Deutscher Innovationspreis 2019

Das Münchner LiDAR-Unternehmen Blickfeld wurde mit dem Deutschen Innovationspreis 2019 in der Kategorie Startup ausgezeichnet. Als große Pluspunkte bewertete die Jury den Innovationsgrad und die Marktchancen der neuen Technologie.

Blickfeld hat eine neuartige Laserscanner Technologie (LiDAR) und Software entwickelt. LiDAR erzeugen hochaufgelöste Tiefenkarten, die sich hervorragend für die Umgebungswahrnehmung eignen. Anders als bei herkömmlichen Sensoren hat Blickfeld die Laserstrahl-Ablenkeinheit neu erfunden, sodass dieser Scanner skalierbar produzierbar, wartungs- und verschleißfrei ist sowie es ermöglicht, eine hohe Reichweite, Auflösung und ein großes Sichtfeld zu scannen. Die Lösung ermöglicht unzählige Szenarien wie autonome Mobilität, Mapping, Robotik und Smart Cities.


Als Laudator der Kategorie Start-ups zeichnet Wirtschaftswoche Chefredakteur Beat Balzli (rechts) die Blickfeld Gründer aus, Florian Petit (links) und Mathias Müller (Mitte). Bild: Blickfeld

Der Deutsche Innovationspreis ist eine Initiative von Accenture, EnBW, Wirtschaftswoche und ada. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Der Preis, der 2009 ins Leben gerufen und in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben wurde, würdigt herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen, die mit ihrer Innovationskraft Geschäft und Märkte verändern. Der Preis wird in den Kategorien Großunternehmen, Mittelständische Unternehmen und Start-ups vergeben. Hierbei werden neben Produktneuheiten auch innovative Geschäftsmodelle, Prozesse und Services sowie Organisations- und Marketinginnovationen berücksichtigt. Alle Einreichungen werden von einer Experten-Jury anhand ihrer Konzeption, Innovationshöhe, Marktchancen, Markterfolg und ihrem Bezug zum Standort Deutschland bewertet.

Preisträger in der Kategorie Start-ups ist die Münchner Ideenschmiede Blickfeld, die eine neuartige Laserscanner-Technologie (LiDAR) entwickelt hat. LiDAR erzeugen hochaufgelöste Tiefenkarten, die sich hervorragend für die Umgebungswahrnehmung eignen. Anders als bei herkömmlichen Sensoren hat Blickfeld die Laserstrahl-Ablenkeinheit neu erfunden. Scanner sind damit skalierbar produzierbar, wartungs- und verschleißfrei und ermöglichen es, eine hohe Reichweite, Auflösung und ein großes Sichtfeld zu scannen. Sie sind damit unter anderem in der autonomen Mobilität einsetzbar, aber beispielsweise auch in der Robotik. Als große Pluspunkte bewertete die Jury Innovationshöhe und Marktchancen der neuen Technologie. Vor rund 250 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Gesellschaft wurde Blickfeld neben Airbus und Celonis im festlichen Ambiente des Münchner Kesselhauses die begehrte Trophäe verliehen.

ÜBER BLICKFELD
Blickfeld, 2017 in München gegründet, ist ein Anbieter von 3D-LiDARProdukten für autonome Fahrzeuge und IoT-Anwendungen. Das Unternehmen hat eine eigene LiDAR-Technologie entwickelt, die auf patentierten Silizium-MEMS-Spiegeln sowie auf handelsüblichen Komponenten basiert. Die Blickfeld-LiDAR-Produktfamilie erfüllt höchste Leistungsanforderungen im Hinblick auf Kosten und Größe, die für den Massenmarkt erforderlich sind.
Das Team von Blickfeld besteht aus erfahrenen Fachleuten mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Elektronik, Optik, MEMS und Software. Das Unternehmen wird von den Venture-Capital-Investoren Fluxunit – OSRAM Ventures, High-Tech Gründerfonds, Tengelmann Ventures und Unternehmertum Venture Capital Partners finanziell unterstützt.

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