Strümpfe mit Halter und Hüftgürtel.
In der Wirtschaftswunderzeit eroberten die Nylons aber auch die deutschen Fräuleins.

Zur Namensgebung des Nylons existiert eine Legende: Carothers soll erkannt haben, dass die hervorragenden Fasereigenschaften des Polyamids 6.6 das japanische Seidenmonopol bedrohen könnte und soll rief daraufhin „Now, you lousy old nipponese“. Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter ergeben das Wort Nylon.

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Mit Löschblatt und Blechdose zu mehr Kaffeegenuss

Posted in Allgemeines on November 17th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Melitta Bentz

Melitta Bentz

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Kaffeepulver noch komplett mit Wasser aufgebrüht und dann durch ein Sieb wieder abgeschüttet. Oder aber man nahm einen Kaffeebeutel zur Hand, der jedoch nach häufigem Gebrauch den Kaffee eher muffig denn aromatisch schmecken lies. Das wollte Amalie Auguste Melitta Bentz, Hausfrau und Liebhaberin frisch aufgebrühten Kaffees aus Dresden, so nicht weiter hinnehmen und erfand im Herbst 1908 die Urform der Kaffeefiltertüte. Sie nahm einen Hammer sowie einen Nagel zur Hand und durchlöcherte damit den Boden einer einfachen Konservendose. Darauf legt sie ein Löschblatt aus dem Schulheft eines ihrer Söhne.

Aus dem Geistesblitz wird eine Geschäftsidee, die noch im selben Jahr patentiert wird. Am 20. Juni 1908 verleiht das Kaiserliche Patentamt in Berlin Melitta Bentz Gebrauchsmusterschutz für den mit „Filtrierpapier“ arbeitenden „Kaffeefilter mit nach unten gewölbtem, mit einem Abflussloch versehenem Boden sowie mit schräg gerichteten Durchflusslöchern“.

Noch im Dezember desselben Jahres gründet sie ein Familienunternehmen mit ihrem Namen: Melitta. Mit einem Eigenkapital von nur 72 Pfennigen wurde ihr Unternehmen am 15. Dezember des gleichen Jahres in das Handelsregister eingetragen.
Um Werbung für ihre Erfindung zu machen organisierte sie Kaffeekränzchen, bei denen sie den Damen höchsten Kaffeegenuss mit Hilfe ihres Wunderfilters versprach. Ihr Ehemann Hugo führte währenddessen die Handhabung des Kaffeefilters in Schaufenstern vor. Und die Bentz-Söhne Horst und Willy liefern mit dem Bollerwagen das Filterpapier aus.
Das Geschäft boomt: Der vormalige Messingtopf wird durch einen Porzellanfilter ersetzt. Bereits kurz nach dem Umzug in eine alte Schokoladenfabrik in Minden, kommt 1936 der heute noch gebräuchliche und patentierte konische Filter mit der Filtertüte auf den Markt. Der Melitta-Schriftzug stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Die Erfinderin stirbt 1950 in Holzhausen. Melitta ist längst ein Synonym für Filtertüten geworden.

Kaffeefiltertüten

Kaffeefiltertüten

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Kleine Folie mit großer Wirkung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on November 16th, 2011 by madlen – Be the first to comment

In der kalten Jahreszeit müssen wir wieder die Heizung aufdrehen, damit wir es in unserem Heim schön warm und gemütlich haben.
Deshalb sind in jedem Haushalt Heizkörper mit Thermostaten zu finden. Aber woher weiß ich, wie ich das Thermostat einstellen soll damit ich die für mich angenehmste Zimmertemperatur erreiche? Dieser Problematik ist auch Herr Müller auf den Grund gegangen und hat eine Klebefolie für Heizkörperthermostate entwickelt.

Geld sparen

Geld sparen

Die herkömmlichen Thermostate weisen i. d. R. eine Zahlenskala von eins bis fünf auf. Deshalb weiß man grundsätzlich nicht, welche Zahl eingestellt werden muss, um die für sich angenehmste Raumtemperatur einzustellen. Das bedeutet, dass Räume oftmals zu stark beheizt werden und dadurch viel Energie verschwendet wird. Leider entstehen durch diese Verschwendung hohe Kosten und am Ende des Jahres kann das eine hohe Betriebskostennachzahlung zur Folge haben.
Ein Hersteller hat bereits reagiert und fertigt Nachrüstthermostate mit Temperaturangaben – die jedoch sehr teuer sind.

Die Klebefolien von Herrn Müller sind mit Temperaturskalen von 9 bis 28 Grad Celsius bedruckt. Diese werden einfach und schnell auf den Thermostaten angebracht. Die Temperaturskala des Aufklebers ermöglicht präzise Einstellung der gewünschten Raumtemperatur. Eine sehr nützliche Erfindung die Energieverschwendung vermeidet und Energiekosten auf einfache aber sehr effektive Weise verringert. Somit lassen sich Jahr für Jahr bis zu 30% Heizkosten sparen! Bei Interesse an Heizkosteneinsparung kann die Folie unter https://thermoeasy.de käuflich erworben werden.

Aufkleber

Aufkleber

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Kaffeesucht + Laufunlust = Webcam

Posted in Allgemeines on November 15th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Vor 20 Jahren wurde die Webcam erfunden. Angefangen hat alles mit einer Kaffeemaschinen-Kamera im Computerlabor der Universität Cambridge. Dabei wollte Quentin Stafford-Fraser nur seinen Kollegen helfen, die auf der Suche nach einer Tasse Kaffee häufig vor einer leeren Kanne standen.

Erfindung an einem Nachmittag

Erfindung an einem Nachmittag

Deshalb richtete er eine Kamera auf die Kaffeemaschine und übertrug das Bild auf die Rechner im Computerlabor – und er erfand mal ganz nebenbei die Webcam. Seine Erfindung revolutionierte die Onlinekommunikation grundlegend. Das realisierte der heute 44-jährige Unternehmer erst viel später.

Zur Erfindung kam es, als Stafford-Fraser wissenschaftlicher Assistent in einer Forschergruppe am Computerlabor in Cambridge war. Dort mussten sich die Mitarbeiter eine Kaffeemaschine teilen. Die meisten Kaffeesüchtigen Programmierer haben in der Nähe der Kaffeemaschine gearbeitet, wohingegen andere Kaffeesüchtige in anderen Räumen oder auf anderen Etagen tätig waren. Sie mussten dann immer zur Kaffeemaschine laufen, nur um dann doch festzustellen, dass die Kanne mal wieder leer ist.

Wir wissen nicht erst seit Erfindung der Fernbedienung, dass 95% aller Erfindung der Faulheit geschuldet sind. Auch im Fall der Cambridge Forscher hat die Faulheit für eine digitale Revolution gesorgt.

webcam1 Die Kaffeesucht gepaart mit akuter Laufunlust führte dazu, dass Stafford-Fraser sich zusammen mit einem Freund eine Videokamera schnappte und diese auf die Kaffeemaschine richtete. Die Kamera wurde an einen Computer angeschlossen und dank einer selbstgeschriebenen Software wurde alle drei Minuten ein verschwommenes Bild der Kanne an die Desktops der Mitarbeiter gesendet.

Wenige Jahre später ging die Webcam in Serienproduktion und wurde kleiner, leistungsfähiger und schärfer. Heutzutage sind Webcams nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken – ob bei beruflichen Meetings oder bei privaten Telefongesprächen mit der Freundin die irgendwo in der Welt unterwegs ist.

Webcam

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125 Jahre Spülmaschine

Posted in Allgemeines on November 14th, 2011 by madlen – Be the first to comment

© Archive Mary Evans

© Archive Mary Evans


Bereits im 19. Jahrhundert waren Frauen es leid große Mengen Geschirr spülen zu müssen – so auch die Amerikanerin Josephine Cochran. Im Jahre 1886 erfand sie eine Maschine die Geschirr spült und meldete diese beim Patentamt als Patent an. Damit gilt sie nicht nur als Erfinderin der Spülmaschine, sondern auch als die erste Frau, die jemals ein Patent angemeldet hat.

Das erste Spülmaschinengerät bestand aus einem Rad das durch einen Motor in Rotation versetzt wurde. Passende Drahtkörbe nahmen das Geschirr auf und dieses wurde im Endeffekt von heißem Seifenwasser gespült.

Die elektrische Spülmaschine, die bis heute Generationen von Hausfrauen, Hausmännern und Gastronomiespülern das Leben erleichtert, wurde 1929 in Deutschland eingeführt. Doch aufgrund von Krieg und Armut wurde die schnelle Verbreitung der Maschine gehemmt, so dass sie noch in den fünfziger Jahren als absolutes Luxusgut galt. Erst im Zuge der gesellschaftlichen Aufbrüche der 60er Jahre habe dann auch die Spülmaschine in Deutschland ihren Siegeszug antreten können. In den 1970er Jahren wurden sie schließlich zum Verkaufsschlager vieler west- und ostdeutscher Hersteller.

Geschirrspülmaschine

Geschirrspülmaschine

Auch wenn der Einzug der Spülmaschine in deutsche Haushalte eher schleppend anfing, ist sie doch inzwischen aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. In Deutschland besitzt, laut Statistischem Bundesamt, rund jeder zweite Haushalt eine Spülmaschine. Dank der modernen Elektronik sind die Geräte sogar ökologisch „korrekter“, weil wirtschaftlicher als das klassische Spülen von Hand.

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Patentiertes Sonnenschutzrollo aus Wellblech

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on November 11th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Heute möchte ich eine sehr innovative Erfindung auf dem Gebiet der Sonnenschutzrollos vorstellen.

Rollo aus Wellblech

Rollo aus Wellblech

Herr Cianci hat ein neuartiges Rollo aus Wellblech entwickelt, dass zur Steigerung der Raumhelligkeit durch zweifach geschlitzte Lamellen beiträgt. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, dass das Rollo auch an Dachfenster angebracht werden kann. Die Behangstruktur ist sehr stabil, da keine Einzelprofile vorhanden sind die ggf. hängen bleiben können. Außerdem zeichnet es sich durch hohe Windstabilität sowie optimalen Blendschutz bei bestmöglichem Ausblick und Transparenz aus. Weiterhin bietet es ästhetische Gestaltungsmöglichkeiten der Fassadenoptik durch filigrane Lamellenstruktur. Das bedeutet, dass es entweder an der Fassade aufsetzbar ist oder in der Fassade integriert werden kann. Es kann sowohl rechts als auch links gewickelt werden. Weiterhin garantiert es eine 100% Abschattung ab einem 20° Sonnenstand zum Horizont. Herr Cianci hat auf diese innovative Erfindung ein Patent erhalten.

Lichtreflexion bei Schrägfenster

Lichtreflexion bei Schrägfenster

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