Schüler als Unternehmer

Seit 16 Jahren gibt es das Juniorprojekt. Schüler, die innerhalb eines Jahres eine unternehmerische Idee entwickeln, sie umsetzen und vertreiben. Ziel ist, den Jugendlichen Selbständigkeit, persönlich, wie auch unternehmerisch nahe zu bringen. Bevor eine Idee umgesetzt wird muß die gegründete Kleinfirma 90 Aktien a 10,- euro ihrer Idee verkaufen, um Startkapital zu beschaffen. Über jegliche Transaktionen und erzielte Gewinne muß am Ende gegenüber den Aktionären Rechenschaft abgelegt werden. Am Ende des Schuljahres löst sich das Kleinunternehmen wieder auf.
Heute ist der Juniorprojektbundeswettbewerb im Bundesministerium für Technologie und Wirtschaft in Berlin, 14 Landessieger ringen heute um den 1. Platz, Deutschland bestes Schülerunternehmen zu sein.
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Heute morgen schwang ich mich aufs Fahrrad und fuhr zum Wettbewerb, sehr neugierig auf die Schülerfirmen. Eine kannte ich schon, SmartBag, der Mülltütenspender. Eine, der diesjährigen Favoriten. StudentsArt Berlin, unsere Lokalmatadoren, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Kunst von Schülern professionell zu vermarkten, haben auch gute Chancen. P.I.T. School bieten erfolgreich Computerkurse für alle Altersklassen an, z.B. Einführung in soziale Netzwerke, Onlineshopping, email, Excel, Word usw., telefonisch, zu Hause oder per mail. Unabhängig von den Geschäftsideen, was mir bei allen Jungs und Mädels auffiel, wie selbstbewußt sie auftraten. Sie alle haben innerhalb eines Jahres ein Unternehmen auf die Beine gestellt und viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht, zusätzlich zum Schulalltag. Sozusagen: WILLKOMMEN IN DER REALITÄT und daran scheinen sie alle gewachsen zu sein. Das ist für mich persönlich das Wichtigste an diesem Projektkonzept. Mal sehen wer gewonnen hat….

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