Die Tanzschuhe und festliche Kleider

Ein Tanzschuh ist eine Fußbekleidung, die speziell zum Tanzen erfunden wurde. Es werden nur die Tanzschuhe für die Lateinamerikanischetänze und Standardtänze als Tanzschuhe bezeichnet, da eben die anderen Tanzschuhe wie Steppschuhe, Balettschuhe oder Spitzenschuhe eigene Bezeichnungen haben.
Die besonderen Merkmale neben den optischen Unterschieden zum normalen Schuh, zeichnen sich die Tanzschuhe durch spezielle Ledersohlen, auf das Tanzen abgestimmte Absätze, Leichtigkeit und hohe Verformbarkeit des Schuhs in sich und natürlich durch eine ungewöhnliche und ins Auge stehende Optik aus.


Bild: jjshouse

Durch die insgesamt hohe Biegeelastizität der Schuhböden von Tanzschuhen passt sich der Schuh der jeweiligen Fußstellung besser an, als es bei normalen Straßenschuhen der Fall ist. Es gibt somit einen nach außen sichtbaren Unterschied zwischen einer Fußstellung mit gestreckten und einer mit angezogenen Zehen. Vor allem Tanzschuhe für die Lateinamerikanischen Tänze weisen diese Eigenschaft auf, wodurch die Fußtechnik ansprechender gestaltet werden kann.

Während bei Damentanzschuhen einzig die persönliche Vorliebe der Dame ausschlaggebend für Form und Höhe des Absatzes ist, unterscheidet man bei Tanzschuhen für Herren zwischen Standard- und Lateinabsätzen. Der Absatz eines Tanzschuhs für Standardtänze entspricht in etwa dem eines gewöhnlichen Herrenhalbschuhs, der eines Tanzschuhs für lateinamerikanische Tänze ist jedoch deutlich höher. Der hohe Absatz soll hier die Hüftbewegung unterstützen und betonen.

Bei Tanzschuhen für lateinamerikanische Tänze handelt sich um Sandaletten mit einem Vorderteil aus Riemchen und einer zusätzlichen, den Fuß haltenden und führenden Fersenkappe. Außerdem ist die so genannte Gelenkfeder (eine unter dem Mittelfuß den Schuhboden verstärkende und in ihn eingelassene Metall-, Holz- oder Kunststoffschiene) kürzer, um eine größere Bodenflexibilität zu gewährleisten. Die Farbe wird in der Regel passend zum Kleid gewählt, wobei helle Schuhe bevorzugt werden. Die Absatzhöhe beträgt im Lateinsektor zwischen 6 und 7,5 cm, in Einzelfällen bis 9 cm.

Als Abendgarderobepassend zu dem Thema Tanzen bezeichnet man Kleidung, die sich durch Besonderheiten in Stoff, Schnitt und Aufputz von der normalen Kleidung unterscheidet und abends zu festlichen Gelegenheiten getragen wird. Sie folgt bestimmten Konventionen und Kleiderordnungen und werde als festliche Kleider genannt.

Bei Männern reicht meist als Abendgarderobe ein dunkelblauer oder schwarzer Sakkoanzug und dazu ein weißes Hemd mit Krawatte. Edle Lederschuhe gehören ebenfalls zu der Abendgarderobe.
Bei Frauen wird regelmäßig das elegante Abendkleid als Garderobe gewählt, wobei hier deutlich mehr Spielraum in Schnitt und Farbwahl besteht. Für die meisten Anlässe ist ein kurzes schulterfreies Cocktailkleid aus edlem Stoff oder ein eleganter Hosenanzug möglich. Das Dekolleté sowie Art und Größe des Schmucks sollte dem Anlass angemessen gewählt werden.

Habt ihr jemanden schon einmal nicht erkannt, weil er oder sie plötzlich ganz anders gekleidet war als ihr es gewohnt seid? Beispielsweise in einer solchen Situation sagt man “Kleider machen Leute”!

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