Posts Tagged ‘Kabeltrommel’

Kabel aufrollen mit Köpfchen

Posted in Aktuelle Erfindungen on Juli 2nd, 2015 by Imke – Be the first to comment

Mit einer typischen Kabelrolle lassen sich Stromkabel wunderbar verlegen. Kabeltrommeln bringen Strom an den Ort des Geschehens und gewähren im aufgerollten Zustand Sicherheit. Allerdings beherbergen die praktischen Helfer auch ein paar Gefahren.

Kabelaufroller Funktionsmodell

Kabelaufroller Funktionsmodell


Nichts ist so nutzlos wie eine Steckdose am falschen Platz. Die Kabellänge von Elektrogeräten ist oft nicht so gewählt, wie man sie für den Gebrauch gerne hätte. Glücklicherweise gibt es Verlängerungskabel. Vor allem aber Kabeltrommel sind hilfreich, da sie einige Meter des edlen Stromverlängerers zu bieten haben.

Kabeltrommeln haben allerdings auch Nachteile, nicht nur die Wärmeentwicklung bei einer großen Packungsdichte kann zu Problemen führen, auch das Aufrollen an sich, ist eine heikle Angelegenheit. Oft rollen sich die Kabel ungleichmäßig auf und führen so zu einem Stau. Bei einer Kabelrolle sieht man dies noch während des Aufrollens. Im Alltag umgeben uns allerdings viele Kabelrollen, in denen dasselbe Problem stattfindet. In Rasenmähern, Staubsaugern oder auch Elektroautos sind Kabeltrommeln integriert, bei denen es problematisch wird, wenn ein Kabelstau oder eine zu hohe Hitzeentwicklung entsteht.

Der intelligente und patentierte Kabelaufroller schafft nun Ordnung. Das clevere Kabelführungssystem ordnet die Kabel beim Aufrollen in Kanäle ein, die durch thermisch isolierende Trennwände voneinander getrennt sind. Auf diese Weise wird ein Wärmestau bei längeren Betriebszeiten verhindert. Eine Weiterentwicklung besteht zudem im System mit gekühlten Trennwänden, sodass die Kabeltrommel auch bei heißen Arbeiten einen kühlen Kopf bewahrt.

Kabelsalat gehört durch diese patentierte Erfindung nun endlich der Vergangenheit an.

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Wasser marsch!

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 15th, 2012 by Imke – Be the first to comment

Die Feuerwehr ist eine der ältesten Institutionen der Menschheit. Bereits im Römischen Reich, in dem sich größere Städte wie Rom bildeten, waren organisierte Feuerlöscheinheiten vonnöten. Rom wuchs innerhalb kurzer Zeit vom kleinen italienischen Dorf zu Millionenstadt heran, was zu Folge hatte, dass innerhalb kürzester Zeit viele Häuser entstanden. Diese reihten sich meist dicht an dicht und auch die Straßen waren im Verhältnis zu heute nicht sehr breit. Zudem bestanden die Baumaterialen zum Teil aus Holz, was das Übergreifen von Feuer bei einem Brand nahezu heraufbeschwörte. Ganze Stadtteile von Rom branden dutzendfach nieder. Daher wurde vor über 2000 Jahren eine erste Feuerwehr mit 600 Mann ins Leben gerufen.

Feuerwehr Nürnberg 1661

Auch im Mittelalter war ein Brandschutz in den Städten in Europa üblich. Da die meisten Häuser innerhalb der schützenden Stadtmauern errichtet wurden, standen sie mal wieder auf engsten Raum. Allerding waren nun die Gemeinden verpflichtet für einen Brandschutz zu sorgen. Zünfte, Nachtwachten und bald auch die sogenannten Feuerknechte standen stets im Falle eines Brandes bereit, um einzugreifen. Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten Berufsfeuerwehren, da es trotz Vorsichtsmaßnahmen immer wieder zu Großbränden in den europäischen Städten kam.


Trotz Professionalisierung war die technische Ausrüstung der Feuerwehren vor der Industriealisierung noch recht mittelalterlich. Sie bestand aus Leitern, Eimern und Einreißhaken. Es dauerte bis Ende des 19. Jahrhunderts., dass Feuerspritzen (Handpumpen) entwickelt wurden. Diese wurden auf den Löschwagen von Pferden oder der Löschmannschaft zur Einsatzstelle gezogen. Eine Innovation, die das Löschen vereinfachte, jedoch ohne eine andere Erfindung nicht entstanden wäre: dem Löschschlauch. Dieser ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt und bestand einst aus vernietetem Leder. Mit den Löschschläuchen konnte schneller reagiert und gezielter gelöscht werden. Zudem überbrückte er den Weg vom Löschwagen zum Brand und kein Wasser ging verloren. In sogenannten Schlauchtürmen wurden die Schläuche nach dem Einsatz getrocknet, da das Material dieses nötig machte.

Quelle: feuerwehrmuseum-sh.de Foto: FMSH

Quelle: feuerwehrmuseum-sh.de Foto: FMSH

Heute ist die Technik bei der Feuerwehr weit vorangeschritten. Jedoch gibt es immer noch Erfindungen, die die „Schnelligkeit“ und „ Schlagkraft“, zwei wichtige Grundsätze für das unverzügliche Einleiten wirksamer Hilfe bei der Feuerwehr, verbessern. So hat der Erfinder Herr Schellhorn mit seiner patentierten Erfindung auch einen Beitrag geleistet. Seine neuartige Schlauchtrommel verdoppelt die Aufnahmekapazität von Schläuchen auf der Trommel nahezu. Dies geschieht mit Hilfe einer 4-Rohr-Konstruktion, in die die Verbildungselemente der Schläuche eingelegt werden können. Beim Aufrollen der Schläuche verschwinden die ersten Schlauchkupplungen zwischen den 4 Rohren.

Schlauchtrommel

Schlauchtrommel


Durch dieses Prinzip kommt es zu keiner Unwucht beim Abrollen. Ein sicheres und schnelles Abrollen ist somit bei einem Feuerwehr-Einsatz gewährleistet und Transport- und Verstauungsprobleme gehören der Vergangenheit an.

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