Archive for Februar, 2016

Erfindung der Woche – AvoSeedo

Posted in Erfindung der Woche on Februar 23rd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Auf Deiner Löffeliste steht, dass Du einen Baum pflanzen willst? Warum nicht einen Avocadobaum? Wer den Kern der Frucht bisher immer weggeschmissen hat, kann aus ihm nun kinderleicht einen kleinen Avocadobaum ziehen.

Avoseedo ErfinderladenBisher hat man sich bei der Aufzucht durch die “Zahnstocher Methode“ geholfen, allerdings ist hier die optimale Feuchtigkeitsversorgung nicht gegeben und viele Kerne schaffen es bei dieser Konstruktion nicht neues, zartes Grün sprießen zu lassen.

Durch ein Kickstarterprojekt von Daniel Kalliontzis können nun alle ihren grünen Daumen unter Beweis stellen und die Butterfrucht kann sich vermehren.

AvoSeedo ist ein kleines Schiffchen mit integrierter Öffnung zum Wasser, auf das man den runden Kern legen kann. Vorab sollte die dunkle Schale des Kerns entfernt werden. Der nächste Schritt ist für die meisten von uns wohl der Schwierigste: Nun heißt es warten. Bis der Kern keimt, können 4 bis 9 Wochen vergehen. Um einen ausreichenden Wasserstand muss man sich in dieser Zeit allerdings keine Sorgen machen, da Avoseedo mit dem Wasserstand sinkt – man kann also getrost in den Urlaub fahren und der Keimung ihren Lauf lassen.

Da bleibt uns nur zu sagen: Lasst es sprießen!

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Sicher Fahrspaß mit dem SPIDER…Kite-Buggy

Posted in Geschichte einer Erfindung on Februar 17th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Ob Kitesurfen oder das Kiten in einem Buggy, echte Adrenalinjunkies suchen immer wieder nach dem neuesten Kick. Mit dem erhöhten Spaß bei den Extremsportarten steigt jedoch auch das Verletzungsrisiko.

SPIDER...Kite-Buggy fahren ist faszinierend. Es vereint rasanten Fahrspaß mit dem uralten Traum vom Fliegen in der freien Natur. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Anhängerschaft der Kite- Buggy-Fahrer jedes Jahr steigt. Die Buggys schaffen es auf weiter Flur auf über 100 km/h. Durch die hohe Geschwindigkeit und die meist ungeschützten Körper kommt es beim Sturz jedoch oftmals zu Knochenbrüchen, Bänderrissen oder Gehirnerschütterungen.

Der begeisterte Kite-Buggy Fahrer, Herr Rombey geht gerne an Grenzen. Allerdings sollte das Risiko dabei so minimal wie möglich gehalten werden. Dieser Wunsch hat den Extremsportler zum Erfinder gemacht. In langwieriger Arbeit hat er das Kite-Buggy- Fahren sicherer gemacht.

In einem Interview hat uns der Erfinder seine Geschichte zu seiner Innovation erzählt.

Was genau ist der SPIDER…Kite-Buggy?

Er ist ein Sportgerät, das man immer und überall einsetzen kann, Wind und eine Fläche vorausgesetzt. Dem Fahrer soll ein Maximum an Komfort und Freude vermittelt werden, beginnend beim Transport bis hin zum Fahren. Die gefühlten Naturelemente werden weder durch Klappern ausgeschlagener Schrauben noch durch unnötige Sicherheitsängste während der Fahrt beeinträchtigt. Konzentration auf das Wesentliche: das empfinden und spielen mit den Kräften der Elemente.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Keine andere Sportart hat mich bisher mehr bewegt, als das Kiten. In meiner Jugend bin ich ausgiebig Wildwasserkajak gefahren und habe es in der Wildwasserabfahrt bis zum deutschen Meister gebracht. Aber das Spiel mit dem Wind hat sehr viel mehr Facetten und spricht deutlich mehr Gefühle an. Im Kitebuggy erlebt man viele dieser Facetten sehr gut, wäre da nicht die Gefahr der gebrochenen Füße oder der mühsame Transport, die einem den Spaß vermiesen.
Kitebuggys gibt es in unglaublich vielen Varianten, jedoch ist der Unterschied zwischen ihnen sehr gering. An jedem mir bekannten Buggy hatte ich etwas auszusetzen.
Mein erster selbstgebauter Buggy in Edelstahl gefertigt hatte auch schon Einzelradfederung und eine hydraulische Bremse aber er orientierte sich an der klassischen Bauart: Somit war er schwer, eckig, gefährlich und schlecht zu transportieren. Ich begann also die Dinge anders zu betrachten. Man könnte auch sagen ich habe den Ursprung der Funktion gesucht. Worum geht es, es geht mal wieder um Gefühle. Für gute Gefühle im Buggy braucht es einen bequemen Sitz, eine stabile aber bequeme Seitenführung usw. Von diesem Punkt aus kommt man sehr schnell zu einer bionischen Lösung, der Sitz muss sich mir anpassen, ohne Vierkantrohr und Schrauben. Hier kommt die Bionik ins Spiel. Das war der Start und von da an habe ich jeden weiteren Gedanken/Schritt aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. Den Stand der Technik habe ich hierbei vernachlässigt.

Wie lange hat es gedauert von der Idee bis hin zum fertigen Prototyp?

Geringes TransportvolumenVor etwa 4 Jahren begann ich also meine Gedanken in einem kleinen maßstabsgetreuen Modell zu visualisieren. Irgendwann war klar, dass ich wegweisende Lösungen erarbeitet hatte und diese Ideen galt es zu schützen.
Die Bauzeit des Prototypens SPIDER… Betrug im Kern 13 Monate, immer wieder musste ich neue Wege suchen, meine Visionen zu materialisieren, habe Spezialkurse belegt, Fachmessen besucht und immer wieder experimentiert. Eine weitere Herausforderung war die stete Anpassung meiner doch recht einfachen Werkstatt. Faserverbundwerkstoffe erfordern ein gänzlich anderes Umfeld, als der Metallbau. Z. B. musste ein Temper-Ofen, Vakuumpumpen für die Harzinfusionen angeschafft oder gebaut werden. Und das Ganze war immer eine one-man Show, wenn man von einigen Fachberatern absieht. Einer geregelten Arbeit zum Brötchen verdienen, bin ich natürlich auch nachgegangen.

Wie sind die ersten Reaktionen auf die Erfindung?

Durch die Reihe positiv, die einen besticht das Aussehen, andere sind von der Professionalität angetan. Alle würden gerne Probe fahren. Manche überlegen das Kiten zu erlernen, wenn es so ein tolles und sicheres Sportgerät gibt. Die Menschen fühlen sich sicher oder geborgen im SPIDER…

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Zerlegung KiteIch wünsche mir Produzenten für den SPIDER… Für die ich die Prototypen Entwicklung der Modellpalette weiter betreiben kann. Ich möchte den Spider auf Land, Schnee, Eis und Wasser sehen und ich weiß wie. Und es gibt noch einen speziellen Bereich, der mich tief berührt hat: Menschen mit schwerer Körperbehinderung können diesen Sport ausüben, wenn man die Technik sicher anpasst. Mit dem Spider geht das.
Es ist das Leuchten in den Augen der Menschen, dass ich so gerne sehe.

Der Erfinder ist nun auf der Suche nach einem Unternehmen, dass seine Innovation umsetzen möchte. Wir drücken die Daumen.

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Erfindung der Woche – Multifunktionsschneidebrett

Posted in Erfindung der Woche on Februar 16th, 2016 by Imke – Be the first to comment

Waschen – Schneiden – Essen! Damit frischer Salat, saftige Tomaten und aromatische Erdbeeren in Zukunft noch schneller auf den Tisch kommen, sagen wir diese Woche: Vorhang auf für das Multifunktionsschneidebrett!
Schneiden
Das Sieb an sich ist sicher eine der praktischsten Erfindungen in der Küche, unpraktisch ist allerdings die Aufbewahrung, nimmt ein Sieb doch ganz schön viel Platz ein. Besser verhält es sich da schon mit den Schneidebrettern, sie sind flach und damit leicht zu verstauen. Schiebt man das Geschnittene von Brett in die Pfanne oder den Topf, geht hierbei allerdings gerne mal etwas daneben.
Erfinderladen Waschen

Aus zwei mach eins

Das Multifunktionsschneidebrett ist Sieb und Brett in einem und spart damit nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Platz. Ein zusätzlicher Clou ist die praktische Klapppfalz, durch die nie wieder Geschnittenes neben die Pfanne oder die Schüssel hält.

MultifunktionsschneidebrettDen schicken Küchenhelfer gibt es garantiert BPA- frei und lebensmittelsicher im Erfinderladen in Berlin zu kaufen.

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Elektrischer Kantenhobel vereinfacht die Arbeit

Posted in Aktuelle Erfindungen on Februar 3rd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Rigips ist ein beliebtes Baumaterial. Seine praktischen Eigenschaften machen ihn seit Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Baumaterialien. Vor allem die einfache Verarbeitung, sein geringes Gewicht und seine Feuerfestigkeit machen den Gipskarton für den Trockenbau unerlässlich, wenn man Wände sanieren oder einziehen möchte. Ein Erfinder möchte die Verarbeitung nun noch um einiges erleichtern.

Seinen Ursprung hat der Rigips nicht in Europa, sondern in den USA. Der Unternehmer und Erfinder Augustine Sackett hat den Gipskarton schon 1894 zum Patent angemeldet und es wurde unter dem Titel „Inside Wall Covering“ veröffentlicht und erteilt. Üblich war damals bei Wandarbeiten auf Holzbretter Gips aufzutragen, um eine ebene Fläche zu erlangen. Die Erfindung von Sackett, machte die teuren Holzbretter überflüssig. In einem Schichtsystem von Gips und Papier hat er Platten hergestellt, die direkt im Trockenbau verarbeitet werden konnten. Über 50 Jahre später hat ein deutsches Unternehmen die Produktion der Platten eingeführt und das Material wird seitdem unter dem Unternehmensnamen „Rigips“ gehandelt.

Elektrischer Kantenhobel soll die Verarbeitung der Gipsplatten erleichtern

GipskartonÜber 100 Jahre, nachdem die Erfindung gemacht wurde, gibt es nun eine neue Schutzrechtsanmeldung rund um den Gipskarton, die die Verarbeitung der Gipsplatten noch einmal um Einiges erleichtern soll. Üblicherweise werden die Platten in standardisierten Größen zum Bau geliefert und können dann in maßgerechte Stücke mittels eines üblichen Cuttermessers zerlegt werden. Bevor man sie weiterverarbeiten kann und aus ihnen eine Wand hochzieht, müssen jedoch die Kanten noch für die Spachtelmasse abgeschrägt werden. Das Abschrägen ist wichtig, da erst durch das Verspachteln die Übergänge fließend werden. Dieser Arbeitsschritt ist nicht nur mit einem erheblichen zeitlichen Aufwand verbunden, da die Beplankung von Wänden und Decken aufgrund des Brandschutzes oftmals sogar doppelt erfolgen muss, es ist auch körperlich ansprengend. Zudem kommt es durch den trockenen Gipsstaub schnell zu Hautreizungen, die sehr unangenehm sein könne.

Ein elektrischer Kantenhobel muss her
Unbenannt
Bisher gibt es auf dem Markt keine Geräte, die einem die Arbeit abnehmen könnten. Der Erfinder Herr Schon hat daher selbst eines erdacht: sein elektrischer Kantenhobel vereinfacht das Zuschneiden und Abfassen nun endlich effektiv. Das akkubetriebene Gerät besitzt neben der runden Schneideklinge eine Schneidevorrichtung, die in einem 45° Winkel die Rigipsplatte in nur einem Schritt mithilfe einer Führungsschiene, ohne großen Kraftaufwand bearbeitet. Hierdurch wird nicht nur ein optimales Ergebnis hervorgebracht, sondern gleichzeitig viel Zeit gespart und die Hände geschützt. Das Papier, das die Rigipsplatten umgibt, reißt nicht mehr ein und die Platte steht zur weiteren Bearbeitung direkt zur Verfügung. Die Drehgeschwindigkeit der Schneideklinge ist gering, damit eine Staubentwicklung zu vermeiden.

Da kann man nur hoffen, dass das Schutzrecht bald in die Realität umgesetzt wird, damit es Trockenbauern, Schreinern und Heimwerkern die Arbeit zukünftig erleichtert.

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Erfindung der Woche – easyGRIP

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen, Erfindung der Woche on Februar 2nd, 2016 by Imke – Be the first to comment

Kraftsportliebhaber und Bodybuilder können ein Liedchen davon singen: Schwielen an den Handinnenflächen bleiben bei keinem aus, der hart trainiert.
Durch die Gewichte lastet ein hoher Druck auf die Handflächen und die Hantelstangen oder Gerätegriffe hinterlassen ihre Spuren.

Schwielen sehen nicht nur unschön aus, sondern können im Alltag auch hinderlich sein, geht es zum Beispiel darum mit seiner Freundin ein paar sanfte Streicheleinheiten auszutauschen. Wer die kleinen lästigen Hornhautansammlungen zukünftig vermeiden will und trotzdem schwer zupacken möchte, kann nun auf den easyGRIP zurückgreifen.
easygrip erfinderladen
easyGRIP ist ein atmungsaktives Griffpolster und schützt die Hände verlässlich vor zu viel Hornhaut. easyGrip wird einfach durch Mittel- und Ringfinger geführt und legt sich angenehm in die Handinnenfläche. Im Vergleich zu Fitnesshandschuhen sind die Finger weiterhin an der freien Luft und ein unangenehmes Schweißgefühl wird vermeiden.

Ideal für Krafttraining an Geräten, Rad fahren, Motorrad fahren oder um schwere Einkäufe nach Hause zutragen.

Der Erfinder hat gleich drei Varianten auf den Markt gebracht. Denn je stärker die Hände belastet werden, desto stärker sollten sie auch geschützt werden.

EasygripDie Softline, ist einseitig mit Stoff beschichtet und rutschfest auf den meisten Oberflächen. Die
Fitnessline hat hingegen eine beidseitige Stoffbeschichtung und ist für starke Beanspruchung geeignet.
Die Powerline hat eine besonders verstärkte und gummierte Innenfläche für sehr starke Beanspruchung.

easyGRIP ist ab sofort in verschiedenen Varianten und Farben im Erfinderladen erhältlich.

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