Sicher Fahrspaß mit dem SPIDER…Kite-Buggy

Ob Kitesurfen oder das Kiten in einem Buggy, echte Adrenalinjunkies suchen immer wieder nach dem neuesten Kick. Mit dem erhöhten Spaß bei den Extremsportarten steigt jedoch auch das Verletzungsrisiko.

SPIDER...Kite-Buggy fahren ist faszinierend. Es vereint rasanten Fahrspaß mit dem uralten Traum vom Fliegen in der freien Natur. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Anhängerschaft der Kite- Buggy-Fahrer jedes Jahr steigt. Die Buggys schaffen es auf weiter Flur auf über 100 km/h. Durch die hohe Geschwindigkeit und die meist ungeschützten Körper kommt es beim Sturz jedoch oftmals zu Knochenbrüchen, Bänderrissen oder Gehirnerschütterungen.

Der begeisterte Kite-Buggy Fahrer, Herr Rombey geht gerne an Grenzen. Allerdings sollte das Risiko dabei so minimal wie möglich gehalten werden. Dieser Wunsch hat den Extremsportler zum Erfinder gemacht. In langwieriger Arbeit hat er das Kite-Buggy- Fahren sicherer gemacht.

In einem Interview hat uns der Erfinder seine Geschichte zu seiner Innovation erzählt.

Was genau ist der SPIDER…Kite-Buggy?

Er ist ein Sportgerät, das man immer und überall einsetzen kann, Wind und eine Fläche vorausgesetzt. Dem Fahrer soll ein Maximum an Komfort und Freude vermittelt werden, beginnend beim Transport bis hin zum Fahren. Die gefühlten Naturelemente werden weder durch Klappern ausgeschlagener Schrauben noch durch unnötige Sicherheitsängste während der Fahrt beeinträchtigt. Konzentration auf das Wesentliche: das empfinden und spielen mit den Kräften der Elemente.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Keine andere Sportart hat mich bisher mehr bewegt, als das Kiten. In meiner Jugend bin ich ausgiebig Wildwasserkajak gefahren und habe es in der Wildwasserabfahrt bis zum deutschen Meister gebracht. Aber das Spiel mit dem Wind hat sehr viel mehr Facetten und spricht deutlich mehr Gefühle an. Im Kitebuggy erlebt man viele dieser Facetten sehr gut, wäre da nicht die Gefahr der gebrochenen Füße oder der mühsame Transport, die einem den Spaß vermiesen.
Kitebuggys gibt es in unglaublich vielen Varianten, jedoch ist der Unterschied zwischen ihnen sehr gering. An jedem mir bekannten Buggy hatte ich etwas auszusetzen.
Mein erster selbstgebauter Buggy in Edelstahl gefertigt hatte auch schon Einzelradfederung und eine hydraulische Bremse aber er orientierte sich an der klassischen Bauart: Somit war er schwer, eckig, gefährlich und schlecht zu transportieren. Ich begann also die Dinge anders zu betrachten. Man könnte auch sagen ich habe den Ursprung der Funktion gesucht. Worum geht es, es geht mal wieder um Gefühle. Für gute Gefühle im Buggy braucht es einen bequemen Sitz, eine stabile aber bequeme Seitenführung usw. Von diesem Punkt aus kommt man sehr schnell zu einer bionischen Lösung, der Sitz muss sich mir anpassen, ohne Vierkantrohr und Schrauben. Hier kommt die Bionik ins Spiel. Das war der Start und von da an habe ich jeden weiteren Gedanken/Schritt aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. Den Stand der Technik habe ich hierbei vernachlässigt.

Wie lange hat es gedauert von der Idee bis hin zum fertigen Prototyp?

Geringes TransportvolumenVor etwa 4 Jahren begann ich also meine Gedanken in einem kleinen maßstabsgetreuen Modell zu visualisieren. Irgendwann war klar, dass ich wegweisende Lösungen erarbeitet hatte und diese Ideen galt es zu schützen.
Die Bauzeit des Prototypens SPIDER… Betrug im Kern 13 Monate, immer wieder musste ich neue Wege suchen, meine Visionen zu materialisieren, habe Spezialkurse belegt, Fachmessen besucht und immer wieder experimentiert. Eine weitere Herausforderung war die stete Anpassung meiner doch recht einfachen Werkstatt. Faserverbundwerkstoffe erfordern ein gänzlich anderes Umfeld, als der Metallbau. Z. B. musste ein Temper-Ofen, Vakuumpumpen für die Harzinfusionen angeschafft oder gebaut werden. Und das Ganze war immer eine one-man Show, wenn man von einigen Fachberatern absieht. Einer geregelten Arbeit zum Brötchen verdienen, bin ich natürlich auch nachgegangen.

Wie sind die ersten Reaktionen auf die Erfindung?

Durch die Reihe positiv, die einen besticht das Aussehen, andere sind von der Professionalität angetan. Alle würden gerne Probe fahren. Manche überlegen das Kiten zu erlernen, wenn es so ein tolles und sicheres Sportgerät gibt. Die Menschen fühlen sich sicher oder geborgen im SPIDER…

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Zerlegung KiteIch wünsche mir Produzenten für den SPIDER… Für die ich die Prototypen Entwicklung der Modellpalette weiter betreiben kann. Ich möchte den Spider auf Land, Schnee, Eis und Wasser sehen und ich weiß wie. Und es gibt noch einen speziellen Bereich, der mich tief berührt hat: Menschen mit schwerer Körperbehinderung können diesen Sport ausüben, wenn man die Technik sicher anpasst. Mit dem Spider geht das.
Es ist das Leuchten in den Augen der Menschen, dass ich so gerne sehe.

Der Erfinder ist nun auf der Suche nach einem Unternehmen, dass seine Innovation umsetzen möchte. Wir drücken die Daumen.

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