Auf die Plätze, fertig, los!

Welcher Bus- oder Bahnfahrer kennt nicht die leidige Situation, trotz nicht voll besetzter Sitzplätze stehen zu müssen?

Ob im Zug, in der Tram oder im Bus, immer wieder kommt es vor, dass nicht sofort zu überschauen ist, wo noch ein Platz frei ist. Das Blickfeld wird durch Gegenstände, freiwillig stehende Personen, Trennwände oder andere Waggons oftmals so stark eingeschränkt, dass nur die Möglichkeit bleibt, einmal komplett das öffentliche Transportmittel abzulaufen, um im Anschluss eventuell einen Sitzplatz zu ergattern. Ist jemand aber schlecht zu Fuß und kann folglich nicht erst durch alle Abteile oder Wagen laufen, um zu erfahren, wo noch ein Platz verfügbar sein könnte, sieht es für die erwähnte Person bisher sehr schlecht aus. Denn diese musste dann meist wohl oder übel stehen bleiben oder auf die Güte eines anderen Mitfahrers hoffen, der dem Besagten seinen Sitzplatz überlassen wollte.

Selten sind so viele leere Sitzplätze vorhanden.

Selten sind so viele leere Sitzplätze vorhanden.

Wie könnte man diese Unannehmlichkeiten in Zukunft umgehen? Gibt es eine Lösung, um dennoch auf unkomplizierte Art und Weise einen Sitzplatz zu entdecken, der sich möglichst in der Nähe des Platzsuchenden befindet?

Mit den eben angeführten Fragen beschäftigten sich ausführlich Michael Weidenauer und Marion Mantel, die Erfinder des Platzfindersystems.Dieses bietet einen hohen Komfort und ist sehr einfach in der Handhabung und überdies in jedem Personentransportmittel einsetzbar. Das System gibt schon vor dem Betreten des Verkehrsmittels unmittelbar Einblick in die Platzbelegung, wodurch Reisende bis zu 75 Prozent schneller ihre Sitzplätze erreichen können. Weitere Informationen zu dieser Erfindung finden Sie auf www.patent-net.de

Auf dem LCD-Monitor, der sich an jeder Eingangstür befindet, wird das Signal bildlich dargestellt.

Auf dem LCD-Monitor, der sich an jeder Eingangstür befindet, wird das Signal bildlich dargestellt.

Wie funktioniert das zukunftsorientierte Produkt?

Die Umsetzung erfolgt über einen Druck- oder Kraftsensor, der unter jedem Sitz montiert ist und dessen eingehende Daten per Funk oder Kabel an ein Steuerungsmodul weitergeleitet werden. Dazu wird ein LCD-Monitor benötigt, der in der Nähe der Eingangstür (an der Außenseite des Verkehrsmittels) in Sichthöhe installiert wird. Durch die Benutzung unterschiedlicher Farben wird schnell deutlich wo noch Plätze frei sind. Wie im Straßenverkehr werden Gelb, Rot und Grün verwendet. Des Weiteren bedeutet wie bei normalen Verkehrsampeln die rote Farbe: „Halt, der Platz ist schon vergeben“, Grün heißt „frei“ und Gelb dient der Anzeige aller reservierten Plätze.
Also: Auf die Plätze, fertig, los!

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