Protolabs startet Cool Idea Award 2019

Posted in Allgemeines on April 18th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Protolabs hat einen mit 50.000 Euro dotierten Wettbewerb ins Leben gerufen, um Entwickler aus ganz Europa bei ihren innovativen Ideen zu unterstützen. Das Unternehmen stellt mit seinem Cool Idea Award jährlich Services zur Prototypen-Erstellung und zur Produktion im Gegenwert von rund 50.000 Euro zur Verfügung.

Ray Faulkner, Konstruktionsexperte bei Protolabs, erklärt, dass das Konzept vom Unternehmen ursprünglich im Jahr 2011 gestartet wurde und Erfindern, Firmengründern und kleinen Firmen in den USA erfolgreich die Einführung von innovativen neuen Produkten ermöglichte.

„Jeden Tag entstehen tolle neue Ideen, aber leider werden oft selbst die vielversprechendsten nicht umgesetzt, da die Ressourcen für die Produktentwicklung knapp sind. Unser Cool Idea Award hilft dabei, diese kreativen Konzepte umzusetzen“, so Ray Faulkner. „Wir suchen Produkte, die das Leben besser, einfacher, sicherer, gesünder oder einfach glücklicher machen – ganz gleich, ob für den einzelnen oder die Gesellschaft.“

Die Fördersumme wird dazu genutzt, Prototypen herzustellen oder eine erste kleinere Serie zu fertigen. Für Erfinder und Ingenieure ist dies eine einmalige Chance, um ihre Idee mithilfe von Experten umzusetzen.


Die europäische Variante des Wettbewerbs wird unabhängig von der amerikanischen Version stattfinden und in vierteljährlichen Programmen ausgeführt, um so viele Entwicklungen wie möglich zu unterstützen.

Die Bewerbungsfristen für den Cool Idea Award in diesem Jahr lauten:

1. April – 31. Mai 2019
1. Juli – 31. August 2019
1. Oktober – 30. November 2019

Die Jury des Cool Idea Award besteht aus:

John Tumelty, ehemaliger Geschäftsführer von Protolabs Europa
Johannes Gartner, Inhaber der Online-Magazine www.3printr.com und www.3druck.com.
Catherine Moal, Chefredakteurin von Alliancy Mag
Luca Scarcella, Journalist und Content-Redakteur bei La Stampa
Luca Scarcella wird als Gastjuror für das erste Quartalsprogramm fungieren. Weitere wechselnde Juroren werden zur Teilnahme an jedem der künftigen vierteljährlichen Programme eingeladen.

Zu den letzten Gewinnern des Wettbewerbs in den USA gehört Rory Aronson von FarmBot, einem automatisierten Präzisionslandwirtschaftssystem. FarmBot arbeitet seitdem mit der NASA an einem Projekt, das darauf abzielt, ein botanisches Labor auf dem Mars zu errichten. Die Fördersumme half ihm und seinem Team bei der Herstellung von Spritzgussteilen für Landwirtschaftssysteme, die nun über die FarmBot-Website erworben werden können.

„Wir haben den Cool Idea Award genau zum richtigen Zeitpunkt gewonnen, da wir gerade in der Umstellung von kleineren Mengen auf größere Produktionsmengen waren.“

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen zum Cool Idea Award sowie die Regelungen und Vorschriften finden sie unter: www.protolabs.de/cool-idea-award.

Über Protolabs
Protolabs ist die weltweit schnellste digitale Quelle für individuell gefertigte Prototypen und Kleinserienteile. Das Unternehmen setzt modernste Technologien in den Bereichen 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss ein, um Teile innerhalb weniger Tage herzustellen. Damit verschafft es Designern und Ingenieuren den Vorteil, ihre Produkte schneller denn je auf den Markt bringen und während des gesamten Produktlebenszyklus einen Service auf Abruf nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf protolabs.de.

Post to Twitter Tweet This Post

FIZ PatMon – Management von strategischen Patentportfolios

Posted in Allgemeines, Werkzeuge on April 3rd, 2019 by jordan – Be the first to comment

FIZ Karlsruhe bietet jetzt mit FIZ PatMon einen neuen Informationsservice für das automatisierte, weltweite Monitoring von Patenten.

Forschende Unternehmen schützen ihr geistiges Eigentum und ihre technologischen Innovationen durch Patentanmeldungen. Oft bleibt es jedoch nicht bei einer nationalen Patentanmeldung, sondern eine Erfindung wird in vielen Ländern zum Patent angemeldet. So entsteht die sogenannte „Patentfamilie“. Sie setzt sich aus einer Vielzahl von Patentanmeldungen zusammen, in unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichen Laufzeiten. Große Patentfamilien haben den Vorteil eines großen Schutzumfangs, aber den Nachteil, dass sie durch diese Größe schnell unübersichtlich werden. Sie sind dann mit einfachen Recherchen nicht mehr zu überwachen – ein Problem für das strategische Patentmonitoring.

Was geschieht in den einzelnen Ländern mit der Patentanmeldung? Gibt es juristisch relevante Ereignisse und Änderungen, wie zum Beispiel die Rücknahme oder das Erlöschen eines Patents? Werden Einsprüche eingereicht? Diese Informationen sind von wirtschaftlich hoher Relevanz, denn Änderungen der Patentrechtsstände haben unmittelbare Konsequenzen für das Marktumfeld. Die geschäftskritische Frage lautet: Wie kann eine zuverlässige, umfassende Patentüberwachung gewährleistet werden?

Hier bietet FIZ Karlsruhe mit dem neu entwickelten Informationsservice FIZ PatMon eine vertrauenswürdige und effiziente Lösung. Dank einer großen Bandbreite an Überwachungsoptionen können nationale und internationale Patentfamilien zielgenau überwacht werden. Die Daten sind von hoher Qualität, nicht zuletzt aufgrund der Korrekturen, Ergänzungen und Standardisierungen, die durch FIZ Karlsruhe selbst vorgenommen werden. Und: Die Nutzeroberfläche ist einfach zu bedienen und erfordert keinerlei Recherchekenntnisse.

„FIZ PatMon ist ideal für Patentanwälte und deren Mitarbeiter, IP Manager, Ingenieure und Wissenschaftler mit IP-Verantwortung sowie Technologie-, Lizenz- und IP-Berater, die wenig Zeit in die Informationsbeschaffung investieren können, aber belastbare Patentinformationen benötigen“, so Sabine Brünger-Weilandt, Geschäftsführerin und Direktorin von FIZ Karlsruhe. „FIZ PatMon zeichnet sich aus durch starke Funktionalität und liefert maßgeschneiderte Ergebnisse. Wir freuen uns, dass wir mit FIZ PatMon ein leistungsstarkes Monitoring-Tool für das professionelle Patentmanagement anbieten können”.
Weitere Informationen – insbesondere wenn Sie FIZ PatMon kostenlos testen möchten – finden Sie hier.

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige GmbH und hat als eine der großen außerhochschulischen Infrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür erschließt FIZ Karlsruhe sehr große Mengen an Daten aus unterschiedlichsten Quellen, entwickelt und betreibt innovative Informationsservices sowie e-Research-Lösungen und führt eigene Forschungsprojekte durch. FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach 95 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben und wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

Post to Twitter Tweet This Post

Dyson sucht Nachwuchserfinder, die raffiniert große Probleme lösen

Posted in Allgemeines, Innovation, Veranstaltungen on März 28th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Der James Dyson Award 2019 ist ab heute offen für Einreichungen. Die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren ist aufgerufen, etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Als Gewinn winken auf internationaler Ebene 33.500 EUR; das deutsche Gewinnerprojekt ist mit 2.200 EUR dotiert. Der James Dyson Award möchte damit Nachwuchserfinder fördern und ihnen einen Karrierestart ermöglichen. Projekteinreichungen sind bis zum 11. Juli 2019 online über die Webseite des James Dyson Award möglich.

Auch in diesem Jahr ist die nächste Generation von Produktdesignern und Ingenieuren aufgerufen, beim James Dyson Award etwas zu entwerfen, das ein Problem löst. Genialität gibt es überall. Die James Dyson Foundation möchte so viele Nachwuchserfinder wie möglich unterstützen.

James Dyson erklärt: „Nachwuchsingenieure und -Produktdesigner haben eine unbefangene Sichtweise und eine sehr hohe Intelligenz, aufgrund derer sie völlig neue Lösungen erdenken können. Man kann ihre Ideen auch einfach ablehnen, aber wenn man sie unterstützt und genauer darauf eingeht, können sie die Welt verändern. Das Entwickeln eines Produktes oder einer Technologie ist ein langwieriger und holpriger Prozess – der James Dyson Award feiert also die jungen Leute, die diesen Prozess auf sich nehmen. Der Award belohnt die nächste Erfindergeneration und fördert sie bei ihren zukünftigen Erfolgen. Ich bin so gespannt, was der diesjährige Award für Überraschungen bereithält!“

Hier das Video zum diesjährigen James Dyson Award.

 

Echte Probleme lösen

Die besten Erfindungen sind oft auch die einfachsten, bieten aber eine klare und intelligente Lösung für ein echtes Problem. Die Preisträger der letzten Jahre haben sich mit Lebensmittelverschwendung, Wassereinsparung, medizinischer Versorgung in Entwicklungsländern und Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Preisträger auf internationaler Ebene 2018, die O-Wind Turbine, hat sich mit der nachhaltigen Energieerzeugung in Städten durch eine neuartige Windkraftanlage, die den in alle Richtungen wehenden Wind erfasst, beschäftigt.

Chancen fördern

Der Preis verschafft den Nachwuchserfindern die Aufmerksamkeit internationaler Medien, was ihnen weitere Investitionen und Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Ideen eröffnet. Die Preisträger der letzten Jahre, zum Beispiel Petit Pli, mitwachsende Kleidung für Kinder und Mimica, ein bioreaktives Lebensmitteletikett haben sich zu erfolgreichen Unternehmen entwickelt und auch die Erfinder der O-Wind Turbine wurden nach ihrer Auszeichnung von Investoren kontaktiert.

Lebensrettender Venenkatheter siegreich beim James Dyson Award 2018 auf nationaler Ebene

Gabriel Müller, Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Kiel gewann 2018 mit seinem Projekt „Cevec“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht.

Die Projektidee, einen zentralen Venenkatheter für den Einsatz in Notfällen zu kreieren, entstand bei einem Gespräch zwischen Gabriel Müller und einem Arzt, der bei der Seenotrettung in Kiel arbeitet. „In dem Gespräch kam heraus, dass Katheter in Notfallsituationen schwer bis unmöglich anzulegen sind. Hier sah ich Entwicklungspotential“, berichtet Gabriel Müller.

Herkömmliche Venenkatheter bestehen aus einer Vielzahl von Instrumenten, die im Notfall zu Verwirrung führen können. Cevec enthält dagegen nur drei Teile. Die systematische Abfolge leitet die behandelnde Person durch die Katheterisierung. Anders als bei herkömmlichen Venenkathetern kann der Prozess zwischen jedem Schritt unterbrochen werden, was das System auch für ungeübte Nutzer anwendbar macht. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Arbeitsschritte kann lebensnotwendige Zeit gewonnen werden.

Über den Wettbewerb

Der Auftrag: Entwickle etwas, das ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Problem, dem wir alle im Alltag begegnen, oder ein globales Problem handeln. Das Wichtigste ist, dass die Lösung effektiv ist und Erfindergeist zeigt.

Der Preis: Der Preisträger auf internationaler Ebene erhält 33.500 EUR (plus 5.500 EUR für seine Universität), die beiden Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten 5.500 EUR und jeder Preisträger auf nationaler Ebene erhält 2.200 EUR.

Der Prozess: Die Einreichungen werden erst auf nationaler Ebene bewertet – anschließend geht es mit ihnen auf internationaler Ebene weiter. Ein Gremium aus Dyson Ingenieuren wählt die internationalen Top 20-Einreichungen. Diese Top 20 werden dann von Sir James Dyson gesichtet, der den internationalen Gewinner, sowie den Zeit- und Drittplatzierten wählt.

Der James Dyson Award wird in 27 Ländern und Regionen weltweit durchgeführt: Australien, Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Österreich, Philippinen, Russland, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Einreichungsfrist endet am 11. Juli 2019 00:00 Uhr GMT

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Teilnahme

Die Bewerber reichen ihre Konzepte online auf der Website des James Dyson Award ein.

Die Bewerber sollten ihre Erfindung, die Funktionsweise und den Entwicklungsprozess prägnant erklären. Die besten Einreichungen sind immer realistisch, nachhaltig, zeigen eine iterative Entwicklung und lösen ein echtes Problem. Die besten Bewerber reichen auch Bilder und Videos sowie Nachweise für Prototypen ein.

Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnehmer müssen in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein.

Bei Teameinreichungen müssen alle Teammitglieder in den letzten vier Jahren für mindestens ein Semester in einem Bachelor- oder Masterstudiengang im Bereich Ingenieurswesen oder Design an einer Universität in einer zur Teilnahme am James Dyson Award zugelassenen Nation oder Region eingeschrieben gewesen sein und mindestens ein Teammitglied muss an einem passenden Projekt geforscht haben.

Was wurde aus den internationalen Preisträgern auf internationaler Ebene:

Preisträger auf internationaler Ebene 2018 – O-Wind Turbine

Die O-Wind Turbine ist eine omnidirektionale Windturbine und kann – im Gegensatz zu herkömmlichen Windturbinen – multidirektionale Windstöße einfangen. So kann sie auch in Städten genutzt werden, in denen der Wind aus allen möglichen Richtungen kommt.

Preisträger auf internationaler Ebene 2017 – sKan

Das sKan ist ein kostengünstiges und nicht-invasives Gerät zur Früherkennung von schwarzem Hautkrebs, das von Studierenden der Medizin und Biotechnologie entwickelt wurde. Das Team nutzt das Preisgeld derzeit, um das Design zu verfeinern, damit es die Standards der US-amerikanischen Food and Drug Administration erfüllt.

Preisträger auf internationaler Ebene 2016 – EcoHelmet

EcoHelmet ist ein faltbarer Fahrradhelm aus Papier, der den Kopf durch seine Wabenbauweise vor Erschütterungen schützt und sich bei Nichtgebrauch ganz flach zusammenfalten lässt. Er befindet sich derzeit in der Produktentwicklung.

Preisträger auf internationaler Ebene 2015 – Voltera V-One

Der Voltera V-One verwendet Rapid-Prototyping-Prinzipien für den 3D-Druck, um Leiterplatten für die Stromversorgung von zum Beispiel Smartphones herzustellen. Eines dieser Modelle wird derzeit sogar von Ingenieuren bei Dyson verwendet.

Post to Twitter Tweet This Post

Smart IP Round Table im DPMA am 22. Februar

Posted in Allgemeines, Veranstaltungen on Februar 20th, 2019 by jordan – Be the first to comment

„Smart IP“ ist das Thema des Round Table am 22. Februar im Deutschen Patent- und Markenamt. Gemeinsam mit der Union europäischer Berater für geistiges Eigentum (UNION-IP) lädt das DPMA alle Interessierten ein, sich mit dem Thema „Applying intelligence to patenting, licensing and enforcing IP on new technology“ zu befassen.


Der Round Table in München bietet eine hervorragende Gelegenheit, von Richtern und erfahrenen Fachleuten aus Wirtschaft und Schutzrechtspraxis über die Auswirkungen der neuen Technologien auf das geistige Eigentum zu hören und sich mit Kollegen aus ganz Europa über dieses Thema auszutauschen.

Die Veranstaltung beginnt am 22. Februar 2019 ab 08.15 Uhr und findet im Hauptgebäude des DPMA, Zweibrückenstrasse 12, 80331 München statt. Weitere Informationen zu den Referenten und Themen sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem pdf-Datei Programm-Flyer.

Link Tipps:
DPMA Deutsches Patent- und Markenamt
Union europäischer Berater für geistiges Eigentum (UNION-IP)

Post to Twitter Tweet This Post

Die Preisträger des Plagiarius 2019

Posted in Allgemeines on Februar 19th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ wurden am 8. Februar die diesjährigen „Plagiarius“-Preise verliehen: drei Hauptpreise, sechs gleichrangige Auszeichnungen und einen Sonderpreis aus insgesamt 37 Einsendungen.

Bereits seit 1977 und damit zum 43. Mal vergibt die Aktion Plagiarius e.V. den gefürchteten Schmähpreis an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen. Ziel dabei ist, die plumpen und skrupellosen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik und Verbraucher für dieses Problem zu sensibilisieren. Gleichzeitig hebt der Verein die Wichtigkeit und Wirksamkeit von gewerblichen Schutzrechten hervor.

So haben allein 2017 die europäischen Zollbehörden laut EU-Kommission an den EU-Außengrenzen mehr als 31 Millionen rechtsverletzende Produkte mit einem Gesamtwert von über 580 Millionen Euro beschlagnahmt. Dabei berücksichtigen Zoll-Statistiken nur Waren, die aus Drittländern in das jeweilige Gebiet (zum Beispiel in die EU) eingeführt werden sollten, sie erfassen keine Rechtsverletzungen innerhalb dieser Region. Unlautere Nachahmungen werden häufig auch in Industrieländern hergestellt, vertrieben oder sogar von dort in Auftrag gegeben. Oftmals von ideenarmen Mitbewerbern oder ehemaligen Produktions- oder Vertriebspartnern. Sehr gezielt prüfen Mitbewerber die Existenz von gewerblichen Schutzrechten. Sind keine eingetragen, werden fremde Design- und Techniklösungen als eigene Leistung ausgegeben. Das belegen sowohl die Erfahrungen der Aktion Plagiarius als auch des Verbandes der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer VDMA. Im aktuellen VDMA-Produktpiraterie-Bericht war China klar Ursprungsland Nummer 1 von Plagiaten. Gleichwohl folgen zum wiederholten Mal Deutschland mit 19 Prozent auf Platz 2 und Italien mit 18 Prozent auf Platz 3.

Die „Plagiarius“-Hauptpreisträger 2019

Die diesjährigen Preisträger zeigen die gesamte Bandbreite der gefälschten Produkte. So gehen die drei Hauptpreise an:
Bildrechte: Aktion Plagiarius e.V.

1. Preis: Schrägsitzventil „Typ 2000“ (Einsatz: Dampfanwendungen z.B. in der Textilindustrie)
Original: Bürkert Werke GmbH & Co. KG, Ingelfingen, Deutschland
Plagiat: Ningbo ACME Industrial Automation Co., Ltd., Ningbo, VR China
Der Nachahmer hat ein ganzes Produktprogramm kopiert. Er verletzt die international registrierte Bildmarke (4 Streifen) und das u.a. in China eingetragene Design. Bei der Eins-zu-Eins-Kopie des Ventils wurden alle Bürkert-typischen Designelemente, wie die Rahmen um die Zahlen beim Messingventilgehäuse, übernommen, so dass Verwechslungsgefahr besteht.

Bildrechte: Aktion Plagiarius e.V.

2. Preis: Spielzeugbagger „Liebherr Radlader“
Original: BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG, Fürth, Deutschland
Plagiat: Hersteller: Hengheng Toys Factory, Shantou, VR China
Vertrieb: Der deutsche Vertreiber des Plagiats hat eine Unterlassungserklärung unterschrieben und Schadenersatz gezahlt.
Das Plagiat ist kleiner als das Original – Design, Technik und Proportionen wurden aber 1:1 übernommen. Die billigen Materialen (Gehäuse, Räder) und die schlechte Verarbeitung (instabil, lose Kleinteile) spiegeln die minderwertige Qualität wider.

Bildrechte: Aktion Plagiarius e.V.

3. Preis: Gusseiserner Bräter „Staub Cocotte“
Original: ZWILLING J.A. Henckels AG, Solingen, Deutschland
Plagiat: Hersteller: Zhejiang Keland Electric Appliance Co., Ltd., Zhejiang, VR China
Vertrieb: Diverse deutsche und europäische Händler haben strafbewehrte Unterlassungserklärungen abgegeben.
Der Nachahmer hat alle charakteristischen Gestaltungsmerkmale des Originals 1:1 übernommen; allerdings ist das Plagiat nicht aus hochwertigem Gusseisen, sondern aus billigem Aluminium und kostet auch nur ein Zehntel des Originals. Dem Original-Bräter wurde wettbewerbliche Eigenart zuerkannt.

Weitere Auszeichnungen gehen an die Plagiate folgender Produkte

Busch-Präsenzmelder „KNX“
Handbrause „Croma Select S Multi“
Elektrische Kühlmittelpumpe „CWA 200“
Fahrradkorb „Bikebasket“
Lenker-Adapter „KLICKfix“
Silikonförmchen „ECLIPSE“ (für Lebensmittel)
Bewegungsmelder „IS 1“

Hier geht es zu dem Bildern und mehr Infos zu den Produkten.

Mehr Informationen zum Plagiarius
Hintergrund-Informationen zum „Plagiarius 2019“ – Fotos aller prämierten Plagiate, Informationen zur Jury und weitere Fakten zum Thema Produktpiraterie finden Sie auf den Internetseiten der Aktion Plagiarius e.V.

Post to Twitter Tweet This Post

ShoGo Huckepack – Schultertrage auf Kickstarter

Posted in Aktuelle Erfindungen, Erfinderladen on Februar 11th, 2019 by jordan – Be the first to comment

Die Welt ist um eine Innovation reicher. Die Kickstarter- Kampagne zu dem ersten speziellen Tragesystem, das sich an Kindern auf den Schultern ihrer Eltern richtet ist online.

Der ShoGo ist ein Tragegurt für Kinder, die schon auf den Schultern getragen werden können. Als Produkt ist der ShoGo bestechend simpel. Er besteht aus einem längenverstellbaren Hauptgurt, der über den Rücken gelegt wird. Die Enden werden mit zwei Schnallen an den Füßen des Kindes befestigt. Zwei Schnallen deshalb, um die Sicherheit zu erhöhen. Das schlichte Design des Gurtes ermöglicht ein unkompliziertes Anlegen und gewährleistet ein sehr geringes Packmaß. Das Gewicht des Gurtes liegt bei etwa 100g und dabei ist er nicht größer als ein zusammengerollter Gürtel. Der ShoGo kann auch bequem mit einem Rucksack getragen werden. Durch die Fixierung an den Schienbeinen (oder Knöcheln) gibt er Kindern einen stabilen Halt, auch wenn sie mal zappeln.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Ich wurde tatsächlich bei Wanderungen oder in der Stadt öfter auf meinen Gurt angesprochen und erst daraus hat sich der Gedanke entwickelt, dass diese Lösung nicht nur für uns, sondern auch für andere Eltern sinnvoll ist. Meinem engeren Freundeskreis konnte ich mit selbstgemachten Exemplaren aushelfen, aber nun wollen wir den Gurt für alle zur Verfügung stellen.

Hier ist der Link zu der Shogo Kickstarter Seite für Unterstützer!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Unterstützung benötigen wir, um das Produkt, welches bisher eine Miniserie von 500 Stück umfasst, in größerem Umfang produzieren zu können. Dafür haben wir einen großen deutschen Gurthersteller gefunden, der uns bei der Entwicklung eines sicheren Produktes unterstützt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Jeder, der sein Kind gerne auf den Schultern trägt, dabei aber mehr Bewegungsspielraum sowie freie Hände haben möchte und den Kinder trotzdem ein hohes Maß an Sicherheit garantieren will. Der „ShoGo“ ist der perfekte Begleiter für jede Gelegenheit, ob in der Stadt oder bei Wanderungen.
Wir wollen Eltern eine komfortable, sichere, kostengünstige und einfach praktische Lösung für das Schultertragen bieten.

Wir freuen uns über jeden, der uns bei diesem Anliegen unterstützt.

Post to Twitter Tweet This Post

Zum Sieg gecoacht: Die besten online Tutorials für die beliebtesten Spiele

Posted in Allgemeines on Januar 31st, 2019 by jordan – Be the first to comment

Gaming ist wahrlich eine Tätigkeit, mit der man ganze Nachmittage füllen kann. Hat man sich einmal in seinem Sitzsack vor der Konsole Platz genommen, steht man so schnell nicht wieder daraus auf – es sei denn, etwas frustriert einen. Und das könnte sein, dass man bei seinem Lieblingsgame nicht weiterkommt, so sehr man sich auch bemüht. Schließlich sind Videospiele nicht für Dummies konstruiert: Sie sind tatsächlich dazu da, um den Spieler zu fordern. Doch manchmal hat man eben einen schlechten Tag und nichts läuft, wie es sollte – man verliert ein Leben nach dem anderen und Quest um Quest bleibt unerfüllt. Da hilft nur eins: Ein Tutorial oder Let’s Play. Dieser Artikel stellt die besten davon vor.

Tutorials für CounterStrike
Im Internet gibt es jede Menge Plattformen, die in Zusammenhang mit Computerspielen funktionieren. Da wäre zum einen der Klassiker YouTube, der wie gemacht dafür scheint, dass Hobbyexperten ihr Wissen in nett geschnittenen Videos weitervermitteln. Wer Fan der Plattform mit dem roten Logo ist, sieht sich am besten den Channel von HS TOP an. Der erfahrene Spieler präsentiert hier Tricks und Tipps für allerlei komplizierte Situationen. Das Beste daran: Man blickt hier auch durch, wenn man nicht so fit im Englischen ist; denn der Channel kommt ohne viel Gelaber aus, zeigt einfach in Bildern, was zu machen ist, und untermalt das ganze mit energischen Metal-Tracks. Auf den „Abonnieren“-Button klicken!

Tutorials für Online-Blackjack
Ähnlich wie Online-Poker mausert sich Online-Blackjack zu einem Internet-Phänomen, aus dem sogar Vollzeit-Karrieren entstehen. Da soll noch mal einer sagen, die Digitalisie-rung lässt Arbeitsplätze schwinden. Wer es aber weit bringen will in diesem Game, braucht die richtigen Blackjack-Strategien – sonst sind schmerzhafte Verluste vorprogrammiert. Abgesehen von einschlägigen Seiten – den Casinos selbst – kann man sich hierüber in dem erstklassigen YouTube-Video von Wired informieren. Hier gibt ein ehemaliges Mitglied der berühmten MIT-Crew preis, welche Strategie ihnen die satten Gewinne einfuhr, auf denen der Film „21“ basiert. Mit deutschen Untertiteln.

Tutorials für World of Warcraft
Ein Spiel, das sogar Bushido spielt, muss irgendwie gut sein. Allerdings ist auch diese Fantasiewelt so ausgeklügelt, dass man manchmal einfach nicht weiter weiß. Höchste Zeit, Twitch in seinem Browserfenster anzuwählen. Denn hier kann man Gamern sogar im Live-Stream dabei zusehen, wie sie eine Challenge nach der anderen in diesem Epos meistern. Besonders wertvoll: Die Spieler*innen kommentieren dabei ihre einzelnen Schritte, sodass der Zuschauer genau weiß, was denn letztlich zum Erfolg führt. Twitch hat übrigens noch einen weiteren Vorteil: Als Zuschauer kann man sich per Chat ganz easy mit den anderen Viewern vernetzen und sich so zusätzlich über seine Erfahrung beim Spielen austauschen.

Tutorials – für die Kids!
Wer jetzt ein überraschtes Gesicht macht, hat es einfach noch nicht gespannt. Die Kinder von heute sind die eSportler von morgen und sie fangen teilweise schon mit dem Zocken an, bevor sie in den Kindergarten kommen. Wer seinem Kind also kein CS:GO vorsetzen will, kauft ihm lieber das neueste Spiel von Bob der Baumeister. Let’s Plays hierzu und zu anderen kindgerechten Spielen gibt es auf dem ausführlich aufbereiteten Channel von ConnyLPz. Anklicken! Liken! Und die Kids voller Vertrauen an einen kompetenten Erklärer übergeben.
Eines ist sicher: Mit diesen Tutorials ist der Spielefrust Schnee von gestern – und wer steigt nicht gerne ein Level auf?

Web Tipps:
– Die Black Jack (auch Blackjack) Geschichte
– Die World of Warcraft Geschichte

Post to Twitter Tweet This Post

Der innovative orthopädische Schuhlöffel – ein Designprodukt

Posted in Allgemeines on November 26th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Verrenkungen beim Schuhanziehen
Jeder kennt das – man will sich die Schuhe anziehen jedoch schmerzt der Rücken! Wie soll man sich denn dann noch bücken? Die Bewegungen tun weh oder sind oft kaum möglich – da soll der Griff zum Schuhlöffel helfen. Aber auch mit diesem muss man sich verdrehen und Kraft ausüben, um in den Schuh schlüpfen zu können. Das muss doch leichter gehen!

Der orthopädische Schuhlöffel
Der innovative Erfinder des Schuhlöffels ist Facharzt für Orthopädie & orthop. Chirurgie und studierter Produktdesigner und daher Experte auf dem Gebiet Körperentlastung. Da es sich hier um ein weit verbreitetes Phänomen handelt, hat der österreichische Erfinder sich hierzu Gedanken gemacht.
Seine Idee ist es, durch die spezielle Verdrillung des Schuhlöffels um 90° mehr Funktionalität und Entlastung für den Nutzer zu erreichen. Somit erfolgt beim Anziehen keine Verdrehung des Oberkörpers und der Wirbelsäule, denn das übernimmt das Produkt. Zusätzlich hilft ein am unteren Ende angebrachter „Laschenheber“ (die rote Zunge) bei der Anhebung der Schuhlasche, die sonst häufig verrutscht. Das ausgeklügelte Produktdesign hilft Kunden bei Beschwerden im Bewegungsapparat die Schuhe schmerzschonender anzuziehen.

Der besondere Clou!
Durch sein durchgestyltes Design ist der orthopädische Schuhlöffel ein ästhetisches Ausstellungsstück, das sowohl private Wohnräume, als auch Geschäftsflächen perfekt ergänzen kann.
Mit der erfinderischen Wandhalterung ist sowohl die Befestigung funktional und optisch gut gelöst (roter eye-catcher), als auch die jederzeitige praktische Entnahme.

Gesucht sind Lizenznehmer und Kooperationspartner
Haben Sie Interesse am orthopädischen Schuhlöffel? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Mehr Informationen auf der Landing-Page
Besuchen Sie die Seite https://www.patent-net.de/go/2234.

Post to Twitter Tweet This Post

Urbane Windkraftanlage gewinnt den prestigeträchtigen internationalen James Dyson Award

Posted in Allgemeines on November 15th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Inspiriert von einem Space-Rover der NASA wollen zwei junge Erfinder aus Chile und Kenia in windigen Städten Strom erzeugen. Ihre Erfindung O-Wind nutzt horizontalen und vertikalen Wind in Städten. Urbane Apartmentbewohner können damit effizient und nachhaltig Strom erzeugen und von Einspeisetarifen in fast 80 Ländern profitieren. Mit dieser Erfindung haben Nicolas Orellana und Yaseen Noorani den diesjährigen James Dyson Award auf internationaler Ebene gewonnen.

Ob Klimawandel oder Armut – globale Probleme erfordern zunehmend gemeinsame, interkulturelle Lösungen. Nicolas Orellana und Yaseen Noorani, die aus Chile bzw. Kenia stammen, stehen für diese neue Ära, in der die Menschen zusammenarbeiten, um Technologien zur Lösung unserer gemeinsamen Probleme zu entwickeln. Sie studieren beide den Masterstudiengang „International Innovation“ an der Lancaster University in Großbritannien und wollen mit ihrer innovativen Turbine den Wind in Städten nutzen. Aber was ist eigentlich das Problem mit dem Wind? Je höher wir unsere Städte bauen, desto windiger werden sie. Bei der Suche nach erneuerbaren Energiequellen bleibt diese mächtige und im Überfluss vorhandene Ressource jedoch weitgehend ungenutzt, da traditionelle Windkraftanlagen nur den Wind in eine Richtung erfassen. Dies bedeutet, dass sie in Städten, in denen der Wind unvorhersehbar ist und aus vielen verschiedenen Richtungen kommt ist, sehr ineffizient sind. Wenn der Wind durch die Städte bläst, wird er zwischen den Gebäuden eingeschlossen, nach unten auf die Straße gesogen oder nach oben in den Himmel gedrückt. Dadurch befindet sich der Wind in ständigem Chaos, wodurch er von herkömmlichen Turbinen nicht genutzt werden kann. Durch ihre einfache geometrische Form kann die O-Wind Turbine diese leistungsstarke, bisher ungenutzte Ressource verwenden und selbst an windigsten Tagen Energie erzeugen.

„Die Aufgabe, etwas zu entwickeln, das ein Problem löst, ist absichtlich breit angelegt. Sie soll talentierte, junge Erfinder dazu motivieren, mehr als nur Probleme zu erkennen“, so Sir James Dyson. „Sie sollen ihren Einfallsreichtum nutzen, um innovative Lösungen zu entwickeln. Die O-Wind Turbine ist genau das. Damit rückt die enorme Herausforderung, erneuerbare Energien zu erzeugen, in greifbare Nähe, denn durch ihre Geometrie können wir die Energie, die bereits an Orten vorhanden ist, an denen wir bisher kaum gesucht haben, nutzen – und zwar in Städten. Es ist ein geniales Konzept.“

Nicolas Orellana begann sich mit der Herausforderung des multidirektionalen Windes zu beschäftigen, als er auf den Tumbleweed Rover für den Mars der NASA stieß. Mit einem Durchmesser von knapp zwei Metern wurde diese aufblasbare Kugel so konstruiert, dass sie wie ein Steppenläufer autonom über die Oberfläche des Mars hüpft und rollt, um die atmosphärischen Bedingungen und die geographische Lage zu messen. Wie auch herkömmliche Windkraftanlagen wurde der Rover durch unidirektionale Windstöße angetrieben, die seine Bewegungsrichtung vor allem bei Hindernissen stark beeinträchtigten, was ihn häufig vom Kurs abbrachte und letztendlich zum Scheitern des Projekts führte. Als Nicolas die Grenzen des Tumbleweed Rovers erforschte, wurde seine dreidimensionale Windturbinentechnologie geboren. Nicolas und sein Kommilitone Yaseen Noorani entdeckten bald, wie Städte diese Technologie nutzen könnten, um die Energie zur Stromerzeugung zu nutzen.

Wie funktioniert die O-Wind Turbine?
Die O-Wind Turbine ist eine Kugel mit 25 cm Durchmesser und geometrischen Öffnungen. Sie sitzt auf einer festen Achse und dreht sich, wenn der Wind aus einer beliebigen Richtung auf sie trifft. Wenn die Windenergie die Turbine dreht, treiben Getriebe einen Generator an, der die Kraft des Windes in Elektrizität umwandelt. Diese kann entweder direkt als Stromquelle genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden. Nicolas und Yaseen würden die O-Wind-Turbine gern an großen Bauwerken, zum Beispiel der Seite eines Gebäudes oder eines Balkons installieren, weil dort die Windgeschwindigkeiten am höchsten sind. Klicken Sie hier, um die Turbine in Aktion zu sehen.

„Wir hoffen, dass die O-Wind Turbine die Nutzbarkeit und Erschwinglichkeit von Turbinen für Menschen auf der ganzen Welt verbessern wird. In Städten ist es immer windig, aber wir nutzen diese Ressource derzeit nicht“, erklärt Nicolas Orellana. „Unsere Überzeugung ist die Folgende: Wenn es einfacher wird, Ökostrom zu erzeugen, motiviert dies die Leute viel mehr dazu, zum Schutz unseres Planeten beizutragen. Dass wir jetzt den internationalen James Dyson Award gewonnen haben, hat unser Konzept bestätigt. Die Aufmerksamkeit, die wir bisher erhalten haben, war überwältigend. Sie gab uns das Vertrauen, dieses Konzept weiter zu entwickeln. Wir führen bereits Gespräche mit Investoren und hoffen, in den kommenden Monaten einen Deal zu erzielen.“

Windkraft in Städten
In britischen Städten wie London waren die Gebäude eigentlich immer eher niedrig, aber das ändert sich derzeit und der zunehmende Wind durch die Wolkenkratzer wird immer mehr zum Problem. Im Jahr 2015 wurde dem Walkie Talkie-Tower in London vorgeworfen, einen Windkanal zu erzeugen, der die Fußgänger vom Bordstein wehte.Die Stadtverwaltung London hat einen politischen Rahmen geschaffen, um die Auswirkungen des Windes in Städten und die Windeffekte von hohen Gebäuden zu beherrschen. Laut der UNO lebt heute mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – Tendenz steigend, da immer mehr Staaten ihre ländlichen Gebiete urbanisieren und ihre Städte verdichten. Chicago, die Heimat des ersten Wolkenkratzers der Welt, ist weithin als „Windy City“ bekannt. Wellington in Neuseeland ist die windigste Stadt der Welt und auch Punta Arenas in Chile, gehört zu den windigsten Städten der Welt.

James Dyson Award 2018 – Zweitplatzierte auf internationaler Ebene
Da 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit Malariarisiko lebt, sterben jedes Jahr über eine Million Menschen an Malaria. EXCELSCOPE 2.0 – erfunden von einem Team der TU Delft, Niederlande – ist ein halbautomatisches, intelligentes Gerät zur Diagnose von Malaria, das durch das einfache Antippen eines Smartphones verwendet werden kann, um die Effizienz und Genauigkeit der Behandlung in Entwicklungsländern zu verbessern.

Air Chair
Seinen Alltag im Rollstuhl zu bestreiten kann schwierig sein, selbst an barrierefreien Orten. Die Kombination aus Treppen, schmalen Sitzen und die Abhängigkeit vom Personal zum Betreten und Verlassen eines Flugzeugs macht jedoch Fliegen für Rollstuhlfahrer zu einer großen Herausforderung. BBC-Reporter Frank Gardner hat auf dieses Thema hingewiesen, nachdem er selbst regelmäßig in Flugzeugen vor großen Problemen stand. Aamer Siddiqui und Ali Asgar von der American University in Sharjah haben daher Air Chair erfunden, eine einfachere Lösung, bei der die Benutzer einen einzigen Stuhl für die gesamte Strecke von der Abflughalle bis zum Start des Flugzeugs verwenden können.

James Dyson Award Gewinner auf Deutschland-Ebene
Gabriel Müller, Absolvent der Muthesius Kunsthochschule Kiel gewinnt mit seinem Projekt „Cevec“ den James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht. Herkömmliche Venenkatheter bestehen aus einer Vielzahl von Instrumenten, die im Notfall zu Verwirrung führen können. Cevec enthält dagegen nur drei Teile. Die systematische Abfolge leitet die behandelnde Person durch die Katheterisierung. Anders als bei herkömmlichen Venenkathetern kann der Prozess zwischen jedem Schritt unterbrochen werden, was das System auch für ungeübte Nutzer anwendbar macht. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Arbeitsschritte kann lebensnotwendige Zeit gewonnen werden.

André Zsigmondy
von der Hochschule Darmstadt hat mit seiner Einreichung „Mynk“, einer Studie und einem System zur Zukunft von Wearables und Datensicherheit, den zweiten Platz in Deutschland erreicht. Mynk ist ein physisches Datenschutzset, das durch seine Schmuckapplikationen und Textiltechnologie den Datenaustausch von Wearables kontrollieren kann. Mit seinem Konzept lenkt Zsigmondy die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit von Cybersecurity und den Umgang mit persönlichen Daten.

Die Hochschule Darmstadt kann sich über einen weiteren Gewinn freuen. „Pointeeshoe“, eingereicht von Felicia Hamm, hat den dritten Platz in Deutschland gewonnen. Ballettspitzenschuhe führen häufig zu Verletzungen am Fuß, kosten viel und sind schnell abgenutzt. Professionelle Tänzer verbrauchen bis zu zwei Paare pro Woche. Diesem Problem hat sich Felicia Hamm angenommen. Mit ihrer Erfindung „Pointeeshoe“ nutzt sie die 3D-Druck-Technologie, um Sohlen und Zehenboxen für Spitzenschuhe herzustellen. „Pointeeshoe“ steigert den Tragekomfort spürbar und unterbindet den starken Verbrauch der Schuhe.

Weitere Informationen zum James Dyson Award
Der James Dyson Award wird in 27 Ländern ausgeschrieben und steht Studierenden (oder frischen Hochschulabsolventen) der Ingenieurwissenschaften und der Fachbereiche Produktgestaltung und Industriedesign offen. Folgende Länder nehmen am James Dyson Award teil: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Irland, Japan, Malaysia, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Russland, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Mexiko, Großbritannien und die USA.

In jedem Land, in dem der Award stattfindet, wird ein nationaler Gewinner ausgewählt. In der nächsten Stufe prüft ein Gremium die Einreichungen aller Länder und nominiert 20 Projekte für die internationale Shortlist. Der internationale Gewinner wird von James Dyson ausgewählt. Die Bekanntgabe des internationalen Gewinners und der Finalisten erfolgt am 15. November 2018.

Der internationale Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 33.500 Euro. Der Fachbereich des internationalen Gewinners erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.500 Euro. Die Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten jeweils 5.500 Euro. Die Gewinner auf nationaler Ebene erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2.200 Euro.

Der James Dyson Award wird von der James Dyson Foundation ausgeschrieben, einer im Jahr 2002 gegründeten Stiftung, die das Ziel hat, die nächste Generation von Ingenieuren und Designern zu begeistern und zu unterstützen.

Informationen und Updates zum James Dyson Award auf Facebook.

Post to Twitter Tweet This Post

Der innovative Kleeblütenentferner – nicht nur für Hobbygärtner

Posted in Allgemeines on Oktober 16th, 2018 by jordan – Be the first to comment

Gefahr durch Bienen- und Wespen im Garten
Endlich Sommer und Zeit um am Wochenende und im Urlaub gemeinsam mit der Familie den eigenen Garten zu genießen. Dennoch heißt es stets achtsam sein, damit man weder selbst noch eines der Kinder auf die kleinen Viecher mitsamt ihren Stacheln tritt. Im schlimmsten Fall ist der Betroffene allergisch gegen das Gift und es kommt zu einem allergischen Schock!
Was kann man tun um sein Zuhause und seinen eigenen Garten in dieser Richtung sicherer zu machen und mehr genießen zu können?

Die helfende Hand – der Kleeblütenentferner
Der kammartige Kleeblütenentferner hilft dabei die im Garten vorhandenen Blüten mühelos abzuernten und somit die Anziehungskraft für Wespen und Bienen zu minimieren! Dadurch besteht kaum noch Gefahr draufzutreten und gestochen zu werden.
Das langstielige Gartengerät erlaubt ohne großen Aufwand die Blütenentfernung von Klee, Löwenzahn oder sonstigen blühenden Beikräutern ohne dabei den Rasen zu schädigen.

Zusätzlich wird durch die Entfernung der Blüte auch eine weitere Verbreitung von Blumen und Unkraut verhindert und dies ist bereits im Folgejahr deutlich erkennbar und spürbar.

Dargestellt ist im Bild der aktuelle Prototyp, der bereits erprobt wurde.

Lizenznehmer gesucht
Das Gartengerät Kleeblütenentferner sucht aktuell nach Kooperationspartnern – melden Sie sich gerne für mehr Informationen! Diese sind auch über die Infoseite unter
https://www.patent-net.de/go/2242 abrufbar.

Post to Twitter Tweet This Post