Handy, Radio, Fernseher – Hertz sei Dank

Quelle: www.deutsches-museum.de

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Als Sohn eines Anwalts war Heinrich Rudolf Hertz am 22. Februar 1857 in Hamburg geboren worden. Schon früh fiel er durch sein hervorragendes Gedächtnis und seine Aufgewecktheit auf: In der Schule hatte er lediglich in Musik und Gesang schlechte Noten. 1874 machte Hertz in Hamburg sein Abitur. Er studierte in München Ingenieurwesen, wechselte aber bald zu den Naturwissenschaften und promovierte bereits mit 23 Jahren.

Schon als 28-Jähriger hatte Heinrich Hertz eine Professur für Physik an der Universität Karlsruhe inne. In bahnbrechenden Experimenten gelang es ihm zwischen 1886 und 1888, elektromagnetische Wellen zu erzeugen und nachzuweisen. Damit gelang es ihm die Theorie des Engländers James Clerk Maxwell zu bestätigen. Dessen Theorie besagte, dass sich elektrische und magnetische Phänomene mit endlicher Geschwindigkeit wellenartig im Raum ausbreiten.
In seinem Karlsruher Labor führte er erstmals die grundlegenden Versuche zum Nachweis elektromagnetischer Wellen aus und schaffte damit die Basis für die Forschung auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie. Der Physiker wurde weltberühmt.

Es sind ebendiese Wellen, die die Töne und Bilder übertragen, die wir mit Radio, Fernsehen oder Handy empfangen.

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