Spannendes aus der Autowelt

Kaum ein anderer Wirtschaftszweig erhält soviel Aufmerksamkeit wie die Automobilbranche. Seit der Erfindung des modernen Autos mit Verbrennungsmotor von Carl Benz 1886, haben sich Kraftfahrzeuge kontinuierlich weiterentwickelt. Heutzutage fließen Millionensummen in die Erforschung neuer Antriebe und die Entwicklung von verkehrssicheren Extras. Der Gebrauchtwagenmarkt boomt und Autos können in Rekordzeit verkauft werden.

Zur Sicherheit im Straßenverkehr tragen beispielsweise automatische Bremsen bei, die selbstständig vor einem Hindernis oder vor Kurven die Geschwindigkeit drosseln. Langfristig soll auf hydraulische Bremsen verzichtet werden, die zuviel Energie ungenutzt als Wärme an die Umwelt abgeben. Im Zentrum der Entwicklung von Bremssystemen steht deshalb derzeit eine elektronische Variante. Ebenfalls zur Verkehrssicherheit beitragen soll die moderne Car-to-Car Communication. Vernetztes Fahren bedeutet beispielsweise, den 3 Kilometer entfernten, nachfolgenden Verkehr bereits frühzeitig auf ein Hindernis auf der Fahrbahn aufmerksam zu machen. Plötzliches Blitzeis wird sofort von Auto zu Auto kommuniziert, sodass der Fahrer in Sekundenschnelle eine Warnung erhält. Insofern er oder sie überhaupt noch in die Fahrt eingreifen muss, denn autonomes Fahren ist das nächste Stichwort.

Wenn der Wagen von alleine fährt…

Wenn das Fahrzeug vollkommen von selbst zum Ziel fährt, sind wir in der Zukunft angekommen. Lenkt der Wagen eigenständig, passt die Geschwindigkeit an, blinkt beim Spurwechsel und bremst bei Gefahr, spricht man von autonomen Fahren. Diese Technik ist keine reine Zukunftsmusik mehr, denn Volvo beispielsweise testet seit April 2014 auf den Straßen rund um Göteborg bereits autonom fahrende Pkw. „Drive Me“ nennt sich das Projekt und umfasst 100 Testfahrzeuge, die selbstständig über die Straßen Schwedens fahren. Ab 2020 plant der Konzern, Serienfahrzeuge zu bauen. Vielleicht gibt es bis dahin auch ein Gesetz, dass die Verantwortlichkeit bei einem Unfall klärt. Ist dann der Mensch oder die Maschine schuldig?

Auto aus dem Drucker

Local Motors, ein US-amerikanisches Unternehmen, hat kürzlich das erste Fahrzeug aus dem Drucker vorgestellt. Innerhalb von 44 Stunden wurden Karosserie und Verschalung des Wagens im 3D-Druckverfahren Schicht für Schicht ausgedruckt und in einer Spanne von zwei Tagen zusammengebaut. Große Teile des sogenannten „Strati“ bestehen aus kohlefaserverstärktem Plastik. Reifen, Windschutzscheibe, Radaufhängung, Beleuchtung und Verkabelung sowie der Elektromotor stammen zwar aus industrieller Herstellung, doch werden insgesamt gerade einmal etwa 40 Teile statt den üblichen 20.000 benötigt.

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