Halloween- Eine amerikanische Erfindung?

Morgen ist es wieder soweit. Gruselig verkleidete Kinder schlendern von Tür zu Tür und drohen mit Saurem, wenn sie von den Bewohnern nichts Süßes bekommen. Halloween, ein Fest, dass in Amerika geliebt und gefeiert wird. Hierzulande werden zwar immer mehr Halloweenpartys organisiert, oft ist das Verkleiden jedoch noch den Kindern vorbehalten. Erwachsene halten sich zurück, da die Tradition nicht als europäische anerkannt ist. Dabei ist diese amerikanische Erfindung gar nicht so amerikanisch wie man denkt. Die Wurzeln des Brauchs liegen nicht im Land der Freiheit, sondern in Europa selbst, wie folgende Legende zeigt:


Der Legende zufolge soll der irische Hufschmied und Trinker Jack Oldfield einst den Teufel persönlich überlistet und gefangen genommen haben. Er schloss einen Pakt mit dem Gehörnten, der besagte, dass dieser ihn nach seinem Tod nicht in die Hölle hole und dafür frei gelassen würde. Da Jack zu Lebzeiten einiges auf dem Kerbholz hatte, kam er wegen seiner Boshaftigkeit nur leider auch nicht in den Himmel und war in der Zwischenwelt gefangen. Für seinen Weg in der Zwischenwelt schenkte der Teufel dem Hufschmied wenigstens eine Rübe mit glühenden Kohlen.

Da Amerika ein kürbisreiches Land ist, in dem eher wenig Rüben vorzufinden sind, wurde die Rübe von den irischen Einwanderern kurzerhand mit einem Kürbis ausgetauscht. Das gruslige geschnitzte Lächeln des Teufels und die Beleuchtung sind jedoch geblieben und eine europäisch -amerikanische Tradition entstanden, die heutzutage zurück zu ihrem Ursprung nach Europa schwappt.

Und weil die Tradition so schön ist, hier einige besonders schöne Exemplare:

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