Mehr Unternehmen für IT-Sicherheit

BMBF fördert innovative Gründungsideen / Wanka: „Aus der Forschung können mehr Impulse für unternehmerische Tätigkeit genutzt werden“

Die Informationstechnik entwickelt sich rasant und stellt die IT-Sicherheit vor große Herausforderungen. Der effektive Schutz vor Cyberangriffen gewinnt an Bedeutung. Um im Wettlauf um sichere Technologien neue Ideen schneller am Markt zu platzieren, braucht Deutschland einen nahtlosen Wissenstransfer. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Gründungsinitiative „StartUpSecure“ gestartet.

„Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit in einer digitaleren Welt nimmt zu. Daher wollen wir die guten Ideen unserer IT-Sicherheitsforschung schneller in die Anwendung bringen und werden junge Unternehmen unterstützen, die sich aus Hochschulen und Forschungsinstituten zur IT-Sicherheit heraus gründen. Solche „Cyber Security Start-ups“ stärken nicht zuletzt den IT-Standort Deutschland“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Mit „StartUpSecure“ fördert das BMBF die Einrichtung von Gründungsinkubatoren. Diese werden ab sofort an den drei Kompetenzzentren für IT-Sicherheitsforschung CISPA in Saarbrücken, CRISP in Darmstadt und KASTEL in Karlsruhe sowie an der Ruhr-Universität Bochum eingerichtet. Die dort tätigen Experten sollen Gründungsinteressierte umfassend beraten und sie bei der Entwicklung von Unternehmensstrategien unterstützen. Im Inkubator wird die jeweilige Idee mit wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Expertise soweit entwickelt und ausgereift, dass erfolgversprechende Ausgründungen ermöglicht werden. Die Einrichtung der Inkubatoren fördert das BMBF mit 2 Millionen Euro. Zudem wird das BMBF ausgewählte Gründungsprojekte in der Phase der Produktentwicklung oder während der Unternehmensgründung fördern.

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/de/sicher-in-der-digitalen-welt-849.html
https://www.bmbf.de/de/suesse-versuchung-fuer-cyberkriminelle-4611.html

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