Besprechungspilz statt Konferenzraum

In Deutschland setzt sich seit einiger Zeit ein neuer Trend unter den Freiberuflern durch – das so genannte Coworking Space. Freiberufler können sich in diesen Coworking Space Büros flexibel Arbeitsplätze entweder stunden-, tage- oder wochenweise mieten. Das Problem mit diesen Arbeitsplätzen besteht darin, dass man keine Rückzugsmöglichkeiten für Besprechnung mit Kunden hat und man sich nur sehr ungerne an seinen Arbeitsplatz setzt wo ringsum alle Ohren mithören können.

Foto Roman Grösser
Foto Roman Grösser
Damit dieses Problem bald der Vergangenheit angehört, wurde ein Projekt initiiert das sich mit dem Bau eines Sitzpilzes aus rein ökologischen Materialien beschäftigt. Auslöser für dieses Projekt war ein fehlender Besprechungsraum. Das vorläufige Endergebnis des Projekts ist ein überdimensionaler Sitzpilz bestehend aus Wellpappe und Filz, in den sich zwei Personen zurückziehen können. „Meshroom“ soll dieses Gebilde bzw. Bauwerk heißen. Dabei setzt sich der Name aus den Worten „mesh“ für Netzwerk und „room“ für Raum zusammen. Ein Tisch und eine Plexiglasscheibe sind für den Meshroom noch vorgesehen.
Zu finden ist dieses Gebilde im „Cowo21“ in Darmstadt.

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