Ein ganz spezieller Dübel

Der Begriff Dübel wurde vom Holzdübel übernommen, obwohl die Funktionen verschieden sind. John Joseph Rawlings erfand 1910 den ersten Dübel und meldete diesen 1911 zum Patent beim hiesigen Patentamt in London an. Im Jahr 1913 wurde das Patent schließlich erteilt und kurze Zeit später wurde der erste industriell gefertigte Spreizdübel hergestellt. Der Dübel bestand aus Hanfschnur und einem Klebstoff aus Tierblut.


Der erste in Deutschland industriell gefertigte Spreizdübel wurde 1926 von Upat aus Hamburg geliefert. Er bestand aus in einer Blechhülse verpressten Hanfschnur.

Dübel Herr Rohde hat sich Gedanken über die nächste Dübelgeneration gemacht und herausgekommen ist ein Spezialdübel für Nasszellen.
Der Spezialdübel ist mit einer luftdicht verschlossenen Dichtmasse, z.B. Silikon, gefüllt und ist auf alle Dübelgröße anwendbar. Auch im Trockenbau, beispielweise Rigips oder Fermacell, kann der Dübel eingesetzt werden.
Der mit Dichtstoff gefüllte Dübel wird in das Bohrloch hineingesteckt und beim Befestigen mit einer Edelstahlschraube durchstochen. Durch die Drehbewegung und die Windung der Schraube wird der Dichtstoff im Dübel freigesetzt und so die Zwischenräume gefüllt. Das führt dazu, dass eine wasserabweisende und dichte Oberfläche geschaffen wird.
Der Spezialdübel verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in Bohrlöcher und kann Schäden durch Nässe und Feuchtigkeit vorbeugen bzw. verhindern.

Dübel 2

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