Erfinder der SMS

*lol*;*g*;*OMG* Kennen sie diese kryptischen Zeichen. Das sind sog. Akronyme oder auch Abkürzungen die im Netzjargon so üblich sind. Die Übersetzung: lautes Lachen, grinsen, Oh mein Gott!. Es hat sich seit dem 3. Dezember 1992, als von einem PC an ein Mobiltelefon im Britischen Vodafone-Netz die erste SMS gesendet wurde, eine weitverbreitete Abkürzungskultur entwickelt. Vor allen Dingen unter den jugendlichen Usern. Lehrer gehen schon auf die Barrikaden, sprechen von einem Sprach -und Bildungsverfall, da mittlerweile fast die Hälfte der 12-13 jährigen über Mobiltelefone verfügen und deren liebstes Hobby SMS schreiben geworden ist.
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Die Geschichte des Short Message Service ist eine Erfolgsstory ohnegleichen. An der Entwicklung wesentlich beteiligt war ein deutscher Ingenieur, Friedhelm Hillebrand. Er und Bernard Ghillebaert (von der französischen PTT), Finn Trosby (Telenor), Kevin Holly von Cellnet und Ian Harris von Vodafone phantasierten 1984, ob jemals jemand ein Interesse daran haben könnte, kurze Textnachrichten mit Mobiltelefonen zu verschicken. 1994 brachte Nokia das erste SMS-Handy auf den Markt und das Verschicken von Kurzmitteilungen war zunächst eine kostenfreie Zusatzfunktion, um Mitteilungen über Netzstörungen oder ähnliche Informationen an die Nutzer zu senden. Nachdem aber schnell das wirtschaftliche Potential klar war, schwenkten alle Anbieter auf kostenpflichtige Textverschickungen um. Heute werden in Deutschland monatlich „etwa 2,1 Milliarden SMS verschickt. Und zwar auch sehr private, Liebesschwüre, Trennungen oder andere recht pikante Mitteilungen….

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