Archive for Juli, 2012

Vorstellungsrunde: die neuesten Erfindungen

Posted in Allgemeines, patent-net.de on Juli 27th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Heute ist es wieder soweit. Eine Woche ist bereits erneut ins Land gegangen und wir stellen heute wieder Erfindungen externer Tüftler und Denker vor.

patent-net

Auf unserer hauseigenen Internetplattform patent-net.de haben Erfinder die Möglichkeit ihre Ideen einzustellen und so darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen den Neuzugängen etwas unter die Arme greifen und werden deshalb wöchentlich über die neuesten Erfindungen schreiben.


Hier ist auch schon eine Auswahl interessanter, spannender und neuer Erfindungen auf Patent-net.de:

1. Hybrid-Herz-Lungen-Maschine
Durch diese spezielle Perfusionstechnik können Risiken und Nebenwirkungen der Extrakorporalen Zirkulation minimiert werden. Die Hybrid-HLM mit dem Jenaer Universalperfusionssystem kann in der Kardiotechnik (Herzchirurgie, Kardiologie, Notfall- und Intensivmedizin) eingesetzt werden.

2. Fenster mit Solarzellen-Fensterrolladen
Die Steigerung der Energieeffizienz in den Gebäuden, die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen, der Übergang zu einer sicheren Stromversorgung – unsere Erfindung ist ein elegantes und modernes Projekt, dass diese drängenden Probleme löst. Die Erfindung ermöglicht es, erneuerbare Energie in fast jedem Haus oder Wohnung zu nutzen und den Strom, mehr oder weniger, selbst zu produzieren.

3. Gebetsstock mit integriertem Gebetsteppich
Geh – oder Knaufstöcke üblicher Bauart in bekannter Art und Größe dienen als Gehhilfe.
Das Rohrmittelteil des Stockes wurde mit einem Schlitz versehen und im Innenbereich eine Rollfeder fixiert, auf die der Gebetsteppich aufgezogen wurde. Am äußeren Ende des Teppichs wurde ein Metallstab eingenäht, der verhindert, dass der Gebetsteppich beim zurückrollen in das Rohr Innenteil läuft.
Durch das bekannte Rolloprinzip kann nun der Teppich durch den Schlitz herausgezogen werden und rastet nach einer gewissen Länge ein.

Gefällt Ihnen eine der Erfindungen oder Sie kennen einen Hersteller der sie umsetzen könnte? Immer her mit Ihren Kontakten! Die Erfinder freuen sich über jeden Kontakt, Vertrieb, Hersteller, Partner, Lizenznehmer usw.

Fragen Sie sich gerade was patent-net.de eigentlich sein soll? Wir klären Sie kurz auf:

Als Marktplatz für Erfindungen und deren Schutzrechte ist patent-net.de eine ideale Plattform für Menschen mit Ideen sowie Querdenkern. Gleichzeitig bietet die Plattform, insbesondere Unternehmen, einen großen Pool an Lizenzen für Neuheiten und Innovationen. Mit mehr als 1000 neuartigen und geschützten Erfindungen, Marken und Designs, offeriert das Portal ungeahnte Möglichkeiten der Online-Vermarktung.

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erfinderladen@early bird Hamburg

Posted in Allgemeines, Erfinderladen on Juli 26th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Am Samstag ist es wieder soweit: wir sehen Sie auf der Lifestyle- und Trendmesse early bird in Hamburg! Vom 28. bis 30. Juli präsentieren über 900 Aussteller auf über 80.000m², was es Neues in Sachen Wohnen, Leben, Accessoires, Geschenke und noch vieles, vieles mehr gibt. Das Team vom erfinderladen ist für Sie mittendrin statt nur dabei und wird Ihnen in spannenden live-Blogs berichten, was an Ort und Stelle alles passiert.

early_bird

Bei dieser Konsumgütermesse geht es vor allem um das Weihnachtsgeschäft, denn die Hälfte vom Jahr ist schon wieder vorbei. Auch wir haben einige neue Produkte aus aller Welt für Sie dabei – und wir sorgen auch für so manche Überraschung! Mit dabei sind natürlich wieder eigene neue Kreationen: brandneu sind die bottleneckshirts – lustige Sprüche machen eine Verwechslung von Getränkeflaschen unmöglich! Unsere Stempel und die Alpenluft sorgen auch auf dieser Fachmesse für gute Stimmung. Ein weiteres Highlight verraten wir Ihnen dann vor Ort. Hamburg wird einfach insgesamt die Plattform für Neuvorstellungen. Im Gepäck hat das Erfinder-Team erstmals ein spezielles Produkt aus Japan: Baghanger, Queuger und Regina sind vielfältig einsetzbar und verbiegen sich für jede passende Gelegenheit. Aluminium und Elastomer-Harz erlauben eine vielfältige Verwendung, z. B. als Taschenhalter oder Schminkaccessoire. Klingt skurril? Stimmt! Ist aber witzig und äußerst vielseitig! Das ist natürlich noch längst nicht alles, Inbox, Palette-it, Standard Time – wir haben wieder eine äußerst bunte Palette. Mal sehen, was Ihnen am besten gefällt.


TierTime, NatürlichNordisch, PopPoesie und MysticMix – das sind die Schwerpunkte der diesjährigen Sommermesse in Hamburg. Ein besonderes Highlight bilden dabei die Gäste aus den skandinavischen Ländern und die Vergrößerung des Kinderbereichs. An den Messetagen wird dreimal eine besondere Produktshow gezeigt – die Trendshow in Halle B1, bei der Sie besonders innovative und skurrile Neuheiten entdecken können. Auch wir haben zwei Produkte bei dieser Show! Die Fachmesse early bird findet übrigens zweimal pro Jahr statt und ist weit über die Stadtgrenzen bekannt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher in der Halle B5, Standnummer F.18!

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Dem Schmutz an den Kragen

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 26th, 2012 by Imke – Be the first to comment

Der Drang und die Fähigkeit neue Gedanken zu entwickeln und diese auch umzusetzen, ist vor allem in Amerika sehr ausgebreitet. Da verwundert es nicht, dass die meisten Innovationen und Ihre Weiterentwicklungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihren Ursprung haben.


Auch der Staubsauger ist dem Pioniergeist einiger Amerikaner zu verdanken. Ende des 19. Jahrhunderts haben die Erfinder Daniel Hess in Iowa und Ives W. McGaffey aus Chicago die ersten Prototypen entwickelt. Diese waren jedoch noch nicht für den Teppich geeignet und so erweiterte der Amerikaner Melville Bissell die Erfindung durch die noch heute verwendeten Rollen.

Patent Staubsauger

Einer Anekdote zufolge sollen Bissell und seine Frau das schwere Gerät auf dem Pferdewagen montiert und das Haus mit einem sehr langen Schlauch gesäubert haben. Betrieben wurde es nicht mit Strom, sondern einer handelsüblichen Luftpumpe. Das Produkt war demnach noch verbesserungswürdig. Ein Erfinder aus England nahm sich der Geschichte 1901 an.

Auf einer Reise bemerkte der Engländer, dass die damaligen Sitzplätze in den Zügen mittels eines Gebläses gereinigt wurden. Der Dreck, Staub oder andere Unreinheiten wurden von den Sitzen gepustet und landeten auf dem Boden. Von dort aus musste der Schmutz dann umständlich aufgefegt werden. Dieser Umstand verleitete den Erfinder zu seiner Idee, ein Gerät zu kreieren, welches den Staub einsaugt. Nur leider hatte der Engländer mit seiner Erfindung keinen Erfolg. Der Erfolg würde wieder einmal in Amerika errungen.

Ein Hausmeister aus Ohio bastelte fünf Jahre später aus einem Kasten, einem Kissen, einem Ventilator und einer rotierenden Bürsten einen ersten Staubsauger. Der Ventilator erzeugte den gewünschten Sog und die Bürsten lösten den Schmutz. Er patentierte die Erfindung und verkaufte Sie an das Unternehmen Hoover, welches immer noch eines der größten Staubsauger-Hersteller weltweit ist.

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

In den darauffolgenden Jahrzehnten wurden Systeme entwickelt, die vermehrt in den privaten Haushalten eingesetzt wurden. Anfangs waren es Hausstaubsauger, die in den Keller der Wohnhäuser eingebaut wurden. Über ein Rohrsystem wurde der Apparat mit den Wohnungen verbunden. An den Wohnwänden befanden sich dann Anschlüsse für die Schläuche. Oft konnte nur zu einer festgelegten Zeit gestaubsaugt werden, da die Maschine nicht den ganzen Tag lief.

In den 1950er Jahren verbreiteten sich mobile Geräte, die jedoch noch recht teuer waren. Erst in den 1980er Jahren kamen kleine handliche Geräte auf den Markt. Mit dem neuen Haushaltsprodukt wurden auch Teppichböden immer beliebter, da sie nun leicht gereinigt werden konnten. Die Staubsauger hatten jedoch noch den Nachteil, dass sie saugschwach waren und die Ansaugöffnungen waren ebenfalls ungeeignet. Dieses Problem hat sich in den letzten Jahren zwar dahingehend gebessert, dass spezielle Staubsauger entwickelt wurden, für alle Gelegenheiten sind sie jedoch noch nicht einsetzbar. Die neueste Errungenschaft ist eine Erfindung von Herrn Kure. Er hat einen Mini-saugschlauch erfunden, mit dem sogar die kleinsten Fugen, Ecken und Winkel erreicht werden können. Gerade beim Reinigen von Autos geht die Arbeit mit dem kleinen Saugschlauch nun kinderleicht von der Hand. Diese Möglichkeit bieten die großen Geräte bisher nicht.

Kure

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BIA – Business Intelligence Accelerator

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 25th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Business Intelligence (BI) vereinfacht die tägliche Arbeit in Unternehmen weltweit: komplexe Datenmengen werden sinnvoll zusammengesetzt, ausgewertet und für eine optimale Zielvorgabe verwendet. Bisher gibt es keine standardisierte Vorgehensweise dazu, weil jedes BI-Projekt anders ist und die genutzten Systeme kaum eine Wiederverwendung von Programmteilen zulassen. Die Nachfrage nach BI-Lösungen steigt jedoch stetig und BI-Berater stehen hier vor hohen, individuellen Kundenanforderungen. Das österreichische Start-Up Unternehmen Business Intelligence Accelerator GmbH aus Hagenberg hat dafür eine revolutionäre Lösung: die gleichnamige Software bietet als AddIn einen benutzerfreundlichen Aufbau und effiziente Vorlagen für eine standardisierte Nutzung, bei unterschiedlichen BI-Projekten mit Microsoft Technologie.

bi_logo

Effiziente Paketgenerierung weckt internationales Interesse
Die innovative Software ist überall einsetzbar, wo Daten extrahiert, transformiert und in Datenbankmanagementsysteme geladen werden. So genannte SSIS-Pakete (SQL Server Integration Services) beinhalten dabei die Logik, wie die Daten extrahiert und transformiert werden. Bisher werden diese Pakete manuell erstellt – eine mögliche Fehlerquelle, die auch noch Zeit raubt. Der Business Intelligence Accelerator (BIA) verwendet dagegen einen SSIS-Generator, mit dem der User die Pakete aus frei definierbaren Vorlagen generieren kann. Dies bietet eine enorme Qualitätssteigerung gegenüber manuell erstellten SSIS-Paketen, da die zeitintensive und fehlerbehaftete Erstellung sowie auch die spätere Pflege wegfallen. Das Visual Studio AddIn basiert dabei auf dem Microsoft SQL Server 2008 und 2012. Markus Krenn, CEO des österreichischen Unternehmens, stellt die revolutionäre Software im Juli erstmals einem internationalen Publikum vor: auf der Microsoft World Partner Conference in Toronto, Kanada.


Automatisierung spart wertvolle Zeit
Zielgruppen für dieses innovative Produkt sind Berater für BI-Lösungen sowie auch KMU und Großunternehmen, die BI-Projekte in ihren Alltag integrieren. Die TIM-Machbarkeitsstudie sowie Tests bei namhaften Unternehmen beweisen: die benötigte Zeit für Entwicklung, Instandhaltung und Wartung kann durch die Nutzung des BIA um die Hälfte verkürzt werden.

1) Die Software bietet bereits Vorlagen für die wichtigsten Integrationsszenarien und erleichtert auch weniger Geübten die Anwendung. Der User kann selbst auch neue Vorlagen generieren und anpassen.
2) Der SSIS-Generator erstellt die Pakete automatisch aus den eingesetzten Vorlagen. Gibt es eine Änderung im Prozess, bei der Vorlage oder der Quelle, dann aktualisiert der Generator alle betroffenen Pakete selbstständig.
3) Der User wird stets über den Inhalt seines Datenbankmanagementsystems informiert.

Markus Krenn ist als Gründer und Eigentümer des Hagenberger Unternehmens, Business Intelligence Accelerator GmbH, selbst seit Jahren in der BI-Berater-Branche tätig und weiß, worauf es ankommt.

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Eine Erfindung geht um die Welt

Posted in Allgemeines on Juli 24th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Quelle: klaas hartz / pixelio.de

Quelle: klaas hartz / pixelio.de

Der am 28. Januar 1813 im kroatischen Rijeka geborene Mann war jener, der als Offizier und Ingenieur in der österreichischen Marine den ersten propellerbetriebenen Torpedo entwickelte: Giovanni Biagio Luppis von Rammer.

Dabei fing es zu Beginn noch eher holperig an: Luppis stellte sich ein Gerät vor, welches unbemannt und von Land aus steuerbar zu sein hatte. Erst im Moment des Aufpralls auf das (feindliche) Schiff sollte sein Inhalt, eine Explosivladung, detonieren. Mittels langer Seile wurde dann sein erster Prototyp, er war einen Meter lang und hatte Flügel aus Glas, von der Küste aus kontrolliert. Aufgrund mangelhafter Materialien musste das Experiment jedoch scheitern.


Das zweite Modell wurde bereits mit einem “Uhr-Mechanismus” entworfen, welcher einen Propeller antrieb. Durch einen pistolenartigen Mechanismus wurde dabei das am Heck sitzende Explosivmaterial entzündet. Jeweils auf der linken und auf der rechten Seite befand sich ein Ruder, welches von Land aus bewegt wurde. Es brauchte zahlreiche Experimente, ehe das als “6m” bezeichnete und von Luppis auf den Spitznamen “Salvacoste” getaufte Modell ausreichend gut funktionierte.
Trotzdem die Vorführung anstandslos klappte, lehnte die österreichische Marine diesen Torpedo aufgrund seines schlechten Kontrollsystems und seines mangelhaften Antriebs jedoch ab.
Durch den Bürgermeister von Rijeka, Giovanni Ciotta, wurde Luppis der britische Maschinenbau-Ingenieur Robert Whitehead vorgestellt, mit welchem er 1864 einen Vertrag über die Weiterentwicklung der Technik und den Bau des Torpedos abschloss.
Zusammen schafften sie es, den Torpedo unter Wasser laufen zu lassen und bauten einen Antrieb auf Druckluftbasis ein. Außerdem integrierten sie automatische Tiefen- und Richtungssteuerungen. Als “Minenschiff” bezeichnet wurde das 3,35m lange, 35,5cm breite und 136kg schwere Modell mit 8kg Sprengstoff nun erneut der österreichischen Marine-Kommission vorgestellt. Diese akzeptierte den Torpedo und beauftragte eine Testproduktion; 1873 wurde die erste Torpedofabrik der Welt eröffnet.

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Die Welt von oben entdecken

Posted in Allgemeines on Juli 18th, 2012 by madlen – Be the first to comment

In bunten Farben schweben sie heute über unseren Großstädten, wobei sie vielfach als überdimensionale Werbebanner genutzt werden. Manchmal dienen sie auch einfach nur einer netten Luftfahrt für eine luftige Touristenaussicht. Die Rede ist von Heißluftballons.


Der Ballon funktioniert letztlich nach dem archimedischen Prinzip “leichter als Luft”. Die Verringerung des Gewichts und damit ein Aufsteigen der Ballonmasse wird dadurch erreicht, dass ein großes Luftvolumen innerhalb des Ballons erwärmt wird. Das spezifische Gewicht verringert sich.

Quelle: Rolf van Melis / pixelio.de

Quelle: Rolf van Melis / pixelio.de

Unter der ursprünglichen Annahme, ein neues leichtes Gas gefunden zuhaben, entdeckten die Brüder Montgolfier im 18. Jahrhundert, dass Rauch nach oben steigt. Daraus schlossen sie, dass dieser Rauch, verpackt in einem leichten Behälter, den gesamten Behälter auch ebenfalls nach oben ziehen müsste. Somit entdeckten sie das Prinzip des Heißluftballons, den Graf von Zeppelin später als Inspiration für sein entwickeltes Luftschiff, den Zeppelin, nutzte.

Obwohl es in China bereits vor der Entdecktung der Brüder Joseph Michel und Jaques Etienne Montgolfier unbemannte Heißluftballons (Kong-Ming-Laternen genannt) gab, gilt der Heißluftballon heute neben dem Fesseldrachen als ältestes Fahrzeug der Luftfahrt.

Die erste, jedoch noch unbemannte Ballonfahrt wurde um den vierten oder fünften Juni im Jahr 1783 aufgezeichnet. Zum zweiten Mal ging es am 19. September des selben Jahres in Versailles in die Lüfte. Doch weil man der Luftfahrt noch nicht zu 100% traute, wurden ein Hammel, ein Hahn und eine Ente durch die Luft befördert. Als erste menschlichen Ballonfahrer gingen Jean-François Pilâtre de Rozier und der Gardeoffizier François d’Arlandes am 21. November 1783 in die Geschichte ein.

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Heimkino mit Beleuchtung

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 17th, 2012 by Imke – Be the first to comment

Nahezu jeder Haushalt ist heute im Besitz eines Fernsehers, viele Haushalte haben sogar einen zweiten Apparat. Auf diesen sehen die Deutschen durchschnittlich 3,2 Stunden fern am Tag und die Tendenz ist eher steigend. Dabei kommt es den Zuschauern mehr und mehr auf ein unterhaltendes Fernsehen an. Kein Wunder das in den letzten Jahrzehnten immer wieder neue Innovationen auf den Markt kamen, da es sich um einen vielversprechenden Absatzmarkt handelt.


Die Sehgewohnheiten, sowie die Technik hat sich in den letzten 60 Jahren der Fernsehgeschichte immer wieder verändert, bis sie beim heutigen Stand angekommen ist. Anfangs war es zum Beispiel nicht üblich in seinem Heimkino sein eigenes Programm wählen zu können. Es wurde gemeinschaftlich geschaut, denn fast niemand besaß eine „Röhre“. Eines der ersten deutschen Fernsehevent war die Übertragung der Olympischen Spiele 1936. Die Zuschauer sammelten sich hierfür in den Fernsehstuben. Die weitere technische Entwicklung des Fernsehers und die Verbreitung wurde in den folgenden Jahren jedoch durch den zweiten Weltkrieg aufgehalten und das neue Medium wurde lediglich für die Propagandazwecke der Nazis benutzt. Nach dem Krieg wurde viel über das Fernsehen diskutiert. Es sollte nicht ein zweites Mal geschehen, dass das Programm zugunsten einer Partei ausgenutzt werden konnte. Daher wurde mit demokratischem Anspruch ein dezentrales Fernsehen eingerichtet. Dies ist einer der Gründe für die Vielzahl an Sendern heute.

Quelle: aryan88.com

Quelle: aryan88.com

Aber auch an die Finanzierung der vielen Sender musste gedacht werden. Ein Jahr nach offiziellen Fernsehbeginn 1953 wurden die Fernsehgebühren eingeführt. Anfangs wurden gegen die Rundfunkgebühren von 5 Mark nur 2 Stunden Fernsehprogramm geliefert. Ende der 50er Jahre waren es bereits mehr als 5 Stunden. Mit dieser Gebühr konnten sich die Fernsehsender finanzieren, aber die Gerätehersteller bangten um Ihre Absatzzahlen. Schuld daran war die Wahl des Programms. Der Anspruch der Redakteure war es das Publikum zu bilden, nicht wie es heute üblich ist, zu unterhalten. Da die Hersteller der Fernsehapparate nach kurzer Zeit rückläufige Absatzzahlen nachwiesen, wurde dies umgestellt und beliebte Quizshows, wie zum Beispiel „Was bin ich?“, das heitere Beruferaten, wurden ausgestrahlt. Die Absatzzahlen begannen wieder zu steigen.

Diese grundsätzlichen Entscheidungen geben auch heute noch den Trend im Fernsehen vor. Es gibt eine Vielzahl von privaten wie auch öffentliche Sender und die Anzahl steigt tendenziell. Auch das Fernsehprogramm ist mit abwechslungsreichen Serien und Filmen ausgestattet, da um die Einschaltquoten gebuhlt wird. Zudem lassen sich die Hersteller immer wieder neues einfallen, um das Fernseherlebnis zu verbessern. Flachbildschirme, High Definition Fernsehen, 3D-Fernseher sind die neuesten Errungenschaften der Fernsehhersteller. Als letztes hat Philipps das sogenannte „Ambilight“ auf dem Markt gebracht. Der Hintergrund des flachen Fernsehers wird bei diesem dynamischen Fernsehen mittel Lichttechnik in die am häufigsten auftretende Farbe des gesendeten Bildes getaucht. Leider geschieht dies nicht immer in Echtzeit oder die Farben passen nicht zum Bild und die Käufer müssen für dieses Fernseherlebnis sehr tief in die Tasche greifen. Auch für alternative Fernsehgeräte, wie Beamer, Projektoren oder ähnliches hat sich der Hersteller nichts einfallen lassen.

Bild

Wieder einmal ist es ein Erfinder, Herr Ladig, der sich diesen Nachteilen angenommen hat. Mit seiner erschwinglichen Erfindung schafft er ein neues Fernseherlebnis mit der benannten Hintergrundbeleuchtung. Ausgangspunkt ist hierbei eine Projektionsfläche die einen Teil des Lichtes durchlässt und mittels eines Beamer oder Projektors angestrahlt wird. Auf der Rückseite wird dieses Licht gebündelt und mittels kleiner Spiegel auf den Hintergrund gelenkt. All das geschieht bei seiner Erfindung in Echtzeit. Ein erweitertes, dynamisches Bild entsteht und die TV-Geschichte wurde wieder einmal um eine weitere Innovation bereichert.

Projektionsfläche mit Hintergrundbeleuchtung © Ladig

Projektionsfläche mit Hintergrundbeleuchtung © Ladig

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Trailtronic – für Erfahrene und Anfänger

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 13th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Per Definition sind Anhänger Fahrzeuge, die in der Regel über keinen eigenen Antrieb verfügen und hinter Zugfahrzeugen – beispielsweise Pkw, LKW, Omnibus, Krafträdern oder Fahrrad – mitgeführt werden.
Anhänger übertragen die Last hauptsächlich über die Räder auf die Straße, bis auf die – bei einachsigen Anhängern – auf dem Zugfahrzeug lastende sog. Stützlast. Die Zugkräfte werden über die sogenannte Deichsel vom Zugfahrzeug auf den Anhänger übertragen. Eine Anhängerkupplung dient der Verbindung zwischen dem Zugfahrzeug und einem Anhänger oder der Verbindung zwischen Anhängern, wenn mehrere Anhänger an das Zugfahrzeug angehängt sind.

Bild: Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de

Bild: Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de

Nachdem wir die Theorie eines Anhängers kennen, ist fraglich wie es in der Praxis aussieht – schließlich will so ein Anhänger auch bewegt werden! Das Rangieren von Auto-Anhängern fällt gerade Anfängern schwer. Um einen Hänger in die richtige Richtung zu drehen, muss das Fahrzeugheck genau in die andere Richtung gelenkt werden. Doch das fällt anfangs schwer. Aber auch Erfahrene haben so ihre Schwierigkeiten.

Damit das Rangieren mit Anhängern zukünftig leichter fällt, möchten wir die patentierte Idee von Herrn Leufgen und Herrn Blankenheim vorstellen – die App Trailtronic.
Der Trailtronic ist eine Vorrichtung zur Positionierung einer Anhängerkupplung und der zugmaschinenseitigen Kupplung (Zuggabel) zueinander. Das präzise Rangieren ohne eine zusätzliche Person wird durch eine unterstützdende App möglich. Die App soll den Nutzer durch Sprach- oder Anzeigeausgabe unterstützen sich an die anhängerseitige Kupplung präzise anzunähern und zeigt einem den Abstand zum Anhänger auch während des Rangierens in der Fahrerkabine an. Die Informationen werden von einem Abstandsmesser an der Kupplung erfasst und vorzugsweise per Funk versendet.

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Vorstellungsrunde: die neuesten Erfindungen

Posted in Allgemeines, patent-net.de on Juli 13th, 2012 by madlen – Be the first to comment

Heute ist es wieder soweit. Eine Woche ist bereits erneut ins Land gegangen und wir stellen heute wieder Erfindungen externer Tüftler und Denker vor.

patent-net

Auf unserer hauseigenen Internetplattform patent-net.de haben Erfinder die Möglichkeit ihre Ideen einzustellen und so darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen den Neuzugängen etwas unter die Arme greifen und werden deshalb wöchentlich über die neuesten Erfindungen schreiben.

Hier ist auch schon eine Auswahl interessanter, spannender und neuer Erfindungen auf Patent-net.de:

1. klein & fein DEKO-Set
(Kurzfristig) Gäste zum Essen? Hier ist die passende Tischdekoration! Dekorativ und farblich abgestimmt. Wahlweise für 2 oder 6 Personen. Alles in einem: Servietten, Kerzen, Tischband und das passende, handgefertigte Deko-Element.
Damit sind Sie der perfekte Hausherr! Und können die Zeit mit Ihren Gästen entspannt genießen.

2. Ablage für Winkelschleifer, Hallen, Werkstätten, Fertigungen, Werkbänke, Tische, Platten, Sven Reichenbach
Die Idee ist ein tragbarer oder fester Ständer für Werkzeugbänke oder -tische bzw. eine Ablage, wo Schleifmaschinen (Winkelschleifer) abgelegt werden können. Getestet wurden Schleifmaschinen, die im auslaufenden Zustand in den Ständer abgelegt wurden. So konnten die Schleifmaschine sicher abgelegt und weiteres „verrutschen“ verhindert werden.

3. Adapter, Isolator, SR17, SR18, SR26, WIG-Schweißen
Bekannt beim WIG-Schweißen, speziell im Industrierohrleitungsbau sind die WIG-Brenner SR17, SR18, SR26. In Abhängigkeit von der Handfertigkeit des Schweißers, den Umständen, der Größe und Wandstärke von Rohren hat jeder versierte WIG-Schweißer seine eigene „Handschrift“. Speziell beim sogenannten „ACHTELN“ – das heißt, die Keramikdüse wird während des Schweißens aufgelegt, können optisch und mit hoher Qualität sehr gute Schweißnähte entstehen. Auf Grund dessen entstand die Idee, das Sortiment von Düsen, durch einen veränderten Isolator zu erweitern. Der Vorteil dabei ist, mehr Bewegungsfreiheit, keine Berührung mit dem Rohr, bessere Zugänglichkeit, höher Schweißzeiten, keinen unnötigen Brennerwechsel, keine verdrehten Brennerköpfe. Getestet und im ständigen Einsatz wurden auch prüfpflichtige Nähte geschweißt, die ohne Beanstandung waren und sind. Empfohlen wird weiterhin, ein veränderter, angepasster Diffusor und angepasste Gewindegänge bei den Düsen.

4. Schraubenschlüssel mit integrierten Muttern-/ Schraubenanschlag
Durch Haltefunktion des integrierten Muttern-/ Schraubenanschlag wird die Mutter oder Schraube sicher und direkt an den Einsatzort geführt und gewährleistet ein unkompliziertes und schnelles ansetzen
auf das Gewinde an uneinsehbaren Stellen im Anlagenbau bzw. am Bauteil. Der integrierte Muttern-/ Schraubenanschlag verhindert das Durch- bzw. Abrutschen des Schraubenschlüssels von der Mutter bzw.
der Schraube während des Schraubvorganges und die Verletzungsgefahr wird erheblich reduziert

Gefällt Ihnen eine der Erfindungen oder Sie kennen einen Hersteller der sie umsetzen könnte? Immer her mit Ihren Kontakten! Die Erfinder freuen sich über jeden Kontakt, Vertrieb, Hersteller, Partner, Lizenznehmer usw.

Fragen Sie sich gerade was patent-net.de eigentlich sein soll? Wir klären Sie kurz auf:

Als Marktplatz für Erfindungen und deren Schutzrechte ist patent-net.de eine ideale Plattform für Menschen mit Ideen sowie Querdenkern. Gleichzeitig bietet die Plattform, insbesondere Unternehmen, einen großen Pool an Lizenzen für Neuheiten und Innovationen. Mit mehr als 1000 neuartigen und geschützten Erfindungen, Marken und Designs, offeriert das Portal ungeahnte Möglichkeiten der Online-Vermarktung.

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Mehr Spielfreude und Lust

Posted in Aktuelle Erfindungen, Allgemeines on Juli 12th, 2012 by Imke – Be the first to comment

Die Geschichte der Sexspielzeuge fängt zugegenermaßen recht merkwürdig an. Elektronische Vibratoren wurden anfangs im medizinischen Zusammenhang gegen die Erkrankung „Hysterie“ eingesetzt. Es wurde vermutet, dass die Hysterie von der Gebärmutter ausgelöst wird und Frauen zu einem egozentrischen Verhalten veranlasst. Demnach war eine Behandlungsmethode hysterische Frauen zu verheiraten oder aber durch manuelle Massage des Genitalbereichs zum Höhepunkt zu bringen und Sie damit zu beruhigen. Da dieser Aufwand für die behandelnden Ärzte wohl zu groß war, wurden verschiedene mechanische Möglichkeiten entwickelt, die den Frauen helfen sollten.

Quelle: museumofsex.com

Quelle: museumofsex.com

Im Jahre 1896 erfand der amerikanische Arzt George Taylor für diese Zwecke ein dampfbetriebenes Gerät, welches er „Manipulator“ nannte und dieses löste die manuelle Stimulation schließlich ab. Angewendet wurde die Behandlung weiterhin von Ärzten. Erst 1883 kam ein patentierter elektromechanischer Vibrator auf den Markt der nun auch in den eigenen vier Wänden eingesetzt werden konnte.

Heute gilt nicht nur die Behandlungsmethode sondern auch das Krankheitsbild der Hysterie als veraltet und es wird in psychologischen Fachkreisen von einer neurotischen Störung ausgegangen. Das Gerät mit dem die Krankheit damals behandelt wurde, ist jedoch geblieben und hat sich weiterentwickelt.

Mit der sexuellen Revolution in den 60er/70er Jahren des letzten Jahrhunderts ist der Umgang mit der Sexualität befreiter geworden und Sexspielzeug gehört lange nicht mehr zu den Tabuthemen, sondern ist im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Ob sexueller Fetischismus, Travestie oder Sadomasochismus, heute kann ungezwungener über die eigene Lust gesprochen werden und auch ausgeführt werden.

Sklavenleckgeschirr

Sklavenleckgeschirr

In den Erotikboutiquen findet man heute mannigfaltige Spielzeuge um seine Phantasien nachzugehen. Doch Innovationen auf diesem Gebiet sind noch lange keine Grenzen gesetzt. So ist eine der neuesten Errungenschaften auf dem Markt erst gerade geschützt worden. Das Penisknebelgeschirr und Sklavenleckgeschirr aus dem SM-Bereich ist ein Hilfsmittel für Sie und Ihn um den Oralverkehr noch lustvoller zu gestalten.

Penisknebelgeschirr

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