„European Inventor Award“

Es ist nunmal so, daß in unseren Zeiten mediale Stars nicht aufgrund ihres einzigartigen Könnens oder ihrer Leistung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Zumindest gibt es aber neben dem OSCAR, den Nobelpreis und die Pulitzerverleihung für besondere journalistische Leistungen. ABER WAS IST MIT DEN ERFINDERN? Ihnen gebührt Ehre und auch eine aufwendig inszenierte Preisverleihung. Schließlich partizipieren wir tagtäglich und vor allem zukünftig von ihren Leistungen. Der „European Inventor Award“ des Europäischen Patentamts unter der Schirmherrschaft des spanischen Königshauses zeichnet am 28. April in Madrid vier brilliante Köpfe in vier Kategorien aus.
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Ausgewählt hat die Kandidaten eine siebenköpfige Jury. Sie ist besetzt mit hochrangigen Experten aus Industrie, Forschung und akademischer Lehre. Wußten Sie daß in der japanischen Spielekonsule „Wii“ von Nintendo bewegungssensitive Computerchips, die auf die Arbeit eines italienischen Tüftlers zurückgehen. In der Kategorie „Lebenswerk“ ist ein dänischer Mathematik-Profi nominiert, dessen Algorithmen sichere Banküberweisungen ermöglichen. Auch Deutsche sind Preisanwärter, etwa Jürgen Pfitzer und Helmut Nägele, die als Mitarbeiter der Fraunhofer Gesellschaft eine umweltfreundliche Alternative zu Plastik erfanden.

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