Archive for Mai, 2012

Strom beginnt zu fließen

Posted in Allgemeines on Mai 30th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Alessandro Volta und Voltasche Säule

Alessandro Volta und Voltasche Säule


Die heutige Batterie ist auf den begnadeten italienischen Physiker Alessandro Volta zurückzuführen.
Volta erfand den Elektrophor, eine primitive Spannungsquelle und entdeckte 1776 das Methan. Fünf Jahre nachdem er Professor an der Universität Pavia wurde, erfand er 1783 den Kondensator. Sein Entdeckergeist trieb ihn fortwährend an. So entwickelte er in den 90er-Jahren des 18. Jahrhunderts die erste primitive Batterie – die Voltasche Säule. Sie gilt als Verläufer der heutigen Batterie.

Bereits 1780 entdeckte der Arzt Luigi Galvani von der Universität Bologna zufällig, dass ein abgetrennter Froschschenkel zuckt, wenn man einen Eisen- und Kupferdraht in ihm zusammenführt.

Volta widerholte dieses Experiment und entdeckte, dass zwischen zwei unterschiedlichen Metallen elektrische Spannung herrscht, die zu einem Ladungsstrom führt, sobald man sie auf eine elektrische Weise verbindet.
Diesen Effekt verstärkte er, indem er abwechselnd mehrere Kupfer- und Zinkplättchen aufeinander schichtete, zwischen denen mit Salzlösung getränkte Filzstreifen lagen. Sofern die obere und untere Platte verbunden wurden, floss Strom.
Damit hatte Volta die erste Batterie erfunden. Spekulationen zur Folge hatte die Batterie eine Spannung von etwa 100 Volt.

Die erste wieder aufladbare Batterie wurde indes von einem Franzosen, mit Hilfe eines Bleiakkus, im Jahre 1859 erfunden. Dies war die Geburtsstunde des Akkumulators.
Rund 20 Jahre dauerte es, bis dieser industriell genutzt wurde.

1897 wurde zu Ehren Voltas die Maßeinheit für elektrische Spannung Volt genannt.

Aufbau einer Batterie

Aufbau einer Batterie

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Osmosekraftwerk – Grüner Strom aus Süß- und Salzwasser

Posted in Allgemeines on Mai 29th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Ein Osmosekraftwerk erzeugt Strom, indem es den Unterschied des Salzgehaltes zwischen Meer- und Süßwasser nutzt. In Norwegen, genauer in Tofte, wurde 2009 die erste Pilotanlage der Welt in Betrieb genommen. Nun suchen Forscher weltweit nach weiteren Standorten.

Foto: Statkraft, Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Foto: Statkraft, Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Funktionsweise eines solchen Kraftwerks ist einzigartig. Die Energie wird über das Osmoseprinzip gewonnen. Das Süßwasser und das salzige Meerwasser werden durch eine Membran getrennt. Wenn das Süßwasser durch die Membran strömt, um das Salzwasser auf der anderen Seite zu verdünnen, entsteht im Salzwasser ein Überdruck, der die Turbine antreibt und so Strom erzeugt.
Der praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehende Rohstoff für die Anlage ist Süßwasser aus einem Fluss und Salzwasser aus dem Meer. Es wird zunächst gefiltert, damit das Herzstück der Anlage, die extrem feine Membran, nicht durch feine Schmutzpartikel verstopft. Das später verdünnte Salzwasser oder versalzene Süßwasser wird wieder ins Meer gepumpt.

Das größte Entwicklungspotenzial der Anlage steckt in den Membranen. Weltweit tüfteln Forscherteams an neuen Membrantechnologien.

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien können Osmosekraftwerke kontinuierlich, d. h. rum um die Uhr, Strom liefern. Osmotisch erzeugter Strom ist eine saubere, erneuerbare Energie mit einem globalen Potenzial. Dennoch ist dieser Strom bis dato noch nicht wettbewerbsfähig.
Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis es soweit ist. Doch grundsätzlich sind solche Kraftwerke ein positiver Beitrag zur angestrebten Energiewende.

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Neuartige Solaranlage mit Hybrid- bzw. Kombikollektor

Posted in Aktuelle Erfindungen, patent-net.de on Mai 20th, 2012 by jordan – Be the first to comment

Der Jahresweltenergiebedarf der Menschheit könnte durch die Sonneneinstrahlung innerhalb einer halben Stunde gedeckt werden. Die Sonne schenkt uns so viel Energie, von der wir nur einen kleinen Bruchteil zu nutzen gelernt haben. Um den Energieertrag der Sonneneinstrahlung zu erhöhen und die Umwelt mehr zu entlasten, sollte der Wirkungsgrad der Solaranlagen erhöht werden.

Die Sonneneinstrahlung in Deutschland beträgt ca. 1000 W/m2. Dabei liegt die Energieausbeute bei ca. 100-120 W/m2 bei den Photovoltaikanlagen und ca. 500-600 W/m2 bei den thermischen Solaranlagen. Die Monate im Sommerhalbjahr (April bis September) sind die einstrahlungsrelevanten Monate, auf die etwa 75% der Jahreseinstrahlungssumme entfallen. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass die EU bei Neubauten die Einführung des Nullenergiehauses bis zum Jahr 2025 als Standard anstrebt.

Hybridkollektor

Bei der herkömmlichen Photovoltaikanlage wird der Wirkungsgrad wegen der Erhitzung von Halbleiterzellen um bis zu 30 % gesenkt. Der Anlagepreis wird im Wesentlichen vom Preis der Photozellen bestimmt. Die thermischen Solaranlagen sind zwar wesentlich günstiger als die photovoltaischen, lassen aber den „elektrischen“ Teil der Sonneneinstrahlung außer Acht.
Um die Vorteile der herkömmlichen Anlagen hervorzuheben und die Nachteile zu mindern, wird ein Hybrid- bzw. Kombikollektor entwickelt. Eine größere Energieausbeute lässt sich auf folgendem Wege erreichen. Die gesamte Sonneneinstrahlung wird durch einen Strahlungsbündler eingefangen und geteilt weitergeleitet – der „elektrische“ Teil wird auf die photovoltaische Zelle konzentriert und der „thermische“ Teil durch die Wände des Strahlungsbündlers auf die wärmeabführenden Leitungen (zweiter Kreis) durchgelassen. Die photovoltaischen Zellen werden mit einem anderen wärmeabführenden Kreis (erster Kreis) auf die optimale Temperatur abgekühlt, wobei diese thermische Energie für die Vorwärmung des zweiten Kreises benutzt wird. Die Wände des Bündlers sind mit einer Nanobeschichtung versehen, mit deren Hilfe die Teilung der Sonneneinstrahlung geschieht.

Modell vom Kombikollektor. Schnitt rechts

Modell vom Kombikollektor. Schnitt rechts

Die Zwischenräume zwischen den Strahlungsbündlern haben eine wesentlich größere Grundfläche (n-fach, im dargestellten Modell 20-fach) als die Fläche der photovoltaischen Zellen. Dies bringt mit sich die Kosteneinsparung für photovoltaischen Zellen (bei gleicher oder höherer Leistung). Die Zwischenräume zwischen den Strahlungsbündlern sind in beiden Richtungen mit wärmeabführenden Leitungen versehen. Dadurch wird die Effizienz beim Auffangen von thermischer Energie höher als bei den herkömmlichen Solaranlagen.

Modell vom Kombikollektor. Schnitt links.

Modell vom Kombikollektor. Schnitt links.

Als Alternative (s. Gesamtbild) ist links ein länglicher Bündler dargestellt. Aus Herstellungsgründen dürfte es einfacher sein, die Strahlungsbündler auf die
gesamte Länge des Kollektors zu fertigen (obwohl die Bestrahlung der photovoltaischen Zellen sowie die gesamte Effizienz der Anlage kleiner wird).

Folgende Vorteile ergeben sich mit dem Kombikollektor:
1. Die Effizienz der Photozellen wird alleine wegen der aktiven Kühlung um bis zu ca. 25% – 30% erhöht.
2. Die Einstrahlungsintensität kann (je nach ausgewählter Geometrie des Trichters) n-fach erhöht werden (im Modell nur durch den Konzentrator 20-fach).
3. Eine Steigerung der thermischen Anteile der Energieausbeute, da das Medium des 2.Kreises von dem Medium des 1.Kreises vorgewärmt wird.
4. Ein Abwerfen der Sonnenenergie (besonders in Sommermonaten) wird wegen der selektiven Beschichtung des Trichters nahezu vollkommen verhindert.
5. Wesentlich geringere Kosten von Halbleiterelementen (je nach Geometrie des Trichters, im Modell 20-fach).
6. Mit dem von mir entwickelten Kombikollektor kann ein „Blockheizkraftwerk“ z.B. eine Siedlung zumindest mit thermischer Energie komplett versorgt werden, wenn an die Anlage eine Wärmepumpe angeschlossen wird (deren Jahresarbeitszahl – COP – damit wesentlich erhöht wird). In Sommermonaten lässt sich noch zusätzliche elektrische Energie gewinnen.
7. Die Anlage lässt sich komplett in die Dach- und Wandkonstruktion integrieren. Auf die übliche Bedachung und Wandverkleidung kann verzichtet werden. Die Anlage kann so konzipiert werden, dass das Gebäude komplett mit elektrischer und thermischer Energie versorgt und Energie noch ins Netz eingespeist werden kann.
8. Mit der Entwicklung der Energiespeicherungstechnik (Batterien) wird es auch möglich sein, die autonome Energieversorgung des Nutzers zu gewähren.
9. Eine Stilllegung der Solaranlage wegen des hohen thermischen Energieertrages in Sommermonaten entfällt, denn es entsteht ein viel größerer elektrischer Energieertrag.
10. Deutlich größere Energieausbeute und höherer Wirkungsgrad der gesamten Anlage, also eine deutlich bessere wirtschaftliche Nutzung der Sonnenenergie.

Für diese Erfindung werden noch Partner gesucht.

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Vorstellungsrunde: die neuesten Erfindungen

Posted in Allgemeines, patent-net.de on Mai 18th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Heute ist es wieder soweit. Eine Woche ist bereits erneut ins Land gegangen und wir stellen heute wieder Erfindungen externer Tüftler und Denker vor.

patent-net

Auf unserer hauseigenen Internetplattform patent-net.de haben Erfinder die Möglichkeit ihre Ideen einzustellen und so darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen den Neuzugängen etwas unter die Arme greifen und werden deshalb wöchentlich über die neuesten Erfindungen schreiben.

Hier ist auch schon eine Auswahl interessanter, spannender und neuer Erfindungen auf Patent-net.de:

1. Navipointer = Touch Lösungen für Handschuhe
Jetzt können mit angezogenen Handschuhen Handy, I-Phone, Smartphone, Tablet PC, Navigationsgeräte und Tastenbediengeräte, auch bei Kälte, sicher bedient werden. Optimal auch für große Finger. Verwendbar in allen Lebensbereichen wie z.B. Industrie, Gesundheitswesen, Freizeit und Sport.

2. Kombi -Entkerner und Marmeladenkocher
Mit diesem neuartigen Gerät ist es möglich ohne großen Aufwand Marmeladen aus Kernobst zu kochen. Kein mühsames Entsteinen ist nötig. Sie geben das Steinobst ins Gerät, bringen es zum Kochen. Dann wird durch den Einsatz eines automatischen Rührarmes das Fruchtfleisch von den Kernen getrennt. Das Sieb mit den Steinen wird entfernt und das Fruchtfleisch kann mit dem Gelierzucker zur Marmelade weiter verarbeitet werden.

3. stromgesteuerter Tiefpass
Ein mittels eines variablen Stromes einstellbarer Tiefpassfilter. Der Filter hat 24db/Oktave und kann zur Resonanz gebracht werden. Das Steuersignal wird kompensiert.

Gefällt Ihnen eine der Erfindungen oder Sie kennen einen Hersteller der sie umsetzen könnte? Immer her mit Ihren Kontakten! Die Erfinder freuen sich über jeden Kontakt, Vertrieb, Hersteller, Partner, Lizenznehmer usw.

Fragen Sie sich gerade was patent-net.de eigentlich sein soll? Wir klären Sie kurz auf:

Als Marktplatz für Erfindungen und deren Schutzrechte ist patent-net.de eine ideale Plattform für Menschen mit Ideen sowie Querdenkern. Gleichzeitig bietet die Plattform, insbesondere Unternehmen, einen großen Pool an Lizenzen für Neuheiten und Innovationen. Mit mehr als 1000 neuartigen und geschützten Erfindungen, Marken und Designs, offeriert das Portal ungeahnte Möglichkeiten der Online-Vermarktung.

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Fünf Erfindungen aus der Hauptstadt und der Mark

Posted in Allgemeines on Mai 16th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Deutschland hat im Laufe der Jahre viele Tüftler hervorgebracht. Erfindungen wie Telefon, Zahnpasta, Automobil und Glühbirne sind im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken. Und auch der erste Computer wurde vor nunmehr 70 Jahren von einem Deutschen entwickelt: die Z3. Wir wollen heute fünf Erfindungen vorstellen die sowohl in der Hauptstadt als auch in der Mark Brandenburg ihren Ursprung haben.

Foto: Landesbildstelle, Berlin

Foto: Landesbildstelle, Berlin

Die Litfaßsäule
Der Verleger und Druckereibesitzer Ernst Litfaß liebte die preußische Ordnung und überzeugte den Polizeipräsidenten Karl Ludwig Friedrich von seinen Litfaßsäulen. Sie sollten dem unkontrollierten Plakatieren entgegenwirken. In der Nacht vom 1. Juli 1855 verschwanden alle Bekanntmachungen und Werbungen von Häusern, Zäunen und Bäumen. Am Morgen klebten alle relevanten Informationen fein säuberlich an 100 Litfaßsäulen und 50 Pumpenumhüllungen.
Der Verleger wurde kurzerhand zum „Säulenheiligen“ ernannt. Heute gibt es über 50.000 Litfaßsäulen in Deutschland.

Quelle: bayimg.com

Quelle: bayimg.com

Das Fax-Gerät
Der Eggmühler Diplomingenieur Rudolf Hell war seit seiner Kindheit von den Kommunikationsmitteln der Moderne begeistert. Er wollte nur eins: Den Fortschritt weiter vorantreiben. Babelsberg schien Hell als idealer Standort für eine Firmengründung, da im benachbarten Berlin die meisten Behörden, Forschungsgremien und Unternehmen der Branche angesiedelt waren. Schon kurz nach Firmengründung stellte der Ingenieur schließlich seinen Hell-Schreiber vor: ein Fax-Gerät. Die Idee war nicht neu, aber erst der Hell-Schreiber war so robust, schnell und verlässlich, dass er rundum alltagstauglich war. Denn wenn Sender und Empfänger nicht synchron liefen, wurde die Nachricht zwar schief, aber trotzdem lesbar übermittelt. 1931 gingen die Hell-Schreiber bei Siemens in Massenproduktion.

Quelle: hartl-verpackung.de

Quelle: hartl-verpackung.de

Der Pappteller
Mitte des 19. Jahrhundert war Papier ein teures Gut und wurde vorzugsweise mehrfach verwendet. Deshalb wurde Papier, insbesondere Buchseiten, Zeitungen etc., auf Märkten verwendet, um Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und andere darin einzuwickeln. Nachdem aufgedeckt wurde, dass die Druckerschwärze der Gesundheit schadet, fing der Luckenwalder Hermann Henschel zu experimentieren an.
Er experimentierte in seiner Werkstatt so lange mit Kartonmaterialien herum, bis schließlich 1867 der weltweit erste gepresste Pappteller entstand. Auch heute essen wir unsere Currywurst vom gleichen schneeweißen, gewellten Teller wie einst. Der 23-Jährige Henschel gründete schließlich eine Papierwarenfabrik, und sein Pappteller ging in Serie. Henschels Firma besteht als Luckenwalder Tüten- und Papptellerfabrik GmbH noch bis heute.

Quelle: giffits.de

Quelle: giffits.de

Das nahtlose Kondom
Schon die alten Ägypter verwendeten Verhütungsmittel die einem Kondom ähnelten. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Materialine als Kondom verwendet – Tierdärme, Fischblasen, Leinenhüllen, Ölpapier etc.
Charles Goodyear erfand 1839 das erste Gummi-Kondom. Es war zwei Millimeter dick und trug eine dicke Längsnaht, die nicht nur den jüdischen Berliner Julius Fromm störte. Im Jahre 1914 betrieb Fromm ein Werkstattgeschäft für Parfümerie- und Gummiwaren in einem Hinterhof im Prenzlauer Berg. Dort gelang es ihm mit einem in Gummilösung getauchten Glaskolben, das erste nahtlose Kondom herzustellen. Im Jahr 1916 kam es auf den Markt. Bis heute werden Kondome unter dem Markenamen „Fromm“ produziert.

Ohropax
Grund für die Erfindung der Ohropax war die Industrialisierung und der durch die Maschinen verursachte Lärm. Zum Schutz der Ohren haben sich die Arbeiter Gegenstände wie Holz, Metall oder Hartgummi in den Gehörgang gestopft, um sich vor dem Industrielärm zu schützen. Die harten Gegenstände waren nur unwesentlich angenehmer als der Lärm.

Maximilian Negwer aus Schlesien betrieb Anfang des 20. Jahrhunderts eine Fabrik in Berlin. Inspiriert von Homers Odysseus, der die Ohren seiner Männer mit Wachs verstopfen ließ, um sie vor dem verlockenden Sirenengesang zu schützen, kam er schließlich auf die Idee, einen neuen, angenehmeren Lärmstopp zu entwickeln. Aus einer Mischung aus Wachs, Vaseline und Baumwollwatte presste er kleine Kügelchen, die bequem zu tragen waren und sich ohne Rückstände wieder entfernen ließen. Negwer nannte sie Ohropax. Eine Wortschöpfung aus „Ohr“ und dem lateinischen Wort „Pax“ für Frieden. Ironischerweise machte der „Ohrenfrieden“ aber erst durch den 1. Weltkrieg richtig Karriere.

Quelle: klangschreiber.de

Quelle: klangschreiber.de

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Handy, Radio, Fernseher – Hertz sei Dank

Posted in Allgemeines on Mai 15th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Quelle: www.deutsches-museum.de

Quelle: www.deutsches-museum.de

Als Sohn eines Anwalts war Heinrich Rudolf Hertz am 22. Februar 1857 in Hamburg geboren worden. Schon früh fiel er durch sein hervorragendes Gedächtnis und seine Aufgewecktheit auf: In der Schule hatte er lediglich in Musik und Gesang schlechte Noten. 1874 machte Hertz in Hamburg sein Abitur. Er studierte in München Ingenieurwesen, wechselte aber bald zu den Naturwissenschaften und promovierte bereits mit 23 Jahren.

Schon als 28-Jähriger hatte Heinrich Hertz eine Professur für Physik an der Universität Karlsruhe inne. In bahnbrechenden Experimenten gelang es ihm zwischen 1886 und 1888, elektromagnetische Wellen zu erzeugen und nachzuweisen. Damit gelang es ihm die Theorie des Engländers James Clerk Maxwell zu bestätigen. Dessen Theorie besagte, dass sich elektrische und magnetische Phänomene mit endlicher Geschwindigkeit wellenartig im Raum ausbreiten.
In seinem Karlsruher Labor führte er erstmals die grundlegenden Versuche zum Nachweis elektromagnetischer Wellen aus und schaffte damit die Basis für die Forschung auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie. Der Physiker wurde weltberühmt.

Es sind ebendiese Wellen, die die Töne und Bilder übertragen, die wir mit Radio, Fernsehen oder Handy empfangen.

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Weniger CO2 Ausstoß durch Biokohle-Pellets

Posted in Allgemeines on Mai 14th, 2012 by madlen – Be the first to comment
Quelle: SunCoal Industries / Paul-Langrock.de

Quelle: SunCoal Industries / Paul-Langrock.de

Die Reduzierung klimaschädlicher Gase ist eine wichtige Aufgabe unserer Zeit. Ungefähr 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs werden heute noch durch fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas oder Kohle gedeckt. Durch die Verbrennung dieser fossilen Energieträger werden große Mengen CO2 aber auch Stickstoffoxide und Feinstaub freigesetzt, die das Klima sowie die Umwelt mehr als stark belasten.

Damit der Energiebedarf zukünftig weniger durch fossile Energieträger gedeckt werden kann, wird nach immer mehr Alternativen geforscht. Unter anderem hat das in Brandenburg ansässige Unternehmen SunCoal die Biokohle entwickelt.
Die schwarzen Lakritz ähnlichen Pellets werden aus gepressten Pflanzenresten gewonnen. Dabei hat die Biokohle einen hohen Energiewert und übertrifft sogar die energetische Ausbeute von Braunkohle. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern ist die Biokohle CO2-neutral, da sie beim Verbrennen ebenso viel Kohlendioxid abgibt wie die Pflanzen einst durch Photosynthese gebunden haben.

In einem mehrstufigen Verfahren werden biologische Abfälle wie Gras, Laub, Gärreste oder Inhalte der Biotonne zusammengepresst und entwässert. Obwohl die Herstellung aufwendig ist, bringt die Umwandlung Vorteile: Abfälle, die zuvor verbrannt oder kompostiert wurden, sind nun energetisch nutzbar.
Weiterhin kann die Biokohle problemlos gelagert und transportiert werden. Energiekonzerne können mit Hilfe der Biokohle die CO2-Bilanz ihrer Stein- und Braunkohlemeiler verbessern, da sie in regulären Kraftwerken verfeuert werden kann.

Zukünftig kann es so aussehen, dass man für die Entsorgung von Biomüll kein Geld mehr zahlen muss, sondern Geld verdient.

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Vorstellungsrunde: Die neuesten Erfindungen

Posted in Allgemeines, patent-net.de on Mai 11th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Heute ist es wieder soweit. Eine Woche ist bereits erneut ins Land gegangen und wir stellen heute wieder Erfindungen externer Tüftler und Denker vor.

patent-net

Auf unserer hauseigenen Internetplattform patent-net.de haben Erfinder die Möglichkeit ihre Ideen einzustellen und so darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen den Neuzugängen etwas unter die Arme greifen und werden deshalb wöchentlich über die neuesten Erfindungen schreiben.

Hier ist auch schon eine Auswahl interessanter, spannender und neuer Erfindungen auf Patent-net.de:

1. Steinzange
Zum anheben oder herauszeiehen von Steinen oder Platten. Die Steinzange kann auf bestimmte Größen eingestellt werden. Auf die Greifköpfe werden Klingen oder Messer gesetzt.

2. stromgesteuerter Tiefpass
Die Grundschaltung des invertierenden Tiefpassfilters auf Operationsverstärker-Basis wurde dahingehend geändert, dass die Festwiderstände am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers durch Silizium-Dioden ersetzt wurden.

3. Perfekte Sende-/Empfangsmethode für Mobilfunk
Mit der neuen Sende-/Empfangstechnik ist eine störungsfreie Übertragung von Funksignalen möglich. Es lässt sich als Zusatz in die vorhandenen Mobilfunksysteme integrieren, um den Datendurchsatz wesentlich zu beschleunigen, was z.B. für Videoübertragungen aufs Handy immer wichtiger wird. Pro Sende- und Empfangsbereich einer Basisstation sind um Faktoren mehr Teilnehmer möglich. Auch die Reichweite eines Senders oder Empfängers wird vergrößert.

Gefällt Ihnen eine der Erfindungen oder Sie kennen einen Hersteller der sie umsetzen könnte? Immer her mit Ihren Kontakten! Die Erfinder freuen sich über jeden Kontakt, Vertrieb, Hersteller, Partner, Lizenznehmer usw.

Fragen Sie sich gerade was patent-net.de eigentlich sein soll? Wir klären Sie kurz auf:

Als Marktplatz für Erfindungen und deren Schutzrechte ist patent-net.de eine ideale Plattform für Menschen mit Ideen sowie Querdenkern. Gleichzeitig bietet die Plattform, insbesondere Unternehmen, einen großen Pool an Lizenzen für Neuheiten und Innovationen. Mit mehr als 1000 neuartigen und geschützten Erfindungen, Marken und Designs, offeriert das Portal ungeahnte Möglichkeiten der Online-Vermarktung.

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Erfrischung mit Met

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Mai 11th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Verfahren zur Herstellung von Wein waren in Ägypten und Vorderasien bereits um 3500 v. Chr. bekannt, Metgewinnung hat eine etwas ältere Tradition. Der Honig wurde nämlich nicht nur gegessen, sondern auch als Konservierungsmittel von leicht verderblichen Nahrungsmitteln gebraucht. Oft hatte man Honig mit einem hohen Wassergehalt verwendet oder an einem feuchten Ort gelagert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Met entdeckt wurde, da die Gärung von Honig bei genügend hoher Feuchtigkeit automatisch einsetzt.

Met

Met

Die spontane Verwandlung von Honigwasser in ein viel geschmackvolleres Getränk mit der berauschenden Wirkung des Alkohols machten den Met in der nordischen Mythologie zum Trank und Geschenk der Götter. Met genoss bis ins Mittelalter einen hohen Stellenwert. Durch das Aufkommen von Bier im Norden und Wein im Süden Europas verringerte sich der Konsum von Met stetig, weil die Herstellung von Met im Vergleich zu Bier und Wein teurer und aufwändiger ist.
Heute kennen nur noch nord- und osteuropäische Gebiete eine Mettradition.

Damit der Met in Deutschland wieder mehr Anhänger findet hat Herr Stigler eine mit Met versetze Limonade kreiert. Die Metalnade kann sowohl heiß oder kalt getrunken werden.

Durch eine geeignete Marketingstrategie kann es gelingen, Met von einer Randerscheinung im deutschen Getränkemarkt zu einem ebenso erfolgreichen Produkt wie beispielsweise Bionade zu machen.
Dafür versetzt Herr Stigler den Honigwein mit Kohlensäure und verdünnt diesen zusätzlich mit einer anderen Flüssigkeit. So kann der Met problemlos mit gängigen Limonaden, Alkopops oder Biermischgetränken konkurrieren. Im Sommer kann die Metalnade als Erfrischungsgetränk und im Winter als Metalnade-Glühwein genossen werden.

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Der Grill für unterwegs

Posted in Allgemeines, Erfinderladen on Mai 10th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Car Grill

Car Grill

Endlich ist der Sommer angekommen und wir alle begrüßen ihn freudig und freuen uns auf das, was uns das Sommerwetter verspricht.
Die Sonne auf der Haut genießen, das kühle Bier im Gastgarten, feine Wanderausflüge in der Gegend und natürlich das Baden im See – das alles steht uns nun hoffentlich bevor und all das wird noch ein Stückchen feiner, wenn das abendliche Grillen ebenfalls mit auf dem Plan steht.

Sommerzeit ist Grillzeit und fast kein Geräusch klingt so lecker, wie das Fleisch, das auf dem Grillrost brutzelt oder das Gemüse, das saftig zischt. Wäre es nicht wunderbar, wenn es einen handlichen Grill gäbe, der wenig Platz braucht, kaum Gewicht hat und trotzdem alles für ein leckeres Grillen für unterwegs bietet?

Zum Glück gibt es ihn und sein Name ist CAR-Grill – der ideale Begleiter für Camping – Angel – und Reiseausflüge. In der handlichen Tragebox findet der Grillmeister allerlei. Neben dem Herzstück, einem Edelstahl-Dreibein-Grill gibt es natürlich ein Sackerl Kohle dazu, damit das Grillen sofort beginnen kann. Mit dabei sind ebenfalls Ketchup und Senf wie auch Zünder, damit der Funke überschlägt. Bei diesem Wunderpaket könnte man glatt unterstellen, er wäre einem Erfinderhaus entsprungen!

Der Grill steht sicher

Der Grill steht sicher

Der praktische CAR-Grill ist im Nu aufgebaut und steht auf unterschiedlichen Untergründen sicher dank seiner drei Beine. Mit der normalen Befüllung von 250g Holzkohle können etwa zehn Bratwürste schön brutzeln.
Da im Grillboden kleine Löcher sind, zieht die Luft gut durch und Hitze ist garantiert.
Außerdem kann der Deckel der Tragebox noch zusätzlich als Luftwedel verwendet werden. Da niemand gerne alleine grillt, kann der CAR-Grill problemlos mit anderen CAR-Grills kombiniert werden und dem erweiterten Spaß steht nichts mehr im Wege. Über dem geselligen Beisammen-Sein können die Grillmeister dann ihre Erfahrung austauschen.

Ist der Hunger gesättigt und die Kohle erloschen, wird der CAR-Grill ganz einfach wieder in die Tragebox eingeräumt. Damit bleibt das Auto, der Gepäckträger am Rad oder der Rucksack sicher sauber und es kann problemlos der restliche Abend genossen werden!
Für spontane Ausflüge ist der CAR-Grill der beste Begleiter und so sollten Sie lieber schnell im erfinderladen Salzburg zugreifen, wo er – wie im Online-Shop – für € 34,95 zu haben ist.

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