geklappt und gerollt – ein Stuhl wird mobil

Quelle: www.quagga-illustrations.de
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Im alten Ägypten thronten nur die Pharaonen als Symbol ihres Machtstatus, sie nahmen als Herrscher die erhobene Position auf einem Sitz ein. Das niedere Volk musste mit dem Boden vorlieb nehmen.

Durch Könige und Fürsten verbreitete sich die Sitzhaltung in Herrschaftshäusern und Klöstern. Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Sitzen schließlich vom wachsenden Bürgertum übernommen.

Im Laufe der Zeit haben sich die unterschiedlichsten Arten von Stühlen herausgebildet. Es gibt Schaukelstühle, Bürostühle, Liegestühle, Kinderstühle, Klappstühle usw. Auf Letzteren legen wir besonderes Augenmerk.

Klappstühle sind zusammenklappbar. Diese Stühle sind seit der Antike beliebt, weil sie leicht transportiert werden können.

Sie werden dort eingesetzt, wo es auf einfache Transportierbarkeit und eine platzsparende Lagerung ankommt. Im Innenbereich für die flexible Bestuhlung von Veranstaltungsräumen, im Außenbereich als Garten- und Campingstuhl. Je nach Anforderung kommen verschiedene Materialien zum Einsatz: Holz, Metalle, Kunststoffe, Textilen.

Die Erfinderin ging mit dem Klappstuhl noch einen Stück weiter und montierte Rollen an einen Klappstuhl. Somit ist der Klappstuhl nicht nur leicht zu verstauen, sondern auch noch mehr als einfach zu transportieren. Durch die Rollen kann der Klappstuhl wie ein Rolley hinterher gezogen werden. Wahlweise können die Rollen ein oder ausgeklappt werden, was den Stuhl zu einer Mischung aus Bürostuhl und normalem Sitzmöbel macht.

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