Erfrischung mit Met

Verfahren zur Herstellung von Wein waren in Ägypten und Vorderasien bereits um 3500 v. Chr. bekannt, Metgewinnung hat eine etwas ältere Tradition. Der Honig wurde nämlich nicht nur gegessen, sondern auch als Konservierungsmittel von leicht verderblichen Nahrungsmitteln gebraucht. Oft hatte man Honig mit einem hohen Wassergehalt verwendet oder an einem feuchten Ort gelagert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Met entdeckt wurde, da die Gärung von Honig bei genügend hoher Feuchtigkeit automatisch einsetzt.

Met

Met

Die spontane Verwandlung von Honigwasser in ein viel geschmackvolleres Getränk mit der berauschenden Wirkung des Alkohols machten den Met in der nordischen Mythologie zum Trank und Geschenk der Götter. Met genoss bis ins Mittelalter einen hohen Stellenwert. Durch das Aufkommen von Bier im Norden und Wein im Süden Europas verringerte sich der Konsum von Met stetig, weil die Herstellung von Met im Vergleich zu Bier und Wein teurer und aufwändiger ist.
Heute kennen nur noch nord- und osteuropäische Gebiete eine Mettradition.

Damit der Met in Deutschland wieder mehr Anhänger findet hat Herr Stigler eine mit Met versetze Limonade kreiert. Die Metalnade kann sowohl heiß oder kalt getrunken werden.

Durch eine geeignete Marketingstrategie kann es gelingen, Met von einer Randerscheinung im deutschen Getränkemarkt zu einem ebenso erfolgreichen Produkt wie beispielsweise Bionade zu machen.
Dafür versetzt Herr Stigler den Honigwein mit Kohlensäure und verdünnt diesen zusätzlich mit einer anderen Flüssigkeit. So kann der Met problemlos mit gängigen Limonaden, Alkopops oder Biermischgetränken konkurrieren. Im Sommer kann die Metalnade als Erfrischungsgetränk und im Winter als Metalnade-Glühwein genossen werden.

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