Smart IP Round Table im DPMA am 22. Februar

Posted in Allgemeines, Veranstaltungen on Februar 20th, 2019 by jordan – Be the first to comment

„Smart IP“ ist das Thema des Round Table am 22. Februar im Deutschen Patent- und Markenamt. Gemeinsam mit der Union europäischer Berater für geistiges Eigentum (UNION-IP) lädt das DPMA alle Interessierten ein, sich mit dem Thema „Applying intelligence to patenting, licensing and enforcing IP on new technology“ zu befassen.


Der Round Table in München bietet eine hervorragende Gelegenheit, von Richtern und erfahrenen Fachleuten aus Wirtschaft und Schutzrechtspraxis über die Auswirkungen der neuen Technologien auf das geistige Eigentum zu hören und sich mit Kollegen aus ganz Europa über dieses Thema auszutauschen.

Die Veranstaltung beginnt am 22. Februar 2019 ab 08.15 Uhr und findet im Hauptgebäude des DPMA, Zweibrückenstrasse 12, 80331 München statt. Weitere Informationen zu den Referenten und Themen sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem pdf-Datei Programm-Flyer.

Link Tipps:
DPMA Deutsches Patent- und Markenamt
Union europäischer Berater für geistiges Eigentum (UNION-IP)

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Die Preisträger des Plagiarius 2019

Posted in Allgemeines on Februar 19th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ wurden am 8. Februar die diesjährigen „Plagiarius“-Preise verliehen: drei Hauptpreise, sechs gleichrangige Auszeichnungen und einen Sonderpreis aus insgesamt 37 Einsendungen.

Bereits seit 1977 und damit zum 43. Mal vergibt die Aktion Plagiarius e.V. den gefürchteten Schmähpreis an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen. Ziel dabei ist, die plumpen und skrupellosen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik und Verbraucher für dieses Problem zu sensibilisieren. Gleichzeitig hebt der Verein die Wichtigkeit und Wirksamkeit von gewerblichen Schutzrechten hervor.

So haben allein 2017 die europäischen Zollbehörden laut EU-Kommission an den EU-Außengrenzen mehr als 31 Millionen rechtsverletzende Produkte mit einem Gesamtwert von über 580 Millionen Euro beschlagnahmt. Dabei berücksichtigen Zoll-Statistiken nur Waren, die aus Drittländern in das jeweilige Gebiet (zum Beispiel in die EU) eingeführt werden sollten, sie erfassen keine Rechtsverletzungen innerhalb dieser Region. Unlautere Nachahmungen werden häufig auch in Industrieländern hergestellt, vertrieben oder sogar von dort in Auftrag gegeben. Oftmals von ideenarmen Mitbewerbern oder ehemaligen Produktions- oder Vertriebspartnern. Sehr gezielt prüfen Mitbewerber die Existenz von gewerblichen Schutzrechten. Sind keine eingetragen, werden fremde Design- und Techniklösungen als eigene Leistung ausgegeben. Das belegen sowohl die Erfahrungen der Aktion Plagiarius als auch des Verbandes der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer VDMA. Im aktuellen VDMA-Produktpiraterie-Bericht war China klar Ursprungsland Nummer 1 von Plagiaten. Gleichwohl folgen zum wiederholten Mal Deutschland mit 19 Prozent auf Platz 2 und Italien mit 18 Prozent auf Platz 3.

Die „Plagiarius“-Hauptpreisträger 2019

Die diesjährigen Preisträger zeigen die gesamte Bandbreite der gefälschten Produkte. So gehen die drei Hauptpreise an:
Bildrechte: Aktion Plagiarius e.V.

1. Preis: Schrägsitzventil „Typ 2000“ (Einsatz: Dampfanwendungen z.B. in der Textilindustrie)
Original: Bürkert Werke GmbH & Co. KG, Ingelfingen, Deutschland
Plagiat: Ningbo ACME Industrial Automation Co., Ltd., Ningbo, VR China
Der Nachahmer hat ein ganzes Produktprogramm kopiert. Er verletzt die international registrierte Bildmarke (4 Streifen) und das u.a. in China eingetragene Design. Bei der Eins-zu-Eins-Kopie des Ventils wurden alle Bürkert-typischen Designelemente, wie die Rahmen um die Zahlen beim Messingventilgehäuse, übernommen, so dass Verwechslungsgefahr besteht.

Bildrechte: Aktion Plagiarius e.V.

2. Preis: Spielzeugbagger „Liebherr Radlader“
Original: BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG, Fürth, Deutschland
Plagiat: Hersteller: Hengheng Toys Factory, Shantou, VR China
Vertrieb: Der deutsche Vertreiber des Plagiats hat eine Unterlassungserklärung unterschrieben und Schadenersatz gezahlt.
Das Plagiat ist kleiner als das Original – Design, Technik und Proportionen wurden aber 1:1 übernommen. Die billigen Materialen (Gehäuse, Räder) und die schlechte Verarbeitung (instabil, lose Kleinteile) spiegeln die minderwertige Qualität wider.

Bildrechte: Aktion Plagiarius e.V.

3. Preis: Gusseiserner Bräter „Staub Cocotte“
Original: ZWILLING J.A. Henckels AG, Solingen, Deutschland
Plagiat: Hersteller: Zhejiang Keland Electric Appliance Co., Ltd., Zhejiang, VR China
Vertrieb: Diverse deutsche und europäische Händler haben strafbewehrte Unterlassungserklärungen abgegeben.
Der Nachahmer hat alle charakteristischen Gestaltungsmerkmale des Originals 1:1 übernommen; allerdings ist das Plagiat nicht aus hochwertigem Gusseisen, sondern aus billigem Aluminium und kostet auch nur ein Zehntel des Originals. Dem Original-Bräter wurde wettbewerbliche Eigenart zuerkannt.

Weitere Auszeichnungen gehen an die Plagiate folgender Produkte

Busch-Präsenzmelder „KNX“
Handbrause „Croma Select S Multi“
Elektrische Kühlmittelpumpe „CWA 200“
Fahrradkorb „Bikebasket“
Lenker-Adapter „KLICKfix“
Silikonförmchen „ECLIPSE“ (für Lebensmittel)
Bewegungsmelder „IS 1“

Hier geht es zu dem Bildern und mehr Infos zu den Produkten.

Mehr Informationen zum Plagiarius
Hintergrund-Informationen zum „Plagiarius 2019“ – Fotos aller prämierten Plagiate, Informationen zur Jury und weitere Fakten zum Thema Produktpiraterie finden Sie auf den Internetseiten der Aktion Plagiarius e.V.

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ShoGo Huckepack – Schultertrage auf Kickstarter

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen on Februar 11th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Die Welt ist um eine Innovation reicher. Die Kickstarter- Kampagne zu dem ersten speziellen Tragesystem, das sich an Kindern auf den Schultern ihrer Eltern richtet ist online.

Der ShoGo ist ein Tragegurt für Kinder, die schon auf den Schultern getragen werden können. Als Produkt ist der ShoGo bestechend simpel. Er besteht aus einem längenverstellbaren Hauptgurt, der über den Rücken gelegt wird. Die Enden werden mit zwei Schnallen an den Füßen des Kindes befestigt. Zwei Schnallen deshalb, um die Sicherheit zu erhöhen. Das schlichte Design des Gurtes ermöglicht ein unkompliziertes Anlegen und gewährleistet ein sehr geringes Packmaß. Das Gewicht des Gurtes liegt bei etwa 100g und dabei ist er nicht größer als ein zusammengerollter Gürtel. Der ShoGo kann auch bequem mit einem Rucksack getragen werden. Durch die Fixierung an den Schienbeinen (oder Knöcheln) gibt er Kindern einen stabilen Halt, auch wenn sie mal zappeln.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Ich wurde tatsächlich bei Wanderungen oder in der Stadt öfter auf meinen Gurt angesprochen und erst daraus hat sich der Gedanke entwickelt, dass diese Lösung nicht nur für uns, sondern auch für andere Eltern sinnvoll ist. Meinem engeren Freundeskreis konnte ich mit selbstgemachten Exemplaren aushelfen, aber nun wollen wir den Gurt für alle zur Verfügung stellen.

Hier ist der Link zu der Shogo Kickstarter Seite für Unterstützer!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Unterstützung benötigen wir, um das Produkt, welches bisher eine Miniserie von 500 Stück umfasst, in größerem Umfang produzieren zu können. Dafür haben wir einen großen deutschen Gurthersteller gefunden, der uns bei der Entwicklung eines sicheren Produktes unterstützt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Jeder, der sein Kind gerne auf den Schultern trägt, dabei aber mehr Bewegungsspielraum sowie freie Hände haben möchte und den Kinder trotzdem ein hohes Maß an Sicherheit garantieren will. Der „ShoGo“ ist der perfekte Begleiter für jede Gelegenheit, ob in der Stadt oder bei Wanderungen.
Wir wollen Eltern eine komfortable, sichere, kostengünstige und einfach praktische Lösung für das Schultertragen bieten.

Wir freuen uns über jeden, der uns bei diesem Anliegen unterstützt.

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Zum Sieg gecoacht: Die besten online Tutorials für die beliebtesten Spiele

Posted in Allgemeines on Januar 31st, 2019 by jordan – Be the first to comment

Gaming ist wahrlich eine Tätigkeit, mit der man ganze Nachmittage füllen kann. Hat man sich einmal in seinem Sitzsack vor der Konsole Platz genommen, steht man so schnell nicht wieder daraus auf – es sei denn, etwas frustriert einen. Und das könnte sein, dass man bei seinem Lieblingsgame nicht weiterkommt, so sehr man sich auch bemüht. Schließlich sind Videospiele nicht für Dummies konstruiert: Sie sind tatsächlich dazu da, um den Spieler zu fordern. Doch manchmal hat man eben einen schlechten Tag und nichts läuft, wie es sollte – man verliert ein Leben nach dem anderen und Quest um Quest bleibt unerfüllt. Da hilft nur eins: Ein Tutorial oder Let’s Play. Dieser Artikel stellt die besten davon vor.

Tutorials für CounterStrike
Im Internet gibt es jede Menge Plattformen, die in Zusammenhang mit Computerspielen funktionieren. Da wäre zum einen der Klassiker YouTube, der wie gemacht dafür scheint, dass Hobbyexperten ihr Wissen in nett geschnittenen Videos weitervermitteln. Wer Fan der Plattform mit dem roten Logo ist, sieht sich am besten den Channel von HS TOP an. Der erfahrene Spieler präsentiert hier Tricks und Tipps für allerlei komplizierte Situationen. Das Beste daran: Man blickt hier auch durch, wenn man nicht so fit im Englischen ist; denn der Channel kommt ohne viel Gelaber aus, zeigt einfach in Bildern, was zu machen ist, und untermalt das ganze mit energischen Metal-Tracks. Auf den „Abonnieren“-Button klicken!

Tutorials für Online-Blackjack
Ähnlich wie Online-Poker mausert sich Online-Blackjack zu einem Internet-Phänomen, aus dem sogar Vollzeit-Karrieren entstehen. Da soll noch mal einer sagen, die Digitalisie-rung lässt Arbeitsplätze schwinden. Wer es aber weit bringen will in diesem Game, braucht die richtigen Blackjack-Strategien – sonst sind schmerzhafte Verluste vorprogrammiert. Abgesehen von einschlägigen Seiten – den Casinos selbst – kann man sich hierüber in dem erstklassigen YouTube-Video von Wired informieren. Hier gibt ein ehemaliges Mitglied der berühmten MIT-Crew preis, welche Strategie ihnen die satten Gewinne einfuhr, auf denen der Film „21“ basiert. Mit deutschen Untertiteln.

Tutorials für World of Warcraft
Ein Spiel, das sogar Bushido spielt, muss irgendwie gut sein. Allerdings ist auch diese Fantasiewelt so ausgeklügelt, dass man manchmal einfach nicht weiter weiß. Höchste Zeit, Twitch in seinem Browserfenster anzuwählen. Denn hier kann man Gamern sogar im Live-Stream dabei zusehen, wie sie eine Challenge nach der anderen in diesem Epos meistern. Besonders wertvoll: Die Spieler*innen kommentieren dabei ihre einzelnen Schritte, sodass der Zuschauer genau weiß, was denn letztlich zum Erfolg führt. Twitch hat übrigens noch einen weiteren Vorteil: Als Zuschauer kann man sich per Chat ganz easy mit den anderen Viewern vernetzen und sich so zusätzlich über seine Erfahrung beim Spielen austauschen.

Tutorials – für die Kids!
Wer jetzt ein überraschtes Gesicht macht, hat es einfach noch nicht gespannt. Die Kinder von heute sind die eSportler von morgen und sie fangen teilweise schon mit dem Zocken an, bevor sie in den Kindergarten kommen. Wer seinem Kind also kein CS:GO vorsetzen will, kauft ihm lieber das neueste Spiel von Bob der Baumeister. Let’s Plays hierzu und zu anderen kindgerechten Spielen gibt es auf dem ausführlich aufbereiteten Channel von ConnyLPz. Anklicken! Liken! Und die Kids voller Vertrauen an einen kompetenten Erklärer übergeben.
Eines ist sicher: Mit diesen Tutorials ist der Spielefrust Schnee von gestern – und wer steigt nicht gerne ein Level auf?

Web Tipps:
– Die Black Jack (auch Blackjack) Geschichte
– Die World of Warcraft Geschichte

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Der innovative orthopädische Schuhlöffel – ein Designprodukt

Posted in Allgemeines on November 26th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Verrenkungen beim Schuhanziehen
Jeder kennt das – man will sich die Schuhe anziehen jedoch schmerzt der Rücken! Wie soll man sich denn dann noch bücken? Die Bewegungen tun weh oder sind oft kaum möglich – da soll der Griff zum Schuhlöffel helfen. Aber auch mit diesem muss man sich verdrehen und Kraft ausüben, um in den Schuh schlüpfen zu können. Das muss doch leichter gehen!

Der orthopädische Schuhlöffel
Der innovative Erfinder des Schuhlöffels ist Facharzt für Orthopädie & orthop. Chirurgie und studierter Produktdesigner und daher Experte auf dem Gebiet Körperentlastung. Da es sich hier um ein weit verbreitetes Phänomen handelt, hat der österreichische Erfinder sich hierzu Gedanken gemacht.
Seine Idee ist es, durch die spezielle Verdrillung des Schuhlöffels um 90° mehr Funktionalität und Entlastung für den Nutzer zu erreichen. Somit erfolgt beim Anziehen keine Verdrehung des Oberkörpers und der Wirbelsäule, denn das übernimmt das Produkt. Zusätzlich hilft ein am unteren Ende angebrachter „Laschenheber“ (die rote Zunge) bei der Anhebung der Schuhlasche, die sonst häufig verrutscht. Das ausgeklügelte Produktdesign hilft Kunden bei Beschwerden im Bewegungsapparat die Schuhe schmerzschonender anzuziehen.

Der besondere Clou!
Durch sein durchgestyltes Design ist der orthopädische Schuhlöffel ein ästhetisches Ausstellungsstück, das sowohl private Wohnräume, als auch Geschäftsflächen perfekt ergänzen kann.
Mit der erfinderischen Wandhalterung ist sowohl die Befestigung funktional und optisch gut gelöst (roter eye-catcher), als auch die jederzeitige praktische Entnahme.

Gesucht sind Lizenznehmer und Kooperationspartner
Haben Sie Interesse am orthopädischen Schuhlöffel? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Mehr Informationen auf der Landing-Page
Besuchen Sie die Seite https://www.patent-net.de/go/2234.

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Urbane Windkraftanlage gewinnt den prestigeträchtigen internationalen James Dyson Award

Posted in Allgemeines on November 15th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Inspiriert von einem Space-Rover der NASA wollen zwei junge Erfinder aus Chile und Kenia in windigen Städten Strom erzeugen. Ihre Erfindung O-Wind nutzt horizontalen und vertikalen Wind in Städten. Urbane Apartmentbewohner können damit effizient und nachhaltig Strom erzeugen und von Einspeisetarifen in fast 80 Ländern profitieren. Mit dieser Erfindung haben Nicolas Orellana und Yaseen Noorani den diesjährigen James Dyson Award auf internationaler Ebene gewonnen.

Ob Klimawandel oder Armut – globale Probleme erfordern zunehmend gemeinsame, interkulturelle Lösungen. Nicolas Orellana und Yaseen Noorani, die aus Chile bzw. Kenia stammen, stehen für diese neue Ära, in der die Menschen zusammenarbeiten, um Technologien zur Lösung unserer gemeinsamen Probleme zu entwickeln. Sie studieren beide den Masterstudiengang „International Innovation“ an der Lancaster University in Großbritannien und wollen mit ihrer innovativen Turbine den Wind in Städten nutzen. Aber was ist eigentlich das Problem mit dem Wind? Je höher wir unsere Städte bauen, desto windiger werden sie. Bei der Suche nach erneuerbaren Energiequellen bleibt diese mächtige und im Überfluss vorhandene Ressource jedoch weitgehend ungenutzt, da traditionelle Windkraftanlagen nur den Wind in eine Richtung erfassen. Dies bedeutet, dass sie in Städten, in denen der Wind unvorhersehbar ist und aus vielen verschiedenen Richtungen kommt ist, sehr ineffizient sind. Wenn der Wind durch die Städte bläst, wird er zwischen den Gebäuden eingeschlossen, nach unten auf die Straße gesogen oder nach oben in den Himmel gedrückt. Dadurch befindet sich der Wind in ständigem Chaos, wodurch er von herkömmlichen Turbinen nicht genutzt werden kann. Durch ihre einfache geometrische Form kann die O-Wind Turbine diese leistungsstarke, bisher ungenutzte Ressource verwenden und selbst an windigsten Tagen Energie erzeugen.

„Die Aufgabe, etwas zu entwickeln, das ein Problem löst, ist absichtlich breit angelegt. Sie soll talentierte, junge Erfinder dazu motivieren, mehr als nur Probleme zu erkennen“, so Sir James Dyson. „Sie sollen ihren Einfallsreichtum nutzen, um innovative Lösungen zu entwickeln. Die O-Wind Turbine ist genau das. Damit rückt die enorme Herausforderung, erneuerbare Energien zu erzeugen, in greifbare Nähe, denn durch ihre Geometrie können wir die Energie, die bereits an Orten vorhanden ist, an denen wir bisher kaum gesucht haben, nutzen – und zwar in Städten. Es ist ein geniales Konzept.“

Nicolas Orellana begann sich mit der Herausforderung des multidirektionalen Windes zu beschäftigen, als er auf den Tumbleweed Rover für den Mars der NASA stieß. Mit einem Durchmesser von knapp zwei Metern wurde diese aufblasbare Kugel so konstruiert, dass sie wie ein Steppenläufer autonom über die Oberfläche des Mars hüpft und rollt, um die atmosphärischen Bedingungen und die geographische Lage zu messen. Wie auch herkömmliche Windkraftanlagen wurde der Rover durch unidirektionale Windstöße angetrieben, die seine Bewegungsrichtung vor allem bei Hindernissen stark beeinträchtigten, was ihn häufig vom Kurs abbrachte und letztendlich zum Scheitern des Projekts führte. Als Nicolas die Grenzen des Tumbleweed Rovers erforschte, wurde seine dreidimensionale Windturbinentechnologie geboren. Nicolas und sein Kommilitone Yaseen Noorani entdeckten bald, wie Städte diese Technologie nutzen könnten, um die Energie zur Stromerzeugung zu nutzen.

Wie funktioniert die O-Wind Turbine?
Die O-Wind Turbine ist eine Kugel mit 25 cm Durchmesser und geometrischen Öffnungen. Sie sitzt auf einer festen Achse und dreht sich, wenn der Wind aus einer beliebigen Richtung auf sie trifft. Wenn die Windenergie die Turbine dreht, treiben Getriebe einen Generator an, der die Kraft des Windes in Elektrizität umwandelt. Diese kann entweder direkt als Stromquelle genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden. Nicolas und Yaseen würden die O-Wind-Turbine gern an großen Bauwerken, zum Beispiel der Seite eines Gebäudes oder eines Balkons installieren, weil dort die Windgeschwindigkeiten am höchsten sind. Klicken Sie hier, um die Turbine in Aktion zu sehen.

„Wir hoffen, dass die O-Wind Turbine die Nutzbarkeit und Erschwinglichkeit von Turbinen für Menschen auf der ganzen Welt verbessern wird. In Städten ist es immer windig, aber wir nutzen diese Ressource derzeit nicht“, erklärt Nicolas Orellana. „Unsere Überzeugung ist die Folgende: Wenn es einfacher wird, Ökostrom zu erzeugen, motiviert dies die Leute viel mehr dazu, zum Schutz unseres Planeten beizutragen. Dass wir jetzt den internationalen James Dyson Award gewonnen haben, hat unser Konzept bestätigt. Die Aufmerksamkeit, die wir bisher erhalten haben, war überwältigend. Sie gab uns das Vertrauen, dieses Konzept weiter zu entwickeln. Wir führen bereits Gespräche mit Investoren und hoffen, in den kommenden Monaten einen Deal zu erzielen.“

Windkraft in Städten
In britischen Städten wie London waren die Gebäude eigentlich immer eher niedrig, aber das ändert sich derzeit und der zunehmende Wind durch die Wolkenkratzer wird immer mehr zum Problem. Im Jahr 2015 wurde dem Walkie Talkie-Tower in London vorgeworfen, einen Windkanal zu erzeugen, der die Fußgänger vom Bordstein wehte.Die Stadtverwaltung London hat einen politischen Rahmen geschaffen, um die Auswirkungen des Windes in Städten und die Windeffekte von hohen Gebäuden zu beherrschen. Laut der UNO lebt heute mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – Tendenz steigend, da immer mehr Staaten ihre ländlichen Gebiete urbanisieren und ihre Städte verdichten. Chicago, die Heimat des ersten Wolkenkratzers der Welt, ist weithin als „Windy City“ bekannt. Wellington in Neuseeland ist die windigste Stadt der Welt und auch Punta Arenas in Chile, gehört zu den windigsten Städten der Welt.

James Dyson Award 2018 – Zweitplatzierte auf internationaler Ebene
Da 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit Malariarisiko lebt, sterben jedes Jahr über eine Million Menschen an Malaria. EXCELSCOPE 2.0 – erfunden von einem Team der TU Delft, Niederlande – ist ein halbautomatisches, intelligentes Gerät zur Diagnose von Malaria, das durch das einfache Antippen eines Smartphones verwendet werden kann, um die Effizienz und Genauigkeit der Behandlung in Entwicklungsländern zu verbessern.

Air Chair
Seinen Alltag im Rollstuhl zu bestreiten kann schwierig sein, selbst an barrierefreien Orten. Die Kombination aus Treppen, schmalen Sitzen und die Abhängigkeit vom Personal zum Betreten und Verlassen eines Flugzeugs macht jedoch Fliegen für Rollstuhlfahrer zu einer großen Herausforderung. BBC-Reporter Frank Gardner hat auf dieses Thema hingewiesen, nachdem er selbst regelmäßig in Flugzeugen vor großen Problemen stand. Aamer Siddiqui und Ali Asgar von der American University in Sharjah haben daher Air Chair erfunden, eine einfachere Lösung, bei der die Benutzer einen einzigen Stuhl für die gesamte Strecke von der Abflughalle bis zum Start des Flugzeugs verwenden können.

James Dyson Award Gewinner auf Deutschland-Ebene
Gabriel Müller, Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Kiel gewinnt mit seinem Projekt „Cevec“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht. Herkömmliche Venenkatheter bestehen aus einer Vielzahl von Instrumenten, die im Notfall zu Verwirrung führen können. Cevec enthält dagegen nur drei Teile. Die systematische Abfolge leitet die behandelnde Person durch die Katheterisierung. Anders als bei herkömmlichen Venenkathetern kann der Prozess zwischen jedem Schritt unterbrochen werden, was das System auch für ungeübte Nutzer anwendbar macht. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Arbeitsschritte kann lebensnotwendige Zeit gewonnen werden.

André Zsigmondy
von der Hochschule Darmstadt hat mit seiner Einreichung „Mynk“, einer Studie und einem System zur Zukunft von Wearables und Datensicherheit, den zweiten Platz in Deutschland erreicht. Mynk ist ein physisches Datenschutzset, das durch seine Schmuckapplikationen und Textiltechnologie den Datenaustausch von Wearables kontrollieren kann. Mit seinem Konzept lenkt Zsigmondy die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit von Cybersecurity und den Umgang mit persönlichen Daten.

Die Hochschule Darmstadt kann sich über einen weiteren Gewinn freuen. „Pointeeshoe“, eingereicht von Felicia Hamm, hat den dritten Platz in Deutschland gewonnen. Ballettspitzenschuhe führen häufig zu Verletzungen am Fuß, kosten viel und sind schnell abgenutzt. Professionelle Tänzer verbrauchen bis zu zwei Paare pro Woche. Diesem Problem hat sich Felicia Hamm angenommen. Mit ihrer Erfindung „Pointeeshoe“ nutzt sie die 3D-Druck-Technologie, um Sohlen und Zehenboxen für Spitzenschuhe herzustellen. „Pointeeshoe“ steigert den Tragekomfort spürbar und unterbindet den starken Verbrauch der Schuhe.

Weitere Informationen zum James Dyson Award
Der James Dyson Award wird in 27 Ländern ausgeschrieben und steht Studierenden (oder frischen Hochschulabsolventen) der Ingenieurwissenschaften und der Fachbereiche Produktgestaltung und Industriedesign offen. Folgende Länder nehmen am James Dyson Award teil: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Irland, Japan, Malaysia, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Russland, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Mexiko, Großbritannien und die USA.

In jedem Land, in dem der Award stattfindet, wird ein nationaler Gewinner ausgewählt. In der nächsten Stufe prüft ein Gremium die Einreichungen aller Länder und nominiert 20 Projekte für die internationale Shortlist. Der internationale Gewinner wird von James Dyson ausgewählt. Die Bekanntgabe des internationalen Gewinners und der Finalisten erfolgt am 15. November 2018.

Der internationale Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 33.500 Euro. Der Fachbereich des internationalen Gewinners erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.500 Euro. Die Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten jeweils 5.500 Euro. Die Gewinner auf nationaler Ebene erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2.200 Euro.

Der James Dyson Award wird von der James Dyson Foundation ausgeschrieben, einer im Jahr 2002 gegründeten Stiftung, die das Ziel hat, die nächste Generation von Ingenieuren und Designern zu begeistern und zu unterstützen.

Informationen und Updates zum James Dyson Award auf Facebook.

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Der innovative Kleeblütenentferner – nicht nur für Hobbygärtner

Posted in Allgemeines on Oktober 16th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Gefahr durch Bienen- und Wespen im Garten
Endlich Sommer und Zeit um am Wochenende und im Urlaub gemeinsam mit der Familie den eigenen Garten zu genießen. Dennoch heißt es stets achtsam sein, damit man weder selbst noch eines der Kinder auf die kleinen Viecher mitsamt ihren Stacheln tritt. Im schlimmsten Fall ist der Betroffene allergisch gegen das Gift und es kommt zu einem allergischen Schock!
Was kann man tun um sein Zuhause und seinen eigenen Garten in dieser Richtung sicherer zu machen und mehr genießen zu können?

Die helfende Hand – der Kleeblütenentferner
Der kammartige Kleeblütenentferner hilft dabei die im Garten vorhandenen Blüten mühelos abzuernten und somit die Anziehungskraft für Wespen und Bienen zu minimieren! Dadurch besteht kaum noch Gefahr draufzutreten und gestochen zu werden.
Das langstielige Gartengerät erlaubt ohne großen Aufwand die Blütenentfernung von Klee, Löwenzahn oder sonstigen blühenden Beikräutern ohne dabei den Rasen zu schädigen.

Zusätzlich wird durch die Entfernung der Blüte auch eine weitere Verbreitung von Blumen und Unkraut verhindert und dies ist bereits im Folgejahr deutlich erkennbar und spürbar.

Dargestellt ist im Bild der aktuelle Prototyp, der bereits erprobt wurde.

Lizenznehmer gesucht
Das Gartengerät Kleeblütenentferner sucht aktuell nach Kooperationspartnern – melden Sie sich gerne für mehr Informationen! Diese sind auch über die Infoseite unter
https://www.patent-net.de/go/2242 abrufbar.

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Brakefish – die innovative Schutzvorrichtung für Fahrradbremsen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines, Erfindung der Woche on Oktober 2nd, 2018 by jordan – Be the first to comment

Radfahrer aufgepasst!
Auf Waldwegen oder auch bei schlechtem Wetter kennt man das – das Rad wird verschmutzt und besonders empfindlich ist hier immer die Fahrradbremse. Verschmutzungen sind hier ärgerlich und schwer wieder zu reinigen und die Funktionsfähigkeit der Bremsen wird beeinträchtigt. Das kann doch nicht die Lösung sein?!
Durch die Verschmutzung kommt es zu quietschenden Bremsen und stark verminderter Bremsleistung, im schlimmsten Fall zu beschädigten Bremsbelägen!
Bei Fahrrädern mit Scheibenbremsen ist auch bei der Reinigung des Rads Vorsicht geboten – durch Spritzwasser gelangen Öl und Fett auf die Bremsscheibe und bleiben als Rückstände auf der Bremse haften. Mühsam, wenn man das wieder in Ordnung zu bringen muss…

Die Erfindung Brakefish als Lösung
Zum Schutz der Bremsen hat sich unser Erfinder, ein leidenschaftlicher Radfahrer, etwas einfallen lassen. Zu lange hatte er sich über verdreckte Bremsscheiben geärgert und den Leistungsverlust hinnehmen müssen.
Brakefish besteht aus einer leichten und schmutzabweisenden Silikonabdeckung und ist in einer Größe gestaltet, die die gesamte Bremse schützen kann.

Die Erfindung kann einfach durch Aufstecken (ohne notwendiges Werkzeug) montiert werden und ebenso schnell für eine einfache Reinigung von Brakefish wieder abgenommen werden.
So einfach – so leicht gemacht.

Lizenznehmer und Kooperationspartner gesucht
Haben Sie Interesse an einer Kooperation mit dem Erfinder von Brakefish? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Mehr Informationen
Besuchen Sie die Produktseite von Brakefish auf https://www.patent-net.de/go/2224 oder kontaktieren Sie uns per Email.

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Auf Wunsch beleuchtbarer Pferdehalfter oder Trense

Posted in Allgemeines on September 28th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Reiten in der Dämmerung

In der herbstlichen Jahreszeit kennen viele Reiter das Problem – in der Dämmerung und auch in der Nacht wird man selbst und sein Pferd kaum von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen. Und wenn ist es leider oftmals schon recht knapp – eine Gefahr für Pferd und Reiter.
Sinnvoll ist hier nur ein einziger Punkt – sehen und gesehen werden!
Wie kann man eine bessere Sichtbarkeit für beide möglichst einfach garantieren?

Die innovative Lösung – der beleuchtbare Pferdehalfter
Unsere Erfinder aus Deutschland hatten genau dieses Problem und auch eine erfinderische Lösung dafür gefunden: den beleuchtbaren Pferdehalfter und die beleuchtbare Pferdetrense!
Hierbei werden Pferdehalfter mit LED Beleuchtung und auch Reflektoren ausgestattet und bieten somit Sicherheit für Tier und Reiter. Wenn notwendig, kann die Beleuchtung des Halfters oder der Trense einfach per Knopfdruck aktiviert werden und sobald Scheinwerferlicht auf den Halfter fällt tun die angebrachten Reflektoren ihr übriges.

Kooperationen gesucht
Für dieses sowohl schicke als auch nützliche Accessoire werden derzeit Lizenznehmer gesucht! Sie können auch den Prototyp im Erinderladen Berlin besichtigen.

Informationsmaterial des Pferdehalfters
Melden Sie sich gerne bei uns für mehr Informationen oder besuchen Sie die Informationsseite der Idee: https://www.patent-net.de/go/2228 .

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Funkreflektor für WLAN-Router zur Signalverstärkung

Posted in Allgemeines, Erfindung der Woche on September 5th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Router, ein leidliches Thema. Besonders in großen Wohnungen kennt man es – elektronische Geräte benötigen eine Verstärkung um den Signalempfang in allen Wohnräumen zu garantieren.
Die WLAN-Nutzung ist mühsam, wenn in den weiter entfernten Zimmern das Signal gar abbricht oder abnimmt und die Leistung für eine problemlose Nutzung zu gering ist.
Wie soll denn hier effektives Arbeiten oder ein entspannter Filmabend stattfinden?

Die Signalverstärkung – der Rouflektor
Durch die Verwendung des Rouflektors wird die Funkverbindung zwischen Router und Endgerät deutlich verbessert und das mit minimalem Aufwand! Verstärkt werden kann das Signal sowohl von Smartphone, Tablet als auch Laptop.

Die Funktionsweise des Rouflektors ist vorstellbar wie bei einem Antennenreflektor und erreicht durch seine Installation die Verstärkung des WLAN-Signals in den gewünschten Wohnbereichen.
Der Rouflektor besteht aus einem metallkaschiertem Karton, in der Art wie Milch- oder Saftkartonpakete. Zusammengelegt ist die Erfindung in etwa DIN A4 groß und der Aufbau erfolgt mittels Faltung in Sekundenschnelle. Einfach und günstig!

Glasklare Vorteile des Rouflektors
• einfache und schnelle Installation
• keine Notwendigkeit einer externen Stromzufuhr zur Nutzung des Verstärkers
• Unkomplizierter Anschluss der Kabelverbindungen durch die Verwendung der bereits vorgestanzten Lamellen!

Die Lösung sucht Kooperationspartner und Lizenznehmer
Der Rouflektor ist die Zusatzausstattung zur Signalsicherung für Haushalte, die nach einer einfach umzusetzenden Lösung suchen ohne dabei auf improvisierte DIY-Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen.
Die erste Serie des Rouflektors ist bereits vom Band gelaufen und einsatzbereit!

Weitere Informationen
Informationen zum Rouflektor finden Sie auf der zugehörigen Landing-Page unter https://www.patent-net.de/go/2227 oder per Email nach Ihrer Kontaktaufnahme.

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