Weglaufender Wecker

Als Gauri Nanda, die Erfinderin des wecklaufenden Weckers „Clocky“ sich die Frage stellte: „Warum schafft mein Wecker es nicht, mich zum Aufstehen zu bewegen?“, war die Lösung relativ einfach: „Du musst raus aus dem Bett, um den Wecker auszuschalten!“ Und das klappt nur, indem der Wecker bei Alarm das Weite sucht.
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Der weglaufende Wecker „Clocky“ tut genau das. Sobald das Wecksignal ertönt, bewegt er sich vorwärts, lässt sich vom Nachttisch auf den Boden plumpsen und sucht nach einem geeigneten Versteck. Der raffinierte Wecker ist so robust, dass er einen Sturz aus ca. 90 cm Höhe unbeschadet übersteht. Ob Parkett oder Teppich, sobald er wieder Boden unter den Rädern hat, macht er sich auf die Reise. „Clocky“ rollt für 30 Sekunden in unterschiedliche Richtungen, bis er einen Platz zum Ausruhen gefunden hat.
ClockyWhite
Natürlich lassen sich Alarm- und Rollfunktion auch deaktivieren. Aber dann ist „Clocky“ nur noch halb so spaßig. Für die geniale Idee des weglaufenden Weckers ist Gauri Nanda übrigens mit dem Ig-Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften belohnt worden. Das ist eine satirische Auszeichnung, die von der Harvard-Universität in Cambridge für ungewöhnliche wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird, die uns zum Lachen bringen und zum Nachdenken anregen.

Eine andere Variante das Aufstehen zu erleichtern bietet der Schlafphasenwecker aXbo, der am Morgen die leichtere Schlafphase mittels eines Sensors erkennt und dann weckt. Schlaflaboren zufolge startet man den Tag dadurch viel fiter und energiegeladener.

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