Posts Tagged ‘James Dyson Award’

Die Suche für Dysons Nachwuchserfinder kommt bald zum Ende

Posted in Allgemeines, Innovation, Veranstaltungen on Juli 5th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Der James Dyson Award 2019 kommt zu einem Ende. Die Einreichungsfrist für die Teilnahme am James Dyson Award endet am 11. Juli. Der James Dyson Award ermutigt die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren, etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Es ist die letzte Gelegenheit sich dieses Jahr zu bewerben. Als Gewinn winken auf internationaler Ebene 33.500 EUR; das deutsche Gewinnerprojekt ist mit 2.200 EUR dotiert. Der James Dyson Award möchte damit Nachwuchserfinder fördern und ihnen einen Karrierestart ermöglichen.

Auch in diesem Jahr ist die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren aufgerufen, beim James Dyson Award etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Genialität gibt es überall. Die James Dyson Foundation möchte so viele Nachwuchserfinder wie möglich unterstützen.

James Dyson erklärt: „Nachwuchsingenieure und -Produktdesigner haben eine unbefangene Sichtweise und eine sehr hohe Intelligenz, aufgrund derer sie völlig neue Lösungen erdenken können. Man kann ihre Ideen auch einfach ablehnen, aber wenn man sie unterstützt und genauer darauf eingeht, können sie die Welt verändern. Das Entwickeln eines Produktes oder einer Technologie ist ein langwieriger und holpriger Prozess – der James Dyson Award feiert also die jungen Leute, die diesen Prozess auf sich nehmen. Der Award belohnt die nächste Erfindergeneration und fördert sie bei ihren zukünftigen Erfolgen. Ich bin so gespannt, was der diesjährige Award für Überraschungen bereithält!“

Echte Probleme lösen
Die besten Erfindungen sind oft auch die einfachsten, bieten aber eine klare und intelligente Lösung für ein echtes Problem. Die Preisträger der letzten Jahre haben sich mit Lebensmittelverschwendung, Wassereinsparung, medizinischer Versorgung in Entwicklungsländern und Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Preisträger auf internationaler Ebene 2018, die O-Wind Turbine, hat sich mit der nachhaltigen Energieerzeugung in Städten durch eine neuartige Windkraftanlage, die den in alle Richtungen wehenden Wind erfasst, beschäftigt.

Lebensrettender Venenkatheter siegreich beim James Dyson Award 2018 auf nationaler Ebene
Gabriel Müller, Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Kiel gewann 2018 mit seinem Projekt „Cevec“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht.

Die Projektidee, einen zentralen Venenkatheter für den Einsatz in Notfällen zu kreieren, entstand bei einem Gespräch zwischen Gabriel Müller und einem Arzt, der bei der Seenotrettung in Kiel arbeitet. „In dem Gespräch kam heraus, dass Katheter in Notfallsituationen schwer bis unmöglich anzulegen sind. Hier sah ich Entwicklungspotential“, berichtet Gabriel Müller.

Herkömmliche Venenkatheter bestehen aus einer Vielzahl von Instrumenten, die im Notfall zu Verwirrung führen können. Cevec enthält dagegen nur drei Teile. Die systematische Abfolge leitet die behandelnde Person durch die Katheterisierung. Anders als bei herkömmlichen Venenkathetern kann der Prozess zwischen jedem Schritt unterbrochen werden, was das System auch für ungeübte Nutzer anwendbar macht. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Arbeitsschritte kann lebensnotwendige Zeit gewonnen werden.

Über den Wettbewerb
Der Auftrag: Entwickle etwas, das ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Problem, dem wir alle im Alltag begegnen, oder ein globales Problem handeln. Das Wichtigste ist, dass die Lösung effektiv ist und Erfindergeist zeigt.

Der Preis: Der Preisträger auf internationaler Ebene erhält 33.500 EUR (plus 5.500 EUR für seine Universität), die beiden Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten 5.500 EUR und jeder Preisträger auf nationaler Ebene erhält 2.200 EUR.

Der Prozess: Die Einreichungen werden erst auf nationaler Ebene bewertet – anschließend geht es mit ihnen auf internationaler Ebene weiter. Ein Gremium aus Dyson Ingenieuren wählt die internationalen Top 20-Einreichungen. Diese Top 20 werden dann von Sir James Dyson gesichtet, der den internationalen Gewinner, sowie den Zeit- und Drittplatzierten wählt.

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen weltweit durchgeführt: Australien, Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Österreich, Philippinen, Russland, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Einreichungsfrist endet am 11. Juli 2019 00:00 Uhr GMT

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Teilnahme

Die Bewerber reichen ihre Konzepte online auf der Website des James Dyson Award ein.

Die Bewerber sollten ihre Erfindung, die Funktionsweise und den Entwicklungsprozess prägnant erklären. Die besten Einreichungen sind immer realistisch, nachhaltig, zeigen eine iterative Entwicklung und lösen ein echtes Problem. Die besten Bewerber reichen auch Bilder und Videos sowie Nachweise für Prototypen ein.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer müssen in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein.

Bei Teameinreichungen müssen alle Teammitglieder in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein und mindestens ein Teammitglied muss an einem passenden Projekt geforscht haben.

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Dyson sucht Nachwuchserfinder, die raffiniert große Probleme lösen

Posted in Allgemeines, Innovation, Veranstaltungen on März 28th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Der James Dyson Award 2019 ist ab heute offen für Einreichungen. Die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren ist aufgerufen, etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Als Gewinn winken auf internationaler Ebene 33.500 EUR; das deutsche Gewinnerprojekt ist mit 2.200 EUR dotiert. Der James Dyson Award möchte damit Nachwuchserfinder fördern und ihnen einen Karrierestart ermöglichen. Projekteinreichungen sind bis zum 11. Juli 2019 online über die Webseite des James Dyson Award möglich.

Auch in diesem Jahr ist die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren aufgerufen, beim James Dyson Award etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Genialität gibt es überall. Die James Dyson Foundation möchte so viele Nachwuchserfinder wie möglich unterstützen.

James Dyson erklärt: „Nachwuchsingenieure und -Produktdesigner haben eine unbefangene Sichtweise und eine sehr hohe Intelligenz, aufgrund derer sie völlig neue Lösungen erdenken können. Man kann ihre Ideen auch einfach ablehnen, aber wenn man sie unterstützt und genauer darauf eingeht, können sie die Welt verändern. Das Entwickeln eines Produktes oder einer Technologie ist ein langwieriger und holpriger Prozess – der James Dyson Award feiert also die jungen Leute, die diesen Prozess auf sich nehmen. Der Award belohnt die nächste Erfindergeneration und fördert sie bei ihren zukünftigen Erfolgen. Ich bin so gespannt, was der diesjährige Award für Überraschungen bereithält!“

Hier das Video zum diesjährigen James Dyson Award.

 

Echte Probleme lösen

Die besten Erfindungen sind oft auch die einfachsten, bieten aber eine klare und intelligente Lösung für ein echtes Problem. Die Preisträger der letzten Jahre haben sich mit Lebensmittelverschwendung, Wassereinsparung, medizinischer Versorgung in Entwicklungsländern und Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Preisträger auf internationaler Ebene 2018, die O-Wind Turbine, hat sich mit der nachhaltigen Energieerzeugung in Städten durch eine neuartige Windkraftanlage, die den in alle Richtungen wehenden Wind erfasst, beschäftigt.

Chancen fördern

Der Preis verschafft den Nachwuchserfindern die Aufmerksamkeit internationaler Medien, was ihnen weitere Investitionen und Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Ideen eröffnet. Die Preisträger der letzten Jahre, zum Beispiel Petit Pli, mitwachsende Kleidung für Kinder und Mimica, ein bioreaktives Lebensmitteletikett haben sich zu erfolgreichen Unternehmen entwickelt und auch die Erfinder der O-Wind Turbine wurden nach ihrer Auszeichnung von Investoren kontaktiert.

Lebensrettender Venenkatheter siegreich beim James Dyson Award 2018 auf nationaler Ebene

Gabriel Müller, Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Kiel gewann 2018 mit seinem Projekt „Cevec“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht.

Die Projektidee, einen zentralen Venenkatheter für den Einsatz in Notfällen zu kreieren, entstand bei einem Gespräch zwischen Gabriel Müller und einem Arzt, der bei der Seenotrettung in Kiel arbeitet. „In dem Gespräch kam heraus, dass Katheter in Notfallsituationen schwer bis unmöglich anzulegen sind. Hier sah ich Entwicklungspotential“, berichtet Gabriel Müller.

Herkömmliche Venenkatheter bestehen aus einer Vielzahl von Instrumenten, die im Notfall zu Verwirrung führen können. Cevec enthält dagegen nur drei Teile. Die systematische Abfolge leitet die behandelnde Person durch die Katheterisierung. Anders als bei herkömmlichen Venenkathetern kann der Prozess zwischen jedem Schritt unterbrochen werden, was das System auch für ungeübte Nutzer anwendbar macht. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Arbeitsschritte kann lebensnotwendige Zeit gewonnen werden.

Über den Wettbewerb

Der Auftrag: Entwickle etwas, das ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Problem, dem wir alle im Alltag begegnen, oder ein globales Problem handeln. Das Wichtigste ist, dass die Lösung effektiv ist und Erfindergeist zeigt.

Der Preis: Der Preisträger auf internationaler Ebene erhält 33.500 EUR (plus 5.500 EUR für seine Universität), die beiden Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten 5.500 EUR und jeder Preisträger auf nationaler Ebene erhält 2.200 EUR.

Der Prozess: Die Einreichungen werden erst auf nationaler Ebene bewertet – anschließend geht es mit ihnen auf internationaler Ebene weiter. Ein Gremium aus Dyson Ingenieuren wählt die internationalen Top 20-Einreichungen. Diese Top 20 werden dann von Sir James Dyson gesichtet, der den internationalen Gewinner, sowie den Zeit- und Drittplatzierten wählt.

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen weltweit durchgeführt: Australien, Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Österreich, Philippinen, Russland, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Einreichungsfrist endet am 11. Juli 2019 00:00 Uhr GMT

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Teilnahme

Die Bewerber reichen ihre Konzepte online auf der Website des James Dyson Award ein.

Die Bewerber sollten ihre Erfindung, die Funktionsweise und den Entwicklungsprozess prägnant erklären. Die besten Einreichungen sind immer realistisch, nachhaltig, zeigen eine iterative Entwicklung und lösen ein echtes Problem. Die besten Bewerber reichen auch Bilder und Videos sowie Nachweise für Prototypen ein.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer müssen in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein.

Bei Teameinreichungen müssen alle Teammitglieder in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein und mindestens ein Teammitglied muss an einem passenden Projekt geforscht haben.

Was wurde aus den internationalen Preisträgern auf internationaler Ebene:

Preisträger auf internationaler Ebene 2018 – O-Wind Turbine

Die O-Wind Turbine ist eine omnidirektionale Windturbine und kann – im Gegensatz zu herkömmlichen Windturbinen – multidirektionale Windstöße einfangen. So kann sie auch in Städten genutzt werden, in denen der Wind aus allen möglichen Richtungen kommt.

Preisträger auf internationaler Ebene 2017 – sKan

Das sKan ist ein kostengünstiges und nicht-invasives Gerät zur Früherkennung von schwarzem Hautkrebs, das von Studierenden der Medizin und Biotechnologie entwickelt wurde. Das Team nutzt das Preisgeld derzeit, um das Design zu verfeinern, damit es die Standards der US-amerikanischen Food and Drug Administration erfüllt.

Preisträger auf internationaler Ebene 2016 – EcoHelmet

EcoHelmet ist ein faltbarer Fahrradhelm aus Papier, der den Kopf durch seine Wabenbauweise vor Erschütterungen schützt und sich bei Nichtgebrauch ganz flach zusammenfalten lässt. Er befindet sich derzeit in der Produktentwicklung.

Preisträger auf internationaler Ebene 2015 – Voltera V-One

Der Voltera V-One verwendet Rapid-Prototyping-Prinzipien für den 3D-Druck, um Leiterplatten für die Stromversorgung von zum Beispiel Smartphones herzustellen. Eines dieser Modelle wird derzeit sogar von Ingenieuren bei Dyson verwendet.

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Urbane Windkraftanlage gewinnt den prestigeträchtigen internationalen James Dyson Award

Posted in Allgemeines on November 15th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Inspiriert von einem Space-Rover der NASA wollen zwei junge Erfinder aus Chile und Kenia in windigen Städten Strom erzeugen. Ihre Erfindung O-Wind nutzt horizontalen und vertikalen Wind in Städten. Urbane Apartmentbewohner können damit effizient und nachhaltig Strom erzeugen und von Einspeisetarifen in fast 80 Ländern profitieren. Mit dieser Erfindung haben Nicolas Orellana und Yaseen Noorani den diesjährigen James Dyson Award auf internationaler Ebene gewonnen.

Ob Klimawandel oder Armut – globale Probleme erfordern zunehmend gemeinsame, interkulturelle Lösungen. Nicolas Orellana und Yaseen Noorani, die aus Chile bzw. Kenia stammen, stehen für diese neue Ära, in der die Menschen zusammenarbeiten, um Technologien zur Lösung unserer gemeinsamen Probleme zu entwickeln. Sie studieren beide den Masterstudiengang „International Innovation“ an der Lancaster University in Großbritannien und wollen mit ihrer innovativen Turbine den Wind in Städten nutzen. Aber was ist eigentlich das Problem mit dem Wind? Je höher wir unsere Städte bauen, desto windiger werden sie. Bei der Suche nach erneuerbaren Energiequellen bleibt diese mächtige und im Überfluss vorhandene Ressource jedoch weitgehend ungenutzt, da traditionelle Windkraftanlagen nur den Wind in eine Richtung erfassen. Dies bedeutet, dass sie in Städten, in denen der Wind unvorhersehbar ist und aus vielen verschiedenen Richtungen kommt ist, sehr ineffizient sind. Wenn der Wind durch die Städte bläst, wird er zwischen den Gebäuden eingeschlossen, nach unten auf die Straße gesogen oder nach oben in den Himmel gedrückt. Dadurch befindet sich der Wind in ständigem Chaos, wodurch er von herkömmlichen Turbinen nicht genutzt werden kann. Durch ihre einfache geometrische Form kann die O-Wind Turbine diese leistungsstarke, bisher ungenutzte Ressource verwenden und selbst an windigsten Tagen Energie erzeugen.

„Die Aufgabe, etwas zu entwickeln, das ein Problem löst, ist absichtlich breit angelegt. Sie soll talentierte, junge Erfinder dazu motivieren, mehr als nur Probleme zu erkennen“, so Sir James Dyson. „Sie sollen ihren Einfallsreichtum nutzen, um innovative Lösungen zu entwickeln. Die O-Wind Turbine ist genau das. Damit rückt die enorme Herausforderung, erneuerbare Energien zu erzeugen, in greifbare Nähe, denn durch ihre Geometrie können wir die Energie, die bereits an Orten vorhanden ist, an denen wir bisher kaum gesucht haben, nutzen – und zwar in Städten. Es ist ein geniales Konzept.“

Nicolas Orellana begann sich mit der Herausforderung des multidirektionalen Windes zu beschäftigen, als er auf den Tumbleweed Rover für den Mars der NASA stieß. Mit einem Durchmesser von knapp zwei Metern wurde diese aufblasbare Kugel so konstruiert, dass sie wie ein Steppenläufer autonom über die Oberfläche des Mars hüpft und rollt, um die atmosphärischen Bedingungen und die geographische Lage zu messen. Wie auch herkömmliche Windkraftanlagen wurde der Rover durch unidirektionale Windstöße angetrieben, die seine Bewegungsrichtung vor allem bei Hindernissen stark beeinträchtigten, was ihn häufig vom Kurs abbrachte und letztendlich zum Scheitern des Projekts führte. Als Nicolas die Grenzen des Tumbleweed Rovers erforschte, wurde seine dreidimensionale Windturbinentechnologie geboren. Nicolas und sein Kommilitone Yaseen Noorani entdeckten bald, wie Städte diese Technologie nutzen könnten, um die Energie zur Stromerzeugung zu nutzen.

Wie funktioniert die O-Wind Turbine?
Die O-Wind Turbine ist eine Kugel mit 25 cm Durchmesser und geometrischen Öffnungen. Sie sitzt auf einer festen Achse und dreht sich, wenn der Wind aus einer beliebigen Richtung auf sie trifft. Wenn die Windenergie die Turbine dreht, treiben Getriebe einen Generator an, der die Kraft des Windes in Elektrizität umwandelt. Diese kann entweder direkt als Stromquelle genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden. Nicolas und Yaseen würden die O-Wind-Turbine gern an großen Bauwerken, zum Beispiel der Seite eines Gebäudes oder eines Balkons installieren, weil dort die Windgeschwindigkeiten am höchsten sind. Klicken Sie hier, um die Turbine in Aktion zu sehen.

„Wir hoffen, dass die O-Wind Turbine die Nutzbarkeit und Erschwinglichkeit von Turbinen für Menschen auf der ganzen Welt verbessern wird. In Städten ist es immer windig, aber wir nutzen diese Ressource derzeit nicht“, erklärt Nicolas Orellana. „Unsere Überzeugung ist die Folgende: Wenn es einfacher wird, Ökostrom zu erzeugen, motiviert dies die Leute viel mehr dazu, zum Schutz unseres Planeten beizutragen. Dass wir jetzt den internationalen James Dyson Award gewonnen haben, hat unser Konzept bestätigt. Die Aufmerksamkeit, die wir bisher erhalten haben, war überwältigend. Sie gab uns das Vertrauen, dieses Konzept weiter zu entwickeln. Wir führen bereits Gespräche mit Investoren und hoffen, in den kommenden Monaten einen Deal zu erzielen.“

Windkraft in Städten
In britischen Städten wie London waren die Gebäude eigentlich immer eher niedrig, aber das ändert sich derzeit und der zunehmende Wind durch die Wolkenkratzer wird immer mehr zum Problem. Im Jahr 2015 wurde dem Walkie Talkie-Tower in London vorgeworfen, einen Windkanal zu erzeugen, der die Fußgänger vom Bordstein wehte.Die Stadtverwaltung London hat einen politischen Rahmen geschaffen, um die Auswirkungen des Windes in Städten und die Windeffekte von hohen Gebäuden zu beherrschen. Laut der UNO lebt heute mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – Tendenz steigend, da immer mehr Staaten ihre ländlichen Gebiete urbanisieren und ihre Städte verdichten. Chicago, die Heimat des ersten Wolkenkratzers der Welt, ist weithin als „Windy City“ bekannt. Wellington in Neuseeland ist die windigste Stadt der Welt und auch Punta Arenas in Chile, gehört zu den windigsten Städten der Welt.

James Dyson Award 2018 – Zweitplatzierte auf internationaler Ebene
Da 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit Malariarisiko lebt, sterben jedes Jahr über eine Million Menschen an Malaria. EXCELSCOPE 2.0 – erfunden von einem Team der TU Delft, Niederlande – ist ein halbautomatisches, intelligentes Gerät zur Diagnose von Malaria, das durch das einfache Antippen eines Smartphones verwendet werden kann, um die Effizienz und Genauigkeit der Behandlung in Entwicklungsländern zu verbessern.

Air Chair
Seinen Alltag im Rollstuhl zu bestreiten kann schwierig sein, selbst an barrierefreien Orten. Die Kombination aus Treppen, schmalen Sitzen und die Abhängigkeit vom Personal zum Betreten und Verlassen eines Flugzeugs macht jedoch Fliegen für Rollstuhlfahrer zu einer großen Herausforderung. BBC-Reporter Frank Gardner hat auf dieses Thema hingewiesen, nachdem er selbst regelmäßig in Flugzeugen vor großen Problemen stand. Aamer Siddiqui und Ali Asgar von der American University in Sharjah haben daher Air Chair erfunden, eine einfachere Lösung, bei der die Benutzer einen einzigen Stuhl für die gesamte Strecke von der Abflughalle bis zum Start des Flugzeugs verwenden können.

James Dyson Award Gewinner auf Deutschland-Ebene
Gabriel Müller, Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Kiel gewinnt mit seinem Projekt „Cevec“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht. Herkömmliche Venenkatheter bestehen aus einer Vielzahl von Instrumenten, die im Notfall zu Verwirrung führen können. Cevec enthält dagegen nur drei Teile. Die systematische Abfolge leitet die behandelnde Person durch die Katheterisierung. Anders als bei herkömmlichen Venenkathetern kann der Prozess zwischen jedem Schritt unterbrochen werden, was das System auch für ungeübte Nutzer anwendbar macht. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Arbeitsschritte kann lebensnotwendige Zeit gewonnen werden.

André Zsigmondy
von der Hochschule Darmstadt hat mit seiner Einreichung „Mynk“, einer Studie und einem System zur Zukunft von Wearables und Datensicherheit, den zweiten Platz in Deutschland erreicht. Mynk ist ein physisches Datenschutzset, das durch seine Schmuckapplikationen und Textiltechnologie den Datenaustausch von Wearables kontrollieren kann. Mit seinem Konzept lenkt Zsigmondy die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit von Cybersecurity und den Umgang mit persönlichen Daten.

Die Hochschule Darmstadt kann sich über einen weiteren Gewinn freuen. „Pointeeshoe“, eingereicht von Felicia Hamm, hat den dritten Platz in Deutschland gewonnen. Ballettspitzenschuhe führen häufig zu Verletzungen am Fuß, kosten viel und sind schnell abgenutzt. Professionelle Tänzer verbrauchen bis zu zwei Paare pro Woche. Diesem Problem hat sich Felicia Hamm angenommen. Mit ihrer Erfindung „Pointeeshoe“ nutzt sie die 3D-Druck-Technologie, um Sohlen und Zehenboxen für Spitzenschuhe herzustellen. „Pointeeshoe“ steigert den Tragekomfort spürbar und unterbindet den starken Verbrauch der Schuhe.

Weitere Informationen zum James Dyson Award
Der James Dyson Award wird in 27 Ländern ausgeschrieben und steht Studierenden (oder frischen Hochschulabsolventen) der Ingenieurwissenschaften und der Fachbereiche Produktgestaltung und Industriedesign offen. Folgende Länder nehmen am James Dyson Award teil: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Irland, Japan, Malaysia, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Russland, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Mexiko, Großbritannien und die USA.

In jedem Land, in dem der Award stattfindet, wird ein nationaler Gewinner ausgewählt. In der nächsten Stufe prüft ein Gremium die Einreichungen aller Länder und nominiert 20 Projekte für die internationale Shortlist. Der internationale Gewinner wird von James Dyson ausgewählt. Die Bekanntgabe des internationalen Gewinners und der Finalisten erfolgt am 15. November 2018.

Der internationale Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 33.500 Euro. Der Fachbereich des internationalen Gewinners erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.500 Euro. Die Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten jeweils 5.500 Euro. Die Gewinner auf nationaler Ebene erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2.200 Euro.

Der James Dyson Award wird von der James Dyson Foundation ausgeschrieben, einer im Jahr 2002 gegründeten Stiftung, die das Ziel hat, die nächste Generation von Ingenieuren und Designern zu begeistern und zu unterstützen.

Informationen und Updates zum James Dyson Award auf Facebook.

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James Dyson Award 2017 in Deutschland

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Innovation on September 7th, 2017 by jordan – Be the first to comment

David Wojcik, Absolvent der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd im Fachbereich Produktgestaltung, gewinnt mit seinem Projekt „Bloop – Autotransfusionssystem für Blut“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. Eine aus Regine Bönsch, VDI nachrichten, Professor Simone Fuhs, ecosign/Akademie für Gestaltung, Köln, Stefan Eckstein, Präsident des Verbands Deutscher Industrie Designer, und Professor Peter Naumann, Hochschule München, bestehende Experten-Jury, wählte das Projekt von David Wojcik zum Gewinner des diesjährigen James Dyson Award in Deutschland.

Die 2016 als Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Produktgestaltung entstandene Arbeit „Bloop“ nimmt sich des Blutrecyclings in Entwicklungsländern an und ist vom Funktionsprinzip eines Siphons inspiriert. Durch Unterdruck wird das austretende Blut bei der verletzten Person abgesaugt. In einem Auffangbeutel befindet sich gerinnungshemmendes Heparin, sodass das Blut zu einem späteren Zeitpunkt dem Patienten wieder zugeführt werden kann. Dabei nutzte David Wojcik physikalische (hydrostatische) Prinzipien, um ein verblüffend einfach funktionierendes Absaugsystem zu konzipieren. Zudem ist „Bloop“ mobil einsetzbar und mit 10 Dollar pro Gerät günstig.

David Wojcik zu seinem Projekt: „In Entwicklungsländern können viele Menschen aufgrund mangelnder Blutkonserven nicht operiert werden. Mit meiner Erfindung kann das Blut von verletzten Personen mit einer einfachen Technik aufgefangen, gereinigt und an den Patienten wieder zurückgegeben werden.“

Weitere Informationen zum Gewinnerprojekt „Bloop – Autotransfusionssystem für Blut“ des James Dyson Award 2017 in Deutschland auf der Website des James Dyson Award hier.

Informationen zum James Dyson Award
Der James Dyson Award wird in 23 Ländern ausgeschrieben und steht Studierenden (oder frischen Hochschulabsolventen) der Ingenieurwissenschaften und der Fachbereiche Produktgestaltung und Industriedesign offen und wird in Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Irland, Japan, Malaysia, Niederlande, Neuseeland, Russland, Singapur, Spanien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Großbritannien und den USA ausgeschrieben.

In jedem Land, in dem der Award stattfindet, wird ein nationaler Gewinner ausgewählt. In der nächsten Stufe werden aus allen Teilnahmeländern von einem Gremium aus Ingenieuren von Dyson 20 Projekte für die internationale Shortlist nominiert. Der internationale Gewinner wird von James Dyson ausgewählt. Die Bekanntgabe des internationalen Gewinners und der Finalisten erfolgt am 26. Oktober 2017.
Das Preisgeld für den Sieger auf nationaler Ebene liegt bei jeweils 2.250 € (£ 2.000). Das Preisgeld für den Sieger auf internationaler Ebene beträgt 35.000 € (£ 30.000) für das Gewinnerprojekt und 5.500 € (£ 5.000) für den Fachbereich des Gewinners.
Der Award wird von der James Dyson Foundation ausgeschrieben, einer im Jahr 2002 gegründeten Stiftung, die das Ziel hat, die nächste Generation von Ingenieuren zu begeistern und zu unterstützen.

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Der James Dyson Award 2016

Posted in Allgemeines, Veranstaltungen on März 3rd, 2016 by jordan – Be the first to comment

Aufblasbare Brutkästen, Batterien auf Zuckerbasis, 3D-Drucker für Leiterplatten und mehr

Der Auftrag des James Dyson Awards ist schnell umschrieben: „Entwickle etwas, das ein Problem löst“ Schon seit 2004 unterstützt der Award clevere Nachwuchsingenieure und -designer dabei, Dinge einfach mal anders zu denken. Sie werden aufgerufen, ein Produkt oder ein Konzept einzureichen, das besser funktioniert als die aktuelle Lösung – und ein tatsächlich vorhandenes Problem im besten Fall komplett beseitigt.

james dyson award 2016

Der Award zielt auf menschliche Gaben wie Einfallsreichtum, Kreativität und die Fähigkeit zum Querdenken. Er regt die Erfindungsgabe an und inspiriert zur nachhaltigen Entwicklung. Schließlich müssen die Teilnehmer die Umweltauswirkungen ihrer Ideen von Anfang an mitdenken. Ausgezeichnet werden Ideen, die einen sinnvollen Anwendungszweck besitzen und sich gleichzeitig kommerziell umsetzen lassen.

Mit der aktuellen Ausgabe feiert der Preis in Asien übrigens eine doppelte Premiere. 2016 dürfen zum ersten Mal auch Studierende aus China und Südkorea am vermutlich höchst dotierten Nachwuchs-Award der Welt teilnehmen.

James Dyson ist begeistert von der steigenden Anzahl an Einreichungen mit Potenzial: „Junge Leute haben die Macht, die Welt durch ihre Ingenieurskunst zu verändern. Jedes Jahr werden für den James Dyson Award beeindruckende Lösungen für alltägliche Probleme vorgestellt. Und weil der Award weltweit immer mehr Teilnehmer findet, werden auch immer mehr Probleme aus den verschiedensten Blickwinkeln gelöst. Keine Herausforderung ist zu groß. Die einfachsten Lösungen sind die besten. Und bei uns gilt tatsächlich: Weniger ist mehr.“

Aus dem renommierten Erfinderwettbewerb ist in den letzten Jahren viel Großes entstanden. Der aufblasbare Brutkasten, der Frühchen in Flüchtlingslagern und der dritten Welt rettet, ist dafür ein genauso gutes Beispiel wie der batteriebetriebene Oberarm-Roboter, der Menschen mit Rückenverletzungen bei der Rehabilitation unterstützt.

Der internationale Gewinner des letzten Jahres war Voltera V-One, ein revolutionäres Rapid-Prototyping-System von vier Studierenden der Ingenieurwissenschaften an der Universität Waterloo in Kanada. Leiterplatten stecken heute in praktisch allen elektronischen Geräten. Doch die Entwicklung von Leiterplatten-Prototypen ist für Nachwuchserfinder und Bastler sehr zeitaufwändig und teuer. Der Voltera V-One ändert das grundlegend: Das Gerät passt auf jeden Schreibtisch und fertigt die begehrten Prototypen in wenigen Minuten. Das ermöglicht es viel mehr Menschen als bisher, neuartige, elektronische Geräte zu bauen. Im November 2015 wurden die ersten Drucker ausgeliefert, die zweite Charge soll bald folgen.

Mitgründer Jesús Zozaya berichtet: „Wir befanden uns mit Voltera V-One an einem kritischen Punkt. Die Technologie war da, aber wir konnten nicht mit der Produktion loslegen. Die 30.000 Pfund (42.000 Euro), die wir als Gewinner des James Dyson Awards erhalten haben, waren deshalb wirklich ein Segen – genauso wie die Aufmerksamkeit, die wir mit dem Sieg weltweit erlangt haben.“

Den nationalen Wettbewerb in Deutschland entschieden 2015 drei talentierte Nachwuchs-Designer der Hochschule Darmstadt für sich.

Ihnen war es gelungen, eine funktionsfähige Bio-Batterie zu entwickeln.Das Prinzip: Ein in Wasser gelöster Zucker baut sich in einem biochemischen Prozess in Wasser und Kohlendioxid ab, nachgeladen wird die Batterie in einer speziellen Ladestation. Die kleinen Brennstoffzellen können in Zukunft mp3-PLayer, Fernbedienungen und andere elektronische Geräte mit Strom versorgen.

Mit-Preisträger Dennis Rittel sagt: „Alleine in Deutschland entstehen jedes Jahr 40.000 Tonnen Sondermüll durch Einweg-Batterien. Mit unserer Erfindung können wir das ändern.“

Der Award ist noch bis zum 19. Juli 2016 offen für Einreichungen.

DieTeilnehmer sollten Dokumente über ihre Prototypen, eine Erläuterung des Konstruktionsprozesses und einen kurzen Bericht darüber einsenden, was sie zu der Erfindung inspiriert hat. Die Einreichungen werden dann von Gremien aus Ingenieuren, Wissenschaftlern und Konstrukteuren begutachtet, bevor am 8. September 2016 die nationalen Gewinner und Finalisten bekannt gegeben werden. Ein Gremium aus Dyson Ingenieuren wählt 20 internationale Projekte in die engere Auswahl, aus denen James Dyson am 27. Oktober 2016 den internationalen Gewinner und die Finalisten bekannt gibt.

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James Dyson Award

Posted in Allgemeines on Oktober 20th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Der James Dyson Award ist eine Auszeichnung die weltweit von der James Dyson Foundation verliehen wird. Seit dem Jahre 2004 wird dieser jährlich an Nachwuchsingenieure und –produktdesigner vergeben. Filmmaterial, Bilder und Zeichnungen der einzelnen Idee inklusive einer persönlichen Schilderung des Design-Prozesses müssen von den Bewerbern auf der Internetseite eingestellt werden. Für den Award können sich Studierende folgender Fächer anmelden: Produktdesign, Industriedesign und Ingenieurswissenschaften beziehungsweise Absolventen dieser Fächer, die ihr Studium vor höchstens vier Jahren abgeschlossen haben. Bewerber von Universitäten aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Malaysia, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Russland, Schweiz, Singapur, Spanien und USA werden zugelassen.

Quelle: facesofdesign.com

Quelle: facesofdesign.com

James Dyson: „Junge Designer und Ingenieure stecken voller kreativer Ideen, mit denen sie die Welt verändern möchten. Es ist diese Fähigkeit, anders zu denken, die unser Award feiert. Wir müssen die Produktdesigner und Ingenieure der Zukunft unterstützen und ermutigen.

In diesem Jahr hat der Industrie-Designstudent der Hochschule Darmstadt, Marko Müller, im Deutschlandentscheid den ersten Platz belegt. Seine Windenergie-Anlage „Wolt“ erzeugt mittels schwingender Bänder Strom. Diese werden an den Pfosten in den Weinberghängen montiert und vernetzt, somit kann das ganze Jahr über Windstrom erzeugt werden.

Mit diesem Award hat die James Dyson Foundation eine Plattform geschaffen, um die nächste Generation von Designern und Ingenieuren auszuzeichnen, zu unterstützen und zu inspirieren.

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Revolutionärer Pflegestuhl

Posted in Aktuelle Erfindungen on April 21st, 2010 by land-der-erfinder.de – Be the first to comment

Wie schwer die Pflege eines Schwerkranken ist, können nur diejenigen ermessen, die familiär oder beruflich tagtäglich damit umgehen. Christen Halter weiß es, der Vater des 27-jährigen Designers hat seit 20 jahren Parkinson. Grund genug für das Thema seiner Diplomarbeit: Entwicklung eines Pflegestuhls, der Rollstuhl, Liege und Patientenlifter in einem vereint.
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Dafür gab es Lob und Anerkennung von Betroffenen und ihren Familien und drei kleinere Förderpreise in der Gesamthöhe von 7000 Euro und ist Mitfinalist des international renomierten James Dyson Award Design-Preis 2009. Wäre der von Christen Halter konzipierte Pflegestuhl schon im Handel und in Betrieb, ginge es vielen pflegenden Angehörigen und professionellen Pflegekräften mit berufsbedingten Kreuzschmerzen sicherlich besser. Denn seine Kombination aus Rollstuhl, Liege und Patientenlifter würde ihnen helfen, ihre Kräfte beim Bewegen eines starren Körpers zu schonen, vielleicht könnte manchmal sogar auf einen zweiten Helfer verzichtet werden. Außerdem macht der Pflegestuhl die Patienten unabhängiger von fremder Hilfe.
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Christen Halter hofft, dass sich auch die Industrie für den Pflegestuhl interessiert und bereit ist, die Kosten für die nötige Überarbeitung bis zur Serienreife zu übernehmen. Sein Pech ist die Finanzkrise, die viele Unternehmen von Investitionen abhält. Immerhin sorgen die Anerkennungspreise wegen des damit verbundenen Medienechos dafür, dass der Pflegestuhl nicht in Vergessenheit gerät.

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