LED: kaltes Licht mit heißen Vorteilen und hoher Energie-Effizienz

Im täglichen Sprachgebrauch wird LED als „Kaltes Licht“ bezeichnet. LED ist die Abkürzung für Leuchtdiode, abgeleitet vom Englischen „light-emitting diode“, was übersetzt „lichtemittierende Diode“ oder  „Lumineszenz-Diode“ heißt. Als lichtaussendendes Halbleiter-Bauelement lässt die Diode die Elektrizität, nur in einer Richtung passieren und wirkt in der Gegenrichtung isolierend. Sie strahlt bei fließendem Strom Licht aus, entweder infrarot oder auch ultraviolett, das  vom Halbleitermaterial und der jeweiligen Wellenlänge bestimmt wird.

Bernd Kasper  / pixelio.de

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Halbleiter-Technik bereits 1876 entdeckt Anders als Glühlampen geben Leuchtdioden keine Wärme ab. Deshalb auch die Bezeichnung „kaltes Licht“. Die Grundlage von LED, die Halbleiter-Technik, wurde bereits 1876 durch Ferdinand Braun entdeckt, der dies in einem Vortrag über die Stromleitung durch Kristalle zusammenfasste. Aber es dauerte noch knapp 100 Jahre, bis Brauns Erkenntnis durch Forschung in die Praxis umgesetzt wurde. Es ist davon auszugehen, dass Erfindung der heutigen LED-Technik auf Nick Holonyak zurückgeht, der 1962 für General Electric die rote Leuchtdiode entwickelt hatte.  Mittlerweile hat  LED-Licht ein  breites Spektrum an Farben.  Es wird nicht nur in klassischen Leuchtmitteln eingesetzt, sondern auch als Hintergrundbeleuchtung von Flüssigkristallbildschirmen, so genannten LED-Fernsehern oder in der Medizin- und Lasertechnik. Stromkosten durch den Einsatz von LED-Technik sparen Der wichtigste Vorteil von LEDs ist ein niedriger Energieverbrauch. Die Energie-Effizienz von Lampen mit LED-Technik ist die höchste unter allen Leuchtmitteln. Selbst eine Energiesparlampe benötigt fast doppelt so viel Energie wie ein LED-Leuchtmittel. Eine einfache Rechnung zeigt auf, wie viel Strom durch die LED-Technik eingespart werden kann:  Mit einer Leuchtkraft von 600 Lumen benötigt eine herkömmliche Glühbirne 60 Watt. Eine LED Lampe mit derselben Leistung benötigt dagegen nur 8 Watt. Rund 16 Euro muss der Verbraucher an Stromkosten jährlich zahlen, wenn er die 60 Watt-Glühbirne täglich 3 Stunden brennen lässt.  Bei gleicher Betriebsdauer  einer LED-Lampe mit derselben Leuchtkraft liegen die Kosten bei 3 Euro. Stellt man den Stromverbrauch von Energiesparlampen in Relation, so liegt die Einsparung gerade mal  zwischen 50 und 70 %, wie Ökotest herausgefunden hat. Darüber hinaus sind Energiesparlampen in der Anschaffung ebenfalls wesentlich teurer als Glühbirnen und ihre Lebensdauer ist deutlich kürzer als jene von LEDs. Deswegen ist die LED Lampe im Endeffekt günstiger als eine Energiesparlampe. Bei https://lichtprofi.de können Sie sich einen ersten Eindruck über die LED Lampen Vielfalt verschaffen.

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