Bauhaus-Student begeistert mit Spielzeug Idee

Die Spielzeug-Idee des Weimarer Studenten Leonard Oschütz hat das Zeug zum Welterfolg. Schon der Prototyp des „Kinematics“-System begeistert die Fachwelt.
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Die Grundformen sind unbewegliche Würfel und bewegliche Quader. Das Grundprinzip von „Kinematics“ besteht darin, diese einfachen Baukasten-Grundformen miteinander zu kombinieren. Klinken und Buchsen verbinden die Teile. Beim noch farblosen Prototypen dienen Würfel mit vier Zentimetern Seitenlänge einerseits als Steuermodul, andererseits als Stromblock. Der etwa doppelt so lange Quader nimmt die Energie auf und bewegt sich in mehrere Richtungen. Bereits aus drei Teilen kann ein Wurm entstehen, der voran kriecht.

Mit mehr Klötzen staunen die Laien „Das tanzt!“ oder vermissen beim Hund, der davonläuft, nur noch den wedelnden Schwanz. Gekoppelt werden können die Würfel und Quader auch mit übereinander liegenden rotierenden Zylindern, was weiteren Spielraum für das Experimentieren gibt. Wird eine Figur instabil und droht etwa zu kippen, werden die Teile einfach neu kombiniert…
Drei Preise hat Oschütz bereits bei der Genfer Erfindermesse abgeräumt. Für sein Baukastensystem gab es die Gold-Medaille mit besonderer Empfehlung der Jury beim Salon International des Inventions Geneve 2010, den Europäischen Innovationspreis des European Business Network sowie den Special Prize Award des European Centre for Applied Research Romania. Die eigene Kinderzeit war es, die Leonhard Oschütz zu seinem Baukasten inspirierte: die Einfachheit der Fröbel-Steine und die kaum auszureizenden Möglichkeiten der Lego-Steine – vereint mit der Vorliebe für digitale Spiele wie den Gameboy. Mit Daniel Wessolek, einem künstlerischen Mitarbeiter der Fakultät Gestaltung an der Bauhaus-Uni, fand er Oschütz einen Seelenverwandten, der seine Arbeit von Anfang an betreut – ein Glücksfall.
Die Grundformen sind unbewegliche Würfel und bewegliche Quader. Das Grundprinzip von „Kinematics“ besteht darin, diese einfachen Baukasten-Grundformen miteinander zu kombinieren. Klinken und Buchsen verbinden die Teile. Beim noch farblosen Prototypen dienen Würfel mit vier Zentimetern Seitenlänge einerseits als Steuermodul, andererseits als Stromblock. Der etwa doppelt so lange Quader nimmt die Energie auf und bewegt sich in mehrere Richtungen. Bereits aus drei Teilen kann ein Wurm entstehen, der voran kriecht. Mit mehr Klötzen staunen die Laien „Das tanzt!“ oder vermissen beim Hund, der davonläuft, nur noch den wedelnden Schwanz. Gekoppelt werden können die Würfel und Quader auch mit übereinander liegenden rotierenden Zylindern, was weiteren Spielraum für das Experimentieren gibt. Wird eine Figur instabil und droht etwa zu kippen, werden die Teile einfach neu kombiniert…

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