Elektronisches Spielbrett mit Selbsterkennung

Erst kürzlich berichteten wir von der größten Spielemesse. Heute wollen wir eine Neuerung auf dem Gebiet der Brettspiele vorstellen.

Quelle: presents4kids.de
Quelle: presents4kids.de

Der Mechatronik Student Daniel Zimmermann hat ein Universelles elektronisches Spielbrett erfunden. Das Spielbrett ist in der Lage, die Position von beliebig vielen schwachen Magneten auf dem Feld zu erkennen und diese Positionsdaten für eine Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen zu nutzen. Zur Erkennung der Spielfiguren müssen vorab an diesen die kleinen Magnete angebracht werden. Hierfür sind in rasterförmigen Abstand unter dem Spielbrett Magnetsensoren angebracht. Die Positionsdaten der einzelnen Spielfiguren können per USB-Stick oder Bluetooth auf einen Rechner übertragen werden. Dadurch wird ermöglicht, dass die Positionsdaten auch nach Beendigung des Spiels weiterhin verwendet werden können.

Sensoren für die Figurerkennung auf einem Spielbrett
Sensoren für die Figurerkennung auf einem Spielbrett
Durch diese Technik kann ermöglicht werden, dass 3D-Animationen einzelner Spiele am Beamer oder auf dem Monitor in Echtzeit dargestellt werden. Weiterhin können mit dieser Erfindung zukünftig Computergegner jedem beliebigen Brettspiel zugefügt werden. Bis dato war das immer nur bei Schachcomputern möglich.
Durch die Technik wird schummeln fast unmöglich, denn der Computer dient als Regelüberwacher. Zu guter Letzt soll die Kopplung von Brettspielen mit Computerperipherie wie Tastatur, Maus oder Joystick möglich sein. Das bildet eine Grundlage für eventuell neuartige Spiele.

Eine komplexe Erfindung die sehr viel Potenzial birgt – gerade im Zeitalter von völliger Vernetzung.

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