Archive for Februar, 2018

Verstärkt in Forschung und Innovation investieren

Posted in Allgemeines on Februar 28th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Expertenkommission Forschung und Innovation übergibt 11. Jahresgutachten / Wanka: „Hightech-Strategie konsequent weiterentwickeln“

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat heute ihr elftes Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit an die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka übergeben. Die Expertenkommission bescheinigt der deutschen Forschungs- und Innovationspolitik eine positive Dynamik. Gleichzeitig betont sie Herausforderungen wie den digitalen Wandel und ein verlangsamtes Produktivitätswachstum. Deshalb müsse die Hightech-Strategie (HTS) zügig weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sprechen sich die Expertinnen und Experten für eine schnelle Umsetzung und Finanzierung des von Bildungsministerin Wanka vorgeschlagenen DigitalPakts Schule aus.

„Deutschland ist in den Feldern Forschung und Innovation hervorragend aufgestellt. Um unseren Wohlstand und unsere Spitzenposition zu wahren, müssen Bildung und Forschung in Bund und Ländern weiterhin Priorität haben. Wir müssen die digitale Bildung stärken, den Transfer guter Ideen in die Anwendung verbessern und unvermindert kraftvoll unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) fortsetzen“, sagte Bundesforschungsministerin Wanka.


Die HTS steht für den erfolgreichen innovationspolitischen Kurs der Bundesregierung. Ihre Wirkung zeigt sich an Deutschlands starker internationaler Position. Deutschland belegt bei internationalen Rankings, wie dem EU-Innovationsanzeiger, vordere Plätze und gilt als Land mit einem zukunftsorientierten Innovationssystem. Das macht sich auch in der Wirtschaft bemerkbar: Die Innovationsausgaben deutscher Unternehmen stiegen 2016 auf einen Rekordwert von rund 160 Mrd. Euro. Kein anderes europäisches Land gibt so viel für Innovationen aus. Dennoch sinkt in Deutschland, wie die Expertenkommission herausstellt, der Anteil an Unternehmen mit Innovationsaktivitäten. Die Bundesregierung wird dieser Entwicklung entgegensteuern und künftig noch stärker auf Vernetzung und eine Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen setzen. Die auch von der EFI geforderte Stärkung der Fachhochschulen mit ihrem besonderen Potenzial in der angewandten Forschung steht dabei ebenso auf der Agenda wie die Förderung von Erfindergeist und unternehmerischem Mut. Mit der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ von Bund und Ländern sowie dem Konzept „Mehr Chancen für Gründungen – Fünf Punkte für eine neue Gründerzeit“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits wichtige Weichen für neue Transferstrategien der Hochschulen und die Stärkung von Start-ups im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer gestellt. Mit dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ hat das BMBF seine Förderpolitik für mehr Innovationen bei KMU neu aufgestellt. Es bringt die KMU in die richtigen Partnerschaften, etwa mit Hochschulen in ihrer Region oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, erleichtert den Zugang zu Förderangeboten und stärkt die Einbindung der KMU in die Dynamik von Schlüsselbereichen wie Digitalisierung, Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Die EFI zeigt in ihrem Gutachten Handlungsfelder auf, um den Innovationsstandort Deutschland weiter voranzubringen. Sie empfiehlt der Bundesregierung, ihre Maßnahmen insbesondere in den Bereichen digitaler Wandel und digitale Schlüsselkompetenzen, Wissenschaftssystem, Grundlagenforschung und Transfer, europäische Forschungs- und Innovationspolitik, radikale Innovationen, autonome Systeme und künstliche Intelligenz weiterhin zu verstärken.

„Die Dynamik am Innovationsstandort Deutschland wollen wir aufrechterhalten. Dazu wollen wir die HTS konsequent weiterentwickeln und die F&E-Ausgaben bis zum Jahr 2025 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigern. Das wird nur dann gelingen, wenn wir noch mehr Unternehmen motivieren, Innovationen hervorzubringen. Hierfür brauchen wir eine steuerliche F&E-Förderung. Ich unterstütze daher die von der EFI mit dem aktuellen Gutachten nochmals unterstrichene Forderung, ein solches Instrument einzuführen. Gleichzeitig werden wir uns in Zeiten des anstehenden Brexit und der laufenden Überlegungen zum nächsten Forschungsrahmenprogramm für eine starke und effektive europäische Forschungs- und Innovationspolitik einsetzen“, so Wanka.

Die Expertenkommission Forschung und Innovation berät die Bundesregierung seit 2007. Die Kommission leistet wissenschaftlich fundierte Politikberatung für die Forschungs- und Innovationspolitik und zeigt jährlich Fortschritte und Handlungsmöglichkeiten auf. Bundesforschungsministerin Wanka kündigte an, dass die Bundesregierung das Gutachten sorgfältig prüfen und im Mai 2018 im Rahmen des Bundesberichtes Forschung und Innovation dazu Stellung nehmen wird.

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Entspannter Hundespaziergang – Wunsch oder Wirklichkeit?

Posted in Allgemeines on Februar 28th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Beim Spazierengehen mit dem Hund geht es jedem Hundebesitzer gleich – der Hund soll in der Nähe bleiben und natürlich auf die eingeübten Kommandos (wie etwa „bei Fuß“) hören bzw. an der lockeren Leine laufen.

Das Training dazu erfordert Geduld, Konsequenz sowie vor allem das richtige Timing und somit auch die ständig volle Aufmerksamkeit bzw. Konzentration des Menschen.
Hinderlich für die Lernkurve des Hundes sind dabei insbesondere Unterschiede in der Durchführung bzw. verschiedene Vorgehensweisen von einzelnen Familienmitgliedern und Fehler bzgl. Timings oder Verlässlichkeit.

Bereits bekannte Hilfsmittel wie z.B. der Clicker lösen diese Probleme nicht. Er hilft zwar dabei, den Hund auch aus der Entfernung punktgenau zu bestätigen, aber eben nur, wenn der Mensch selbst die oben genannten Anforderungen erfüllt bzw. die Fehlerquellen ausschließen kann. Trainingsmittel, die mit Bestrafung arbeiten, sind teilweise tierschutzrelevant und bergen alle die Gefahr von Vertrauensverlust und vor allem Fehlverknüpfungen, was fatale Folgen bei der Hundeerziehung haben kann.

Die Lösung – DogTimer
Durch die Erfindung „DogTimer“ lösen sich all diese Schwierigkeiten in Luft auf!

Der DogTimer ermöglicht ein spielerisches Konditionieren von Hunden mittels Empfängereinheit am Menschen und Sendereinheit am Hund. Hält sich der Hund für eine bestimmte Zeitspanne innerhalb einer eingestellten Distanz zum Herrchen/Frauchen auf ertönt am Empfängergerät ein Signal. Dieses Signal zeigt dem/der HundebesitzerIn, dass es Zeit für eine Belohnung ist, um den Hund in seinem Verhalten zu bestärken.

Auf diese Weise wird dem Hund automatisch antrainiert, sich in einem bestimmten Radius um seinen Menschen herum aufzuhalten und/oder an der lockeren Leine zu laufen bzw. „bei Fuß“ zu gehen.

Das große Plus:
Sämtliche Fehlerquellen, die bei diesem Training durch den Menschen entstehen können, sind eliminiert. Gleichbleibende Vorgehensweisen sind auch bei unterschiedlichen Familienmitgliedern nun kein Problem mehr, da der Ablauf der Übung durch den DogTimer vorgegeben wird. Die gewünschten Verhaltensweisen können so höchst effektiv trainiert und auch nicht mehr übersehen werden.
Der Mensch hat Freude am Training, da keinerlei Anstrengung mehr nötig ist und sich schnell Erfolge einstellen. Das Belohnen macht Spaß und stellt den Menschen in ein ausschließlich positives Licht!

Für die Erfindung „DogTimer“ sind wir aktuell auf der Suche nach Lizenznehmern und Käufern des Schutzrechtes und freuen uns dazu auf Ihre Anfrage!

Weitere Informationen erhalten Sie gerne unter https://www.patent-net.de/go/2203 oder schreiben Sie uns einfach an die Email: office@erfinderberatung.com.

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Das Innovations-Instrument „DESIGN-PILOT“

Posted in Allgemeines, Innovation, Werkzeuge on Februar 20th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Gemeinsam mit Studierenden an der Hochschule Coburg entwickelte Professor Wolfgang Schabbach den DESIGN-PILOT. Das Web-Tool hilft Unternehmen dabei, alle relevanten Akteure, wie Marketer oder Ingenieure, in den Design-Prozess zu integrieren. Ab sofort steht das Tool für Unternehmen online frei zur Verfügung. Welche Rolle das Design im Prozess der Produktentwicklung spielt, ist Thema der untenstehenden Presseinformation.

Ohne gutes Design kann Deutschland seine Stellung als Wirtschaftsstandort auf Dauer nicht verteidigen. In vielen Ländern wird günstiger entwickelt und produziert. Deshalb müssen in Deutschland die Innovationsprozesse verbessert und neue Wege der Wertschöpfung gegangen werden. Die neue Website der Hochschule Coburg www.coburger-designpilot.de unterstützt in acht Phasen, vom Pflichtenheft bis zum fertigen Produkt, Produktentwicklungsprozesse in Unternehmen und bringt damit Designer, Ingenieure, Vertriebler und Marketingverantwortliche an einen Tisch. „Design als Prozess“ soll Kosten und Risiken in der Produktentwicklung minimieren und neue Denk- und Sichtweisen schaffen. Auch das Berufsbild des Designers soll dadurch gestärkt werden. Als Vermittler zwischen den Disziplinen wird der Designer zur treibenden Kraft im Zeitalter der digitalen Transformation. Denn: Design ist die nutzerorientierte Innovation bei Produkten und Dienstleistungen.

Designer sind bei den Herausforderungen in der Wirtschaft von morgen mehr denn je als Problemlöser gefragt. Komplexe Technologien und digital vernetzte Systeme müssen in einfache und bedienbare Produkte oder Bedienkonzepte verwandelt werden. Zudem muss der Designer die ökologische Verwertbarkeit, Ästhetik und Anforderungen der Fertigung beachten. Design in der Produktentwicklung sollte daher heute integriert und im Austausch mit verschiedenen Abteilungen wie Vertrieb, Konstruktion und Management, stattfinden. Um den Design-Prozess auch für Ingenieure und Marketer verständlich und anwendbar zu machen, wurde an der Hochschule Coburg die Weblösung DESIGN-PILOT entwickelt. Diese stellt Entwicklungs-Werkzeuge, Design-Basics und Kreativtechniken bereit.

In den jeweiligen Etappen von der Initiierung, dem Entwurf und der Gestaltung über die Konstruktion bis zur Produkteinführung präsentiert der DESIGN-PILOT diese Werkzeuge in Form von Infografiken und Best-Practice-Beispielen wie etwa die Anleitung einer Wettbewerbs- oder SWOT-Analyse. Dabei ist er für alle Beteiligten Werkzeug und roter Faden, der Kreativität steigert, Prozesse strukturiert und den interdisziplinären Austausch fördert. Als Katalysator im Entwicklungsprozess wird der Designer zur Schnittstelle zwischen den Disziplinen. Entwickelt wurde der DESIGN-PILOT von Professor Wolfgang Schabbach und Studierenden im Rahmen von Studienprojekten, teilweise mit Unternehmen unter realen Bedingungen. Der Professor an der Hochschule Coburg ist studierter Ingenieur und Designer sowie langjähriger Berater im Bereich Produktentwicklung und Innovation für Unternehmen.

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Immer mehr Kommunen stellen auf LED-Beleuchtung um

Posted in Allgemeines on Februar 19th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Immer mehr Kommunen entscheiden sich für LED-Leuchten. Schlussendlich spart man durch den Wechsel Energie, in weiterer Folge Geld und auch CO2-Emissionen. Auch die Landesregierung Hessens weiß, dass die Vorteile überwiegen, wenn sich Kommunen für die LED Birnen entscheiden – genau deshalb unterstützt die Landesregierung auch die Gemeinden und Städte, die sich für die umweltfreundlichen Leuchtmittel entschieden haben.

Landesregierung fördert Modernisierungsmaßnahmen

Schon mehr als 110 hessische Gemeinden und Städte setzen bereits auf die LED-Technik. 85.000 Laternen wurden bereits modernisiert. Berücksichtigt man auch das Pilotprojekt, so leuchtet aktuell jede vierte Straßenlampe umweltschonend. Schlussendlich wird die Lebensdauer einer einzigen Leuchte, sofern man sich für die LED-Technik entscheidet, von vier auf etwa 20 Jahre verlängert. Zudem benötigen LED-Lampen rund 80 Prozent weniger Strom. Karsten McGovern, der Leiter der Landesenergieagentur, weiß, dass die Kommunen extrem viel Geld sparen, wenn sie auf LED-Lampen setzen. „Die Straßenbeleuchtung macht in etwa ein Drittel der Stromrechnung der Kommune aus. Hier kann man wirklich viel Geld sparen.“

Doch warum rüsten nicht alle Kommunen um, wenn die LED-Technik derart viele Vorteile bietet? Die Gründe sind – so Martin Grobba, Mitglied des Hessischen Städte- und Gemeindebundes – vielfältig. „In vielen Fällen befindet sich die Straßenbeleuchtung nicht in der Hand der Kommune“, so Grobba. Bestehende Verträge, die vor Jahren mit den Energieversorgern abgeschlossen wurden, müssten in weiterer Folge auch umgeschrieben werden – mitunter fehle den Kommunen auch das notwendige Geld für die Modernisierung. „Es geht oft nicht nur um den Austausch des Lampenkopfes. In vielen Fällen muss die ganze Laterne erneuert werden. Das kostet natürlich extrem viel Geld.“ Derartige Modernisierungsprojekte können sich viele Kommunen – trotz Förderprogramme – einfach nicht leisten.

Es gibt auch kritische Stimmen

Wilfried Herborn, er ist Politiker der SPD und der Erste Beigeordnete der hessischen Gemeinde Heidenrod, hat sich für die Modernisierung eingesetzt und weiß, dass die Bevölkerung sehr zufrieden ist. „Bislang gab es keine Beschwerden“, so Herborn. „Die Investition wird sich bereits in den kommenden fünf Jahren auszahlen.“ Aber nicht nur Heidenrod ist eine Vorzeige-Kommune in Hessen – auch Idstein, nördlich von Wiesbaden, gehört zu den hessischen Pionieren. Vor Jahren musste man aus Kostengründen noch jede zweite Laterne abschalten, heute leuchten in der Nacht alle Laternen. Christian Herfurth, Mitglied der CDU und Bürgermeister von Idstein, hat die Modernisierung nicht bereut. „Wir können alle Laternen eingeschaltet lassen und sparen sogar am Ende noch Geld. Wir gehen davon aus, dass die Energiekosten um 70 Prozent reduziert werden.“ Doch die Tatsache, dass nun die Laternen auch in der Nacht leuchten würden, sorgte bereits für Kritik. Schlussendlich sei das helle Licht auch gleichzeitig eine tödliche Falle für die Insekten. Der Meinung ist zumindest der Bund für Umwelt und Naturschutz (kurz: BUND). „Wir befürworten LED-Kampen, möchten die Kommunen aber darauf hinweisen, dass sie eine Farbtemperatur zwischen warmweiß und bernsteinfarben wählen sollen“, so ein Sprecher des BUND. Durch diese Farbtemperatur werden die Lampen unattraktiver für Insekten – in weiterer Folge kann das Nachtfaltersterben verhindert werden. Zudem sei es, so der BUND, wichtig, dass die Leuchten gezielt ausgerichtet sind – also nicht nach oben oder seitlich abstrahlen.

Bilder:
https://pixabay.com/de/dorf-landschaft-h%C3%A4user-luftbild-1784455/
https://pixabay.com/de/br%C3%BCcke-laternen-architektur-lampe-2875808/

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