Weniger Schadstoffe in der Raumluft

Herr Knickmeier litt schon als Kind an Heuschnupfen und anderen Allergien. Deshalb war er fasziniert von einer Studie der Nasa, die 1989 veröffentlicht worden war. Darin ging es um die natürliche Aufnahme von Schadstoffen in Raumstationen durch Pflanzen. Knickmeier und seine Partner entwickelten schließlich basierend auf der Studie „PolluSan“ – einen speziellen Blumentopf. Dieser neuartige und patentrechtliche geschützte Blumentopf ermöglicht es Zimmerpflanzen, Raumluft in hohem Maße zu entgiften.

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Die Erfindung ist weltweit patentieren. Giftstoffe wie Toluol, Formaldehyd oder Benzol sind etwa in Farben, Bodenbelägen, Computerbildschirmen, Papier, Kleidung, Tabakrauch oder Polstermöbeln enthalten. Die Schadstoffe dünsten aus, gelangen in die Luft der Räume, in denen sich ihre „Wirte“ befinden. Herkömmliche Zimmerpflanzen wie Birkenfeigen (Ficus benjamina) und Drachenbäume (Dracaena) nehmen die Schadstoffe auf – größtenteils über ihr Wurzelwerk. Doch dies steckt meist schwer erreichbar in herkömmlichen Blumentöpfen.


Die „PolluSan“-Töpfe bestehen aus drei Kunststoffteilen, die einen sogenannten „Kamin-Effekt“ erzeugen: Die Raumluft wird auf der unteren Seite in den Topf gezogen und strömt – nach der natürlichen Filterung – nach oben wieder hinaus. Eine spezielle Erdmischung, die dem Betriebsgeheimnis unterliegt, speichert die Schadstoffe, bereitet sie durch Mikroorganismen auf und stellt sie der Pflanze zur Verfügung.
Die Mikroorganismen haben einen wesentlichen Anteil am Erfolg dieses Prozesses.

Die Wirksamkeit des Blumentopfes wurde mehrfach zertifiziert, unter anderem vom TÜV Nord. Bei der „Freiwilligen umwelttechnischen Prüfung“ stellten die Experten bei einem mit einem Gerandeten Drachenbaum (Dracaena marginata) bepflanzten Spezialtopf eine Reduzierung des Gefahrstoffes Toluol um 78 Prozent fest.

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