Archive for Januar, 2017

Unsere Erfindung der Woche – die innovative Fluchtwegbeleuchtung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Januar 30th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Die Erfindung der Woche ist die patentierte und im Boden eingelassene Fluchtwegbeleuchtung, die auch bei starker Rauchentwicklung stets gut erkennbar bleibt.

Der effektive Aufbau der Fluchtwegbeleuchtung
Möglich wird dies durch eine extrem dünne und flexible Solarfolie, die auch aus dem geringsten Lichteinfall effektiv Strom erzeugt und dadurch einen eingebauten Akku speist. Bei Lichtausfall garantiert dieser die Stromversorgung und ermöglicht die Beleuchtung. So müssen bei der Montage keine zusätzlichen Kabel verlegt werden.
Ein Dämmerungsschalter führt zur Aktivierung bei Verdunkelung, wie etwa bei Rauchbildung. Abgeschlossen wird die Fluchtwegbeleuchtung mit einer bruchsicheren Glasplatte.

innovative Fluchtwegbeleuchtung

Die klaren Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten am Markt sind die mögliche Anwendung in Bodennähe, die einfache Montage und der kompakte Aufbau der Fluchtwegbeleuchtung.

Kooperationen gesucht
Gesucht wird nach Lizenznehmern und Käufern des Schutzrechtes, die diese Beleuchtungslösung für Fluchtwege in Ihr Sortiment aufnehmen möchten.
Gerne lassen wir Ihnen bei Interesse nähere Informationen zukommen, mehr Details finden Sie auf der zugehörigen Produktseite.

Links:

Die innovative Fluchtwegbeleuchtung auf Patnet-net.

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Innovationen besser messen

Posted in Allgemeines on Januar 23rd, 2017 by jordan – Be the first to comment

Neue Forschungsförderung des BMBF soll Methoden zur Erfassung von Innovationen verbessern und dabei digitale Möglichkeiten stärker nutzen

Die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Abläufe sind für die Weiterentwicklung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft von großer Bedeutung. Die Innovationsleistungen zu erfassen und damit auch vergleichbar zu machen, ist allerdings hochkomplex und erfordert eine Vielzahl unterschiedlicher Indikatoren als Messwerkzeuge. Mit einer neuen Forschungsförderung will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die aktuellen Messmethoden jetzt verbessern. Unter anderem sollen auf diese Weise neuere Phänomene wie die „sharing economy“ oder soziale Innovationen besser erfasst werden können.

Der Bedarf nach neuen Forschungsansätzen für Innovations- sowie Forschungs- und Entwicklungs-Indikatoren, der auch von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gesehen wird, zeigt sich insbesondere in Zeiten der Digitalisierung. Die zeitnahe Verfügbarkeit großer Datenmengen und die überproportional anwachsenden Rechenleistungen der Computer sowie die immer selbstverständlichere Anwendung von Algorithmen eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich der Innovationsmessung.

Zu Beginn des neuen Jahres sind zwei Berichte erschienen, die die Innovationserfolge in Deutschland messen: Der „Science Technology and Innovation Outlook 2016“ (STI-Outlook) der OECD und der Innovationsbericht des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Sie enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher Innovationsindikatoren. Dazu zählen die Ausgaben der Wirtschaft für Innovationen oder der Anteil der Unternehmen, die an Innovationen forschen. Diese Indikatoren bieten eine gute Grundlage, um die Erfolge von Innovationspolitik zu messen. Gleichzeitig ist es noch schwer, die Ergebnisse der Innovationsanstrengungen direkt zu erfassen. Stattdessen beziehen sich die Indikatoren oft auf einen Input oder einen Zwischenschritt im Innovationsprozess.

Die neue Förderlinie des BMBF zielt darauf ab, möglichst vielfältige neuartige Ansätze der Innovationsmessung zu erforschen und Output-orientierte Innovationsindikatoren zu entwickeln. Angesprochen werden dabei unterschiedlichste Wissenschaftsdisziplinen, von der Wirtschaftswissenschaft über die Soziologie, die Psychologie bis hin zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften, genauso wie interdisziplinäre Projekte. Die Forschung kann sich dabei auf große Datenmengen stützen oder auch qualitativ vorgehen, also beispielsweise auf Interviews zurückgreifen. Um den Wissenschaftsstandort Deutschland in diesem Bereich auch für die Zukunft weiterzuentwickeln, gehören besonders Nachwuchswissenschaftler zur Zielgruppe der neuen Forschungsförderung. Die Förderrichtlinie zur Innovationsforschung ist thematisch und methodisch offen formuliert, um die kreativsten Ideen und Forschungsansätze anzusprechen. Neben Wissenschaftlern können sich auch Unternehmen um eine Förderung bewerben.

Weitere Informationen:
Einreichfrist für Projektskizzen ist der 31. März 2017. Mehr dazu:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1302.html

Innovationsstandort Deutschland: https://www.bmbf.de/de/deutschlands-innovationskraft-waechst-3782.html

Innovationsbericht des ZEW 2016: https://ftp.zew.de/pub/zew-docs/mip/16/mip_2016.pdf

STI-Outlook der OECD 2016: https://www.oecd.org/science/oecd-science-technology-and-innovation-outlook-25186167.htm

OECD Blue Sky Konferenz 2016: https://www.oecd.org/innovation/blue-sky.htm

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Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Innovation on Januar 23rd, 2017 by jordan – Be the first to comment

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen Fäden. Die sogenannten Eierstiele sind nur etwa 15 Mikrometer dick und halten das Gewicht der Eier problemlos. Um diese beeindruckende Faser herzustellen, sondert die Florfliege auf dem Blatt ein Proteinsekret ab. Das Ei wird anschließend in den Tropfen gelegt und senkrecht zur Oberfläche herausgezogen. Der entstehende Seidenfaden härtet dann an der Luft aus.

Biofasern aus Florfliegenseide

»Im Unterschied zu den meisten anderen Seidenarten weist der Eistiel der Florfliege eine spezielle Struktur mit faszinierenden mechanischen Eigenschaften auf: Die Florfliegenseide ist äußerst biegesteif und stabil. Diese Besonderheit möchten wir auf Fasern aus Florfliegenseide übertragen. Bisher war es jedoch nicht möglich, derartige Seidenproteine in ausreichender Menge und Reinheit herzustellen«, erklärt Martin Schmidt, Biotechnologe am Fraunhofer IAP in Potsdam-Golm. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Firma AMSilk GmbH arbeitet der Forscher daran, Florfliegen-Seidenproteine mit Hilfe von Bakterien in großen Mengen mittels eines biotechnologischen Prozesses herzustellen. Die molekularbiologischen Vorarbeiten führte das Team von Professor Dr. Thomas Scheibel vom Lehrstuhl Biomaterialien der Universität Bayreuth durch. Sie konstruierten eine spezielle Gensequenz, welche Bakterien befähigt, das Seidenprotein herzustellen. Am Fraunhofer IAP optimiert Martin Schmidt nun das Herstellungsverfahren, so dass das Seidenprotein kostengünstig in industrierelevanten Mengen hergestellt werden kann. Erst dann wird die Materialentwicklung möglich.

Die Firma AMSilk unterstützt dieses Projekt mit molekularbiologischen Arbeiten, sowie mit ihrem umfangreichen Knowhow im Bereich der Seidenanalytik und -produktion. Das mittelständische Unternehmen aus Martinsried entwickelt seit Jahren erfolgreich seidenbasierte Biopolymere für verschiedenste Anwendungen. »Unsere Seidentechnologie ist mittlerweile etabliert und erste Produkte sind bereits am Markt verfügbar. Während die von uns verwendete Biosteel®-Faser nach dem Vorbild der Spinnenseide aber eher weich und flexibel ist, ist Florfliegenseide sehr biegesteif. Diese spezielle Eigenschaft macht sie für die Medizintechnik, aber auch als Verstärkungsfaser für den Leichtbau, also beispielsweise für Autos, Flugzeuge oder Schiffe, interessant. Wir freuen uns, mit dem Fraunhofer IAP einen Partner gefunden zu haben, der dieses Projekt in allen Bereichen – von der Entwicklung des Seidenmaterials bis zur fertigen Faser – mit seiner Expertise unterstützen kann«, erklärt Dr. Lin Römer, wissenschaftlicher Geschäftsführer von AMSilk. Gefördert wird das Projekt durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR, einem Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Sowohl die Entwicklung und Charakterisierung von Fasern und faserverstärkten Kompositen für den Leichtbau als auch die Entwicklung von biobasierten Polymeren sind bereits seit 25 Jahren ein Spezialgebiet des Fraunhofer IAP. Im institutseigenen Spinntechnikum können technische Fasern entweder aus einer Lösung oder aus einer Schmelze im industrienahen Maßstab hergestellt werden. »Die Kombination von Biotechnologie und Polymerforschung unter einem Dach bietet beste Voraussetzungen für die Herstellung von Fasern aus Florfliegenseide. Das ist ein enormer Vorteil, um innovative Anwendungsfelder zu erschließen«, so Schmidt.

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Die Erfindung der Woche – das Sprechinstrument ORATIO

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Aus-land der Erfinder, Erfindung der Woche on Januar 17th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Schon vor hunderten Jahren nutzten Redner, weniger bekannte als auch bedeutende, Korken oder auch Steine zum gezielten und effektiven Training der Sprechmuskulatur.
Diese wurden und werden zwischen die Schneidezähne geklemmt um damit die Artikulation und die ausgeprägte Bewegung der Lippen zu schulen.

Die Übungen dazu werden mit den unterschiedlichsten Texten und Wörtern kombiniert, immer mit dem Ziel vor Augen klar und deutlich zu sprechen und mit jeder Wiederholung deutlicher in der Aussprache zu werden. Gut möglich, dass man zu Beginn kaum etwas versteht, mit jedem Intervall wird die Aussprache jedoch merklich besser. Nach Absolvierung der Übungen merkt man nun auch ohne Korken eine deutlich präzisere Artikulation.

oratio

ORATIO – die innovative Alternative
Um für das Proben nicht einen Korken verwenden zu müssen, hat sich der gewiefte Erfinder Hr. Rosendorff – selbst Schauspieler und Sprechtrainer – eine neuartige Variante dazu überlegt: sein Sprechinstrument ORATIO.

Durch dessen besondere Form, länglich und mit drei Zahnrillen versehen, sind unterschiedliche logopädische Übungen möglich. Die Zahnrillen stehen hier für verschiedene Schwierigkeitsgrade, wobei die schmalste Stelle gleichbedeutend mit dem leichtesten Schwierigkeitsgrad ist.

ORATIO ist ein Komplettset mit dem Sprechinstrument und ersten Übungstexten, sowohl Zungenbrechern als auch verschiedenen Worten.

Für ORATIO werden derzeit Lizenznehmer und Käufer des Schutzrechtes gesucht. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der zugehörigen Produktseite.

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Shade Solution – die Erfindung der Woche

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfindung der Woche on Januar 4th, 2017 by jordan – Be the first to comment

Herrliche Sonne, feinster Sandstrand und glasklares Meer – wer träumt denn nicht davon?
Man liegt am warmen Strand in der prallen Sonne und keine Palme ist weit und breit, wenn man mal eine braucht. Herkömmliche Sonnenschirme sind oft zu unhandlich um sie in den Urlaub mitzunehmen und sind bei starkem Wind auch unbrauchbar. Eine neue Sonnenschutz Lösung muss her! Sonnenschutz bezeichnet den Schutz von Personen, Tieren, empfindlichen Gegenständen und Räumen vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und deren unerwünschten Nebenwirkungen wie Sonnenbrand auf der menschlichen Haut und die Entstehung von Hautkrebs.

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Der innovative Sonnenschutz – Shade Solution
Das Sonnensegel wird auf der Haltestange montiert und mit Hilfe dieser im Boden befestigt. Das Segel ist auf einer Seite fixiert und kann sich daher frei mit dem Wind bewegen.
Aufgrund der Konstruktion ist das Sonnensegel praktisch zur Mitnahme, schnell aufgebaut und auch wieder rasch zerlegt.
Bei in etwa gleichbleibenden Wind bietet sich dadurch ein Sonnenschutz für die darunterliegende Person. Während es bei schwachem oder leichtem Wind die Möglichkeit gibt mittels Zugband und Erdhacken das Segel im Boden zu verankern und zu stabilisieren.

Es werden Partner gesucht:
für Shade Solution werden aktuell Lizenznehmer und Käufer des Schutzrechtes gesucht, die diese neuartige Lösung in Ihr Sortiment aufnehmen möchten. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Produktseite.

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