Posts Tagged ‘Umweltschutz’

Ultraleichtfahrzeug mit variabler Sicherheitszelle

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on September 18th, 2014 by madlen – Be the first to comment

Unsere mobilisierte Gesellschaft hat in den letzten Jahren viele unterschiedliche Fortbewegungstypen- und -varianten hervorgebracht. So finden wir auf den Straßen unserer Städte Fortbewegungsmittel wie Liegeräder oder Velomobile.
Bei beiden Fahrzeugtypen ist der Mensch, in der vom Fahrzeugtyp vorgegebenen Konstruktion, in seiner Körperhaltung und der Höhe zur Straße fixiert.
Das Einspur-Liegerad hat in der Anfahrphase durch den erhöhten Schwerpunkt des Kurbeltriebes über dem Gesäß ein zusätzliches Problem, was für Kaufinteressenten und Fahranfänger meistens mit einem Sturz endet.

Das Velomobil (Mehrspurig) hat dafür andere Nachteile: Schwierigkeiten beim Ein-und Aussteigen aber auch, dass die sperrige Kunststoffverkleidung wenig Sicherheit bei einem Unfall bietet.

Beide vorgenannten Fahrzeugtypen haben den großen Nachteil im Straßenverkehr das Thema “Sehen und Gesehen werden” nicht oder kaum zu erfüllen.

Hingegen steht bei der Idee von Herrn Dipl.-Ing. Pohl die Sicherheit des Menschen im Mittelpunkt.
Mit dem Ultraleichtfahrzeug werden die vorgenannten Nachteile gelöst und es kommt den optimalen menschlichen Bedürfnissen der Fortbewegung sehr nahe.
1.) Ein Höchstmaß an Sicherheit wird mit dem Alucore-Composite Rahmen der Sicherheitszelle und der Anbindung der pneumatischen Verkleidung erreicht. Der Mensch sitzt im AIRBAG.
2.) Die pneumatischen Muskeln erhöhen das Sicherheitskonzept, indem der Schwerpunkt beim Einspur-Basis-Fahrzeug in der schwierigen Anfahrphase durch Senken des Kurbeltriebes und Heben des Sitzes in eine aufrechte Sitzposition erzielt wird.
3.) Das Sicherheitskonzept wird dadurch erhöht, dass der tiefe Schwerpunkt durch Anordnung der schweren Komponenten, wie Getriebe und E- Motor an unterster Position in der Mitte des Fahrzeuges sich befinden.

Darüber hinaus können aus dem Basiseinspurfahrzeug vier weitere Fahrzeugvarianten auf- und abgerüstet werden und der Einsatz als Wasser- und Luftfahrzeug ist durch die 4 Querträger möglich.

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Erfindung der Woche: Plattenteller

Posted in Allgemeines, Erfindung der Woche on Mai 13th, 2013 by madlen – Be the first to comment

120.010_Plattenteller_01-300x300 Ressourcen sparen und recycling ist angesagt. 30g Erdöl braucht man für die Produktion einer CD oder DVD Scheibe. In der Zeit der Mp3 Player landen abermillionen CDs und DVDs jährlich im Müll. Zum Teil werden auch noch ganz alte Schallplatten weggeworfen. Das das aber nicht das Ende sein muss beweist die Firma Lockengelöt. Sie haben sich auf die Zweckentfremdung von Gegenständen spezialisiert und wollen so der Wegwerfgesellschaft geistreich begegnen. Deshalb haben wir diese Woche den Plattenteller zur Erfindung der Woche gekürt.

Das Team von Lockengelöt hat uns erzählt wie sie auf diese tolle Idee gestoßen sind.

Lockengelöt-194x300 Wir haben den Teller aus Versehen erfunden. Damals suchten wir nach einer Möglichkeit das Dach unseres Holzhüttentresens im Geschäft, mit Dachziegeln zu decken.

Dachziegel hatten wir natürlich nicht, da haben wir Schallplatten genommen. Am Giebel haben wir dann gemerkt, wie präzise man das Vinyl verformen kann, wenn man´s erhitzt. Wir sind dann einfach an dem Thema dran geblieben.

So kann man im erfinderladen nicht nur den Plattenteller sondern auch eine Hauptrolle für´s stille Örtchen erwerben. Für diejenigen die in der Küche mit etwas mehr Schwung arbeiten möchten, gibt es den Rock´n´Roller. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

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Mobilbeutler – der perfekte Alltagsbegleiter

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on September 1st, 2011 by Birte – Be the first to comment

Kommt Ihnen eine der folgenden Situationen bekannt vor? Sie verspüren den kleinen Hunger zwischendurch und greifen zu einem verführerischen Schokoriegel oder einem wohlschmeckenden Apfel, den Sie genussvoll verzehren, doch wissen hinterher einfach nicht, wohin mit den Resten? In die Handtasche? Lieber nicht, denn die klebrigen Rückstände würden nur zur unangenehmen Geruchsbildung und Verunreinigung beitragen… Oder ist es Ihnen schon einmal so ergangen, dass Sie den kleinen Max oder die kleine Anna von der eingenässten Windel befreien wollten, aber nirgendwo ein Behältnis sichten konnten, das den vollgemachten Saugkörper hätte auffangen können? Vielleicht denken Sie nun aber auch an das Geschäft, das ihr Vierbeiner neulich mitten auf dem Gehweg verrichtet hat und das Sie als gewissenhafter Bürger weggeräumt hätten, wenn Sie nur etwas zur Hand gehabt hätten…

Apfelrest.       Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,grossbild-412792-331216,00.html

Apfelrest. Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,grossbild-412792-331216,00.html

In den soeben beschriebenen Fällen wünschten Sie sich wahrscheinlich nichts sehnlicher, als einen geruchsneutralen, leichten sowie stabilen Beutel zur schnellen sowie einfachen Zwischenlagerung aller anfallenden Unannehmlichkeiten…

Nun muss dieser heimliche Gedanke nicht weiter im Verborgenen ruhen, denn der „Mobilbeutler“ wurde speziell für diese Alltäglichkeiten entwickelt und ist jederzeit in der Lage, die oben skizzierten Probleme im Nu zu lösen. Praktisch, klein und fein passt er bequem in die Hosentasche und wartet schon jetzt auf seinen nächsten großen Auftritt.

Mobilbeutler

Mobilbeutler

Die Erfindung von Frau Steiner und Herrn Wolff besticht neben ihrem kompakten Format, das der Größe eines Handys entspricht, insbesondere auch durch die einfache Bedienung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Bis zu 35 blickdichte Beutel können Sie aus dem 105 Gramm leichten Produkt zaubern, ohne es zwischendurch erneut bestücken zu müssen. Überdies trumpft es mit Tüten aus recyclebaren Material auf und liegt damit absolut im Trend. Kurzum der „Mobilbeutler“ ist ein intelligenter und überaus praktischer Helfer, auf den bald niemand mehr verzichten mag.

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FALTEN – VERWENDEN – WIEDERVERWERTEN

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 19th, 2011 by Birte – Be the first to comment
Der Papierkorb. Quelle: http://www.mc-ascheberg.de/

Der Papierkorb. Quelle: http://www.mc-ascheberg.de/

Unscheinbar, unahnsehnlich und unfreiwillig in der Ecke stehend. Bei dieser Aneinanderreihung negativer Charakteristika handelt es sich nicht etwa um die Beschreibung eines unbeliebten Schülers im Klassenraum, sondern um die des wohl am häufigsten genutzten Gegenstandes im Büro. Bislang schenkte man dem Objekt kaum Aufmerksamkeit, und das, obwohl es alles andere als unbedeutend ist. Tag für Tag schluckt es alles, was man ihm zum Verschlingen gibt: zerknüllte Zettelchen, alte Rechnungen, Zeitungspapier, etc. Die Rede ist vom oftmals untergebutterten und doch so unverzichtbaren Papierkorb.

Den Papierkorb gibt es heutzutage in ganz unterschiedlichen Ausführungen: Formen, Farben und Materialien variieren dabei stark. Gefertigt wird er nämlich längst nicht mehr nur aus Korbweide, sondern auch aus Kunststoff, Metall, Leder, Holz, Filz und neuerdings sogar aus Pappkarton. Pappkarton? Bei diesem Wort denken einige von Ihnen wahrscheinlich an ihre ersten künstlerischen Gehversuche zurück. Dass dieser Werkstoff aber nicht nur lustige Häuschen und Schachteln entstehen lässt, sondern auch einen echten Verwandlungskünstler hervorbringen kann, beweist Matt Druyen mit seinem „faltbaren Papierkorb“.

Kaum zu glauben, aber wahr: Hierbei handelt es sich um einen Papierkorb.

Kaum zu glauben, aber wahr: Hierbei handelt es sich um einen Papierkorb.

Die Erfindung hat es wirklich in sich. Leicht gefaltet, kurz am Zuggummi gezogen und schon wechselt das normal anmutende Material vollkommen sein Gesicht. In Sekundenschnelle entspringt aus der zweidimensionalen Form ein praktischer Papierkorb im 3D-Format. Dieser ist handlich, innovativ, schick und überdies hochmodern, da biologisch abbaubar. Auf intelligente Weise lässt er sich also transportieren, verstauen, entfalten, verwenden sowie wiederverwerten.

Faltbarer Papierkorb

Faltbarer Papierkorb

Kurzum, der faltbare Papierkorb von Herrn Druyen ist umweltfreundlich, Platz sparend, originell und auch für Werbezwecke ein ideales Geschenk, das mit Sicherheit nicht gleich im nächsten Papierkorb landet.

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Das Volks-E-Auto

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on August 12th, 2011 by madlen – Be the first to comment

Vor über 20 Jahren war der Trabant das Volksauto der DDR. Bis zu 15 Jahre konnte es dauern, bis man sein Prachtstück endlich in der Garage zu stehen hatte. Heutzutage wäre eine solch lange Wartezeit undenkbar. Und doch warten wir schon lange auf den Durchbruch in der Entwicklung von E-Autos.
Über 20 Jahre nach dem Mauerfall haben sich Professoren, Doktoranden und Studenten der TU München das ehrgeizige Ziel gesteckt, ein neues Volksauto auf den Markt zu bringen: das Elektroauto “Mute”. Dabei handelt es sich um ein E-Auto das für alle bezahlbar ist und als Zweitwagen in den Garagen der Deutschen Einzug halten soll.

Elektroauto

Heimlich und hinter verschlossenen Türen schweißten sie Chassi-Teile zusammen, programmierten die Fahrzeugelektronik und stimmten die Fahrwerkskomponenten ab. Heraus kam Mute, das sportliche Zweisitzer-Elektroauto mit 20 PS, dessen Fahrdynamik kaum Wünsche offen lässt. Der kleine sportliche Flitzer schaffte es, erstaunlicherweise, den Elchtest besser zu absolvieren als so mancher gewöhnlicher Mittelklassewagen. Und dennoch hat man es hier nicht mit einem Formel-1 Rennwagen zu tun. Der Mute, mit seinen 20 Pferdchen, erreicht gerade mal eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h bei einer Reichweite von 100 Kilometern – damit läßt sich nun wahrlich kein Weltmeistertitel gewinnen. Dafür bittet er mehr Platz als ein Rennwagen, zwei Personen finden bequem Platz und im Kofferraum können zwei Gepäckstücke verstaut werden.
Gerade mal 500 Kilogramm soll der Mute wiegen und seinen Insassen die gleichen Annehmlichkeiten bieten, die auch bei herkömmlichen modernen Fahrzeugen zu finden sind. Das beinhaltet natürlich auch die Sicherheitsausstattung. Für ordentliche Crashzonen wurde dank kohlefaserverstärktem Kunststoff gesorgt. Wirklich verrückt ist der 500 Watt starke Motor des Mute; dieser besteht aus Batteriezellen die aus Laptops stammen.
Das erklärte Ziel soll sein, in Zukunft Elektroautos produzieren zu können die zum gleichen Preis wie ein vergleichbares normales Fahrzeug hergestellt und verkauft werden können – inklusive Batterie.

IAA Das hoffentlich zukünftige Volks-E-Auto soll mit seinem entgültigen Design im September auf der IAA in Frankfurt am Main vorgestellt werden. Momentan ist der Mute von der Serienreife noch weit entfernt. Man kann gespannt sein, ob das Projekt bis 2015 realisiert werden kann.

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Schickes Stromsparen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Aus-land der Erfinder on Januar 28th, 2011 by Brit – Be the first to comment

Mit spielerischen Erfindungen in außergewöhnlichem Design, sollen Verbraucher ganz schick Strom, Wasser und Papier sparen können.
Energiesparen war bisher eine Frage des Preises und Umweltschutzes. Nun kommt Design hinzu. Denn mit Stromzählern und Co. konnte bisher kein Styling-Preis gewonnen werden. Deshalb kreieren Designer umweltfreundliche Hightech-Spielzeuge ­ auch Green Gadgets genannt.
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Die kleinen Bugplug-Monster überwachen mit ihren großen Augen, in denen sich Bewegungssensoren befinden, den Stromverbrauch, indem die Bugplugs sämtliche Elektrogeräte abschalten, wenn man den Raum verläßt. Eine Abschaltung ist nach 0 bis 30 Minuten möglich. Die Einstellung erfolgt über ein Drehrad auf dem Bauch der Bugplugs. Kehrt man in den Raum zurück, schalten die Bugplugs die Elektrogeräte wieder ein.

Papiermüll war gestern. Jetzt kommt die digitale Gedächtnisstütze in Form der “e-note”, eine Art Post-Its, nur in digitaler Form.
Sie bestehen sie aus elektronischem Papier, das sowohl gefaltet, als auch gerollt und auf jeden Untergrund geklebt werden kann.
enote
Auf einer selbstklebenden “e-note” können mit einem speziellen Stift immer wieder neue Notizen und Verabredungen geschrieben, gespeichert, wegradiert oder ganz gelöscht werden. Ein Solarfeld am oberen Rand des Klebezettels macht eine automatische Alarmfunktion möglich. Ist ein Termin fällig, blinkt die “e-note”.

Der sogenannte “Waterpebble” sieht bei Dauerduschern rot. Das am Ausfluss liegende Gerät schaltet sich ein, sobald Wasser fließt.
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Die erste Duschzeit gilt als Richtgröße – und wird schrittweise verringert. Der Duscher muss nur auf die Farbampel achten. Der Kiesel leuchtet anfangs grün, nach der Hälfte der Duschzeit gelb und am Ende rot. Dann sollte Schluß mit Duschen sein.

Schwung kommt auch in die langweilige Energiesparlampen-Welt. Das Londoner Unternehmen Hulger hat gemeinsam mit Designer Sam Wilkinson die “Plumen”-Serie entwickelt. Dafür haben sie die Energiesparlampe vom Glaskolben befreit.

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Die bisher innen liegenden Röhren wurden zu geschwungenen Kunstgebilden geformt – definitiv ein Hingucker, ansonsten eine Energiesparlampe wie jede andere.

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Die Schneemacher

Posted in Allgemeines on Februar 19th, 2010 by Brit – Be the first to comment

“Was für eine absurde Idee”, werden sich die Mitarbeiter des Reichspatentamtes gedacht haben, als sie am 23. April 1927 Patentschrift Nummer 464521 entgegennahmen. “,Naturschnee-Ersatz’ – als ob der Winter nicht schon lang genug wäre.” Diese Masse aus Polierwachs, Salz, Seife, Baumnadeln und Watte fand zwar nie den Weg auf die Piste, aber bis heute haben sich 120 Erfindungen beim deutschen Patentamt zum Thema Kunstschnee angesammelt.

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Dem Schnee der Zukunft sind keine Grenzen gesetzt: Mitarbeiter von BASF schlagen vor, Kühlfasern einzuarbeiten. Ein Erfinder aus dem Allgäu würde tauanfällige Abfahrten mit einem System aus Kühlmittelschläuchen durchziehen. Alles sehr fragwürdige Methoden. Der Markt für Kunstschnee wird immer größer. Jede dritte Skipiste der Alpen ist zurzeit künstlich beschneit. Denn Schnee und befahrbare Pisten werden dort spürbar rarer, eine Folge der bereits eingesetzten globalen Erwärmung. Weniger Pisten, weniger Skifahrer? Im Gegenteil. Die Alpen sind inzwischen fast flächendeckend mit neuen Superliften überzogen, die in wenigen Minuten Hunderte Wintersportler auf eine einzige Abfahrt spucken können. Je mehr sich Skigebiete unter dem Druck des Klimawandels auf die technische Beschneiung verlassen müssen, desto drängender werden die Umweltfragen. Einige der aktuellen Patente versuchen deswegen, die Schnee-Eigenschaften so zu modulieren, dass Skifahrer und Umwelt gleichermaßen davon profitieren.

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