Reinhardt-Turbine

„Reinhardt-Turbine“ heißt eine revolutionäre Maschine, die die Bewegungsenergie von Flüssigkeiten oder Gasen in Dreh- / Rotationsenergie umwandelt – und das zu einem Zehntel des heutigen Preisniveaus.
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Erfunden hat sie Thorsten Reinhardt, der sie europäischen und amerikanischen Energie-Lieferanten vorstellte. Die waren nicht interessiert. Doch jetzt hat Bolivien Interesse. Und das ist unter anderem seinem Schwiegervater, einem gebürtigen Bolivianer, zu verdanken. Er wies Reinhardt auf die riesigen Lithiumvorkommen Boliviens hin, die bisher aus geographisch-logistischen Gründen nicht abgebaut werden konnten, schon garnicht umweltverträglich. Lithium wird vor allem für die Herstellung von Batterien verwendet. Für den Lithium-Abbau würden sich die „Reinhardt-Turbinen“ bestens eignen. Auch über den Transport des Rohstoffs hat sich der Erfinder Gedanken gemacht. Denn ursprünglich wurde die „Reinhardt-Turbine“ für ein neuartiges Flugzeug entwickelt, das mit von Lithium-Batterien gespeisten Elektromotoren angetrieben wird. Die „Reinardt-Turbine“ könnte als Generator im Flugzeug für die Start- und Landephase dienen. Zurzeit ist der Prototyp der Turbine per Schiff auf dem Weg nach Bolivien. Im Mai stellt Reinhardt die Turbine dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales vor. Gibt der Staatspräsident grünes Licht, könnte die Dürschevener „Reinhardt-Turbine“ innerhalb von fünf Jahren in Serienproduktion gehen. Fünf Mitarbeiter seiner Firma vv-Tec würden das notwendige Know-how vermitteln. Aus dem ursprünglichen Wirtschaftsprojekt ist jetzt praktisch ein Sozialprojekt geworden. Das Ziel ist es, diese Technologie in den Ländern umzusetzen, die sie unmittelbar brauchen, um deren Rohstoffe besser nutzen zu können und umweltverträglich abbauen zu können.

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