Posts Tagged ‘Berlin’

Erfindung der Woche: Berliner Duschvorhang

Posted in Erfindung der Woche on August 30th, 2016 by Birgit S. – Be the first to comment

Daheim ist, wo zuhause ist

Für alle Berliner oder all jene, die sich unsterblich in diese Stadt verliebt haben, ist unsere Erfindung der Woche das passende Accessoire. Dann nämlich, wenn man sich den Dreck des Alltags abwäscht, baumelt der Berliner Duschvorhang seelenruhig in die Duschtasse oder Badewanne und informiert so nebenbei wie man wohl am besten von A nach B gelangt.

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Ob man sich nun die beste Anbindung zur nächsten Party beim Duschen heraussucht oder einfach nur nostalgisch den Vorhang ankuckt, der Duschvorhang hält, was er verspricht und sorgt dafür, dass das Wasser sicher in der Duschtasse landet. Wer will, kann den Berliner Duschvorhang auch als Raumtrenner oder als Wandbild im Gang und sozusagen somit am Weg ins Freie anbringen.

Den gestalterischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt – das Berliner Nahverkehrsnetz wird trotzdem wacker seine Zonen behaupten.

Die Erfindung der Woche bei uns im Berliner Erfinderladen und im Onlineshop!

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Erfindung der Woche – Schrank-Organisation

Posted in Erfindung der Woche on September 29th, 2014 by Imke – Be the first to comment

6:30 Uhr, montagmorgens: Verträumt, noch mit Schlaf in den Augen und für den Tag noch nicht gewappnet, sucht man sich in seinem überfüllten Kleiderschrank das Outfit zum Tage. Die Zeit wird knapp, denn man hat einen wichtigen Termin. Doch was zieht man nun an? Der Kleiderschrank quillt über und so recht will trotzdem nichts zusammenpassen.

Da es im Alltag nicht nur diesen einen Stressfaktor gibt, hat das erfinderladen-Team ein Gadget für Euch ausgemacht, um wenigsten die Frage: „Was ziehe ich an?“ schnell gelöst zu bekommen: Die Stress- Less Labels.
Stress Less Label Erfinderladen
Die Stress-Less Labels geben an, welches Outfit am jeweiligen Tag getragen werden kann. Denn organisiert man seine Kleidung einmal die Woche, kann man jeden Morgen viel Zeit sparen. Die Labels sind mit den Wochentagen von Montag bis Freitag bestickt und das gleich auf sechs verschiedenen Sprachen. So fällt es selbst im verschlafenen Zustand nicht schwer sich sein Outfit rauszusuchen.

Falls für den ein oder anderen Tag noch ein T-Shirt fehlt, so haben wir auch hier das passende Produkt. Das junge Berliner „Neige Noire“ hat sich darauf spezialisiert, ausschließlich mit 100% Bio Material- und Druckverfahren zu arbeiten, sowie fair gehandelte und hergestellte Bekleidung zu produzieren. Die T-Shirts gibt es mit fünf verschiedenen Motiven in einer limitierten Auflage im Erfinderladen in Berlin oder in unserem Onlineshop zu erwerben. T-shirts Erfinderladen

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Erfindung der Woche – M-Table-Clip

Posted in Erfindung der Woche on August 25th, 2014 by Imke – Be the first to comment

Warme Sommerwinde sind angenehm, haben allerdings die schlechte Angewohnheit, die Tischdecken auf Terrasse und Balkon zu heben. Abhilfe schafft für gewöhnlich ein Tischtuchhalter. Allerdings sind die gängigen Tischtuchhalter mit Spangen oder Klemmen versehen, die die hübsche sommerliche Atmosphäre stören können oder gar nicht erst an den Tisch fixierbar sind.
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Dies hat auch der Erfinder Herr Prunbauer immer gestört und sich daher gleich eine Erfindung einfallen lassen, die eine attraktive Lösung darstellt.

Herr Prunbauer hat uns einmal erzählt, wie er auf die elegante Idee gekommen ist:

Prunbauer„Die derzeit im Handel erhältlichen Tischtuchhalter sind meistens von der Plattenstärke abhängig, nicht dekorativ, zerknittern das Tischtuch, sind störend auf der Tischoberfläche und keines der erhältlichen Produkte fixiert bei stärkerem Wind das Tischtuch. Da ich beruflich mit sehr starken, nicht handelsüblichen Magneten zu tun hatte, kam ich auf die Idee, diese Magnete auch für Tischtuchhalter zu verwenden und zusätzlich mit einem Dekorteil (z. B.: Blume) zu kombinieren. Das Magnetmaterial ist Neodym Eisen und gehört zu den seltenen Erden, das stärkste Magnetmaterial das es derzeit gibt.“

M-Table-Clips können an jeder Tischunterseite befestigt werden. Ob geschraubt, geklemmt oder geklebt, das Anbringen ist kinderleicht. Die Halterungen werden mit dem Tischtuch komplett abgedeckt und halten mittels einer magnetischen und zugleich dekorativen Blüte das Tischtuch.
Setzt man die Dekorblume auf den gegenpoligen Magneten erfolgt keine Magnetstrahlung nach außen mehr, auch wenn die Blüte nicht befestigt ist, wird der Magnet automatisch ausgeschaltet. Magnetisch codierte Bankkarten oder auch Herzschrittmacher werden somit nicht mehr gestört.
M Table Clip Erfinderladen
Durch ein Verschieben des Dekorhalters kann dieser leicht entfernt oder auch ausgetauscht werden. Zu kaufen gibt es die M-Table-Clips im Erfinderladen in Berlin und wie immer auch in unserem Onlineshop.

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Von der Salzach bis an die Elbe- Neues Erfinderglück in Hamburg

Posted in Erfindung der Woche on Juni 16th, 2014 by Imke – Be the first to comment

Der Berliner Erfinderladen ist schon seit fast 4 Jahren bis über beide Ohren in den Erfinderladen in Salzburg verknallt. Das schöne Paar hat nun einen hübschen Spross bekommen und diesen an die Waterkant gepflanzt. Es hat etwas gebraucht, aber mittlerweile ist der Jungspund gereift und kann das Einmaleins der Erfindungen.
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In der Gärtnerstraße 16 im schönen Eimsbüttel kann man das hübsche Kind ab dem 17. Juni 2014 genauer unter die Lupe nehmen. Der Laden hat bereits ein ganzes Potpourri an Kuriositäten, Nützlichen wie Praktischen, in sich vereint und bietet seine außergewöhnlichen Waren nun den Hamburgern an!
Erfinderladen Hamburg
Ob die Steife Brise (Luft in Dosen), Badesalz gegen den Weltschmerz oder auch einen Schutz gegen Frust; im Erfinderladen gibt es ausgefallene Geschenke aber auch praktische Alltagshelfer für die eigenen vier Wände.

Familie Gossmann hat sich dem Nachkommen der Erfinderläden angenommen und mit vereinter Kraft dafür gesorgt, dass alle Hamburger nun direkten Zugang zu den neusten Innovationen auf dem Markt haben.

Das Erfinderladen Team freut sich über den Zuwachs und lädt alle herzlich zur Eröffnung ein, um sich die Quelle der Inspiration und Kreativität anzuschauen!

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Erfindung der Woche: Pappbrille

Posted in Allgemeines, Erfindung der Woche on Februar 11th, 2013 by madlen – Be the first to comment

Es ist Rosenmontag und die Jecken sind los. In diesem Sinne ein kräftiges ALAAF, HELAU oder Lei-Lei! Unsere dieswöchige Erfindung der Woche ist das I-Tüpfelchen für euch- das I-Tüpfelchen für jedes Outfit- ob Karneval oder nicht! Der Nerd war gestern- jetzt kommt der Anti-Nerd! Bunte recycelte Pappbrille statt dicker runder Hornbrille.

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Eigentlich war die Idee des gebürtigen Rumänen Cantemir Gheorghiu ein Flax,ein Witz, ein Spass. Aus einer spontanen Eingebung bastelte er sich aus einem Stück Pappe das erste, noch recht flattrige Spass-Brillengestell und stürzte sich damit ins Berliner Nachtleben.

902.017_Pappbrille_lace_gruenesgift_01-300x300 Was eigentlich als reiner Witz gedacht war, kam erstaunlich gut an; direkt an der Bar hätte er sein erstes Bier im Tausch gegen seine Pappbrille bekommen. Da merkte er, dass sich dieser Spaß zu Geld machen könnte.

Ziemlich schnell danach wurde aus dem Spass ernst und Cantemir startete zusammen mit einem Freund und Kollegen Mar Aurel die erste Pappbrillen-Kollektion.In aufwendiger Frickelei wurde aus entsorgtem Altpapier ein preisgünstiges Accessoire, das die beiden quirligen Kreativköpfe mittels Bauchladenvertrieb an die Berliner Feiereulen brachten.

Inzwischen ist alles ein wenig professioneller – die Pappbrillen werden mittels Stanzvorlage in einer umliegenden Druckerei hergestellt. Außerdem wurde das Pappbrillen-Sortiment erweitert, die Druckreste mit bunten und schillernden Folien beklebt.

Die aktuelle Kollektion der Pappbrillen gibt es ab 3,95€ im erfinderladen oder im onlineshop.

Übrigens: Zu den Pappbrillen, gibt es seit einiger Zeit auch ergänzende Accessoires; die Papp-Clutch, Papp-Krawatte, Papp-Fliege und als besonderes Highlight die Papp-Watch!


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>>Heute ist Tag der Erfinder<<

Posted in Allgemeines, Veranstaltungen on November 9th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Du hast eine Idee für eine Erfindung, die die Welt braucht? Schon lange spukt Dir etwas im Kopf herum und Du hast noch nirgends etwas in der Art entdeckt? Hast Du vielleicht Deiner Familie von Deiner Idee erzählt und die halten Dich für verrückt? Du bist nicht alleine!

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Jeder kann Erfinder sein – ob groß ob klein, egal welchen Alters und woher man kommt. Stellen sie sich vor wie die Welt wäre, wenn Erfinder wie Edison, Guttenberg oder Benz nicht an ihren Ideen festgehalten hätten. Erfinder wurden früher wie heute leider oft als Spinner bezeichnet und müssen manchmal auch darum kämpfen, dass ihre Idee akzeptiert wird. Um diesen Kraftakt zu würdigen, den schon viele auf sich genommen haben und auch um anderen Mut zu machen, ihre Erfindung nicht zu verstecken, gibt es seit 2005 den Tag der Erfinder, der übrigens von uns mitinitiiert wurde. Mittlerweile wird dieser Tag europaweit gefeiert, mit vielen Veranstaltungen in diversen Institutionen und Unternehmen.


Die goldene Regel bei Erfindungen ist: Schweigen ist Gold! Am besten gehen sie mit ihrer Idee zu einem professionellen Partner in der Erfinderberatung. Bei uns bekommen Erfinder zuerst einmal eine Geheimhaltungsvereinbarung, damit sie sicher sein können, dass wir über die Erfindung schweigen und sie nicht selbst nachmachen. So vermeidet man übrigens auch, vom Umfeld als verrückt bezeichnet zu werden. Bei einem kostenlosen Beratungsgespräch mit einem Erfinderberater lassen sich dann alle Fragen, Wünsche und Sorgen klären. Für den weiteren Weg bieten wir eine umfassende Recherche an und unterstützen den Erfinder auch bei der Vermarktung.

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Erfindung der Woche: Büroschlaf – wenn der Schlaf zu Hause nicht reicht

Posted in Allgemeines, Erfinderladen on Oktober 22nd, 2012 by madlen – Be the first to comment

Es ist mal wieder soweit – es kommt die Produktgeschichten-Zeit. Jedes Produkt beginnt ja mit einer winzig kleinen Idee und hinter jeder Erfindung steckt eine tolle Geschichte. Wir haben wie jede Woche bei Erfindern nachgefragt und erzählen sie euch. Dieses Mal haben wir was ganz Besonderes für euch – nämlich Büroschlaf: ein Produkt aus unserer hauseigenen Ideenschmiede jordan muthenthaler. Wie schön wäre es doch, trotz Arbeit ab und zu einfach mal die Augen zu schließen und sich einen kurzen Powernap zu gönnen…

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Was genau ist eigentlich Büroschlaf?

Büroschlaf ist nicht nur der gesunde und produktivitätssteigernde Schlaf zwischen 9 und 17 Uhr sondern auch der Name eines Kissens welches diesen erst bequem und sicher macht. Bequem, weil man bis jetzt alternativ sein Sakko oder die Aktentasche als Unterlage nehmen musste, und sicher weil man das Kissen diskret in einem Ringordner verstecken kann und so den Ruf im Unternehmen nicht aufs Spiel setzt.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die unwahre Geschichte ist die, dass wir schon seit Jahren ein Schläfchen zu Mittag machen und zu diesem Zwecke ein Kissen in einem Rechnungsordner versteckt haben. Als man uns dann erwischt hat haben wir uns mit dem Testen eines Prototyps rausgeredet. Aber wie gesagt, das ist ein unwahres und hartnäckiges Gerücht. In Wahrheit haben wir natürlich monatelang gefeilt, erfunden, gegrübelt und geforscht um den Alltag für alle Büroarbeiter dieser Welt einfacher zu machen.

DSC_0331_balken Wer ist eigentlich jordan muthenthaler?

Jordan Muthenthaler ist eine Aneinanderreihung von zwei altehrwürdigen Familiennamen, nämlich den unsrigen. Die Vornamen haben wir aus Diskretionsgründen weggelassen. Denn wer der Menschheit Erfindungen wie Büroschlaf, Milkpuzzle, Absolut nix, Der Schweizer Messer oder Marienerscheinung schenkt könnte ja nirgends mehr hingehen ohne von Fans umringt zu sein. In der digitalen Welt sind wir zutraulicher und man kann sich gerne unter www.facebook.com/JordanMuthenthaler als Fan outen.

Büroschlaf gibt’s in verschiedenen Ausführungen im erfinderladen oder im online-shop, für 15,95€.

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Fünf Erfindungen aus der Hauptstadt und der Mark

Posted in Allgemeines on Mai 16th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Deutschland hat im Laufe der Jahre viele Tüftler hervorgebracht. Erfindungen wie Telefon, Zahnpasta, Automobil und Glühbirne sind im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken. Und auch der erste Computer wurde vor nunmehr 70 Jahren von einem Deutschen entwickelt: die Z3. Wir wollen heute fünf Erfindungen vorstellen die sowohl in der Hauptstadt als auch in der Mark Brandenburg ihren Ursprung haben.

Foto: Landesbildstelle, Berlin

Foto: Landesbildstelle, Berlin

Die Litfaßsäule
Der Verleger und Druckereibesitzer Ernst Litfaß liebte die preußische Ordnung und überzeugte den Polizeipräsidenten Karl Ludwig Friedrich von seinen Litfaßsäulen. Sie sollten dem unkontrollierten Plakatieren entgegenwirken. In der Nacht vom 1. Juli 1855 verschwanden alle Bekanntmachungen und Werbungen von Häusern, Zäunen und Bäumen. Am Morgen klebten alle relevanten Informationen fein säuberlich an 100 Litfaßsäulen und 50 Pumpenumhüllungen.
Der Verleger wurde kurzerhand zum „Säulenheiligen“ ernannt. Heute gibt es über 50.000 Litfaßsäulen in Deutschland.

Quelle: bayimg.com

Quelle: bayimg.com

Das Fax-Gerät
Der Eggmühler Diplomingenieur Rudolf Hell war seit seiner Kindheit von den Kommunikationsmitteln der Moderne begeistert. Er wollte nur eins: Den Fortschritt weiter vorantreiben. Babelsberg schien Hell als idealer Standort für eine Firmengründung, da im benachbarten Berlin die meisten Behörden, Forschungsgremien und Unternehmen der Branche angesiedelt waren. Schon kurz nach Firmengründung stellte der Ingenieur schließlich seinen Hell-Schreiber vor: ein Fax-Gerät. Die Idee war nicht neu, aber erst der Hell-Schreiber war so robust, schnell und verlässlich, dass er rundum alltagstauglich war. Denn wenn Sender und Empfänger nicht synchron liefen, wurde die Nachricht zwar schief, aber trotzdem lesbar übermittelt. 1931 gingen die Hell-Schreiber bei Siemens in Massenproduktion.

Quelle: hartl-verpackung.de

Quelle: hartl-verpackung.de

Der Pappteller
Mitte des 19. Jahrhundert war Papier ein teures Gut und wurde vorzugsweise mehrfach verwendet. Deshalb wurde Papier, insbesondere Buchseiten, Zeitungen etc., auf Märkten verwendet, um Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und andere darin einzuwickeln. Nachdem aufgedeckt wurde, dass die Druckerschwärze der Gesundheit schadet, fing der Luckenwalder Hermann Henschel zu experimentieren an.
Er experimentierte in seiner Werkstatt so lange mit Kartonmaterialien herum, bis schließlich 1867 der weltweit erste gepresste Pappteller entstand. Auch heute essen wir unsere Currywurst vom gleichen schneeweißen, gewellten Teller wie einst. Der 23-Jährige Henschel gründete schließlich eine Papierwarenfabrik, und sein Pappteller ging in Serie. Henschels Firma besteht als Luckenwalder Tüten- und Papptellerfabrik GmbH noch bis heute.

Quelle: giffits.de

Quelle: giffits.de

Das nahtlose Kondom
Schon die alten Ägypter verwendeten Verhütungsmittel die einem Kondom ähnelten. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Materialine als Kondom verwendet – Tierdärme, Fischblasen, Leinenhüllen, Ölpapier etc.
Charles Goodyear erfand 1839 das erste Gummi-Kondom. Es war zwei Millimeter dick und trug eine dicke Längsnaht, die nicht nur den jüdischen Berliner Julius Fromm störte. Im Jahre 1914 betrieb Fromm ein Werkstattgeschäft für Parfümerie- und Gummiwaren in einem Hinterhof im Prenzlauer Berg. Dort gelang es ihm mit einem in Gummilösung getauchten Glaskolben, das erste nahtlose Kondom herzustellen. Im Jahr 1916 kam es auf den Markt. Bis heute werden Kondome unter dem Markenamen „Fromm“ produziert.

Ohropax
Grund für die Erfindung der Ohropax war die Industrialisierung und der durch die Maschinen verursachte Lärm. Zum Schutz der Ohren haben sich die Arbeiter Gegenstände wie Holz, Metall oder Hartgummi in den Gehörgang gestopft, um sich vor dem Industrielärm zu schützen. Die harten Gegenstände waren nur unwesentlich angenehmer als der Lärm.

Maximilian Negwer aus Schlesien betrieb Anfang des 20. Jahrhunderts eine Fabrik in Berlin. Inspiriert von Homers Odysseus, der die Ohren seiner Männer mit Wachs verstopfen ließ, um sie vor dem verlockenden Sirenengesang zu schützen, kam er schließlich auf die Idee, einen neuen, angenehmeren Lärmstopp zu entwickeln. Aus einer Mischung aus Wachs, Vaseline und Baumwollwatte presste er kleine Kügelchen, die bequem zu tragen waren und sich ohne Rückstände wieder entfernen ließen. Negwer nannte sie Ohropax. Eine Wortschöpfung aus „Ohr“ und dem lateinischen Wort „Pax“ für Frieden. Ironischerweise machte der „Ohrenfrieden“ aber erst durch den 1. Weltkrieg richtig Karriere.

Quelle: klangschreiber.de

Quelle: klangschreiber.de

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Das begehbare Rezeptbuch

Posted in Allgemeines on Januar 9th, 2011 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Durch unseren Erfinderladen bin ich in letzter Zeit sensibilisiert für neuartige Shopkonzepte.
Kochhaus heißt dieses neue Ladenkonzept, welches man seit September in Berlin-Schöneberg erleben kann.

Selber kochen liegt im Trend. Kochsendungen boomen, Kochbücher verkaufen sich wie geschnitten Brot. Aber mancher hat so seine Zweifel ob er das gezeigte auch wirklich so hinbekommt. Warum bekommt man die Zutaten nie in der Portionierung für zwei Personen? Funktioniert das Rezept auch mit Vollkornmehl? Und wenn man mühsam kurz vor 20 Uhr alle Zutaten im Supermarkt zusammen gesucht hat, gibt es mit Sicherheit keinen frischen Koriander und statt Sardellen nur Hering in Tomatensauce.

Auch die Kochhaus-Gründer mussten diese Erfahrung machen. Bis sie beim gemeinsamen Essen die Idee zu einem ganz neuen Einkaufskonzept hatten – dem Kochhaus.

Das Konzept ist so einfach wie genial:
Kochhaus ist das erste Lebensmittelgeschäft, das nach Rezepten sortiert ist. An frei stehenden Tischen voller frischer Zutaten finden die Kunden alles, was sie zu einem bestimmten Gericht brauchen. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen, für jeweils zwei, vier oder mehr Personen.

Das in dieser Form einzigartige begehbare Rezeptbuch bietet ein ständig wechselndes Angebot der Zutaten für ca. 20 Rezepte. Damit es nie langweilig wird, kommen jede Woche drei bis fünf neue Gerichte hinzu, die beispielsweise zur Spargel- oder Weihnachtszeit saisonale Trends aufgreifen oder aus der Küche eines Sternekochs stammen.

An den Rezepttischen hängen große farbige Tafeln, die auf einen Blick zeigen, was für ein Gericht alles benötigt wird. Von den Zutaten bis zu den Kochutensilien. Und jeder Kunde bekommt eine Schritt für Schritt Kochanleitung in Bildern mit nach Hause, damit das perfekte Dinner garantiert gelingt.

Als großer Freund von Kochbüchern hat das jetzt mein bisheriges genialstes Kochbuch von Ikea abgelöst

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